In einem Buch aus dem wirtschaftbereich fand ich mal eine mir ganz einleuchtende darstelleung einer Pyramide mit den beürfnissen der menschen. Ganz unten an der Basis waren Dinge wie: Essen und trinken. dann Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, Fortpflanzung, ganz oben dann die Luxusgüter. So ganz im Detail weiß ichs nicht mehr.
Ob Mensch oder Tier sind wir doch als erstes bestrebt unsere Grundbedürnisse zu befriedigen udn alles andere eben genau in dieser Reihenfolge wie die Pyramide es zeigt. Das macht SINN. Denn wenn wir anders vorgehen würden, würde das Kartenhaus zusammenbrechen. Eins baut auf das andere auf, Und parallel dazu läuft die Zufriedenheit.
Ich denke, dass ein mensch zufrieden ist, wenn diese Bedürfnisse nach und nach erfüllt werden. Wenn man sich versucht Sicherheiten in dieser richtung zu verschaffen. Das stellt für mich auch Glück dar.
In unserem Lande ist die Basis schon gegeben. wir haben Essen, Trinkne und ein Dach über dem Kopf. Nun müssen wir anfangen für gesundheit selber zu sorgen. Auch da stehn uns fast alle Möglichkeiten zur Verfügung.
Die oberen Luxusgüter der Pyramide sind wirklich nur noch die i tüpfelchen und können die Basis nicht ersetzen. Es ist schön und auch Glück, wenn man beispeilsweise ein tolles teures Auto hat. Aber es bricht die welt nciht zusammen, wenn dieses kaputt geht.
Vielen von uns ist es schon nicht mehr bewußt, dass auch wir verantwortlich sind dafür die Basis zu schaffen. Wir leben ja im Überfluss. Vielleicht ist vielen dann schon das Bewußtsein verloren gegangen, dass es SINN macht die Grundbedürfnisse zu sichern. Da kommt dann keine freude mehr auf. In armen Ländern ist das anders. Diese Menschen sind FROH, wenn sie Essen , trinken udn ein Dach über dem Kopf haben. Sie sind arm und man sieht sie dennoch lachen. Eben weil sie schon darüber GLÜCKLICH sind. Sie sind froh, weil für sie diese Dinge existenziell sind, ihnen nicht vom Staat gegeben sind. Und genau, weil sie diesen Luxus der oberen pyramide nciht erreichen sind sie um so mehr glücklich die Basis erreicht zu haben. Was wir oft einfach schlicht vergessen und uns entsprechend auch nciht mehr freuen darüber. Man sagt Geld macht nicht glücklich. Das stimmt nur bedingt. ich dneke, dass die Erfüllung dieser Bedürfnisse in dieser reihenfolge glücklich macht.
Es gibt ja einige Menschen, die ihre existenz nicht gesichert haben, zb ihre Miete nicht bezahlen, vielelicht im nächsten Monat aus ihrer Wohnung fliegen. Aber sich ein dickes Auto geleistet haben. Das frißt so viel benzin, dass sie sich bei Muttern durchfüttern müssen. Mal so als beispiel. Nach aussen hin kann man sich dann vielelicht als Glückspilz präsentieren. Man belügt sich aber damit selbst. Das macht keinen Sinn und macht auch nicht wirklich glücklich. Ist die Basis nicht erfüllt lebt man in Sorge. Und sorgen machen unglücklich. So sehe ich das.
Beiträge von Frozen Tears
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Solche Tiefpunkte gibt es immer mal im Leben. Nicht umsonst gibts das alte Sprichwort: Ein Unglück kommt selten allein. oft bedingt das eine ja auch das andere.
Solche tiefpunkte kommen und gehen, kommen auch immer wieder, gehören zum Leben dazu.
wenn wir nur mal dran denken , wie oft wir fallen mußten bis wir endlich auf zwei Beinen stehen konnten.
Probleme stellen auch immer wieder eine Herausforderung ans Leben dar, wir können mit ihnen wachsen, reifer werden, Erfahrungen sammeln. Und am Ende stolz auf uns selber sein, wenn wir etwas bewältigt haben.
Wäre das Leben nicht langweilig, wenn wir uns diese Chance nehmen lassen würden?
Ich hatte auch schon extreme Höhen und Tiefen in meinem Leben. Ich betrachte mich aber auch als eine starke Frau, gerade weil ich es geschafft habe, diese zu bewältigen, irgenwie gings. Ich weiß auch, dass da noch einiges auf mich zukommen wird und ich bin dazu bereit. Und ich weiß, dass wenn ich es selber nicht schaffe gibts auch immer Anlaufstellen, wo ich mir Hilfe holen kann. Das gibt einem doch auch Sicherheit. Ich habe Länder bereist, da leben Menschen ohne Geld, ohne Beruf, ohne Perspektive - und sie lachen jeden Tag. Auch das sind Vorbilder für mich.
Unsere Gedanken hier sind so sehr auf Beruf, Karriere, Geld fixiert. Wenn da mal was nicht klappt bricht gleich eine Welt zusammen. Dabei haben wir hier eines der besten sozialen Systeme auf der ganzen Welt. wir haben ganz großes Glück in solch einem System leben zu dürfen. Man sollte sich zwar darin nicht ausruhen, aber diese Sicherheit , die uns geboten wird ist doch unglaublich. Wenn also beruflich mal was nicht klappt, was auch immer es ist, haben wir hier so viele Möglichkeiten. Manchmal denke ich sogar, dass uns hier so viel Dinge geboten werden, dass wir nur die Augen aufmachen müssen und zugreifen sollten.
Sport, Kunst, Kultur, Fortbildung, Natur, Reisen, Essen, Medien und Unterhaltung. Irgendwas müßte eigentlich für jeden dabei sein.
Vielleicht kommt so ein Tiefpunkt manchmal auch, weil wir vor lauter Überangebot und Reizen uns einfach mal Ruhe gönnen müssen und eine Auszeit.
Auch dafür gibts hier unzählige Möglichkeiten: schwimmen, yoga, autogenes training, Massage, Sauna....
oder machen wirs mal wie die Kinder: In Matsch und Schnee spielen, laut rumkreischen, mit Holzkochlöffeln auf Kochtöpfen herumhämmern und ordentlich Krach machen. Und abends müde ins Bett fallen lassen. -
was man ja nie vergessen darf ist, dass alkohol nicht einfach nur ein unliebsames getränk ist, sondern auch gift für den körper. und wenn sich das schon an den schienbeinen zeigt, dann aber hallo. irgendwohin mußte es ja. wünsche dir weiterhin viel kraft auf deinen gesunden beinen stehen bleiben zu können.
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Ich finde Deine Fragestellung sehr gut und sehr wichtig für alle hier. Rückblickend kann ich sagen, dass ich nachdem ich bei meinen Eltern ausgezogen war im Einklang mit mir selbst und nach meinen Bedürfnissen gelebt hatte. Zu der Zeit hatte ich viele Mediations und Selbsterfahrungsgruppen gemacht. Mir hat das alles sehr gut getan, aber ich habe eigentlich vom Kopf her garnicht gewußt, was ich da eigetnlich mache. Wenn da die Rede war von 'einssein mit sich selbst" usw .wußte ich ncihtg wirklcih wie es anders sein sollte.
Ich denke, dass zu der zeit ich einfach eins war mit mir selbst und mir gutes fetan habe. Es lief auch nicht alles rosig, es gab Probleme. aber das gehört auch zum Leben dazu . Ich war ich. Meine Vergangenheit hat mich dann später eingeholt. Irgendetwas fing dann an mich in die mir bisher verborgenen Muster der Coabhängigkeit zu treiben.
Von da an erfogte ein ewiges Hin und her- so als ob ich dieses Spiel brauchte mir immer wieder zu beweisen, dass ich aussteigen konnte aus der oabhängigkeit. Nur- es war mir noch garnicht bewußt, was da überhaupt ablief, da ich von Coabhängigkeit noch nie was gehört hatte.
Ich war stets selbstständig, unabhängig. ich dachte auch, dass ich selbstbewußt sei. War ich sicher auch in vielen anderen Dingen. Aber selbstbewußt heißt eben auch, dass man sich dessen bewußt ist, was man eigentlich tut. Und das war ich eben in genau diesen Dingen nicht, weil mir da cuh das Wissen fehlte. In meinem Beruf war ich sicher, selbstbewußt und konnte mich da immer durchsetzen. Da konnte mir keiner was vormachen. Um so mehr wunderte ich mich, dass ich in anderen Dingen so verwundbar, so zerbrechlich war. Auch das war ja nicht immer so. Es hing ja davon ab, welcher Situation ich mich aussetzte.
Ich finde den Halt in mir nur, wenn ich zunächst einmal lerne meien Suchtmittel überhaupt zu erkennen.
Der ALkoholiker weiß, wo die Flaschen stehen udn auch bei anderen Lebensmittel reicht ein Blick aufs Etikett.
menschen, die ienm nicht gut tun erkennt mehr nicht auf den ersten Blick. Auch wenn es heir oft gesagt wird, dass der Coabhängige solche Menschen anzieht. Auch mir steht es nicht an der Stirn geschrieben.
Es sind auch nicht nur Alkoholiker, die eine Coabhängigkeit auslösen. Auch andere egozentrische Menschen haben die Verhaltensweisen einen anderen menschen derart zu veriennahmen. Wir Cos sind dann prädestiniert dazu darauf anzuspringen.
Seit ich hier im Forum lese spüre ich genauer, was das für Situationen sind. Zum Beispiel verlangt jemand etwas von mir (zB. zu tun) , was ich eigentlich nicht möchte. Oder ich befinde mich in einer Situation, die ich nicht so will, wo ich mich nciht wohl fühle. ich müßte jetzt Nein sagen, ich müßte jetzt gehen. Ich will aber den anderen nicht verlieren, will gut da stehen, Anerkennung. Ein für mich innerer Konflikt.
so sieht es für mich aus, wenn ich haltlos bin. Ich bin hin und her gerissen. Innerlich fühle ich mich wie ein Kind. Ich möchte keine Entscheidung treffen. Ich trau mich nicht zu sagen, was MIR gut tut. Angst, Panik. Je mehr ich drüber nachdenke und mich reinsteigere, desto größer wird die Panik. Ich weiß, dass ich mich erklären muß, wennich jetzt das tue, was ich für richtig halte. Wie gesagt, in meinem Beruf würde mir solch eine Situation nichts ausmachen. Da sage ich, was ich denke, auch wenn ich damit riskiere, dass ich falsch liege. Da weiß ich auch, dass man auch wenn man mal falsch liegt nicht gleich die Welt zusammen bricht. Mein Knowhow gibt mir den Halt. Mein Knowhow auf dass ich mich zu 90% verlassen kann.
Ich denke, dass Nichtcoabhängige dieses Bewußtsein haben, dass ich aus dem Beruf kenne, aber im Privaten eben nicht immer umsetzen kann. Aber genau das ist es, was einem Halt gibt. sich selbst wahrnehmen und den Mut dazu haben klare Grenzen zu setzen. Ich habe einmal einen Menschen kennengelernt, der ein Alkohol und Drogenproblem hatte. Von Anfang an und ohne eine Ausnahme zu machen habe ich ihm erklärt, dass er nur nüchtern zu mir kommen darf.
Tat er es nicht wurde er wieder weggeschickt. Das hatte er schnell begriffen, einige mal erfolglos versucht mich an der Nase herumzuführen. Bis heute bedankt er sich noch bei mir dafür, dass ich so resolut war. Damals wußte ich nichts von diesem Forum, habe nie über Sucht nachgedacht. Ich habe einfach danach gehandelt, was mir gut tat, was meine Prinzipien waren. Sich selbst treu bleiben ist etwas,w as einem den größten Halt verschafft.
Ich kenne auch die andere Variante. Vielelicht aus der NAgst heraus den anderen zu verlieren, vielleicht aus einer zu großen Bewunderung heraus oder mangelnder Selbstliebe oder -achtung habe ich mich auch schon auf Dinge eingelassen, die mir eigentlich nicht gefallen. Hat man das erstmal zugelassen ist der Zug auch schon abgefahren.
grenzen erts später zu setzen ist sehr schwierig. Besonders gut sieht man das ja bei Kindern, wenn man ihnen erlaubt zu lange uaf der Nase ehrumtnazen zu lassen oder wen man sich als Eltern uneinig ist. Man macht in seinem Leben selber die Spielregeln. Und wenn die anderen diese Regeln nicht einhalten, dann ist es nicht mehr das gleiche Spiel. Dann spielt man deren Spiel, ohne es vielleicht gleich zu merken.
Jeder mensch hat diese Spielregeln, diese Prinzipien für sich mit der zeit heruasgefunden. Man kann nun nahc anderen Menshcen suchen, die dieses Spiel mitspielen. diese für sich erkannten Regeln ist das, was einem Halt gibt. Und die Menschen, die dieses Spiel mitspielen geben einem auch Halt und sind eine Bereicherung. Zusammen etwas auszutauschen, nach den gleichen Regeln zu leben schafft Harmonie und Glücksgefühle, so denke ich.
Auszuharren in dem Spiel eines anderen, mit den Regeln, die man nicht will, das ist etwas destruktives, Leid bringendes, was einem jeden Halt nimmt. Mein Halt sind also meine mir gut tuenden Regeln, Prinzipien, Rituale. So kann ich erstmal mit mir selbst im Einklang leben. Dazu brauche ich erstmal keine anderen Menschen. Doch Menschen, die nach den gleichen Prinzipien leben sind für mich eine Bereicherung, doch bin ich eben nicht abhängig von ihnen, sondern man tauscht sich aus, man lebt in Harmonie miteinander und bereitet sich gegenseitig Freude.
Sehr wenig Halt bieten einem auch Freudnschaften unter gleichgesinnten Süchtigen. Die kommen wohl sowohl bei stofflichen Süchten vor, als auch bei Coabhängigen. sich zusammentun und sich gegenseitig sein Leid vortragen. Auch das kann zum Lebensinhalt werden. Soetwas nährt ja die sucht, indem man nach dem Prinzip lebt: geteiltes leid ist halbes Leid. Gemeinsam abhängen und sich erzählen wie schlecht die Welt doch ist, was man doch für Probleme mit dem süchtigen Partner hat und sich gegenseitig darin bestätigen nimmt einem auf lange sicht nur noch mehr den Boden unter den Füßen weg, denn durch dieses gegenseitige Verständnis zeigen verharmlost man ja das eigen Leid und akzeptiert es noch eher. So wird die Sucht dann noch länger hingezogen.
Das innere Kind ist eine Möglichkeit und kann mir also dazu verhelfen jetzt im Erwachsenenalter den Mut zu finden, die Angst zu überwinden das zu sein, was man auch sein möchte, Entscheidungen zu treffen, nein zu sagen. Eigene Regeln zu schaffen und hinter den eigenen Regeln zu stehen.
SELBSTBEWUßTSEIN. -
32 Jahre, das ist eine erschreckend lange Zeit. meine Eltern haben sich nie getrennt. Doch ich hätte mir nichts mehr als das gewünscht, denn dann wäre auch uns einiges erspart geblieben. Auch bei meinem vater zog sich die nasse Phase ins unendliche hin. so ging es beim Vater bis an die äußerste grenze bis er trocken wurde. meine mutter ist, denke ich, immer noch coabhängig.
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Blick , meine ich
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Dagmar : Da hast Du wohl den "bösen Block" geübt!

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In vielen Threads wird den Coabhängigen zur Trennung geraten. In vielen threads lese ich, dass es nach einer Therapie zur Trennung kommt.
Ich weiß, dass für den Coabhängigen ein trennung auf jeden Fall ratsam ist in Hinblick darauf, dass man innerlich zur Ruhe kommt und nicht mehr unter den Auswirkungen des ALkohols zu leiden hat, auch wenn solch eine Trenung schmerzhaft ist.ich, als EKA habe mir damals gewünscht, dass meine Eltern sich trennten, was sie aber nicht getan haben.Meine Frage an Euch, besonders an die trockenen Alkoholiker, ist: Habt Ihr und wie habt ihr eine Trennung in Eurer nassen Phase erlebt? ( Also nur die, wo es auch eine Trennung gab). Hatte diese Trennung überhaupt irgendeine Auswirkung auf Euer Trinkverhalten? War die Trennung auch ruckzuck wieder weggesoffen, so dass Ihr garnicht so sehr drunter gelitten habt? Hat Euch eher das angenehme Coverhalten gefehlt als die Parnterin an sich? hattet ihr gar Eure Ruhe erstmal richtig genossen, damit ihr so richitg weitertrinken könnt? Gab es dadurch bei Euch einen Tiefpunkt? Wurde der Alkoholkonsum durch den Verlust noch schlimmer?
Hat Trennung bei Euch irgendetwas zumindest in Gang gesetzt in Richtung Trockenheit, auch wenn da nicht gleich ein erfolgreicher Entzug folgte?
Wie habt ihr Euch gefühlt? Würdet ihr sagen, dass es anders ist, wie eine Trennung im trockenen Zustand? -
Wie würdest Du denken, wenn um die Ecke ein Mann jeden Tag herumlungert und sich immer iweder bis zum Umkippen betrinkt? jeden Tag gehst Du dran vorbei und siehst imemr wieder das gleiche Bild. Solche Ecken gibts ja zur genüge, meist vor Supermärkten und Kiosken. Du würdest die Menschen vielleicht bedauern, vielleicht ekelst Du Dich sogar davor. Würdest Du jemals auf die Idee kommen, sie inliefern zu lassen, weil sie sich sonst tot saufen?
Diese menschen sind in vergleichbarer Lage wie Dein Freund jetzt. Der einzige unterschied ist, dass Du gefühlsmäßig mit ihm verbunden bist. Darum möchtst Du helfen. Viele schrieben hier, dass Du nicht helfen kannst und so ist es auch. Einfach zu sagen, vegiß ihn , such Dir ien anderes Hobby ist sicher auch nicht der richitge Ratschlag. Das kannman nur so sagen, wenn man "nichtbetroffen " ist. So wie Du bei den besagten Menschen vor dem Kiosk. Tagtäglich gehen da Leute vorbei, keiner fühlt sich zuständig, denn in der tat können die ihr Lben so gestalten wie sie wollen. Übergewichtige können sich auch letztlich tot fressen. Leider sind wir Menschen nicht so vernünftig , das wir imemr das beste für uns tun, imem rnur an unsere Gesundheit denken. ich wette, auch Du nicht. nur wo ist die Grenze? Die ist doch da , wo Du sie Dir selbst setzt. udn bei einigen Menhchen ist diese Toleranzgrenze, diese Leidensgrneze eben extrem hoch und die saen sich erst: jetzt muß ich abnehmen, weil mir kleine Klamotten mehr passen oder weild er Arzt Alarmstufe rot gibt.
bednke mal, dass es auch Ärzte gibt, die Alkoholiker sind. Die gerade müßten es doch am besten wiessen. Wenn es also nur nach der Vernunft ginge wäre es kein problem.
Du kannst nichts tun und niemand "muß" was tun. Da trifft dich auch keine schuld, wenn nicht mal Ärzte ne schuld trffen würde. Nur der wunnsch, dass du helfen "möchtest" macht dir dieses schlechte Gewissen. Du mußt lernen Dich gefühlsmäßig von seinem schicksal zu distanzieen und sehen , dass es Dir dabei noch gut geht. ich mußte es auch. Ich war Kind eines Alkoholikers und kenen genau diese Situation tagtäglich. irgendwann stumpfst du ab und ziehst dich zurück. denn dann hast du nur noch die Wahl. Du oder er.
Ganz krass gesehen müßte ICH meinem Vater Vorwürfe machen, warum er seinen Kindern soetwas zumutet mit anzusehen. Er ist nicht gestorben, obwohl es manchmal schon so aussah , als ob. Der Punkt kommt schon, wo er merkt dass er nicht mehr kann. Was Du lernen mußt ist geduld und die nerven bewahren. Am besten nicht hinschauen und abwarten, dein Leben schön gestalten, auch wenn er da liegt. In betrunkenem Zustand merkt er eh nichts mehr. DUUUUU bist diejenige , die leidet.!!!
Du hättest grund sauer auf ihn zu sein ( unter normalen Umständen). er sollte sich um dich kümmern... aber wie soll er? -
Lieber Hartmut. Es liegt doch in der Eigenart der Sucht an sich, dass man nicht einfach so und ohne Stolpersteine aussteigen kann.
Ich sage auch nicht einfach dem nassen Alkoholiker: ich glaube du bist süchtig. hör doch einfach auf zu trinken.
Obwohl es ja im prinzip stimmt - bis auf das "einfach".
Und was du über dich schreibst ist doch das beste beispiel. Es hat eben gedauert bis du deinen Tiefpunkt erreicht hast und erreichen mußtest. Die sucht interessiert es nicht ob bis dahin alles verloren ist, zeit vertan ist. Es braucht den absoluten und individuellen Tiefpunkt.
Es hätte ben alles shcneller gehen können, wenn du eher erkannt hättest dass du süchtig bist und gefühlt hättest wie unerträglich du darunter leidest. nur ist es nunmal nicht so.
Drum weiß ich nicht wozu dieser Thread. -
ja, die coabhängigkeit an sich ist schon schwer zu definieren und sich darin zu erkennen. Als EKA ist es nochmal anders, denn vieles trifft auf mich nicht zu , was zum beispiel bei Partnern typisch ist. Ich hatte zb niemals das Bedürfnis meinen Vater aus dem Suff befreien zu wollen oder zu müssen. Dennoch sind wieder andere dinge parallel.
Genauso schwierig wie es ist die coabhängigkeit bei sich erstmal zu erkennen, genauso schwierig ist es dran zu bleiben und immer wieder zu überprüfen , was coabhängig ist. So etwa wie der Alkoholiker prüfen sollte, ob hie rund da Alkohol in der Nahrung ist oder Feiern, wo ausgiebig getrunken wird zu vermeiden, so müssen wir als coabhängige lernen menschen zu erkennen, die unsere Energien aufsaugen und wiederum von uns aus Grenzen setzen. Das ist nicht so klar und einfach wie bei einer stofflichen Sucht zu erkennen.
In erster Linie müssen wir doch erkennen lernen wann WIR uns anfangen unwohl zu fühlen und auf diese Signale achten. Es garnicht erst so weit kommen lassen und schon vorher einen schlußstrich machen wäre schon wünschenswert. In der beziehung mit einm Alkoholiker nimmt man lange zeit nicht wahr dass es einem selber schlecht geht, weil man auf den partner fokussiert ist und denkt, dass man ( ja auch im vergleich) normal ist, der andere hingegen krank. Vielleicht entsteht es einfach auch aus eienr Hilflosigkeit aus Unwissenheit heraus. Denn ist man ertsmal über die Strukturen der Sucht informiert könnte man ja anders damit umgehen.
Viele merken es aber erst nach Jahren und sind schon viel zu weit darin verwickelt, dass es dann plötzlich kompliziert wird da wieder einen weg hinaus zu finden. Ist man erst am Anfang einer solchen Beziehung ist es schwer sich vorzustellen, dass es immer schlimmer wird im verlauf und dass es da kaum ne Ausnahme gibt auf die jeder irgendwie doch hofft.
Die meisten kommen ja ins Forum in der hoffnung ihre Beziehung zu verbessern, stattdessen wird meist von Trennung und Distanz geredet. Darauf ist man doch nicht vorbereitet und ich finde es verständlich, dass das erstmal Zeit braucht um überhaupt verstanden zu werden und einzusehen, dass man ja schon längst ne Distanz zu dem Partner entwickelt hat, bzw der Partner zu einem selber, eben durch den Alkoholkonsum. -
Möglicherweise beeinflussen aber auch körperliche und psychische Abhängigkeit einander in dem Sinne, dass wenn man körperliche Entzugserscheinungen hat eben auch meint, das Suchtmittel zu "brauchen".
Wären es "nur" die körperlichen Entzugserscheinungen für ein paar Tage dann wäre die Sucht wohl um einiges leichter zu überwinden. Leider weiß man am Anfang ja nicht wie lange diese Phase dauert und ein einziger Tag ist schon eine Ewigkeit. Und man weiß in dem Moment ja auch nicht wie lange dieser Zustand noch andauern wird.
Erst wenn man eine Sucht erfolgreich überstanden hat kann man im nachhinein vielleicht sagen: Es waren ja "nur drei Tage".Aber die psychischen Ursachen / Folgen begleiten uns alle ein Leben lang, egal ob wir nun Coabhängig, alkholabhängig oder gar beides sind.
Sehr gefährlich sind solche Trigger, Auslöser, die sich an das Suchtgedächtnis wenden. Ich könnte mir vorstellen, dass es sowas in der Art bei Coabhängigen auch gibt.Dass man weniger rückfallsgefährdet ist wenn man einen richtigen tiefen Tiefpunkt hatte könnte ich bei meinem Vater schon bestätigen, der lange zeit ( ca 20 Jahre) brauchte um ganz tief nach unten zu fallen, schon an die Grenze des jenseits geriet und aber seitdem fast 30 jahre trocken ist.
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Manchmal braucht es eben ein paar mehr Anläufe. Wenn man genau hinschaut geht es den meisten hier so. Und was Du hier ganz offen schreibst taucht bei anderen vielelciht in den Threads garnicht auf. Oftmals sind es ja auch nur die Gedanken, die immer wieder zurück schweifen. Du mußtets eben die Erfahrung machen und Dich in den Zug setzen, um dann doch wieder zu gehen. Ich glaube, dass so etwas noch intensiver hängen bleibt als nur Gedanken und Worte. Auf jeden Fall zeigt es, dass Du Dich entscheiden hast in eine andere Richtung zu gehen und Du Dir selbst dabei treu bist.
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Zitat von Die_Susanne
Hallo Emma,
hast du dich mit der Krankheit Alkoholismus beschäftigt?Wenn ja,sollte dir klar sein,dass das Leben eines Alkis in allen Facetten vom Saufen bestimmt ist.
Susanne
So ist es. Und ich denke, wenn er in den wenigen nüchternen Stunden eine scheinbar gut funktionierende heile welt erlebt und nicht einen verzweifelten, einsamen Menschen vor sich sieht, der Hals über Kopf in Problemen steckt - wieso sollte er sich dann versuchen aus der Abhängigkeit befreien wollen? Sieh es mal aus seiner Sicht. Er macht ne schöne Reise zum Mond und wenn er wieder gelandet ist ist der Tisch schon gedeckt. Was sollte daran verkehrt sein? Das ist doch für ihn als ob das "Tischleindeckdich- Märchen" vom tapferen Schneiderlein wahr geworden ist.
Aber endlich scheinst Du begriffen zu haben wozu er Dich braucht.
Nämlich ganz krass gesagt : Als Ko**tüte! -
Hallo Mama52,
als erstes wünsche ich Dir erstmal ganz viel kraft das alels druchzustehen.
Wir hier sind alle irgendwie Angehörige von Alkoholikern. Ich habe auch viel druchgemacht mit meinem Vater, ja. Auch als meine Schwester starb verfiel ich in eine tiefe Depression. Das allein war schon schlimm genug. Depression und sucht ist ein echter Teufelskreis, Man weiß nicht was zuerst war, ob das eine das andere auslöst. Es ist auch so hart anzusehen wie sich ein Mensch so sher in seinem wesen verändert druch den Alkohol. ich kann Dir nur insofern Mut machen, d ass mein vater es nach ca 20jähriger Saufzeit geschafft hat aufzuhören, trocken zu bleiben und die wesensveränderungen sind wieder weg. natürlich ist er auch nicht mehr der der er mal vor 30 Jahren war, das ist wohl klar. aber es hat alles Spuren hinterlassen. An uns allen. Köroerliche und seelische in der ganzen Familie. In erster Linie mußt Du wohl geduld lernen und begreifen, dass das alles seine zeit braucht. Versuche stark zu sein und zu bleiben. Es ist Dein Kind, es ist krank. Aber es ist ihr in keiner Form geholfen, wenn Du noch zusätzlich erkrankst. Ich glaube, man kann damit nur umgehen, ohne selber krank zu werden, wenn man es sich imemr und immer wieder vor Auhen hält, dass alles Handeln von der Sucht bestimmt ist. Also auch die unschönen Dinge, die sie sagt und tut. Du mußt einen weg finden erstmal Distanz dazu zu bekommen. Es anzunehmen, als hätte sie irgendeine andere krankheit. Es gibt ja viele andere schlimme Krankheiten, die idch erstmal ebenso erschüttern würden. Aber man muß versuchen sich selsbt wieder zu fangen nach dem ersten schock und das beste draus zu machen , für euch beide. Nur wenn Du stark bleibst kannst du überhaupt ihr helfen.
Wenn auch Du in iene Depression verfällst kann das sehr hart werden. ich hatte diese Situation einmal mit ienem Partner. Beide Depressionen. Da ging die zeit so sinnlos vorüber, nichts passierte, das Leben fühlte sich nur noch schwer an wie eine Last. Ich habe bisher immer geschafft aus meinen depressionen ohne Medikamente rauszukommen , indem ich kleine Schritte erlaubt habe und mich nicht unter Druck gesetzt habe.
Aufraffen- ja das ist eines der schlimmsten Dinge für einen Depressiven. Aller Spaß, alle Gefühle sind ja auch irgendwie weg. Damit auch die Lust auf alles. Man weiß nicht mehr was einem freude macht, wei es nur noch vom Kopf her, was einem früher mal freude machte. Was da zählt sind die ganz kleinen Dinge. In einer depressiven Phase kann man schon zufrieden sein, wenn man es geschafft hat seinen Abwasch zu erledigen.
Es ist auch gut, wenn sie viel telefoniert und sich nicht von der Welt abkapselt. Auch so hat sie ja Ablenkung. Wie ist es denn, wenn DU zu ihr gehst? Hat sie das gerne, oder ist es ihr auch zu mühsam, weil sie sich vielelicht verpflichtet fühlt aufzuräumen, oder dich zu bewirten usw.
Wenn man depressiv ist kann sowas schon eine sehr große belastung sein. Dazu kommen dann noch schuldgefühle, man setzt sich selbst unter druck. Man meint ständig, dass das ja mal so langsam aufhören müßte. Einiges ist sogar sehr ähnlich wie bei der Alkoholsucht, was ich hier gelesen habe. ich habe sogar auch versucht meine depressionen zu verheimlichen. Ich könnte fast sagen, ich habe es so empfunden als sei es eine Sucht ohne Suchtmittel. Es gibt sogar Menschen um mich herum, die es nicht bemerkt haben, dass ich depressiv war. Da war ich selber sehr erstaunt als ich das gehört habe. Aber in dem Moment wollte ich es auch so.
Heute würde ich mir glaube ich ärztliche Hilfe suchen, wenn ich es wieder bemerken würde. Allein schon, weil so viel kostbare zeit verloren geht. Obwohl ich nicht sagen kann, ob es mit Medikamenten dann schneller besser wird, da ich es ja nie versucht habe und hoffentlich auch nie muß.
Sich aus einer sucht zu befreien braucht ja eine gewisse Entscheidungskraft und auch Durchhaltevermögen,besonders zu Anfang, im Grunde genau was einem Depressiven oft fehlt.
Wenn Du hier viel gelesen hast wirst Du sehen, dass es bei fast allen ein sehr sehr langer weg ist mit Fünkchen von Hoffnung. Und der Weg wird immer schwieriger zu gehen. Du kannst nicht einmal viel tun, ausser Hoffen, ein wenig ermutigen und aber vor allem selber stark bleiben, für dich , aber auch für deine Tochter. Du schaffst das! -
Vor einigen Jahren habe ich mich mal mit einem nassen Alkoholiker unterhalten. Er gab zu, dass er ein Alkoholproblem hat und meinte, dass er Hilfe bräuchte. Ich habe ihn gefragt, was ihm denn helfen könne von dem Alkohol weg zu kommen. Und er antwortete: Ich brauche jemanden, der mir einen Tritt in den A**** gibt. Für mich drückt das einerseits die eigene Hilflosigkeit aus, aber auch das Abgeben der eigenen verantwortugn auf eine anderen. Jemand von aussen soll das unfeine Geschäft erledigen.
Dann zeigt es aber auch, dass ihm Grenzen fehlen, die ihm ja keiner setzt oder er sich selbst nicht ( mehr?) setzen kann.Er trinkt heute noch immer, weil keiner da ist, der sich den Fuß verstauchen will. Leider ist es so, dass das Elend, der Leidensdruck für den Süchtigen nicht so schnell so groß wird, denn er kann sich ja immer wieder mit genau diesem suchtmittel betäuben. Das haben die Angehörigen nicht zur Verfügung udn kommen meist wie ich hier im Forum sehe in der Regel als erstes zu ihrem Tiefpunkt, Erst dann löst sich der süchtige vielleicht von seienr Sucht. Also kann die Antwort nur sein: Wie komme ICH SELBER am schnellsten zu meinem Tiefpunkt und höre auf zu helfen.
Was kann ich stattdessen tun?Aus meiner Geschichte würde ich sagen, dass man nur in die weitere Ferne blicken kann. Ein Süchtiger verbockt erstmal ne Menge Mist, den er so in dem Zustand nicht wirklich wahrnimmt. statt ihm jetzt zu helfen kannst du für dein Kind eine langfristige Vorsorge machen, die er nur erhält , wenn e r trocken ist. Alles was du ihm jetzt geben würdest wie zum beispeil geburtstagsgeschenke usw lege auf ein Konto an udn behalte es.
Damit hast du zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
1. hilfst du jetzt nicht
2, bist du dennoch eine gute Mutter, die für die Zukunft des Kindes sorgt und brauchst dir nichts an Schuldgefühlen oder grausamkeiten vorwerfen lassen, was du eh nicht brauchst. Ich meine aber auch, vor dir selebr kannst du dich dann auch gut fühlen.Und wenn das nicht klappt mit Entzug machst du dir von dem Geld ne schöne Reise oder so.
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Liebe Mama52,
dies ist der erste Thread der Angehörigen von alkoholkranken Kindern. Ich habe es bisher nie gewagt hier zu lesen. Aus Angst irgendwie. Als Kind eines Alkoholikers mußte ich erfahren wie schlimm und langwierig die Alkoholkrankhait ist und wie wenig Einfluss man drauf hat. Und das schlimmste für mcih wäre es, wenn mein eigenes Kind davon betroffen wäre. Daher kann ich Deine verzeiflung gut verstehen. Einen Partner kann man verlassen. Das eigene Kind so links liegen lassen ist nocmal ne Nummer härter würde ich sagen.
Man leidet ohne Ende, so habe ich es bei meiner Mutter erlebt, die ja einen Alkoholiker als Mann und dann auch noch ne abhängige Tochter, also meine Schwester hatte.
Dass Deine Tochter jetzt alles in die Wege leitet ist schonmal ein guter Schritt. Ich kenne es, dass man da ständig das Bedürfnis hat zu reden, dass sie es auch wirklich macht. Da solltest Du dich aber eher zurückhalten und ihren Kopf nicht verrückt machen. Alkoholiker ticken anders. Erstmal brauch sie eventuell länger zu allem, also keinen Druck machen. Und wenn sie jetzt nicht trinkt und von daher 'leere Zeit' hat, wo sie mit sich selbst nichts anfangen kann dann kannst Du einfach Sachen mit ihr machen, die sie ablenkt bis zu dem Termin.
Wie wäre es wenn sie Dir bei etwas helfen könnte statt umgekehrt Du ihr. Dann fühlt sie sich auch nützlich. Bei meiner Schwester hatte es genützt. Sie hat meiner Mutter die ganze Küche umgeräumt, Da hatte sie was zu tun. Und Kreuzworträtsel geraten. Also nichts,w as unbedingt mit der Sucht zu tun hat, etwas was einfach nur ablenkt. Ihr könntet auch was planen oder Du könntest Dich von ihr beraten lassen. Einrichtung, Klamotten.
Kinobesuche, gemeinsam Kochen.
Ihr könntet doch auch zusammen Kurse besuchen. Da lernt man auch gleich andere Leute kennen. -
Hallo Paddy,
Sucht ist es dann, wenn Du nicht mehr aufhören kannst.
Ein guter Rat an einen Freund oder auch hier im Forum. OK.
Aber wenn Du - einer hats hier irgendwie schon ähnlich geschrieben - einen Rat gibst in der Erwartungshaltung, dass das dann auch umgesetzt wird, sogar noch kontrollierst obs geschehen ist, emotional davon berührt bist , wenns dann nicht passiert ( also nicht von der tatsache dass es dem freund irgendiwe mies geht jetzt), dann ist es meiner Meinung nach Coverhalten.Hier im Forum zu schrieben sehe ich nicht als Coabhängigkeit , weil man ja an sich selbst arbeitet udn durch den Austausch dazu lernt. Ich denke aber, dass es da auch Ausnahemn gibt. So habe ich da schon Einträge gelesen, die sich anhörten, als ob da jemand beleidigt ist, wenn das gesagte nicht sofort umgesetzt wurd eund angedroht wurde, ab nun nicht mehr in den Thread zu schreiben, weil derjenige ja eh nicht "hört". Das ist zwar dumm, wenn einer keine Hilfe annimmt. Aber jeder hat sein eigenes tempo udn braucht auch als Co seinen Tiefpunkt. Daher funktioniert das eben oft auch nicht mit den Ratschlägen.
Gut finde ich es, dass Du da Parallelen ziehst zum Forum.
Denn so kannst Du es doch auch mit Deinem Freund handhaben. Bleib emotional distanziert.
Sag ihm was aus deiner eigenen Erfahrung. Zum Beispiel, dass Du Dich getrennt hast, weil Du es neben einem Alkoholiker nicht ausgehalten hast.
Es ist immer schwierig zu sagen bei Freunden, was geht Dich was an was nicht. Erstmal solche Beziehungssachen nichts.
Habt ihr aber ohne hin von jeher ein nahes verhältnis, wo man über sowas auch redet, dann würde ich das nur auch dann tun, wenn ER es will und in die Wege leitet. Sonst kann es schon sein, dass Du es nur aus dem Motiv machst, dass er jetzt auch sein fett abkriegt. aber Du sagst ja, es ist Dein freund und ich gehe mal davon aus, dass ihr euch wohlgesonnen seid.Eine neue Liebe zu einem neuen Partner muß nicht unbedingt mit dem Alten Partner und dessen Alkoholproblem zu tun haben. Ebenso könnte es ein, dass die Frau sich wieder in eine andere neue Abhängigkeit begiebt. Denn ihr altes Problem scheint sie ja noch nicht gelöst zu haben. Und wollte sie ja wohl auch nicht. Aber da muß sie auch von selbst drauf kommen.
Auffällig ist es doch aber, dass man als Coabhängige schnell vom Mitgefühl gepackt ist und den Drang verspürt helfen zu müssen.
Das solltest Du einmal überdenken. Es hat für dich ja auch keinerlei Konsequenzen, was und ob ers tut.Dass Du dann aber von ihm in eine Co-Rolle gedrängt wirst sozusagen als Ersatz für die alte Frau ist schon eine Gefahr, wenn Du Dich zu sehr drauf einläßt.
Dass Du ihm jetzt nicht hilfst ist auch schon ein "Draufsetzen". Wenn er noch nie von Suchtberatungsstellen gehört hat dann wäre das noch ne Sachen, die mal zu erwähnen. schön sachlich und ohne Erwartung.
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Du kannst dafür sorgen, dass Du selber nciht der sucht verfällst, denn gerade wir EKA sind sehr suchtgefährdet. Auch wenn Du eigene Kinder hast kannSt Du aufpassen, dass Du all diese Dinge nicht auf sie überträgst und ihnen ein besseres Leben ermöglichst. Und das fängt schon an bei der richtigen Partnerwahl. Leider sind wir EKAs ja auch gerade von ebenso angeknacksten Persönlichkeiten angezogen.
sich Loslösen vom Elternhaus und ein eigenes 'heiles' Leben zu leben, auch immer wieder dabei zu bleiben, ist schon eine sehr große Sache. Das kann man vergleichen mit ienem zufriedenen trockenen Leben eines Alkoholikers. Wir müssen immer auf uns selber aufpassen, versuchen selber im Lot zu bleiben. Auch ich arbeite da ständig dran.
Manchmal geht es auch mir so, dass alte wunden aufgebrochen werden. Dann versuche ich schnell wieder mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, denn man braucht auch zeit um die Dinge zu verarbeiten. Wunden heilen auch nicht an einem Tag. Alles zu tun, was den eigenen bedürfnissen entspricht ist gut. Und überhaupt, seine eigenen bedürfnisse wahrzunehmen ist der erste schritt. -
Also zunächst mal zum Studium: Du bist mit sicherheit nicht zu alt zum studieren. Es gibt Jungs, die späte ingeschult wurden, nach dem Abi erstam Bundeswehr gemacht haben, vielelicht wegen NC noch ein bissl warten mußten und ruckzuck sind sie schon 28 und fangen an zu studieren. warum nicht auch Du? Es gibt Frauen, die erstmal Kinder gekriegt haben und über den zweiten Bildungsweg Abi gemacht und sind bereits 30 und studieren. Also? Geht doch. Ich persönlich finde es sogar einen Vorteil, wenn man sich erstmal weiterentwickelt, erwachsen wird und wirklich weiß was man will im Leben. Dann ist das Studium sinnvoller und effektiver. Im Studium wird meist viel Eigeninitiative vorausgesetzt, was man als Schüler, der gerade ABI gemacht hat meist noch nicht drauf hat. Es gibt auch genügend Studenten, die während des Studiums noch arbeiten müssen. Zumindest einen Teil des Studiums kannst Du Dir sicher so finnazieren und den Rest als Kredit? je nachdem was Du studierst wirst Du das Geld sicher bald wieder reinkriegen. Zur Not kann man auch mal ein Urlaubssemester machen und arbeiten. Such Dir am besten gleich die Stadt oder auch ein Land aus, bei der Du als Studentin die größten Vergünstigungen hast.
Für viele Richtugnen gibts auch Stipendien.Das mit dem Aussenseiter sein kenne ich auch. Ich war auch früher gerne alleine. Ich glaube ich habe mir eine Art Höhlendasein automatisch geschaffen, um mich in meiner Jugend zu schützen. Ein Rückzugsort, wo ich meine Ruhe hatte. So hat sich das bei mir entwickelt. Zudem mochte ich keine Leute mitbringen nach hause. Das war ja peinlich. Nur allerengste Freundinnen. Allerdings sah es bei der einen auch nicht viel anders aus. Aber ich habe mich von Leuten, die aus einer sog. heilen Welt kamen schon ausgegrenzt gefühlt. Jetzt vermute ich, dass ich mich eher selbst ausgegrenzt habe durch mein Denken und mein mangelndes Selbstwertgefühl.
Heute weiß ich, dass viele Menschen sich nur eine Fassade schaffen. Es ist nicht immer alles Gold was glänzt. Wenn Du positiv über Dich denkst dann hast Du auch eine positive Ausstrahlung. Und wenn Du nette Menschen kennenlernen möchtest dann mußt Du auch einen schritt tun. Du wirst sie sicher nicht in Deinem Wohnzimmer kennenlernen. Also mußt Du raus gehen. Das tun, was Du gerne tust und gerne mit anderen tun würdest.
Nimm teil an Kursen. Sport , Volkshochschule, Weiterbildung, Entspannung etc. Und auch im Studium lernst Du Menschen kennen.
Auch eine gute Möglichkeit sind Tauschzentralen, wenns sowas bei Dir gibt.
Da sparst Du obendrein auch noch viel Geld.
Also- warum einsam?