Beiträge von Sinuhe

    Guten Morgen,

    danke für eure Rückmeldungen.

    Heute steht ein wichtiger Termin an und deshalb bin ich zu einer für mich extrem ungewohnten Zeit wach. Wäre noch vor 2 Wochen undenkbar gewesen, da hätte ich alle Register an Ausreden gezogen um den Termin nicht wahrnehmen zu müssen bzw. zu verschieben weil ich noch garnicht in der Lage gewesen wäre. Ein kleiner Erfolg.

    Ich wünsche euch allen einen schönen, in eurem Sinne erfolgreichen Tag.

    Viele Grüße

    Hallo Karl Friedrich,

    vielen Dank für Deine aufmunternden Worte.

    Ich lese sehr viel hier im Forum und habe schon einiges für mich gefunden was mir auf meinem Weg hilft. Ich finde mich bei vielen Mitforisten und ihren Biografien wieder. Das hilft mir, mich nicht alleine mit der Sucht zu fühlen.

    Deine Strategien gefallen mir sehr gut und zum Teil nutze ich sie auch schon.

    Mit dem Joggen will ich auch wieder anfangen, das passt also gut.

    Trotzdem habe ich sehr großen Respekt, besser gesagt Angst, vor den Saufdruckphasen und hoffe es werden mit der Zeit weniger. Mir ist vorher noch nicht oft klar wann ich mich in so eine Situation bewege um entsprechend gegensteuern zu können. Ich weiß allerdings, dass Frust von mir gerne den Druck triggert bzw. die Sucht mich dazu verleiten will diesem Frust zu entfliehen.

    Ich muss noch viel lernen und danke euch für die Unterstützung.

    Viele Grüße

    Ich danke euch für die freundliche Begrüßung :)

    Elly : ich habe es bisher ohne ärztliche Unterstützung probiert. Ich weiß, dass das nicht empfehlenswert ist…Körperlich hatte ich keinerlei Probleme. Vorgestern hatte ich extremen Saufdruck und hatte beim Einkaufen schon eine Kiste Bier im Einkaufswagen. Ich habe die dann allerdings glücklicherweise wieder zurück gestellt. Momentan habe ich kein Verlangen…

    Viele Grüße

    Hallo in die Runde,

    ich bin 58 Jahre alt, männlich und alkoholabhängig.

    Der Alkohol begleitet mich schon seit dem frühen Erwachsenenalter.

    Über die Jahre habe ich es erfolgreich geschafft aus regelmäßigem Missbrauch eine Abhängigkeit zu entwickeln.

    Wann das eine in das andere überging weiß ich nicht mehr, ist aber auch egal.

    Trinkpausen kenne ich auch, die wurden aber immer seltener und kürzer.

    Die Corona/Homeofficezeit habe ich genutzt um immer mehr zu konsumieren.

    Mein Schlüsselerlebnis war dann die Tatsache, dass ich leere Flaschen versteckt habe und schon Mittags Verlangen nach Alkohol hatte. Ich kann und will so nicht weitermachen.

    Es gibt noch, wie wahrscheinlich bei jedem von euch, soviel zu schreiben-das dann gerne im Laufe der Zeit.

    Ich bin heute erst den 8.ten Tag abstinent und es geht mir heute gut, die Tage davor eher psychisch weniger.

    Lese seit einiger Zeit hier im Forum und sehr viel zum Thema. Das hilft mir sehr.

    Ich weiß, dass ich erst ganz am Anfang stehe und wünsche mir die Kraft zu haben nie wieder Alkohol zu trinken.

    Das soll es fürs erste gewesen sein.

    Euch allen einen schönen,trockenen Ostermontag.

    Viele Grüße