Hallo Ulf, gut, dass Du hierhergefunden hast.
Es wird sich bestimmt bald ein zuständiger Moderator bei Dir melden. Alles Gute!
Hallo Ulf, gut, dass Du hierhergefunden hast.
Es wird sich bestimmt bald ein zuständiger Moderator bei Dir melden. Alles Gute!
Bin da ähnlich gestrickt, R/No, aber das erste Halbjährige ist schon ein Meilenstein, über den Du Dich freuen darfst - vielleicht nicht gerade beim spendierfreudigen Griechen Deines Vertrauens. 😉
Also: Glückwunsch und weiter so! 💐
Das freut mich zu lesen, Momo, da hat sich ja auch Gutes bei Dir getan... 💐
Ein Tipp noch: Fahre nur dann einkaufen oder ins Eiscafe, wenn der Suchtdruck weg ist, ist sonst nicht ungefährlich, s. Grundbausteine ...
Allererster Beitrag auf S. 1 ...
Alles verständlich, Nori, auch vor dem Hintergrund deiner schweren und seltenen Krankheit, die ich erst mal googeln musste. (Soll der genaue Name hier wirklich fürs ganze Internet sichtbar bleiben?)
Aber: Gestern ist vorbei und die Zukunft ist noch Zukunft. Greifbar ist nur der heutige Tag, da kannst Du schauen, was Du heute für Dich tun kannst, damit es ein guter Tag für Dich wird.
Jetzt, im Urlaub und mit gesundheitlichen Einschränkungen, fällt dir die Decke auf den Kopf, kann das sein? Und Du verfällst ins Grübeln.
Und schon denkt es in Dir:
Klar, hätte ich Lust was zu trinken
Warum, ist der Alk trotz der dramatischen Auswirkungen auf Deine Gesundheit immer noch positiv bei dir besetzt?
Glaub ich würde auch keine Tabletten nehmen wollen….
Warum?
(Ich hab viel zu lange auch lieber Bier etc geschluckt - jetzt bin ich hier ...).
Klar ist es nicht einfach, an einen Therapieplatz zu kommen, aber es geht, wenn man sich dahinter klemmt.
Ein ganz wichtiger Leitspruch dieses Forums ist "Nur nicht trinken reicht nicht." Darüber lohnt es sich nachzudenken, gern geneinsam mit uns.
Es gibt solche Tage - und das Suchthirn wartet nur drauf, um seine altbewährte "Lösung" vorzuschlagen.
Warst Du schon mit den Hunden draußen, Nori?
Und bist Du eigentlich wegen Deiner Depression in Behandlung? Jetzt, wo Du nüchtern geworden bist, hätten Therapie und Medikamente langsam wieder eine Chance, zu wirken...
Liebe Momo, was für Nachrichten ....
Auch im Umgang mit mehr oder wenigen schlimmen Ereignissen/Krankheiten sind wir Menschen (und Foris) erstaunlich unterschiedlich.
Ich bin auch so ein Typ wie anscheinend Du, der so etwas erst mal mit sich selbst und wenigen engen Menschen in der realen Welt "abmacht" und für sich durchdenkt.
Und dann ist es irgendwann auch für mich an der Zeit, zumindest "das Gröbste" in "meinem" Forum zu teilen, wenn es sich um entscheidende Ereignisse handelt.
Denn anders als eine bloße Erkältung verändern diese mein Leben und meine Herangehensweise daran. Mit "einer Runde Mitleid" ist mir aber auch dann nicht geholfen, warum, weiß ich nicht.
Wie geht es Dir denn gerade? Du hattest ja neulich geschrieben, dass es Dir schwerfällt, um Hilfe zu bitten und dass von denen, für die Du jahrelang viel getan hast, oft nicht viel zurückkommt.
Hast Du jetzt Menschen an Deiner Seite, die einfach mal vorbeikommen, nach Dir sehen und Dich ein bisschen verwöhnen? Auch zuhören, wenn Du gerade nicht positiv in die Zukunft blicken kannst?
Das wünsche ich Dir von Herzen, vor allem aber, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bewahrheiten und es eben nicht zu spät ist.
Drei Wochen kann mit dieser Angst im Hinterkopf verdammt lang werden. Wann, wenn nicht jetzt, wäre das Forum der richtige Ort, um Deine Gedanken und Sorgen auszusprechen?
Jetzt bist mal nur Du wichtig. Nimm Dir die Zeit und den Raum. Alles Gute! 🍀🍀🍀
Wie läuft es denn bei Dir zu Hause bei dem Wetter?
Schön, Iwona, nach Danzig möchte ich auch unbedingt mal .
Was genau wünschst Du Dir von uns, Lilou? Tipps, wie Du dich noch besser an "deinen"Alki anpassen kannst? Hat das bei deinen Eltern funktioniert?
Bin schon im Jahr 2022 in Selbstmitleid verfallen und habe mich darin gesuhlt und mir gesagt: komm trink doch einfach, dann geht es dir besser
Eine ganz wichtige Erkenntnis, Nori. Nasse Alkoholiker finden immer einen "Grund" zum Saufen, vor allem Selbstmitleid ("ich arme Sau", kurz: IAS).
Dabei sind es nur willkommene Saufanlässe für den eigentlichen Grund: die Sucht.
Herzlich willkommen, Ilsa,
schön, dass Du hierhergefunden hast, hier bist du mit deinen Fragen genau richtig.
Es wird sich bestimmt bald ein Moderator bei Dir melden und Dir helfen, Dich hier zurechtzufinden.
Alles Gute!
Hallo Jalina,
gut, dass Du wieder hierhergefunden hast, Dein Denken kreist ja noch stark um ihn. Nur Liebeskummer - oder auch noch Co-Denken-Fühlen?
Was lässt Dich glauben, dass in seinem Weizenglas "nur" alkfreies Bier war? (die Hoffnung, die zuletzt stirbt?) So ein Getränk ist nichts für Alkoholiker wie z. B. mich, das siehst Du richtig. Das ist auch nicht "nüchtern".
Für mich mich sieht es eher danach aus: MPU bestanden, Lappen zurück, jetzt kann er ja "zur Belohnung" "mal wieder" was trinken - mit einer Frau, die deswegen keinen "Stress" macht, sondern gern mittrinkt.
Wo ist da die Chance für einen Neustart als Familie? Und woran (alles) trägst Du die Schuld?
Bitte entschuldige meine Direktheit, nimm es als Anregung, Dich weiter hier mit Dir und anderen COs auseinanderzusetzen. Alles Gute!
Ich habe ja keine Entzugserscheinungen und merke, dass ich keinen Alkohol brauche.
Enzugserscheinungen können bei körperlicher Abhängigkeit während des Entzuges auftreten, müssen aber nicht. Die psychische Abhängigkeit bleibt jedoch ein Leben lang, Nori.
Ich weiß nicht, ob ich es evtl. falsch interpretiere, aber bei Dir liest es sich ein bisschen so wie: Alkohol ist für mich kein Thema mehr, nur noch die Folgeschäden.
Ganz so einfach ist es nicht, eine Grunderfahrung in diesem Forum lautet: Nur nicht trinken reicht nicht.
Wie bist Du denn in die Sucht gerutscht? Und was trinkst du jetzt?
Das ist verständlich, Nori. Aber auch wenn Du jetzt entgiftet bist, wirkt der Alkohol noch lange nach, vor allem auf die Seele.
Und am Ende ist Alkoholscht kein moralisches Versagen, sondern eine schwere psychische Erkrankung.
Geißel Dich also nicht zu sehr, sondern schau vor allem nach vorn und stabilisiere Deine Abstinenz. Einen größeren Gefallen kannst Du auch Deinen Lieben nicht tun. Aber zuerst mal geht es um Dich.
Wie sind Deine weiteren Pläne?
Gib Deinem Körper doch erst mal Zeit, sich von dem jahrelangen Alkkonsum zu erholen, Nori, vor allem aber der Seele.
Wir sind nicht über Nacht süchtig geworden und es wird auch nicht über Nacht alles wieder gut, aber mit der Zeit vieles.
Jetzt gilt es erst mal, dein neues nüchternes Leben auf eine stabile Grundlage zu stellen. Damit Du nicht wieder in die Sucht zurückfällst, wenn Zähne, Haut und Muskeln wieder schick sind.
Komm gut an und lies Dich erst mal ein. Alles Gute!
Das ist auch wichtig für die Angehörigen, damit sie nicht in eine Co-Rolle geraten, Andreas ...und für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
Bsp.: Es ist gut, wenn sie dich warnen, weil in einem Stück Kuchen vom Bäcker unerwarteterweise doch Alk verarbeitet zu sein scheint.
Aber es ist nicht ihre, sondern deine Aufgabe, überall vorsorglich nach Alk-Gefahren Ausschau zu halten, um Dich zu schützen. Denn du bist ja schon groß.
Die wichtigste Unterstützung, die Angehörige leisten können, ist meiner bescheidenen Erfahrung nach:
1 Kein Infragestellen/Verharmlosen/Diskutieren unserer Suchterkenntnis und Abstinenzentscheidung
2. Ein komplett alkfreies Zuhause, auch ohne Alknachahmergetränke
3. Verständnis dafür, dass "nur nicht trinken" nicht reicht, sondern sich im Alltag Manches verändern muss, ggf. manchmal getrennte Freizeitaktivitâten nötig sind.
4. Reden, wenn der Schuh drückt.