Beiträge von 9Leben

    Hallo Lea,

    das sehe ich auch so, dass zunächst einmal ein stabiles Familienfundament und entsprechendes, möglichst störungsfreies Verhaltensvorbild für eine gesunde Kindesentwicklung von Bedeutung ist. Verlässliche Strukturen, geregelte Tagesabläufe, Zugewandtheit, Wertschätzung, Präsenz usw. als Ergänzung sind sicher auch hilfreich.

    Ich frage mich gerade: Wenn einem bewusst wurde, dass man in etwas Notwendigem für die psychische Gesundheit einen Mangel erfahren hat - kann man seinen Kindern dann trotzdem mehr geben als in einen selbst investiert wurde?

    Mir haben die Vorträge weitere neue Erkenntnisse gebracht; die benutzten Metaphern finde ich ganz eingängig. Besonders das mit dem Gleis, das man sich erst wieder frei legen und befahren muss. Und auch das Rückfallrisiko fand ich sehr verständlich erläutert.

    Was mir immer noch nicht ganz klar ist, ist das Thema Willenskraft beim Abhängigen. Einerseits hat er eine Willenskrankheit, andererseits muss er aber den Willen zur dauerhaften Abstinenz entwickeln können. Da habe ich irgendwie "Quadratur des Kreises" im Kopf.....?

    Die Frage hier war ja, wie man Kinder vor Alkoholgefährdung schützen kann und was es leichter machen könnte.

    Und da gibt es eben Bereiche/Akteure, die präventiv einwirken könnten, es aber aller Voraussicht nach wegen anderer Interessenlagen nicht tun werden.

    Zugegeben ein Seitenstrang meines persönlichen Hauptthemas.

    Von der Politik/Regierung erwarte ich schon seit Jahren außer Verbrechen gar nichts.

    In einer Erziehungsberatung hatte ich mal gehört, dass Kinder mit ca. 70%iger Wahrscheinlichkeit vorgelebte Muster der Eltern übernehmen.

    ich hatte eher 50% gedacht. Entweder Kinder übernehmen vorgelebte elterliche Gewohnheiten oder eben nicht und reflektieren ab Pubertät, was sie schon immer genervt hat und machen selbst das ehemals Nervige bewusst nicht.

    Es wäre ja schon hilfreich, wenn man Alkohol nicht so verharmlosen würde. Als erstes würde ich mir ein Werbeverbot wünschen. Die verkaufspsychologischen Methoden haben es schon in sich, wen man die Spots ansieht. Verführung hoch zehn.

    Auch im Lockdown waren ja Supermärkte und damit sämtliche alkoholischen Getränke zugänglich. Ich glaube, Carl Friedrich hat schon festgestellt, dass alkoholische Getränke die Produkte waren/sind, die wundersamerweise die Inflation nicht betrifft. ich habe das jetzt auch mal bewusster verfolgt und es stimmt.

    Dass der Umgang mit Alkohol vor allem bei der Erziehung der Kinder beginnt, da stimme ich vollkommen zu. Dann kommt die Pubertät und die Abgrenzung. Wenn man es verteufelt, macht man es gerade interessant für die Phase der Rebellion, wenn man es als nichts besonderes, aber ggf. gefährlich darstellt, kann es genauso schief gehen.

    Ein Zeit war immer mal wieder über Kinder um 9 -12 Jahre im Vollrausch, die ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, zu lesen. Ist das Problem jetzt vorbei oder ist nur die Nachricht uninteressant geworden? Damals wurde es in Zusammenhang mit Alcopops gestellt, wenn ich mich richtig erinnere. Die dann strengeren Verkaufsregeln unterworfen wurden. Danach hörten die Berichte auf.

    Trotzdem glaube ich nicht, dass das die Ursache war und solche Vorkommnisse nun nicht mehr existieren.

    achelias ,

    das sehe ich auch so, dass es ins Bewusstsein der gesamten Gesellschaft verankert werden müsste. Die letzten drei Jahre gingen für mich in die gegenteilige Richtung. Plötzlich war Homeoffice die Heilslösung für Werktätige. Es ist aber doch ein Unterschied, ob ich mit jemandem, der leibhaftig vor mir steht oder sitzt, rede oder auf Skype/Zoom/Teams oder wo auch immer nur eine ab und zu bewegliche Bildkachel sehe. Manchmal ja nicht mal das, sondern nur ein Standbild oder gar nichts.

    ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie vielen die jüngste Zeit, konkret die letzten drei Jahre (für mich ein einziges fortgesetztes Verbrechen, besonders an Kindern und alten Menschen, aber das ist ein anderes Thema) eine Suchterkrankung gebracht hat oder eine bestehende beschleunigt vertieft hat. Bei gleichzeitig gekürzten Aufnahmekapazitäten in Rehakliniken. Abstände, Ihr wisst schon..... Und der Betroffene hatte noch eine Ausrede, das HIlfesystem nicht mehr in Anspruch zu nehmen. Mein Mann zum Beispiel für ein vorzeitiges Ende der Nachsorge: "ich kann nicht die ganze Zeit mit Maske in einer Gesprächsrunde sitzen. ich kriege keine Luft!" Was vielleicht sogar stimmte bei der schweren Leberschädigung, die er schon hatte.

    Croissy ,

    in meinem früheren Betrieb war es ein saufendes Ehepaar, Jeder wusste davon und letztlich hat man beide zur Suchtberatung geschickt. Dort waren sie genau einmal. Der Suchtberater hat festgestellt: Es gibt nichts zu beraten. Beide wollen trinken. Ehefrau hat sich mittlerweile schon vor Rentenbeginn erfolgreich totgesoffen, zu ihm wurde mir nichts weiter berichtet.

    Also bei Tätigkeiten, bei denen es besonders auf gute gesundheitliche Konstitution ankommt (Fahrdienst. Maschinensteuerung u.ä.), wäre ich dafür, regelmäßige entsprechende Kontrollen (Alkotest, Drogenschnelltest und dergl.) durchzuführen.


    Wenn es darum gehen soll, eine Suchtgefährdung frühzeitig auszumachen, die aufgrund der Tätigkeit auch zur konkreten Gesundheitsgefährdung anderer werden kann, dann gilt das doch für alle und nicht anlassbezogen.

    Bei Piloten können sie mal anfangen :-P.

    Liebe Luna,

    ich wünsche Dir, Deiner Mutter und Deinem Vater nur das Beste. Von Deinem Vater finde ich es anerkennenswert, dass er es wenigstens immer wieder versucht , davon weg zu kommen. ich hoffe, Dein Vater kann lernen zu akzeptieren, dass es ein Zurück zum, wie soll man es nennen, "selbstkontrollierten" Trinken nicht mehr gibt. Meiner Ansicht nach ist das ein wirklich zentraler Punkt, neben dem sicherlich harten Weg, Faktoren auszumachen, die ihm eine zufriedene Trockenheit bescheren.

    Dir drücke ich die Daumen, dass Du deine Vermittlerrolle in Konflikten Deiner Mutter mit Deinem Vater vielleicht durch ein Angebot an Deine Mutter ersetzen kannst, dass sie die Situation verlassen und ein paar Tage zu Dir kommen kann. Deiner Mutter wünsche ich die Kraft dazu. Im x-ten sonst wie üblich laufenden Konflikt könnte man ja mal eine andere Strategie testen.

    ich denke, deswegen läuft es real auch anders. Vom letzten Suchtberater hatten wir gehört: Wenn Sie den Eindruck haben, jemand könnte suchtgefährdet sein, dann ist der Eindruck meistens richtig. Darum soll man sich dann unverzüglich an Vorgesetzte und/oder Suchtberater wenden.

    Er appellierte an das Bauchgefühl, dem man Gehör schenken und dann aktiv werden soll.

    Aber ich finde ganz zu recht, empfinden die meisten das als Anschwärzen. Wurde dem Appell auch gleich entgegengehalten. Darauf wurde gesagt, dass man sich von dieser Betrachtungsweise im Fall Suchterkrankungen frei machen soll. Denn diese dreht gerade mit Hilfe des Ignorierens voll auf.

    Man merkte richtig, wie über den Köpfen der Teilnehmern als Gedanke ein irritiertes "Hmmm" schwebte.

    ich kann immer noch jeden Kollegen verstehen, der sich sagen würde, solange im Arbeitsleben das Zusammenspiel mit dem vermeintlich Suchtgefährdeten funktioniert, habe ich keinen Anlass, etwas zu tun.

    Wenn es ohnehin dem Suchtkranken überlassen bleiben muss, ob er sein Problem in den Griff bekommen möchte, wozu dann frühzeitig einmischen? Damit es der andere dann frühzeitig zur Meisterschaft im Tricksen, Täuschen, Tarnen bringt und ich als Kollege nur riskiere, frühzeitig das Betriebsklima zu vergiften?

    Ich wäre jetzt auf eine Gegenposition gespannt, denn ich sehe es bestimmt einseitig ;-).

    Auf Fortbildungsseminaren und von innerbetrieblichen Suchtberatern hört man immer, hinsehen und mit Vorgesetzten und/oder Suchtberater besprechen, was einem an einem Kollegen aufgefallen ist. Angeblich ist eine Intervention, je früher sie stattfindet, desto besser für Suchtgefährdeten und Betrieb.

    De facto läuft es anders.

    Vorgesetzte haben eine (fürsorgerische) Pflicht zum guten Beobachten und zeitnahem Ansprechen.

    Statistisch müsste man ja nur bis zehn abzählen, dann hätte man mindestens einen Gefährdeten dabei.

    Andererseits, solange auch mit Krankheit anforderungsgerechte Arbeit erbracht wird, wo ist da der dringende Handlungsbedarf?

    Wie heißt es so schön: "Das Leben wird nach vorne gelebt und nach hinten verstanden."

    Hallo Carl Friedrich,

    was für eine wunderbare Weisheit - die kannte ich noch gar nicht; dabei liebe ich Sprichwörter und Lebensweisheiten.

    Meinen tiefen Respekt vor Deiner bislang offenbar gelungenen Kehrtwende! Vielleicht war der Zeitpunkt Deines Absprungs später als möglich, aber für alles, was Du noch vorhast, hoffentlich nicht zu spät und vor allem dauerhaft.

    Ich freue mich auch von Dir weiter zu lesen und wünsche Dir ebenfalls alles Gute!

    Und super, dass es dieses Forum und Euch alle als Teilnehmer gibt, herzlichen Dank Euch allen!

    Viele Grüße

    9Leben

    Liebe Unuk,

    sei doch froh, dass Du in dem Zustand nichts von ihm hörst. Du hast ja selbst geschrieben, dass die Tage ohne ihn Dir gut getan haben.

    ich kann Saphira nur beipflichten.

    Ansonsten liest Du dich, wie ich lange war: Mit dem Kopf/der Ratio dem Bauch/Herz weit voraus, und das Herz wollte den Kopf noch lange nicht hören.

    ich wünsche Dir, dass es sich bei Dir schnell zueinander fügt, um Dir (und deinem Kind) wieder wohl zu tun.

    Dein Partner wird es nicht tun.

    Viele Grüße

    9Leben

    Liebe Wollwolke,

    mein aufrichtiges Mitgefühl zum Verlust deines Partners! Aus Deiner gesamten Schilderung habe ich ein Déjà vu meiner Situation. Mein Mann war die letzten paar Monate vor seinem Tod wie Deiner. Er wollte einfach nicht mehr, nur noch buchstäblich zuende trinken. Sich zu Ende trinken. Er kam zuletzt auch kaum mehr aus der Wohnung heraus, schlief bzw. döste viel (er hatte zuletzt auch Leberzirrhose Stadium C), hat kaum noch gegessen. Dann bekam er akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, und ich hatte ihn dann wenigstens per Krankenwagen ins Krankenhaus bekommen. Als die Besatzung zum Abholen mit dem Tragestuhl kamen, war er zu stolz. Er wollte selber gehen, was er auch gemacht hat. Seine letzten Worte an die Sanitäter, als er aus der Tür ging, höre ich noch heute: "ich bin im Arsch!" Gestorben ist er 10 Tage später auf der Intensivstation mit 51 Jahren an "multiplem Organversagen" oder anders gesagt, an seiner ungestoppten Alkoholkrankheit.

    ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit und Dir wohltuende Entscheidungen!

    Liebe Croissy,

    ich fühle mich gar nicht angegriffen. Jeder hat das Recht auf seine Sicht der Dinge, an Deiner ist genauso viel Wahres wie an den anderen. Bevor ich in der Beziehung mit meinem Mann war, dachte ich genau so wie du: Wie blöde muss man sein, seine Zeit an der eines Trinkers zu verschwenden und dem die Krankheit auch noch gemütlich zu machen, während man sich selbst davor ekelt. ich hatte immer die Schilderung von dem allseits bekannten Entertainer und seiner Frau im Kopf. Die Frau war für mich damals völlig unverständlich. An ihrer Stelle wäre ich schon längst weggegangen.

    Dann begegnete ich meinem Mann und habe es im Gesamtverlauf keinen Deut anders gemacht. Nur das Unterbringen in einem Pflegeheim hat mir mein Mann erspart.

    Liebe Lotta,

    dann geht es ihm eben gut damit. Dir ginge es nur gut, ohne dass er weiter trinkt. Fazit: Ihr passt nicht zusammen.

    Bei meinem Mann hatte ich schon bald den Eindruck, dass er auch durch Schmerzen, körperliche Beeinträchtigungen nicht von der Trinkerei lassen wird. Aber ich habe weiter meine irrationale Hoffnung darüber gedeckt, ey, du bist kein Prophet, was, wenn doch? Wenn er doch zur Besinnung kommt?

    In der Tat hat ihm sein Körper dann sehr viele Signale gegeben, von diversen Ärzten hat er mehrfach gehört, dass er sterben wird, wenn er nicht konsequent aufhört. Aber nach und während der Reha hat er seinen Körper, d.h. die chronischen Schädigungen dann in nüchternem Zustand volle Kanne gespürt. Juckende Füße, Nervenschmerzen in den Armen und Beinen, Gefühlsstörungen in den Händen u.a.

    Meine Freude, dass er die Reha gemacht hat, war nicht seine Freude. Er hat da nämlich auch gehört und im Abschlussbericht ausgehändigt bekommen, was er beruflich alles nicht mehr kann bzw. gesundheitlich nicht mehr machen soll. Das erinnere ich noch, dass ihm das Ergebnis sehr zu schaffen gemacht hat.

    Liebe Croissy,

    meiner Erfahrung nach kann man mit einem Alkoholkranken, der weiter trinken will, gar nichts besprechen. Entweder wird einem nach dem Mund geredet, damit man Ruhe gibt oder es wird abgestritten oder der Focus wird versucht umzulenken: betrachten wir doch lieber mal, was bei Dir alles nicht stimmt, weshalb ich jetzt wieder trinke.

    Ich würde wiederum zu Deinem Verständnis für Suchtbelastung bei menschlichen Beziehungspartnern denken: Was habe ich mit einer erwachsenen Schwester groß zu tun? Ihr Saufen, ihre Sache, ihr Leben. Das ist doch ganz leicht, sich da gesund abzugrenzen. Bei Ehemann und (Illusion?!) großer Liebe und dann noch Verbindung durch zwei Kinder, da sieht die emotionale Verbundenheit doch ganz anders aus, das ist dann soooo schwer ;-).

    Was heißt denn nur das Kind? Kind ist und bleibt doch Familienteil. Gebunden an diesen Beziehungsstatus erwachsen doch schnell alle möglichen Skrupel und Sorgen. Da sehe ich noch nicht mal als erstes ein Co-Problem. Das zeigt sich eventuell erst in der weiteren Art des damit Umgehens.

    Liebe Lotta,

    mein Mann ist im 52. Lebensjahr verstorben. Es wäre schön, auch anderen die Augen zu öffnen. Wir haben zwei Söhne, die erwachsen sind und im Berufsleben (naja, Ausbildung und Studium) stehen. Zunächst möchte ich meine Augen offen halten. In erster Linie dient es mir für meine Reflektion, weil ich merke, je länger der Tod her ist, desto mehr laufe ich Gefahr, all die schrecklichen Sachen zu verdrängen.

    Wie Geburtsschmerzen, die sofort vergessen sind, sobald man sein Kind das erste Mal zu sehen bekommt.

    Wenn ich die Geschichten der anderen Cos hier lese, denke ich so oft, eben, genau das war bei Dir doch auch, Stichwort Achterbahn- und Karussellfahrt. Das möchte ich für mich nicht wieder erleben.

    Vielleicht beruht dieser Rat, sich zu outen, auf einer zur damaligen Zeit gängigen "Mode" der Therapiestruktur einschließlich Nachsorge. Wenn als ein wichtiges Begleitproblem der Sucht das Heimlichtun und Verstecken und dafür auch andere in das Spiel einbeziehen gesehen wurde, dann ergibt es Sinn, möglichst viele in seinem Umfeld von seinem erreichten Status zu informieren, sozusagen als Versuch, eine Rückfallhürde zu implementieren, weil man meint, alle beobachten einen nun.

    ich hatte berufsbedingt (war im Personalmanagement tätig) 1992 mal eine Fortbildung zum Thema Alkohol am Arbeitsplatz/Suchtgefährdung. Wie man es merkt, was man im Fall des Falles als Arbeitgeber tun soll/muss/darf/kann. Das Seminar schloss mit der Behauptung, wenn ein Arbeitgeber sich bei gleich gut qualifizierten Bewerbern zwischen einem (natürlich trockenen) Alkoholiker und einem ohne trocken gelegte Suchterkrankung entscheiden müsse, würde er lieber den trockenen Alkoholiker nehmen. Warum? Weil der seine Sucht schon erkannt und gestoppt hat, während dem anderen noch

    alles mit ungewissem Ausgang bevorsteht.

    Die Behauptung fand ich damals schon skurril. Erstens habe ich noch nie in Bewerbungsunterlagen gelesen, dass jemand eine überwundene Suchterkrankung in den Vordergrund seines Eignungsprofils stellt. Zweitens würde ich persönlich, und darin unterscheide ich mich nicht von vielen anderen Personalern, dann eben nicht den Alkoholiker nehmen. Allgemein lieber keinen, der sich zu einer psychischen Erkrankung bekennt. Einfach, weil diese erfahrungsgemäß mit exorbitant langen krankheitsbedingten Ausfallzeiten verbunden sind und man labile Psyche mit mangelnder Belastbarkeit verbindet.

    Und aus eigener Anschauung: Beruflich hatte ich mit insgesamt acht akut alkoholbelasteten Mitarbeitern zu tun. Also acht, bei denen es so offenkundig wurde, dass gehandelt werden musste. Nur bei einem hat der Stillstand der Krankheit die letzten sechs Jahre bis zu seiner Verrentung erfolgreich vorgehalten. Zwei wurden gekündigt, einer ist in den vorzeitigen Ruhestand geschlüpft, der Rest ist vorzeitig gestorben. Alle waren sie vorher keine merkliche Unterstützung mehr für die Gesamtleistungsfähigkeit und sind es nach ihrer Rückkehr auch nicht mehr geworden.