Glückwunsch auch von mir!
Beiträge von Rennschnecke
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Glückwunsch auch von mir!
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Danke, Ihr Lieben, für Euren Zuspruch.
Ja, heute bin ich wieder im Lot.
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Es tut mir leid, Jump und ggf. Andere, dass ich solche Assoziationen geweckt habe. Stimmt, das ist vermutlich schwarze Pädagogik, oder?
Den Satz hab ich wie so vieles irgendwann irgendwo aufgeschnappt, aber definitiv nie von meinen Eltern gehört, die in ihrer Rolle zwar nicht gerade "pädagogisch drauf" waren, aber auch nicht autoritär oder gewalttätig, eher hilflos.
Ich wollte damit gestern in meiner emotionalen Ausnahmesituation einfach nur zum Ausdruck bringen, dass ich die Konsequenzen meines Handelns bzw. Nicht-Handelns wider besseren Wissens (nicht wg. Machtgefälle) eben tragen muss.
Ich hätte auch schreiben können: "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht." (Mir helfen solche Sprüche, weil sie mein Gefühlswirrwarr scheinbar einfach auf den Punkt bringen.)
Ja, das hat wohl was Selbstbestrafendes.
Danke fürs Sensibilisieren!
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Memo an mich: Bin von einer nahen Person in meinem Leben zum wiederholten Mal in über 10 Jahren sehr enttâuscht worden, obwohl ich dachte, das sei gar nicht mehr möglich, weil ich meinte, in der Konstellation (keine Familie) schon fast alles gesehen und gar nix mehr erwartet zu haben.
Selbst schuld, wenn man seine Co-Anteile zwar wahrnimmt und bei anderen COs "schlau" daherredet, aber in eigener Sache (außer der Sucht) selbst reichlich inkonsequent ist.
Auch das Suchtgedächtnis kam mal kurz und naseweis um die Ecke ("Das würde jetzt manch einer zum Anlass nehmen, sich abzuschießen, die andere Seite z. B. - gut, dass meine Bude alkfrei ist.")
Wer nicht hören will, muss eben fühlen...
Ende Selbstgespräch, nur für meine Annalen.
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Nimms mir nicht übel, Absti, aber wenn ich Deine Geschichte richtig in Erinnerung habe, hast Du von Anfang an alles (außer Arbeit?) mit Alk verbunden, konntest Dir anfangs eine Freizeitgestaltung ohne Alk auch gar nicht vorstellen.
Da hat das Suchthirn natürlich sehr viele Anknüpfungspunkte. Gelernt ist einfach gelernt. Das muss ich als "Spätfolge" akzeptieren, auch wenn es irgendwann weniger wird.
Wenn an Spätfolgen weiter nichts kommt, kann ich froh sein - und irgendwann auch wie die Langzeittrockenen hier für solche "Grüße vom Suchtgdächtnis" dankbar sein, weil sie mich immer wieder erinnern, dass ich die Sucht nicht mehr loswerde - und dass die Rückfallgefahr bis zum Lebensende bleibt.
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Tut mir leid, aber das verstehe ich nicht.
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Und, hast Du mal in die Grundbausteine reingeschaut, Berry?
Wie sieht es denn bei Dir zu Hause aus, ist das komplett frei von Alk und Alk-Ersatzgetränken, auch bei Besuch?
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Ich glaube, Du kennst unsere Grundbausteine noch nicht, die beim Aufbau und Erhalt einer zufriedenen Abstinenz helfen, Berry.
Vielleicht kann sie ein Mod noch hier verlinken? Danke!
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In meiner stationären Reha wurde schon der Konsum von einer Flasche alkfreiem Bier als Rückfall gewertet, inklusiver neuer Ausgangssperre.
Und hier zirkuliert die goldene Regel: Alles, was schmeckt, riecht oder aussieht wie Alk, weglassen, also auch Alkgläser.
Die Frage ist ja: Was genau möchtest Du denn "überbrücken", Berry?
Und was möchtest Du diesmal anders machen, um nicht mehr in Deiner Endlosschleife gefangen zu sein?
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Gut, dass Du das gemerkt und gleich umgeplant hast, Wilma!
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Schon richtig Oskar, ist für mich nur eine weitere geschlossene Hintertür.
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Dann kannst Du im Notfall auch nicht mehr so einfach den Avancen deines Suchthirns nachgeben.
Denn dann könnte schnell die Nachfrage kommen: "Wie, ich denk, du trinkst nicht mehr?"
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Das alles sind nicht gerade gute Voraussetzungen für eine dauerhafte Abstinenz, Stephie.
Wenn Ihr zusammen trinkt, streitet ihr, und wenn er allein in deiner Gegenwart trinken darf, auch? Dazu noch Dein Schlafmangel durch seine Rücksichtslosigkeit. Muss er denn gar nicht arbeiten gehen? Und seine Versuche, Dich wieder zum Trinken zu animieren ...
Das widerspricht ziemlich stark den Erfahrungswerten dieses Forums für eine gelingende Abstinenz, die in den Grundbausteinen festgehalten sind.
Vielleicht kann jemand von den Mods Dir den Artikel verlinken? Danke!
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Deswegen ist Offenheit gegenüber behandelnden Ärzten, die Medikamente oder Narkosen geben, so wichtig ...
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PS: Mir geht es dabei auch um Ehrlichkeit, Klarheit (vor allem mir selbst gegenüber) und das Schließen von Hintertüren. Denn Alkoholstopp aus gesundheitlichen Gründen ist ja nun nicht gelogen.
Ich möchte mich auch nicht dauernd rechtfertigen für etwas, das traurigerweise beim Zusammentreffen von Erwachsenen nicht "normal" ist.
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Das halte ich für bedenklich, weil gefährlich, Matcha.
Du musst Dich nicht als Alkoholikerin outen, aber zumindest als "Nicht-mehr-Trinkerin" aus gesundheitlichen Gründen - damit diese Angebote endlich aufhören. (So hab ich es gemacht, funktioniert.)
Und Du solltest auch keinen Alk für andere besorgen bzw. In Deiner Wohnung zulassen, auch in zig Jahren nicht.
Ich erinnere mich gerade nicht: Hast Du mal versucht, Leute kennenzulernen, für die der Alk nicht so selbstverständlich in allen Lebenslagen dazugehört?
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Und es ist vielleicht seine einzige Chance, zur Besinnung zu kommen - wenn sogar die eigene Mutter Grenzen setzt und setzen muss, um nicht selbst zugrunde zu gehen.
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Dann weiẞt Du ja sicher auch, Waldblick, dass jeder kalte Entzug dein letzter sein kann.
Warum gehst Du nicht zum Arzt? Wenn es Dir diesmal ernst ist, beweist Du es (Dir selbst) auch mit einem Arztbesuch - eine Hintertür weniger.
Ach ja, eine SHG hast Du ja schon: dieses Forum.
Alles Gute!
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Sucht kann sehr egoistisch machen, Shania. Und bei ihm sind es gleich zwei Suchtmittel, die da auf ihn einwirken, dazu noch weitere psychische Krankheiten, die durch die Sucht noch verstärkt werden - wenn sie schon vorher da waren und nicht erst durch die Sucht ausgelöst wurden.
Im benebelten Kopf können Psychophamarka und Psychotherapie aber nur wenig ausrichten.
Und die Sucht ist unglaublich erfinderisch und stark darin, Süchtige an sich zu binden. Ich habe auch bis Mitte 50 geglaubt, dass ein Leben ohne Alkohol trostlos sein muss, und versucht, meinen Konsum noch irgendwie "im Griff" zu behalten. Bis ich, ungeachtet von Verharmlosungen mancher Freunde und Ärzte, für mich im tiefsten Innern gespürt habe: So gehts nicht weiter, sonst geht alles kaputt.
Dieser Klick-Moment, der ein Stoppen der Sucht erst möglich macht, kommt bei jedem anders zustande (wenn überhaupt) und lässt sich nicht erzwingen.
Als Angehörige könnt Ihr nur die Rahmenbedingungen für diesen Prozess erleichtern, in dem Ihr für ein komplett alkoholfreies Unfeld sorgt und ihm ansonsten die Verantwortung für sein Leben zurückgebt. Wofür soll er sonst jeden Tag aufstehen und was ändern?
Im "Hotel Oma" ist vermutlich für alles gesorgt. Von welchem Geld lebt er gerade? Wer kauft ein, kocht, putzt, wäscht für ihn, wird er morgens geweckt? Er möchte arbeiten gehen, wenn er wieder einen Führerschein hat - was tut er dafür? Warum bis dahin nicht Fahrrad, Bus oder Mitfahrgelegenheit nutzen, um zur Arbeit zu kommen? An Suchtmittel kommt er doch auch ohne Auto?
Das mag erst mal hart klingen, aber so wie bisher geht es ja für keinen von Euch weiter, oder?
Ich (mit eigenen Co-Erfahrungen in der Familie, hätte damals beinah meine Ausbildung vergeigt) stelle es mir für eine betroffene Mutter extrem schwer vor, aber es ist wichtig, dass Du auch auf Dich schaust und Dir unabhängig von seinem Werdegang auch mal was Gutes tust - sonst gehst Du kaputt, ohne dass ihm damit geholfen ist.
Der Austausch hier kann Dir guttun, auch wenn keiner ein Zaubermittel kennt. Alles Gute!