Im letzten Telefonat mit xy ging es mal wieder um seine Messie-Wohnung, in die er nach Reha-Ende wieder zurück soll. Das ist sein Untergang und irgendwie auch ein Symbol für die Sucht, in der er festhängt. Er sagt, er will so nicht mehr leben, klammert sich aber an seine Sachen.
Auch wenn es nicht mein Problem ist, macht mir das Thema total zu schaffen. Dort stehen überall noch Schnapsflaschen rum, eine Einladung zum Rückfall. Bin ab und zu dort, um Post zu holen etc.. Ich bereue, ihm das zugesagt zu haben. Es kommt mir dann immer alles so sinnlos vor und drückt mich nieder, und ich weiß, dass ich ihn gehen lassen muss.
Ich spreche heute mit einem Berater über die Wohnung, einfach um meine Gedanken zu sortieren. Ich will dort selbst nicht aktiv werden, bringt nichts.