Beiträge von Frozen Tears

    Um 'Liebe kämpfen' damit du es dir auch schön 'verdient' hast, nehme ich an. Oftmals sehe ich auch bei Menschen den Versuch Liebe zu erzwingen. Das ist dann wohl noch eine Stufe höher.
    Das sind diejenigen, die nciht so ne tolle Trickiste und Manipulationstechnicken haben wie Du.

    Vertrauen ist auch in meinen Beziehungen oft ein Problem. Sicher auch ein vorgelebtes Verhaltensmuster, denn wie kann man einem alkoholkranken Partner noch trauen.
    Lügereien, Betrügereien, Sich selbst was vormachen, Unzuverlässigleit sind ja an der Tagesordnung.
    Ohje, da kann man sich ja echts schon fragen, ob Kinder von alkoholkranken überhaupt noch beziehungsfähig sind. Aber irgendwie schaffen wir es ja doch wohl oder übel.

    Hallo Sysiphus,
    Du schreibst: Wir verkaufen teure Bodenbeläge usw. Heißt das, dass Du an der Firma beteiligt bist? lebst Du auch von dem Geld?
    kannst Du nicht irgendwie versuchen die Firma selber weiter zu führen , ohne ihn? Es hört ich so an, als ob ihr euch da gemeinsam was aufgebaut habt. Wenn es so ist, warum sollst Du mit darunter leiden, wenn die Firma den Bach runter geht. ich weiß nicht wie es rechtlich ist, aber kannst Du ihn nicht kündigen oder ersetzen durch einen anderen?
    So ist zumindest dann deine Existenz gesichert.
    Wenn du schon einen Kundenstammm habt , dann solltet ihr den nciht so aufs spiel setzen. Vielleicht solltest Du Deine Energie lieber in die Firma stecken statt in deinen Mann.
    Du scheinst ja doch irgendwie eine Powerfrau zu sein, so hört es sich jedenfalls für mich an.

    Bei mir ist es so, dass ich mittlerweile mein eigenes leben lebe und genügend Abstand habe zu dem was einmal war. Mein vater ist allerdings auch seit langer zeit trocken.
    Dennoch kann ich mcih ncoh genau an die Situation erinnern, wie es früher war und dass man nur damit umgehen kann, wenn man abstumpft oder sich zurück zieht. Eben weil man keinen Einfluß hat auf die Situation.
    Anders als meine Mutter hatte ich ja nicht vor mein leben lang mit meinem alkoholkranken Vater auszuharren. ich habe nur die Tage gezählt bis ich ausziehen konnte.
    Wenn man noch selebr in der Situation steckt ist es keines Falls locker. Ich bin ja auch als Kind da so reingeschlittert und mir war es nie bewußt, dass es sich um eine Krankheit handelt , sondern habe es nur als äußerst mieses Verhalten meines Vaters gesehen, dass auf seine Sauferei zurückzuführen ist, an der er ja selber Schuld ist. So hab ich das als Kind gesehen. Richtig bewußt war mir da noch nichts. Mein Vater hat auch einen oder auch zwei Selbstmordversuche hinter sich und wäre auch beinahe dabei drauf gegangen, hätten wir ihn nicht rechtzeitig gefunden.
    Das war ein Schock für mich und ich fand es gemein, dass unser Vater ernsthaft vorhatte uns im Stich zu lassen. es gab auch nie ein Gespräch darüber und immer stellte ich mir die Frage nach dem warum.
    Als Kind wird man mit alledem so allein gelassen. Und das erklärt vielleicht auch, dass man dann später etwas abgeklärter darüber reden kann. Irgendwann fragt man sich auch selber- was hätte einem selber auch alels zustoßen können. was haben die Eltern überhaupt für ein getan. Was haben sie alles versäumt zu tun, was sie hätten tun müssen.
    Klar gehen da Gefühle bei drauf, sonst könnte man damit nicht leben.
    Ich möchte meine Jugend kein zweites Mal erleben.

    Ich weiß garnichtmal genau warum, aber ich finde es auch total amüsant diese Beiträge zu lesen. Ich könnte sie immer wieder auf und ab lesen und irgendwie , trotz aller Ernsthaftigkeit und Verzweiflung stimmt mich das alles zum Lachen. :lol:
    Vielleicht der Schreibstil? Vielleicht, weil ich meinen Part da auch drin wieder sehe? Vielleicht die Erkenntnis , dass mein Gegenüber sich plötzlich entblößt hat? Vielleicht , weil ich mich auch selber schon in dieser Rolle ertappt habe, obwohl ich ja meistens in der anderen Rolle bin, wie ich schon geschrieben habe.
    Mein Selbstwertgefühl war auch eine Zeitl ang total im Eimer, aber was hier schon erwähnt wurde ist vollkommen richtig. Alles ist subjektiv und eine Sache des Betrachters.
    Ich habe über Jahre hinweg mächtig an mir gearbeitet. Habe auch ordentliche Erfolge. Aber hin und wieder werde ich 'rückfällig'. Genau wie der Alkoholiker nach langjähriger Trockenheit plötzlich wieder einem Bier nicht wiederstehen kann und total abstürzt, so gibt es bei mir auch hin und wieder die totalen Abstürze.

    Bei Dir finde ich es sehr erstaunlich was Du Dir für eine 'Trickkiste' zugelegt hast. Da muß ich mir ja im Gegenzug jetzt auch ganz neue Zauberkünste einfallen lassen, was? Jaja, ich denke wir sollten da mal einen ganz privaten Austausch machen :wink:
    Also ich könnte einfach mal trainieren mein Niesen zu unterdrücken, damit Du niemals auch nur auf die Idee kommen könntest mir ein Taschentuch zu besorgen.
    Aber mal abggesehn von Deiner Trickkiste- was für Eigeschaften haben denn diese Frauen, die Dich so sehr reizen? Gibt es da auch Parallelen? Haben die irgendwelche Auslöser?
    Wie mies muß denn eine Frau so sein, dass Du sie liebst?
    Achso, war/ist es eigentlich Dein Vater oder Deine Mutter oder beide , die alkoholabhängig waren/sind?

    Hallo Vanessa, ichbin sehr erstaunt, dass Du es so lange überhaupt zuhause ausgehalten hast. Die meisten Kinder, wie DU hier sicher immer weider lesen wirst haben die Flucht schon sehr viel früher ergriffen. So wei ich auch.
    Du schreibst ja, dass Du DIch sher gut mit Deinem Vater verstehst. Möglciherweise könntet ihr Euch zusammnetun und ihr ein bißcehn Druck machen, dass es so nicht weitergehen kann. Das probieren ja viele und ienige auch mit Erfolg, wenn DU Dich mal so im Co-Abhängigenforum umschaust.
    Dein Vater spielt da sicher eine wichtigere Rolle. Vielleicht täte es ihm mal gut, so eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen zu besuchen,oder hier im Forum.
    aber alle hier haben recht- denk in erster Linie an Dich, mach was besseres aus Deinem Leben, als das was DU vorgelebt bekommst.
    Es hört sich doch sehr gut an, was Du bisher gemacht hast und noch weiter vorhast. ichhoffe, dass mindestens Dein Vater Dir diese Anerkennung gibt.
    Übrigens diese geschichte mit deien mutter, dass sie meint, Du hättest zu viele geschenke bekommen von Deinem Vater, das klingt sehr danch , dass sie sich irgendwie vonDeienm Vater vernachlässigt fühlt. Oft ist es ja eigentlcih eher umgekehrt. Die Frau bekommt ein Bab und der vater fühlt sich zurückgesetzt und vernachlässigt. aber heir schients umgekeht zu sein. Vielelciht fühlte sich auch Deine Mutter in dieser Rolle überfordert.
    Manchmal hilft es zu verstehen, was einen Menschen dazu bewegt hat sich nach und nach mehr und mehr vollaufen zu lassen. besonders bei den Eltern. Dann hat man zumindest die Möglcihkeit ihnen irgendwie einmal verzeihen zu können, dass sie ein doch im Grunde vernachlässigt haben, manchmal auch regelrecht im Stich gelassen. Auch Eltern sind 'nur' Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. leider gehören unsere Eltern hier oder zumindest ein Elternteil zu den schwächeren.
    Um aus ihrer Schwäche heraus aber dennoch Kraft zu mobilisieren brauche sie wohl aber irgendeinen besonderen Kick. und das kann sein, wenn man krank wird, den Partner durch den Alkohol verliert oder den Beruf. Bei meinem Vater war es die Gesundheit und es war schon sehr sehr spät. Er war in einem katastrophalen Zustand. Traurig ist es für die, die es überhaupt nicht mehr schaffen. Sprich doch mal mit Deienm Vater.

    Also genau so meinte ich es eigentlcih mit dem Eroberungstrieb. Wenn man versucht etwas zu erobern, dann kann man doch nicht davon ausgehen, dass man es auch schafft. Es ist doch eher eine Art Ehrgeiz. Noch mehr haben wollen. Neues entdecken. Unerforschte Gebiete kennenlernen. Vielleicht macht das den Reiz einer Frau aus, die Du nicht bekommen kannst.
    Mir selber sind übrigens witzigerweise schon mehrere soclcher Männer begegnet. So habe ich mcih also auch schon desöfteren gefragt, was jemanden dazu bewegt weiterzumachen, wenn die Niederlage eigentlcih schon vorprogrammiert ist. Hatte auch diverse Diskussionen über eben dieses Thema. Aus meiner Sicht machen sich Männer irgendwie ab einem bestimmten Punkt zum Affen, begeben sich in eine absolut peinliche Situation. Ich versuche mich dann mit Charme und Mitgefühl aus diesem Schlamassel herauszuwinden. Das klappt aber nciht immer. oft habe ich irgendwie aus Mitleid schonmal dem einen oder anderen den RAt gegeben, dass er mehr auf die Signale einer Frau achten sollte. Wenn sie etwas von einem Mann will, dann läßt sie es ihn auch irgendwie wissen. Sei es durch ein Lächeln, durch Blickkontakt usw.
    Manchmal artet sowas aber auch schon in Belästigung aus und da muß man als Frau auch schonmal schroff werden.
    Auch ich habe schon zu abtörnenden Mitteln greifen müssen und dem unliebsamen Verehrer irgendwelche Schwärmereien von anderen Mänenrn aufgetischt, darum gebeten, ob er mich nicht seinem Freund vorstellen könne usw. Ich erzähle, auch wenns gerade mal net stimmt, dass ich glücklcih verheiratet bin oder gerade frisch verliebt- aber meine Gegenüber gibt nciht auf. Dann kommen Dinge wie: probier michund DU wirst sehen, dass ich besser bin als er ( also jetzt sinngemäß). In diesem Moment denke ich nur: Oh Gott, wie kann man sich nur so herablassen.
    Manchmal, wenn alles so mit Witz pasiert finde ich das eine oder andere Gespräch auch mal amüsant, aber auch das wird falsch verstanden.
    Meine letzte Geschcihte in dieser Hinsicht habe ich vorübergehend abwimmeln können, indem ich ihm gesagt habe, dass ich zwar nen Freund habe, ihn aber auf meine Warteliste setzen könne.
    Sowas klingt doch schon so bescheuert. Wenn mir das jemand sagen würde, würde ich mir niemals die Blöße geben dem noch weiter hinterher zu laufen.
    Mal ne andere Frage: bist du auch jemand, der mit einer Frau Schluß macht, aus Angst dass SIE Schluß machen könnte?
    So, dass nciht SIE dich verletzt sondern DU DICH selber?
    Auch diese Kategorie Mann habe ich kennengelernt und ich sehe da so gewisse Parallelen.

    In Bezug auf Alkohol finde ich die Theorie einleuchtend, dass man sich Menschen mit Problemen sucht, um ihnen zu helfen, da man es bei den eigenen Eltern nciht schaffen konnte schon ein wenig nachvollziebar.

    Auch dass man sich minderwertig vorkommt und sich deswegen Partner sucht, die einen nicht lieben, um dies zu bestätigen. Könnte auch was dran sein.

    Viel hat wohl schon damit zu tun, dass man irgendwie wohl doch Schuldgefühle entwickelt in seienr Kindheit als Kind von alkoholkranken Eltern. Schuld nicht am Saufen, sondern, weil man nciht helfen kann. Ohnmacht. Ich persönlich bin sehr vertraut mit diesem Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht. Nicht wissen was zu tun ist und daraufhin sich zurückziehen. So habe ich beispielsweise lernen müssen mcih mit Menschen in Problemsituationen zu konfrontieren statt mich zurück zu ziehen, was ich leider früher oft gemacht habe.

    Du hast ja auch von einem gewissen 'Kick' gesprochen, den Du brauchst. Ein bißcehn hat es mich auch an Masochsismus erinnert. Domina- Spielchen usw.
    Mag sein, dass da auch ähnliche Hintergründe sind.

    Interessant ist für mcih auf jeden Fall, dass ich wohl irgendwie ein Gegenpol zu Dir bin. Bei mir hat sich dann die alkoholische Vergangenheit meines Vaters in genau das Gegenteil entwickelt.
    Ich werde oftmals von Männern als unnahbar, arrogant , stolz, stark eingestuft.
    Aber ich habe mir sicher auch nur so einen Schutzwall aufgebaut.
    Menschen,die mich kennen beurteilen mich total anders.
    Interessant wäre ja auch mal zu überdenken, ob es geschlechterspezifisch zu irgendwelchen Parallelen kommt.
    Interessantes, aber auch schwieriges thema.
    Dann zu dem punkt 'Liebe'...
    Liebe ist ja sowieso immer schwer zu definieren.
    Aber da stimme ich in vielem mit Dir überein. Liebe und leidenschaft haben für mcih auch ncihts mit Vernunft zu tun. Ich checke auch nie jemanden ab,ober zu mir passen würde. Entweder klappts oder auch nciht. Ich kann ja uch nciht in dei Zukunft sehen. Man lenrt ja jemandnen erst richitg kennen, wenn man eine gewisse zeit mit der Person verbringt. Die zeit nehm ich mir. Und dann kanns auch schonmal schmerzvoll werden. aber acuh das nehme ich genmau wie Du in Kauf. Eine Liebe wird geborenund kann irgnndwie auch wieder sterben. Genau so tut es dannauch weh. Aber nciht lieben weil man verletzt werden könnte? Das wäre wie wenn man lieber nicht leben sollte, nur weil man irgendwann mal wieder sterben muß? Ich denke man sollte es mit der Liebe so sehen wie mit dem Leben an sich- genießen solange es da ist.

    Also genau so meinte ich es eigentlcih mit dem Eroberungstrieb. Wenn man versucht etwas zu erobern, dann kann man doch nicht davon ausgehen, dass man es auch schafft. Es ist doch eher eine Art Ehrgeiz. Noch mehr haben wollen. Neues entdecken. Unerforschte Gebiete kennenlernen. Vielleicht macht das den Reiz einer Frau aus, die Du nicht bekommen kannst.
    Mir selber sind übrigens witzigerweise schon mehrere soclcher Männer begegnet. So habe ich mcih also auch schon desöfteren gefragt, was jemanden dazu bewegt weiterzumachen, wenn die Niederlage eigentlcih schon vorprogrammiert ist. Hatte auch diverse Diskussionen über eben dieses Thema. Aus meiner Sicht machen sich Männer irgendwie ab einem bestimmten Punkt zum Affen, begeben sich in eine absolut peinliche Situation. Ich versuche mich dann mit Charme und Mitgefühl aus diesem Schlamassel herauszuwinden. Das klappt aber nciht immer. oft habe ich irgendwie aus Mitleid schonmal dem einen oder anderen den RAt gegeben, dass er mehr auf die Signale einer Frau achten sollte. Wenn sie etwas von einem Mann will, dann läßt sie es ihn auch irgendwie wissen. Sei es durch ein Lächeln, durch Blickkontakt usw.
    Manchmal artet sowas aber auch schon in Belästigung aus und da muß man als Frau auch schonmal schroff werden.
    Auch ich habe schon zu abtörnenden Mitteln greifen müssen und dem unliebsamen Verehrer irgendwelche Schwärmereien von anderen Mänenrn aufgetischt, darum gebeten, ob er mich nicht seinem Freund vorstellen könne usw. Ich erzähle, auch wenns gerade mal net stimmt, dass ich glücklcih verheiratet bin oder gerade frisch verliebt- aber meine Gegenüber gibt nciht auf. Dann kommen Dinge wie: probier michund DU wirst sehen, dass ich besser bin als er ( also jetzt sinngemäß). In diesem Moment denke ich nur: Oh Gott, wie kann man sich nur so herablassen.
    Manchmal, wenn alles so mit Witz pasiert finde ich das eine oder andere Gespräch auch mal amüsant, aber auch das wird falsch verstanden.
    Meine letzte Geschcihte in dieser Hinsicht habe ich vorübergehend abwimmeln können, indem ich ihm gesagt habe, dass ich zwar nen Freund habe, ihn aber auf meine Warteliste setzen könne.
    Sowas klingt doch schon so bescheuert. Wenn mir das jemand sagen würde, würde ich mir niemals die Blöße geben dem noch weiter hinterher zu laufen.
    Mal ne andere Frage: bist du auch jemand, der mit einer Frau Schluß macht, aus Angst dass SIE Schluß machen könnte?
    So, dass nciht SIE dich verletzt sondern DU DICH selber?
    Auch diese Kategorie Mann habe ich kennengelernt und ich sehe da so gewisse Parallelen.

    In Bezug auf Alkohol finde ich die Theorie einleuchtend, dass man sich Menschen mit Problemen sucht, um ihnen zu helfen, da man es bei den eigenen Eltern nciht schaffen konnte schon ein wenig nachvollziebar.

    Auch dass man sich minderwertig vorkommt und sich deswegen Partner sucht, die einen nicht lieben, um dies zu bestätigen. Könnte auch was dran sein.

    Viel hat wohl schon damit zu tun, dass man irgendwie wohl doch Schuldgefühle entwickelt in seienr Kindheit als Kind von alkoholkranken Eltern. Schuld nicht am Saufen, sondern, weil man nciht helfen kann. Ohnmacht. Ich persönlich bin sehr vertraut mit diesem Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht. Nicht wissen was zu tun ist und daraufhin sich zurückziehen. So habe ich beispielsweise lernen müssen mcih mit Menschen in Problemsituationen zu konfrontieren statt mich zurück zu ziehen, was ich leider früher oft gemacht habe.

    Du hast ja auch von einem gewissen 'Kick' gesprochen, den Du brauchst. Ein bißcehn hat es mich auch an Masochsismus erinnert. Domina- Spielchen usw.
    Mag sein, dass da auch ähnliche Hintergründe sind.

    Interessant ist für mcih auf jeden Fall, dass ich wohl irgendwie ein Gegenpol zu Dir bin. Bei mir hat sich dann die alkoholische Vergangenheit meines Vaters in genau das Gegenteil entwickelt.
    Ich werde oftmals von Männern als unnahbar, arrogant , stolz, stark eingestuft.
    Aber ich habe mir sicher auch nur so einen Schutzwall aufgebaut.
    Menschen,die mich kennen beurteilen mich total anders.
    Interessant wäre ja auch mal zu überdenken, ob es geschlechterspezifisch zu irgendwelchen Parallelen kommt.
    Interessantes, aber auch schwieriges thema.
    Dann zu dem punkt 'Liebe'...
    Liebe ist ja sowieso immer schwer zu definieren.
    Aber da stimme ich in vielem mit Dir überein. Liebe und leidenschaft haben für mcih auch ncihts mit Vernunft zu tun. Ich checke auch nie jemanden ab,ober zu mir passen würde. Entweder klappts oder auch nciht. Ich kann ja uch nciht in dei Zukunft sehen. Man lenrt ja jemandnen erst richitg kennen, wenn man eine gewisse zeit mit der Person verbringt. Die zeit nehm ich mir. Und dann kanns auch schonmal schmerzvoll werden. aber acuh das nehme ich genmau wie Du in Kauf. Eine Liebe wird geborenund kann irgnndwie auch wieder sterben. Genau so tut es dannauch weh. Aber nciht lieben weil man verletzt werden könnte? Das wäre wie wenn man lieber nicht leben sollte, nur weil man irgendwann mal wieder sterben muß? Ich denke man sollte es mit der Liebe so sehen wie mit dem Leben an sich- genießen solange es da ist.

    Also, ob es da wirklcih einen Zusammenhang gibt zwischen Eifersucht und Alkoholismus weiß ich nicht. Aber es könnte ja sein, dass die Gründe bei einigen die gleichen sind. Dass also das mangelnde Selbstwertgefühl sowohl zum Alkoholkonsúm führen kann als auch zur übertriebenen Eifersucht . Oder dass einige Menschen einfach die Neigung haben in allem maßlos zu übertreiben.
    Ich kenne genügend Menschen, die so sehr eifersüchtig sind und alle haben eigetnlcih nichts mit Alkohol am Hut.
    Mein Freund, der auch ein Alkoholproblem hat, hat mal behauptet dass er nicht eifersüchtig sei. Da wurde ich aber eines besseren belehrt.
    Nach kurzer Zeit schon unterstellte er mir, dass ich was mit seienm besten Freund hätte. Und nachdem das so einigermaßen vergessen war kam er wieder mit irgendeiner Geschcihte. Er ist dann aber nciht so fanatisch , sondern macht dann ein auf beleidigt und zieht sich zurück.
    'Bestrafung durch Liebesentzug'- das ist dann seine Masche. Er verweigert sich dann, stellt sein Handy aus und besteht plötzlich darauf Kondome zu benutzen. Er hat dann irgendwie so ein Verhalten, dass ich eigentlcih nur von Frauen kenne. Irgendwie will er dann auch immer umworben werben, daher denke ich, dass es eher so ein Schrei nach Aufmerksamkeit ist, Unsicherheit, ob ich ihn wirklich liebe und so.
    Einen wirklichen Zusammenhang zwischen diesen Dingen und dem Alkohol sehe ich nciht unbedingt. Kann sein, das der Alkohol Gefühle noch verstärken. Aber die Gründe für dei Eifersucht und warum er so viel trinkt kommen wohl schon aus ähnlciher Quelle. Unsicherheit, Sensibilität und leichte Verletzlichkeit sind sicher einige der Gründe, dei zu beidem geführt haben bzw ncoh immer führen. ich kann aber im Großen und Ganzennicht sagen, dass da irgendwas eskaliert in seienm verhalten. Es ist für mcih nur schwer damit umzugehn und seine Art sich zurück zu ziehen und nciht offen über seien Gefühle zu reden ist für mich schon schwierig. Er ist so ein Typ, der schon sehr mitteilungsbedürftig ist. Dann macht er Andeutungen und tut sich schwer weiter darüber zu reden. Das macht mich immer richitg verrückt. Dann wünsch ich mir manchmal ,dass er am besten garncihts gesagt hätte. Mein freund leidet dann schon eher an übertriebenem Stolz, wenn er eifersüchtig ist.

    Alle Eure drei Beiträge finde ich ja sehr interessant. Alle ein bißchen anders und doch gibt es so Berührungspunkte. Erstaunlich doch, was das Aufwachsen in Alkoholikerfamilien doch ausmacht und auch ich könnte jetzt hier meine Variante hinzufügen. Ich habe auch ab und zu solche Phasen, von denen ich allerdings doch imemr schnell wieder abkommeund ich denke, so allmählich verstehe ich auch warum. Ich kann es nachempfinden , doch bin ich wohl schon einen Schritt weiter. Ich finde es aber absolut faszinierend wie das alles hier so schön beschrieben wurde mit allen Zusammenhängen.
    Was ich ncohmal genauer wissen möchte- Du beschreibst es irgendiw als 'Kick' , den Du bei einer soclhen Beziehung erlebst. Kannst Du das genauer beschreiben. Zunächst , als ich den Beitrag gelesen hatte, habe ich nciht so sehr an Alkohol gedacht sondern an Eroberungstrieb. An irgendwetas animalisches , irgendetwas Instinktives. Die Beute, die Du schon erobert hat ist nicht mehr interessant , der Jagdinstinkt treibt Dich wieder aufs Neue hinaus. Du willst Dich messen, an Deine Grenzen stoßen. Da dachte ich, was gehört das hier in dieses Forum? Aber als ich dann die anderen Beiträge gelesen habe , haben mich auch diese irgendwie überzeugt.
    Wirklich ein sehr spannendes Thema, ich hoffe, dass da noch was folgt.

    Hier im Forum gab es ja schon desöfteren die Diskussion, ob es eine Extrarubik geben sollte für den Austausch von Kindern, die in Alkoholikerfamilien aufgewachsen sind. Ich würde es sehr begrüßen, denn auch ich sehe hier Gemeinsamkeiten, wenn ich das alles so lese.
    Und ich habe auch schon einige Geschichten gelesen, würde auch gerne Jugendlichen hier im Forum, die sich zur Zeit in einer solchen Situation befinden weiterhelfen.
    In dieser Rubrik Co-Abhängige finde ich, dass diese Thematik ein bißcehn untergeht. Dafür ist das Thema Co_Abhängigkeit für sich einfach schon zu wichtig. Sicher haben wir auch in unserer Familie mit dem in der Regel Co-Abhängigen Partner ja zu tun , sei es die Mutter oder der Vater. Aber als Kind sieht man die DInge doch ganz anders und ist auch gefühlsmäßig anders involviert als die Mutter oder der Vater.
    Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten sich meine Eltern auch viel früher getrennt. Ich habe so sehr auf meien Mutter eingeredet, als ich ungefähr 13 war. Ebenso meine beiden älteren Schwestern. Aber meine mutter war so schwach und abhängig von meinem Vater, dass sie es nciht konnte. Sie war irgendwie von Sinnen. Ebenso wie meine Vater mit seinem Alkohol, nur eben auf eine andere Art undWeise.
    Auch wir sind als Kinder ganz anders mit dem Alkohol in Kontakt gekommen wie andere Kinder. Auch ich kenne Kneipenbesuche, Schaum abtrinken, Saufpartys an denen ich bedenkenlos teilnehmen durfte. Nicht nur ALkohol. Auf diesen Partys wurden mir im Alter von 11 Jahren bereits Zigaretten von den betrunkenen Nachbarn angeboten. Unverantwortlich.
    Man war irgendwie sehr früh gezwungen die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen , wenn man nicht vor die Hunde gehen wollte.
    Und in der schule gab es dann ein weiteres Problem- der Drogenkonsum der Mitschüler. Wie von einer Mauer umgeben habe ich mich vor all diesen Dingen ferngehalten. Alkohol habe ich zwar heir und da schon früh getrunken. Aber bei anderen Mitschülern beispielsweise , die in 'normalen' Familien aufwuchsen sind diese Saufereien viel mehr ausgeartet als bei mir. Ich denke, dass ich durch das abschreckende Beispiel meines Vaters ganz anders mit Alkohol umgehe als andere. Und ähnliches schreibst du ja auch. Auch meine Toleranzgrenze gegenüber Alkoholkranken oder Drogensüchtigen ist sehr niedrig. Ich kann nciht dagen, dass ich ejtzt alel Menschen , die solch ein Problem haben hasse, aber ich gehe viel bewußter damit um. Sobald ich sowas merke spreche ich jemanden drauf an und zwar ziemlcih rücksichtslos, manchmal provozierend. Jemand, der mir weißmachen will, dass er kein Alkoholpropblem hat, dem stell ich ganz offen ne Flasche Wodka zum Frühstück hin und gucke mir an, wie er da drum herum schwänzelt. Tja, welcher Nichtabhängige würde auf die Idee kommen , nen Wodka zum Frühstück zu trinken.
    oder taucht da plötzlcih so ein versteckter Flachmann auf , dann ruf ich schonmal : Ei, was haben wir denn da.
    Ich kenne auch dieses Gefühl von Hass und Hilflosigkeit, Ohnmacht, dass man als Kind erlebt hat. Die Mutter beschützen wollen , sich verantwortlich zu fühlen für die Mutter. Also nicht für den trinkenden Vater, sondern für die Mutter, die sich nicht wehren kann. Man hat es ja schließlich doch als Kind mit 2 Abhängigen zu tun. Und möglciherweise ist dadruch in mir der starke Wunsch gewachsen möglcih unabhängig von irgendwas in meinem Leben zu sein. Selbständigkeit und Unabhängigkeit in jeder Hinsicht waren immer eines meiner ersten Ziele.
    Was ich erst spät begriffen hatte, war es, dass es sich ja doch um eine Krankheit handelt. Als Kind geht man immer davon aus, dass doch die Eltern eigentlich perfekt und vorbildlich sein sollten. baer das waren sie nicht. Und als Kind hatte man keine Möglcihkeit etwas dagegen zu tun außer sich zurück zu ziehen und eine Art Gleichgültigkeit zu entwickeln, eien dicke Schutzmauer von Unantastbarkeit um sich herum aufzubauen.
    Man hat sich seiner Mutter gewissermaßen überlegen gefühlt, die ja der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken wollte. Und dennoch war man machtlos.
    irgendwann, als ich 15 war habe ich meinen Vater einmal direkt ins Gesicht geschlagen. Er wollte mir irgendetwas vorschreiben und ich habe ihn aus meinem Zimmer verwiesen, ichh atte keinen Respekt mehr vor ihm. An diesen Moment kann ich mcih noch am besten erinnern. Er war ziemlich erstaunt und ich auch über mcih selbst. Und dann ist er hilflos abgedackelt. Er konnte sich mir nciht mehr zur Wehr setzen, war mir schon körperlich unterlegen. Das war ein absoluter Triumph für mich damals. Heute ist er trocken und er hat sich meinen respekt wieder verdient. Ich weiß, wenn man drin steckt in der Situation ist alles nur emotionsgeladen. Aber heute denke ich, dass jeder Mensch auch eine gewisse Würde hat. Ich würde niemanden , der alkoholkrank ist als 'Schwein' bezeichnen. Auch der Straßenpenenr auf der Straße und der Junkie an der Ecke sind für mich - armseelige- Menschen. Das darf man nie vergessen. Jeder, der sowas druchgemacht hat sollte dennoch versuchen zu verstehen, dass diese Menschen ihre eigene Geschichte haben, für die sie auch nichts können, oftmals sehr zerbrechliche Menschen sind. ich bin auch nicht der Meinung, dass Alkoholismus vererbbar ist, sondern wenn sowas in der Familie passiert, dann deshalb weil es einem vorgelebt wird und Alkohol irgendwie kein Tabuthema ist. Entweder schafft man es selber zu sagen, dass das einTeufelszeug ist oder man geht auch verloren.
    Allen Co-Alkoholikern kann ich nur raten so schnell wie möglcih ihre Augen zu öffnen und auch sofern sie Kinder haben , mal an die Kinder denken. Ich weiß nciht, ob mein Leben besser gewesen wäre, aber ich weiß,dass ich sehr gelitten habe als Kind, kein kindgerechts Leben geführt habe. Klar hat so ein alkoholkranker Vater auch seine guten Seiten gehabt. Auch das schrieben hier ja viele Co-Abhängige über ihre Ehemänner. Unser Vater hat besonders als wir sehr klein waren sehr viel mit uns gespielt, Schlitten gefahren, Ausflüge gemacht. Ist ja auch kein Wunder - er war ja gewisserweise selbst noch ein Kind.

    Hallo Mondschein, ich kann dich gut verstehen, dass er dir Leid tut und du was für deinen freund tuen willst. Warum es nicht endlich klick in seinem Kopf macht kann dir sicher keiner sagen.
    Wenn du dich hier mal so umschaust, dann wirst du feststellen, dass es keinPatentrezept für den 'klick' gibt. Bei einigen klickt es ja, weil sie von ihren Partnern unter druck gesetzt werden: ich oder der ALkohol. Andere wachen auf , wenn der Arzt sagt: Weiterleben oder weiter trinken. Wieder anderen geht es selbst so schlecht, dass sie es sich selber sagen. Andere sind fianziell ruiniert, haben alles verloren oder es reicht schon , wenn iener seinen arbeitsplatz verliert. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie haben so großen Leidensdruck, dass sie es nciht mehr aushalten. jeder eben auf seine Weise. Und da hast du eben keinen Einfluß drauf.
    Traurig ist eben, dass es immer erst soweit gehen muß bis eine ziemlich heftige Grenze erreicht ist. Wenn du weiterhin Kontakt mit deinem freund haben willst, dann mußt du innerlich Abstand zu dem ganzen bewahren. Du mußt dir klar sein, dass es ne Krankheit ist und du bist kein Therapeut.
    Wenn DU damit leben kannst, dass eben nicht alles so normal läuft und dich nciht persönlcih angegriffen fühlst und enttäuscht bist durch Dinge, dei einfach nciht klappen, dann ist es ja okay. Ich würde mal so sagen: Denke nicht dass du eine sogennante 'feste verbindliche beziehung' in diesem Zustand mit ihm haben kannst. Höchstens eine freundschaftliche Beziehung, aber auch diese ohne Erwartungen.
    Die Gefahr bei dir ist es dann, dass du auch in dieses co-abhängige Verhalten schlittern könntest, wenn du nciht aufpaßt, wenn Du nciht bewußt damit umgehst. Aber nichts desto trotz ist ein kranker Mensch auch ein Mensch. Ich bin der Meinung, dass alkoholkranke Menschen auch sehr sensible Menschen sind, die trotz ihrer Krankheit dir auch etwas geben können, mit denen du spaß haben kannst, diskussionen führen kannst , was auch immer. Ich meine , dass man einen Menschen nicht einfach nur auf die Tatsache 'alkoholkrank' reduzieren sollte.
    Aber Du solltest einen gewissen Abstand zu ihm halten.
    Ich glaube auch nciht, wie es sich anhört, dass du ihn damit unter druck setzen könntest, indem du den Kontakt abbrichst. Dazu habt ihr wohl keine Bindung, die inteniv genug ist?!
    Vielleicht kannst du durch Gespräche ihm weiterhelfen, aber erwarte nciht zu viel. Mach dein DIng und halte dir selber alle wege offen würd ich dir sagen.

    Ich würde auch mit deinem Sohn darüber sprechen, denke er ist schon alt genug und hat eh schon gemerkt dass was nciht in ordnung ist. Kinder sind gerade so sensibel, denen kann man nix vormachen.
    Aber die genauen zusammenhänge kennt er sicher nciht und wenn du nicht mit ihm redest wird er sicher wie hier schon erwähnt wurde verunsichert.
    Kläre ihn auf, dass es eine Krankheit ist.
    Sag ihm dass es nix mit ihm zu tun hat.
    Und mach ihm keine Versprechungen, die du nciht halten kannst. Wenn du es ne zeitlang geschafft hast trocken zu sein, dann kannst du es ihm ja schonmal sagen, dass du einen schritt geschafft hast.
    Und benutze ihn auch nciht dazu ihm was vorzujammern, damit er nicht überfordert ist.
    Ich glaube bei der Zigarettensucht sind kinder noch aufmerksamer, da sie durch den Qualm, den Gestank ja mitbelästigt werden.
    Durch die Auseinandersetzung mit deinem Kind, den Fragen die dann kommen werden dir dann sicher auch die Augen etwas geöffnet.

    Upps, da hab ich oben ein paar Wörter aus Versehen rausgelöscht.
    Was ich meinte ist, dass die Gefäße sich ja während des Alkoholkonsumd umstellen . Betablocker wirken auch auf die Gefäße. Und die müssen ertsmal eingestellt werden, daher hast Du vermutlich auch mit eienr keineren Dosis angefangen und dann immer höher oder?
    Wenn die Einstellung noch nicht richtig ist, reagiert der Körper befremdlich drauf. Da kann man Herzrasen und diese Schweißausbrüche usw.kriegen. Das fühlt sich dann an wie eine Panikattacke, so wars bei
    mir. Das kann tatsächlich eine psychosomatische Erscheinung sein, wie schon erwähnt wurde. Aber wir sind ja keine Mediziner. Sind also nur Anregungen. Oftmals weiß man aber ganz intuitiv selber , woher sowas kommt. Wenn Du innerlich Deine Umstellung annimmst kann es Dir möglicherweise von enem Moment zum anderen schon besser gehen.

    Betablocker werden übrigens nicht ausschließlich nur bei Hochdruck verschrieben!

    Hallo Penny,
    in Deiner Frage steckt ja irgendwie schon die Antwort:
    Du bist eben reingeschlittert OHNE ES ZU MERKEN.
    Dann hast Du es gemerkt und aufgehört. Hättest DU es eher gemerkt , hättest Du wohl eher aufgehört oder wärst garnich erst reingeschlittert.
    Also- warum noch drüber nachdenken?
    Warum net lieber an deine Zukunft denken?

    Hast Du auch schon mal geguckt, ob es mögliche Nebenwirkungen der Betablocker sein könnten? Ich bekomme auch Betablocker und ich erinnere mich, dass es mir zu Anfang auch komisch damit ging.
    Der Körper muß sich ja auch einstellen darauf.
    In Deinem Körper hat sich ja viel veändert während Du getrunken hast . Nicht nur dass Du im Rausch warst, die Gefäße erweitern sich ja ständig usw. und nachdem Du nun aufgehört hast muß er sich ja auch erstmal wieder dran gewöhnen.
    Allein die Medikamentenumstellung können ja schon Panik auslösen.

    Hey,
    ich denke Du hast schon ne ganze menge erreicht und jeder hat auch mal Tiefpunkte. Du nennst es Depris. Ob es richtig Depressionen sind solltest Du vielelciht schonmal checken. Aber wie auch immer.
    Ich glaube, Du solltest jetzt echt mal anfangen auf Deine innere Stimme zu hören. Wenn Du Dich niedergeschlagen fühlst, dann gönn Dir doch einfach auch mal ne Pause. Leg doch einfach ein paar Wellnesstage ein. Für Dich. Deine Vergangenheit kannst Du ja immer noch bearbeiten. Setz DIch da nciht unter Druck. Es ist jetzt eigentlich eine schöne Jahreszeit um einfach mal ein bißchen rumzugammeln, sich nen schönen Tee kochen, ein Vollbad mit schönen Düften genießen usw.
    Erledige doch einfach nur die wichtigsten Dinge, die man so erledigen muß, damit Du Dich nciht gehen läßt und dann - einfach ein bißchen relaxen. Eine schöne Kerze. Schöne Musik.

    Hallo fyrb,
    auch mein Vater war Alkoholiker. Jahrelang. ich bin quasi damit groß geworden und weiß genau wovon Du redest. Auch wir hatten ein Haus, dass meine Eltern damals gebaut hatten. Durch die hohen Schulden haben sie alles verloren. Ich weiß, dass Du jetzt eine Menge ertragen mußt. Aber ich wünsche Dir, dass Du ganz stark bei der ganzen Sache bleibst. Eins muß Dir klar sein: Du bist umgeben von Kranken. Und auch Du bist krank. In ertser Linie solltest Du jetzt erstmal Dir selber helfen.
    Warst Du schonmal beim Arzt wegen des Ritzens, hat er bei Dir Borderline diagnostiziert? Du solltest versuchen einen anderen Weg zu finden mit deinem Schmerz fertig zu werden. Das Ritzen, das merkst Du sicher selber, da verlagerst Du Deinen Herzschmerz einfach auf körperlichen Schmerz, den Du Dir selber zufügst. Weil Du es sonst nicht ertragen kannst. Deine Probleme sind sicher so tiefgriefend, dass sie nicht so schnell gelöst werden können. Ich rate Dir daher, fang erstmal an mit diesem Schmerz anders umzugehen. Lass Deinen Frust, Deine Wut irgendwo anders ab: Schrei einfach auch mal rum oder tritt lieber irgendwo gegen, wo Du Dir nicht weh tust, nimm ein Handtuch und würg es. Heulen, laut Musik hören, Dich zurück ziehen, alles Dinge, die man automatisch macht in solchen Situationen. Ich denke es ist auch das Richtige, wenn Du Dich im Moment weitgehendst zurück ziehst, so traurig das auch ist. Auch ich habe mich damals immer zurückgezogen, wundere mich selber wie ich eigentlich mein Abitur geschafft habe.
    Sehr hilfreich für Dich kann es auch sein, wenn Du Dich auf andere Dinge konzentrierst. Malen, Schreiben, Sport. Richte Dir einfach ein Tagebuch auf dem PC ein, dann läufst Du nicht Gefahr, dass es mal jemand finden kann. Kannst ja unter Schulsachen speichern, keiner liest freiwilig Hausaufgaben, oder?
    Wie ich es sehe bist Du die Älteste von Deinen Geschwistern? Ich kann Dich gut verstehen, dass Du nicht zum Jugendamt gehen magst, weil Du die Familie trotz allem schützen und nicht splitten wilst, ne? Und sicher machst Du Dir auch Sorgen, was dann aus Deinen Geschwistern wird, stimmts?
    Normalerweise könntest Du mit 16 ja schon in eine Jugend-WG. Aber dafür müßtest Du Dich schon jemandem anvertrauen. Auf jeden Fall hättest Du damit für Dich erstmal Deine Ruhe, könntest Dich besser auf die Schule konzentrieren. Oder gehst Du nicht mehr zur Schule?
    Die jüngeren Geschwister wären dann natürlcih weiterhin dieser Situation hilflos ausgeliefert. Ich denke auch nicht, dass das Jugendamt da so schnell irgendwas macht, falls Du Angst hast, dass sie dann in ein Heim müßten oder so. Solange Deine Mutter sich noch ordentlich um sie kümmert.
    Vielleicht solltest Du Dich aber auch nochmal mit Deiner Mutter unterhalten. Bei meiner Mutter war es genauso. Sie war finanziell abhängig von meinem Vater und wollte sich deshalb nicht trennen.
    Sie nahm stattdessen noch einen Halbtagsjob an, damit wir wenigstens was zu Essen hatten. ich mußte mich dann zusätzlich um minen Geschwister kümmern. Das war echt Stress. Meine kleinste Schwester war noch ein Baby. Mit 2 Jahren hat sie dann die Alkoholreste meines Vaters aus den Gläsern getrunken. Unverantwortlich eigentlich. Aber da siehst Du mal, wie weit auch meine Familie gesunken war.
    Erklär Deine Mutter mal, dass es heute viele Möglcihkeiten gibt, wie sie auch alleine klar kommen kann. Es gibt solche Beratungsstellen, wo man sich informieren kann. Ich will mal gucken, wie die sich genau nennen. vielleicht weiß auch jemand anders das hier. Auf jeden Fall, wenn Deine Eltern getrennt leben, dann wird sie Unterstützung vom Staat erhalten.

    Noch besser wäre es natürlcch, wenn sie es schafft, Deinen Vater zu einer Therapie zu bewegen. Durch die imer höher werdenden Schulden wird das immer schwieriger, er wird sich auch immer weiter reinrießen und es kann dann schon passieren, dass ihr euer Haus verliert und ausziehen müßt. So wars bei uns. Andererseits war es für meinen Vater eine Chance, weil er so in einanders Umfeld kam und es dann letzlich geschafft hatte eine Therapie zu machen. Aber bis dahin waren Jahre vergangen. Hast Du denn zu Deiner Mutter ein gutes Verhältnis? Kannst Du gut mir ihr reden? Evetuell kann man ja durch eine Auszug aus dem Haus das Haus an sich noch retten, indem man es erstmal vermietet.
    Das ist alles sehr verzwickt, so wie bei uns. Deien Mutter sollte vielelciht uach mal so eine Schuldenberatungsstelle aufsuchen. Möglciherweise kann sie sich da auch vor weiteren schulden schützen.
    Wie Du siehst hängt vieles an Deiner Mutter.
    Naja, und Eltern lassen sich auch ungern was von ihren Kindern erzählen, so wird es auch nicht ganz einfach für Dich. Aber was Du machen kannst ist einfach mal Prospekte besorgen und liegen lassen, so dass sie es findet. Oder was aus dem Internet ausdrucken. Dann hat sie das Gefühl, dass sie es selber entdeckt hat.
    Würde Deine Mutter denn selber auch in so ein Forum wie dieses Kommen?
    Eins noch zu Dir: Du mußt dir absolut im Klaren sein, dass Du an der Alkoholkrankheit Deines Vaters nicht schuldig oder verantwortlich bist.
    Und ich denke, die einzige Möglcihkeit, die Du hast ist es mit Deienr Mutter oder eventuell ( hört isch aber für mcih erstmal net so an) mit deinem Vater zu reden. Auf jeden Fall löst sich ein so langes Problem mit Sicherheit nicht von heute auf morgen. Daher solltest Du dir erstmal am wichtigsten sein. Pass gut auf Dich auf!
    Hoffe bald wieder von Dir zu hören.
    Solltest auch mal in andere Foren gehn, wegen dem Ritzen.

    Hallo Lilly, hab auch ab und zu das Problem, dass ich nicht reinkomme. Ich versuchs dann immer wieder und dann klappts irgendwann. Vielleicht ist irgendein Server überlastet. Das Problem hatte ich und auch diverse Mitglieder schonmal in unseren lokalen Chat. Der hatte mittlerweile so viele Mitglieder, dass er überlastet war. Besonders zu Zeiten, wo alle gleichzeitig rein wollten. Weiß net, ob es hier auch der Fall sein könnte.

    Ich wünsch Dir jedenfalls auch ganz viel Kraft Deine Entscheidung weiterhin durchzuhalten. Den wichtigsten Schritt hast Du doch schon getan. Du hast Dich entschlossen es zu tun. Jetzt gilt es wohl noch den richtigen Weg zu finden. Sicher kennst Du doch auch diese Labyrinthe?, wo man mit nem Stift irgendwo einen Strich ziehen muß um an das Ziel zu kommen. ich bin sicher Du findest auch Deinen Weg solange Du das 'Ziel' immer vor Augen hast.


    Klingt doch schonmal ganz gut, dass Du Dir so viele Dinge vornimmst mit denen Du Dein neues Leben jetzt auffüllst.
    Vielleicht mußt Du da noch mehr Alternativen suchen. Tu viele Dinge, die Dich ablenken und viel Zeit in Anspruch nehmen.
    Möglicherweise kannst Du auch nach Dingen suchen, die Dich an Dein altes Verhalten 'erinnern'. Du könntest diese Dinge sammeln und Dich von ihnen verabschieden, indem Du ein kleines 'Ritual' daraus machst. Mag vielleicht für den einen oder anderen albern klingen, aber mir hat sowas schon in einigen Situationen geholfen.
    Das könnten Gegenstände sein, die Du wegwirfst oder Fotos , die Du verbrennst. Ein Glas, dass du zerschlägst.

    Noch einen Tipp, den ich selber mal von einer freundin erhalten habe, den ich auch ganz nützlich finde.
    Nimm Dir vier Zettel und formuliere Dir darauf Deine Wünsche und Ziele. und die hänge in Deinem Zimmer auf, so dass Du sie immer vor Augen hast. Noch besser ist es, wenn Du Dir zu jedem Thema ein Bild malst.

    Wünsche Dir gaaaaaanz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    Immerhin ist es mittlerweilen so, dass ich keinerlei Ausreden mehr finde, warum ich ihn unbedingt wieder um mich haben muss. Bei jedem ...ja aber... fällt mir zur Zeit eine andere Alternative sofort ein. Das war bis vor ein paar Tagen noch nicht so. Und ich werde jetzt Punkt für Punkt all die Dinge erledigen oder erledigen lassen, welche ihn für mich noch unentbehrlich machten.
    Den Anfang habe ich schon gemacht - Gefrierschrank und Staubsauger habe ich selber ausgesucht und nach eigenem Gutdünken gekauft. Ich bitte nicht mehr lang und ich warte auch nimmer.

    Tut mir leid, aber Du hast es selber geschrieben, da siehst du es.

    all die Dinge , die ihn für mich noch 'unentbehrlich' machen...'gefrierschrank aussuchen'

    Ehrlich gesagt, ich hätte jetzt sowas erwartet wie auf irgendeine Art und Weise einen Wunsch, dass er sich wieder mehr um Dich persönlich kümmert. Und nachdem was Du da jetzt noch hinzugefügt hast würde ich es erst recht erwarten.

    Oh oh oh, aber hier wieder die Kritik der 'unqualifizierten Äußerungen'.
    Sorry, wahrscheinlich habe ich wieder nicht mitbekommen, dass Co-Abhängige nicht um ihren Partner kämpfen aus Liebe und dem Wunsch nach Zuneigung, sondern weil sie 'abhängig' sind, deswegen ja auch als 'krank' bezeichnet werden. So abhängig zum Beispiel, dass der Partner für sie 'unentbehrlich' ist , wenn es darum geht einen Gefrierschrank auszusuchen.
    Aber ich bin ja lernfähig. Also werd ich jetzt wohl sagen: Gut Diandra, da hast Du ja jetzt schon einen ganz wichtigen Schritt getan, Gefrierschrank und Staubsauger allein ausgesucht - weiter so.

    Aber trotz aller Kritik hier: ich bin kein Mensch, der andere belügt und ihnen nach der Schnauze redet, nur um ihnen zu gefallen.
    Du schreibst doch selber wie selbständig Du bist. Sei doch ehrlich zu Dir selber. War das jetzt wirlich einer Deiner letzten Schritte Dich von ihm unabhängig zu machen? Einen Gefrierschrank selber aussuchen?
    Tut mir leid, aber ich kann es echt nicht glauben.

    Okay, es geht hier vielleicht in der Diskussion alles ein bißchen durcheinander, kommen immer wieder neue Dinge ins Spiel. Das eigentliche Thema ist ja 'Ehe, Kinder in Beziehung zur Alkoholabhängigkeit. Aber irgendwie spielen diese Dinge ja in das Thema mit hinein und zeigt auch wie weitgreifend das Thema ist und macht für mcih gerade die ganze Sache so interessant.
    Außerdem will ich hier niemanden persönlich angreifen, jeder muß selber wissen was er/ sie tut.
    Wenn hier jemand von sich schreibt, dass er einen alkoholabhängigen Mann hat und diesen vor die Tür gesetzt hat, aus welchem Grund auch immer. um ihn unter Druck zu setzen, aus Liebe zu den Kindern- denn hier wird ja auch gesagt, dass Kinder da sehr sensibel reagieren, oder weil man es selber nicht aushält. Da habe ich sehr wohl das Recht zu sagen, dass ich mir das auch gewünscht habe, dass MEINE MUTTER das tut. Denn ich war genau so ein Kind, dass mit einem alkoholkranken Vater aufgewachsen ist und meine Mutter war NICHT STARK genug.
    Warum soll ich da jemanden nicht drin bestärken genau das richtige zu tun?
    Ich weiß nicht, was für eine bessere Hilfe in dieser Situation, in diesem
    Forum und zu diesem Thema jemand bekommen kann, als zu bestärken, das zu tun, was jemand eh schon gedacht hat zu tun. Wie hier ja schon geschrieben wird, wissen Co-Abhängige offensichtlich schon was zu tun ist, nur schaffen es nicht. Wenn ich hier also schreibe, sozusagen aus der Erfahrung heraus eines betroffenen Kindes , dass es das Richtige ist sich zu trennen, frage ich mich worin nun eigentlich die Kritik besteht.

    Genauso gut nehme ich den hier ausgesprochenen guten Rat an, dass man wohl mit einem alkoholkranken Partner kaum eine 'Zukunft' aufbauen kann.
    Auch diesen Tipp sollte sich wohl gerade jede/ jeder der in einer Ehe mit einem alkoholkranken Menschen steckt zu Herzen nehmen und überdenken. Denn wie hier ja auch in anderen Threads erwähnt wird: Auch ein trockener Alkoholiker ist immer noch alkoholkrank - und die Rückfallquote ist wie ich auch bereits hier gelesen habe sehr hoch.
    Was soll man dazu noch sagen- Trennung,oder?

    Und wenn er dazu noch fremd geht?
    Klar kann man sich da einreden, dass der Partner das nur tut, um Bestätigung zu suchen, als Flucht und dass man selber die einzige wahre Liebe ist in seinem Leben. Ist das aber nicht genau das, was zu dieser Co-abhängigen Einstellung gehört? Alles schön reden zugunsten des alkoholkranken Mannes? Ihm auf Grund seiner Krankheit auch noch zu unterstellen, er habe keine echten Gefühle, kein Bedürfnis nach Liebe, Zärtlichkeit, Gefühlsaustausch und Sexualität?
    Aber auch da habe ich hier im Forum andere Dinge gelesen. Sorry, dass ich auch hier in dieser hochsensiblen Geschichte wieder aus eigener Betroffenheit spreche.

    Kurzum: Mir wird hier von den 'Hilfesuchenden' in jeder Hinsicht verklickert: Finger weg von einem akoholkranken Mann - während ich selber raushöre oder lese : Ich liebe ihn immer noch, ich kann mich nicht trennen, ich will ihn nicht loslassen, ich geb ihm noch eine letzte Chance, wenn er bis dahin sich nicht ändert....
    Dann aber wieder zu den anderen: Trenn dich, glaubs mir, sie lieben nur den Alkohol. Also, wenn das keine Widersprüche sind.
    Also wem gilt dieser Tipp?

    Und noch eins:
    Ein alkoholkranker Mensch ist ja wie wir uns hier wohl alle einig sind krank.
    Keiner würde sich zu einem stockbesoffenen Menschen mit ins Auto setzen, von ihm erwarten dass er noch gerade fahren kann. Wieso wird dann immer noch erwartet, dass dieser selbe kranke Mensch Verantwortung für sich, seine Kinder, seine Familie, seinen Beruf übernehmen könnte? Überall lese ich Vorwürfe und Erwartungen an einen alkoholkranken Menschen: ich erwarte, dass er pünktlich ist, dass er sich um die Kinder kümmert ....
    Liegt es nicht auf der Hand, dass ein besoffener Vater das nicht mehr leistet? Für mich hört es sich so an: Ich weiß, dass mein Partner krank ist , aber ich erwarte , dass er so funktioniert wie ein gesunder, normaler Mensch.

    @ Pauli
    Warum soll ich nicht auch meine eigene Meinung zur Co-Abhängigkeit bzw coabhängiges Verhalten haben und mitteilen? Auch das gehört zum Thema Ehe und also auch in diesen Thread, wurde hier angesprochen. Vielleicht sogar für viele das empfindlichste Thema bei der ganzen Geschichte und deswegen hier auch so heiß diskutiert?!
    Klar könnte man dazu jetzt nen eigenen Thread aufmachen, aber so wichtig ist mir gerade dieses Thema persönlich nicht. Wenn es angesprochen wird, dann will ich da aber gerne meine Meinung zu äußern dürfen, auch wenn sie nicht 'qualifiziert' sein sollte. Frage mich allerdings, wenn ihr hier alle so 'qualifiziert' seid, warum ihr dann hier seid und nach Hilfe sucht, ist das nicht irgendwie ein Wiederspruch, was du da schreibst?

    Noch eins: Was findest du 'beschämend' daran , was ich hier über die Alkoholkrankheit schreibe? Nenne mir mal konkret den Punkt?