Das liest sich gut, Chewie!. Und Du musst nicht, aber Du darfst - Deine SHG mehr nutzen, lesen und schreiben! 🍀🍀🍀
Beiträge von Rennschnecke
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So ist es, muss Dir nicht peinlich sein, im Gegenteil!
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So ist es, muss Dir nicht peinlich sein, im Gegenteil!
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Pfefferminz geht auch, Wasserbuddel an den Hals und abfullen .... Hände beschäftigen. Habt Ihr Wolle/Bänder da? Versuche mal einen Zopf zu flechten.
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Pfefferminz geht auch, Wasserbuddel an den Hals und abfullen .... Hände beschäftigen. Habt Ihr Wolle/Bänder da? Versuche mal einen Zopf zu flechten.
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Sowas dauert nicht ewig. In der Zeit kannst du deinen Faden noch mal von Anfang bis Ende durchlesen und dich auf dich und Deine Abstinenz besinnen. Vorher noch kaltes Wasser ins Gesicht und über die Hände ...
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Sowas dauert nicht ewig. In der Zeit kannst du deinen Faden noch mal von Anfang bis Ende durchlesen und dich auf dich und Deine Abstinenz besinnen. Vorher noch kaltes Wasser ins Gesicht und über die Hände ...
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weil er wusste, jetzt, nach dem zweiten Mal "erwischt" mit Alkohol am Steuer, kriege ich den Lappen nie mehr zurück.
Ist das wirklich so? Gut wärs ja, hab erst heute von einem tragischen Unfalltod im erweiterten Bekanntenkreis gehört, der durch Alkohol am Steuer mit Unfallflucht verursacht wurde
Naja, in manchen Regionen und Berufen kann der Lappen-Verlust schon existenzbedrohend sein.
Aber ich vermute eher, dass der erneute Führerscheinverlust ihn hat einsehen lassen, dass er seinen Konsum trotz der erfolgreichen Trinkpause nicht im Griff hat und auch nicht mehr in den Griff bekommen wird.
Ein Leben ohne Auto und ohne Alk war wohl schwer vorstellbar, vielleicht war es aber auch die Scham und der Gedanke "ohne mich ist meine Familie besser dran".
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Habt Ihr denn Alkohol im Haus?
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Das Gefühl des Getriebenseins hatte ich phasenweise in den ersten Monaten.
In der stationären Reha wurden dazu verschiedene Beschäftigungen vorgestellt, z. B. Malen, Schnitzen, Diamond-Painting, Handarbeiten, Puzzles ...
Ich habe dort wie so manche wieder mit dem Stricken begonnen, und immer, wenn diese undefinierbare Unruhe in mir aufkam, ein paar Reihen gestrickt. Das brachte mich runter, soll an den monotonen Bewegungsabläufen liegen.
Interessanterweise habe ich das schon lange nicht mehr gebraucht, obwohl neues Strickzeug griffbereit liegt.
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Warum nicht? Warum soll sich die Welt immer nur um andere drehen?
Es geht hier ja auch nicht um eine persönliche Marotte, sondern um eine blanke Notwendigkeit wegen Deiner lebenslang bestehenden Krankheit, der Alkoholsucht.
Wenn diu eine schwere Atemwegserkrankung hättest oder einfach nur Nichtraucherin bist: Würdest Du dich da vollqualmen lassen? Und hast Du in Deinem Haushalt noch Alk für ihn und andere Gaste da?
Nimm Dich und Deine Abstinenz wichtig. Denn wer kann dir garantieren, dass - und wenn ja, wie - Du aus einem Rückfall zurück zur Abstinenz findest?
Diesen gesunden "Egoismus", d. h. Das Erkennen und Schützen gesunder Grenzen, müssen nicht wenige Alkoholiker erst lernen, wenn sie langsam trocken werden.
Wenn ich hier auf dem Tablet schreiben würde und eine Signatur nutzen könnte, würde die wie die bekannte Kosmetikwerbung heißen:
Weil ich es mir wert bin.
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Es gilt, neue positiv empfundene Gewohnheiten zu etablieren, auf die Du Dich freuen kannst.
Wie wâre es z. B. mit Kartfahren? Kann man da nicht auch Rauschgefühle erleben?
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Hartmut : Du meinst bestimmt den Wunsch nach lebenslanger Abstinenz?
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ich hab schon ein wenig Angst das dann der Tag kommt wo ich doch wieder eine schlimme Situation erlebe und meine ich muss das mit Alk überwinden
Hat es denn jemals geklappt mit dem Überwinden? Oder war es nicht eher ein Schöntrinken - und die schlimme Situation am nächsten Tag immer noch da?
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Schöne runde Zahl, Stromer, aber noch viel mehr gefällt mir Dein offener Rückblick!
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Hallo Berta,
ich habe mir gerade Deinen Faden durchgelesen. Danke dafür, mir geht es da ähnlich wie Nayouk.
Du schreibst:
Vor 2 Jahren fühlte ich mich überfordert, auf die Fragen zu antworten.
Wie ist es jetzt? Was genau überfordert Dich? Die manchmal große Menge von Fragen, gerade nach so einem einschneidenden Vorfall wie einem Rückfall nach so langer Zeit?
Oder ist es die Direktheit und vermeintliche Unerbittlichkeit, mit der hier oft nachgefragt wird? Ja, das ist gewöhnungsbedürftig, war es für mich anfangs auch.
Inzwischen weiß ich: Das hat damit zu tun, dass die Sucht auch unerbittlich ist - und dass hier nur das geschriebene Wort für den Austausch zur Verfügung steht. Du musst uns auch nicht (gleich) antworten, wenn Du nicht magst - dir selbst im Sinne der Selbsthilfe allerdings schon.
Hast Du in der Zwischenzeit denn für dich herausgefinden können, wie es zu dem Rückfall gekommen ist? Und was machst Du diesmal anders, damit Du dauerhaft trocken bleiben kannst?
Fragen über Fragen, nicht als Kreuzverhör, sondern aus brennendem Interesse ...
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Mir hat die Mischung aus ambulant und stationär gutgetan, aber der wichtigste Baustein für meine Abstinenz ist und bleibt dieses Forum.
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Du kannst auch eine ambulante Langzeittherapie machen, z. B. Bei der Suchtberatung vor Ort, das geht auch neben der Arbeit, je einmal Gruppen- und Einzeltherapie pro Woche.
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Du kannst die freie Zeit zum Beispiel nutzen, um hier ganz viel zu lesen und dich auf deinem nüchternen Weg zu stärken.
Noch eine wichtige Regel: Glaub nicht alles, was Du ( d. H. Oft: Dein Suchthirn)denkst.
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Es ist immer eine Mischung aus Suchtverhalten und individuellem Charakter, Lilo.
Und egal, wie die Mischung bei Deinem Ex gelagert ist: Du hast Dich aus gutem Grund entschlossen, das nicht mehr mitzumachen, weil Du eben zunehmend darunter gelitten hast. Das haben hier viele erlebt und aufgeschrieben, das kannst Du hier z. B. in den Fäden der Cos nachlesen, die Dir schon geschrieben haben.
Jetzt geht es darum, die Trennung mit Leben zu füllen, also auch gedanklich nicht mehr dauernd um ihn zu kreisen. Was kann dir dabei helfen?