orangeblau - Partner Alkoholiker oder bilde ich es mir nur ein

  • Liebe orangeblau, vielleicht gönnst Dir eine minikleine Aufarbeitungspause u schaust, was Du dir nur für heute noch ganz alleine für dich gönnen magst… quasi raus aus Deiner Problemtrance u rein ins spüren, was jetzt grad im Moment ansteht… ich wünsche es dir sehr…

    Und vielleicht kannst dir mal bei Gelegenheit einen Tapetenwechsel gönnen um einfach mit neuen anderen schönen Eindrücken ein bisschen Abstand zu generieren, damit deine Seele bisschen Luft schnappen kann u du mit etwas Abstand auf die Situation/en zurückblicken kannst…

    Ich bin nicht von meinem Mann getrennt, ich lasse mich auch schwer auf Freundschaften ein, wenn ich merke, dass ich mit dem Alkoholkonsum meines Gegenübers nicht klar komme. Ich baue angefangene Freundschaften nicht aus, familiär habe ich mich auch zurückgezogen und ja, eine gewisse Einsamkeit umgibt mich. Wenn ich an den Preis denke, den ich bezahle, da bin ich lieber bissle einsam als mit angetrunkenen/betrunkenen Menschen zusammen.

    LG, Simsalabim

  • Liebe orangeblau, vielleicht gönnst Dir eine minikleine Aufarbeitungspause u schaust, was Du dir nur für heute noch ganz alleine für dich gönnen magst… quasi raus aus Deiner Problemtrance u rein ins spüren, was jetzt grad im Moment ansteht… ich wünsche es dir sehr…

    Und vielleicht kannst dir mal bei Gelegenheit einen Tapetenwechsel gönnen um einfach mit neuen anderen schönen Eindrücken ein bisschen Abstand zu generieren, damit deine Seele bisschen Luft schnappen kann u du mit etwas Abstand auf die Situation/en zurückblicken kannst…

    Ich bin nicht von meinem Mann getrennt, ich lasse mich auch schwer auf Freundschaften ein, wenn ich merke, dass ich mit dem Alkoholkonsum meines Gegenübers nicht klar komme. Ich baue angefangene Freundschaften nicht aus, familiär habe ich mich auch zurückgezogen und ja, eine gewisse Einsamkeit umgibt mich. Wenn ich an den Preis denke, den ich bezahle, da bin ich lieber bissle einsam als mit angetrunkenen/betrunkenen Menschen zusammen.

    LG, Simsalabim

    Ich war von So-Mi in Bertingen, Sachsen-Anhalt. Es tat mir sosogut, ich war so positiv überrascht von den vielen kleinen Erlebnissen die ich schon unterwegs bei der Hinfahrt hatte. Hab unseren ForumsAlex u n bisschen von seinem Familiencampingplatz erschnuppern können. Es waren so viele schöne Eindrücke, dass ich nicht alles geschafft habe, in Muse zu betrachten u zu genießen. Ich möchte bald mal wieder hinfahren. Und am liebsten wieder alleine.


  • Genau so geht es mir auch. Du bringst meine Gedanken auf den Punkt.

    Man muss die Dinge richtig einordnen um seiner Wahrnehmung zu vertrauen, meint man zumindest.


    Meine beiden haben auch sehr stark geschwitzt nachts….

    Ich vermute sogar, dass ein sehr warmer Körper (erhöhte Temperatur, leichtes Fieber) auch ein Symptom ist?

    Als ich meinen nun Ex-Partner kennengelernt habe, hat er mir auch erzählt er hätte nächtliches starkes Schwitzen. Ich fand das anfangs auch befremdlich und auch ein wenig eklig, morgens so ein nassgeschwitzes Bett.

    Ganz am Anfang kannte ich ja sein "Rausgeh Ausmaß" noch nicht. Und in den Monaten vor unserer Beziehung (am Ende seiner Ehe) hat er sich viel mit seinen Kneipen Kumpels getroffen, um seiner Frau zu Hause aus dem Weg zu gehen. Da wurde oft geknobelt und dabei viel getrunken, auch Schnaps. Als wir zusammengekommen sind, hat er durch mich im Laufe der Zeit weniger getrunken (ab 08/24 habe ich dann ja ganz aufgehört Alkohol zu trinken und meine Wohnung war/ist alkoholfreie Zone) und auch in den letzten 4 Jahren weniger nachts geschwitzt. Ich habe das aber damals auch gegoogelt, ob das sowas wie Entzugserscheinungen sein könnten. Ganz schlimm war oft die erste Nacht nach 4 Tagen Ballermann. Je mehr ich zu klarem Verstand komme, umso mehr frage ich mich, wie ich das überhaupt alles so mitmachen und irgendwie ausblenden konnte. Als erwachsenene Frau, die wirklich gut im Leben steht.

    Jetzt ist er wohl wieder mehr unterwegs und kompensiert so die Trennung. Gib einem Menschen die Freiheit, das zu tun, was er will. Dann sieht man auch, wie und mit was er seine Freizeit füllt, wenn der Druck der Partnerin nicht mehr da ist. Das ist für mich schon Beweis genug.

  • Je mehr ich zu klarem Verstand komme, umso mehr frage ich mich, wie ich das überhaupt alles so mitmachen und irgendwie ausblenden konnte. Als erwachsenene Frau, die wirklich gut im Leben steht.


    Geht mir genauso.

    wenn du wüsstest was ich alles ausgeblendet habe, das ist schon richtig peinlich. Vorallem bei mir gleich 2 Mal und mit dem zweiten hatte ich zum Glück nicht mal Kinder oder sonstiges. Fühle mich total naiv und könnte mir selbst eine klatschen.

    Im Nachhinein ergibt alles so viel Sinn….


    Mein Fazit ist:

    Wirklich nur noch auf mich und meine Kinder schauen. Partnersuche lasse ich. Habe schon Angst vor mir selbst in dem Punkt. Ich stehe unbewusst wohl auf Alkoholiker bzw so einen bestimmten Typus Mann, emotional nicht verfügbare auf jeden Fall. „normale“ find ich leider nicht anziehend :rolleyes: Muss auch ohne gehen. Frauen die keinen Mann haben leben angeblich sowieso gesünder und länger <3

    Einmal editiert, zuletzt von orangeblau (29. Mai 2026 um 14:15)

  • Erst mal durchatmen und auf das Wesentliche konzentrieren... Du bist ja verhältnismäßig schnell ins nötige Handeln für Deine Kinder und Dich gekommen, da hinken die Gefühle verstândlicherweise noch hinterher, scheint mir.

    Und das mit dem "Beuteschema" muss ja nicht so bleiben. Ggf. könntest Du mit therapeutischer Ubterstützung daran arbeiten, wenn Du Dich von dem ganzen Schlamassel erholt hast und wieder das Bedürfnis nach einer Partnerschaft haben solltest.

    Schönes Wochenende!

  • Erst mal durchatmen und auf das Wesentliche konzentrieren... Du bist ja verhältnismäßig schnell ins nötige Handeln für Deine Kinder und Dich gekommen, da hinken die Gefühle verstândlicherweise noch hinterher, scheint mir.

    Und das mit dem "Beuteschema" muss ja nicht so bleiben. Ggf. könntest Du mit therapeutischer Ubterstützung daran arbeiten, wenn Du Dich von dem ganzen Schlamassel erholt hast und wieder das Bedürfnis nach einer Partnerschaft haben solltest.

    Schönes Wochenende!


    Ja, war schnell.

    Allerdings ist meiner gewalttätig geworden. Zwar schon knapp 1 Jahr vor der Trennung zum ersten Mal, aber dann war mir klar, ich muss weg, auch wenn wir unter der Brücke landen.

    Am Ende war ja auch Gewalt und Randalieren in Haus im stark alkoholisiertem Zustand der Grund warum ich die Polizei gerufen habe.

    Kann ich nur jedem anraten der hier mitliest und das vielleicht auch erlebt. Bloß keine falsche Scham! Es ist eine Riesen Überwindung das zu tun, aber am Ende richtig! Mir ist sehr, sehr gut geholfen worden danach!

    Ich denke, manchmal ist die Polizei auch oft der einzige Weg. Ich habe monatelang gebeten, dass er auszieht. Hat er nicht gemacht. Mein größtes Problem war dann scho lange nicht mehr wie ich ihn retten kann, sondern wie ich ihn rausbekomme.

    3 Mal editiert, zuletzt von orangeblau (29. Mai 2026 um 15:19)

  • Und das mit dem "Beuteschema" muss ja nicht so bleiben. Ggf. könntest Du mit therapeutischer Ubterstützung daran arbeiten, wenn Du Dich von dem ganzen Schlamassel erholt hast und wieder das Bedürfnis nach einer Partnerschaft haben solltest.

    Schönes Wochenende!


    Bin bereits in Therapie.

    Mich haben meine Erlebnisse wirklich erst mit Abstand gefühlsmäßig eingeholt. Als ich noch drinnen steckte, habe ich „funktioniert“. Nach der Trennung war ich erleichtert und damit beschäftigt unser Leben neu zu sortieren und wollte damit nichts mehr zu tun haben.

    Ich kann mich erinnern, dass mir bei der Beratung kurz nach der Trennung schon eine Therapie ans Herz gelegt wurde. Ich habe dankend abgelehnt, hatte ja alles im Griff. Der Berater hat dann noch angemerkt, dass bei vielen es erst Jahre später richtig hochkommt. Das habe ich nicht ernst genommen.


    Naja, bessert jetzt als nie. Will das unbedingt alles aufarbeiten und wieder glücklich und frei werden.

    Es motiviert mich, dass es hier Menschen gibt, die das geschafft haben.

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