Beiträge von Rennschnecke
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Es ist gut, dass Du hergefunden hast - für Dich.
Du hast höchstwahrscheinlich Menschenleben gerettet, weil Du ihr das Auto entzogen hast.
Sie kannst Du allerdings nicht retten, wie Du hier erfahren kannst. Das muss aus und von ihr kommen, und dann muss es auch (nicht lange) ein Kampf für sie sein.
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Sei froh, dass die lange unterdrückten Tränen rauskommen. Hast Du nicht allen Grund dazu?
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So bin ich auch in die Sucht gerutscht - weil ich lange Zeit mehr Angst vor Antidepressiva als vor einem "Feierabendbier" hatte (das mit der Zeit immer mehr wurde).
Und als ich endlich bereit für Tabletten und Therapie war, hab ich mich gewundert, dass es nicht richtig half.
Ich wusste, bis ich vor drei Jahren hierherfand, nicht, dass der Alk die Wirksamkeit der Behandlung reduziert oder sogar Depressionen auslösen kann.
Lebt sie denn bei Dir und von Deinem Geld?
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Wieso rechtfertigen?
Einfach nur gucken, ob sie das so für sich möchte: dass er sie steif und langweilig findet, wenn sie nüchtern ist.
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Nasse Alkoholoker suhlen sich nicht selten gern im "Ich-Arme-Sau-Modus" - da muss man ja trinken , wie soll man die Ungerechtigkeit der Welt sonst aushalten...schreibe ich als trockene Alkoholikerin.
Willkommen!
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Warum nicht - in Zusammenhang mit Deiner gleichzeitigen Co-Abhängigkeit? Aber das entscheiden die Mods.
Zu deiner Frage betr. Abwertung: nüchtern bist Du für ihn laut seinen Worten steif und langweilig - ist das keine Abwertung? Oder bist Du das gewöhnt?
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Hmmh, Steevie, Du scheinst Dir mehr Gedanken zu machen, wir der arme Kerl mit Deinem Nichttrinken klarkommt als umgekehrt.
Und dass seine "Gespräche" bzw. Gedanken sich immer wieder um Alk drehen, er Dich wegen Deiner Abstinenz abwertet und Du ihn immer noch darauf hinweisen und darauf bestehen musst, dass Du nicht mehr trinkst, ist echt traurig.
Wie lange wird das mit Deiner Abstinenz so noch gutgehen? Ist es das, was Du Dir unter Partnerschaft vorstellst? Oder ist deine Verlustangst vielleicht doch nicht so klein?
Was würde sich denn in Deinem Leben konkret ändern, wenn er mal eine Weile nicht im Haus wäre? Ubd wo liegen Deine Prioritäten - würdest Du im Zweifel irgendwann wieder mittrinken, bevor er sich eine bessere Saufkumpanin sucht?
(Mir brauchst Du dazu nicht zu antworten, nur Dir selbst, ganz ehrlich.) Alles Gute!
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An Anfang ist das aber nicht ungewöhnlich.
Ich z. B. hatte so Verzichtsgedanken in der Spargelzeit, weil der Spargel ja gern zusammen mit Riesling vermarktet wird. Dabei mochte ich beides nicht besonders. Trotzdem Selbstmitleid und auch ein bisschen Selbsthass: Das hast Du Dir durch Dein Saufen verbockt...
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Ob die anderen, die da in der Öffentlichkeit scheinbar gemäßigt trinken, ihren Konsum wirklich alle "im Griff" haben, weißt Du doch gar nicht. Wer weiß, ob und was sie zu Hause noch nachkippen.
Dieses Vergleichen mit anderen und insbesondere das Diskutieren mit dem Suchthirn bringt nicht nur nichts, es führt gefährlich in die Irre.
Einfach: "Klappe halten" und bewusst an was anderes denken.
Ja, es stimmt, Kinder zeigen, dass es keinen Alk braucht, um glücklich zu sein. Nur Sucht und Werbung reden uns was anderes ein und wir haben es lange geglaubt. Aber zum Glück sind wir nie zu alt, etwas Neues zu lernen.
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Er hat seine Chance gehabt - und nicht genutzt, sondern ganz klar seine Prioritäten benannt.
Du weißt nun, woran Du bist, so traurig es auch ist, und hast wieder hergefunden, Krümel.
(Selbst)Vorwürfe bringen Dich jetzt nicht weiter, sondern Konsequenzen. Hier kannst Du dabei Unterstützung finden. Willkommen zurück!
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Genau - was kannst Du diesmal anders machen?
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Gut so, Bergfloh, dank Deiner Abstinenz kannst Du jetzt Deine Probleme nach und nach angehen.
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Schmetterling, Du wusstest es Jugendliche nicht besser - du warst nicht verantwortlich und auch nicht schuld!
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Lies doch mal Deinen noch kurzen Faden von vorn bis hinten durch - auch den vom letzten Jahr im EKA-Bereich. Ich finde das immer hilfreich.
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Für sowas gibt es Recht und Gesetz und Fachleute, die sich damit auskennen, neben Anwälten z. B. Beratungsstellen für Frauen in Deiner Situation.
Da kann er viel wollen - ignorieren und in allen Richtungen nach Hilfe suchen, dann schaffst Du Dir Dein eigenes Wunder. Nur Mut!
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Da die Frage hier noch mal zitiert wurde: weil der Alk für ihn wie für jeden aktiven/ nassen Alkoholiker nicht verhandelbar ist.
Seine Prioritäten hat er in Eurem Gespräch ja klar definiert: 1. Ungestört und unkritisiert saufen, so viel er will. 2. Jemanden fürs Bett.
Und da das in dieser Kombination mit dir - zum Glück - nicht möglich ist, trennt er sich von Dir - und von Euren Kindern gleich mit, die er dann ja höchstens noch an Besuchswochenenden sehen wird.
Traurig, erschütternd, empörend ... - aber wenigstens unmissverständlich und am Ende auch befreiend - oder?
Ich wünsche Dir, dass Du bald Erleichterung fühlen kannst, dass Dir und den Kindern noch Schlimmeres erspart bleibt, und auf Dich schauen kannst.
Denn als EKA weißt Du ja aus eigener Erfahrung, was es mit Kindern macht, in so einer Atmosphäre aufzuwachsen.
Wie genau wollt Ihr die Trennung denn umsetzen, wer zieht aus?
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Glaub ich dir, aber ist es nicht trotzdem einen Gedanken wert?
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Seit ich hilflos mitansehen musste, wie ein nahestehender Mensch fast an seiner Essstörung gestorben wäre, sind Diäten und entsprechende Mittel für mich Teufelszeug - vielleicht ist das ein bisschen vergleichbar.
Bin dann anderweitig süchtig geworden, alkoholsüchtig ...
Fühlt euch also besser nicht zu sicher, nur weil Euch der Alk nicht mehr schmeckt. Es gibt noch genügend andere Suchtgefahren, wenn das Thema Selbstfürsorge vernachlässigt wird.