Auch von mir herzlichen Glückwunsch, Koda, schön, dass Du hier bist!
Beiträge von Rennschnecke
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Ja, das ist schon mal gut, seine Baustellen zu kennen, und es ist auch gut,dass Du Du hier schreibst, Dianka. Denn bei sich selbst hat man meist auch blinde Flecken. Ein Therapeut kann sich auch nicht selbst therapieren.
Das Warten auf einen Therapieplatz kann dauern, ja, aber glaub mir, allein das Drumkümmern ist schon befreiend und tut gut.
Was gar nicht gut für Dich ist, weil er Dich wertvolle Energie kostet und in der Hilflosigkeit hält, ist Dein Selbsthass. Aber auch der ist schwer allein zu stoppen, wenn er schon lange "geübt" wurde. Hast Du Dich schon mal einem Arzt anvertraut? Wäre evtl. eine Mutter-Kind-Kur möglich?
Als Angehörige und selbst Gefährdete kannst Du Dich auch an die örtliche Suchtberatung wenden. Da bekommt man meist innerhalb eines Monats einen ersten Gesprächstermin. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, well die sich mit dem Thema Sucht in allen Facetten zumindest theoretisch besser auskennen als allgemeine Psychologen.
Wäre es nicht an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren? Den ersten Schritt hast Du mit der Anmeldung hier schon gemacht. Und du darfst noch viel mehr Hilfe und Aufmerksamkeit für Dich und Deine Kinder beanspruchen, nur Mut!
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Liebe Dianka,
es ust ja gut, wenn Du bei den anderen Cos liest, aber nicht, um den Konsum Eurer Säufer zu vergleichen, sondern die Erfahrungen der COs, um daraus für Dich zu lernen.
Und bitte lies Dir in Momenten des "Suchtdrucks"/Liebeskummers noch mal alle Beiträge in Deinem Faden durch und lasse sie auf Dich wirken.
Kannst und willst Du wirklich so weitermachen? Du bist ja selbst gefährdet, in die Sucht abzurutschen, bei Deiner Vorgeschichte und der Funktion, die der Alk jetzt schon für dich hat, und ihm könnte nichts Besseres passieren, als eine Partnerin, die klaglos mit ihm trinkt.
Ja ich denke manchmal, für was das alles und dann würde ich tatsächlich auch einfach saufen, unter gehen , weg sein
Du hast ja auch Kinder, schreibst Du, wie geht es denn denen mit und ohne diesen Mann in Eurer Nähe und einer Mutter in dieser seelischen Verfassung?
Es therapeutisch aufzuarbeiten, darüber dachte ich schon öfter nach , aber ich denke einfach, ach komm, du weißt was der Therapeut dir sagen wird, so wichtig bist du auch wieder nicht, es gibt Menschen die schlimmeres durchhalten und ausserdem die zeit, ich hab einfach so viel um die Ohren dass ich keine Kraft mehr habe für mich..
Das Gefühl kenne ich aus meiner Vergangenheit. Eine Mischung aus mangelnder Wertschätzung für mich selbst und insgeheimer Angst davor, was bei so einer Therapie auf mich zukommt.
(Ich bin fest davon überzeugt, dass allein das Wort Therapie" viele davon abhält, es zumindest mal zu versuchen. Dabei zwingt oder verbiegt Dich keiner, es geht nur darum, sich selbst und seinen Glaubenssätzen durch die Beschäftigung mit den Fragen des Profis auf die Spur zu kommen).
Und bloß keine Medikamente, war auch lange mein Motto, da habe ich auch lieber Alkohol getrunken, schön "unauffällig" zu Hause, aber süchtig bin ich trotzdem geworden, denn aus dem anfänglichrn einen Glas wurde langsam, aber sicher immer mehr.
Dir und Deinen Kindern zuliebe: Such Dir Hilfe und Beratungsangebote, sonst geht Ihr gemeinsam unter!
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Manche Lieder finde ich genial, obwohl er schlimm nuschelt.
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Herzlichen Glückwunsch auch von mir - schon ein toller Meilenstein geschafft! 💐
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Geht mir genauso, nur halb so lange 😉
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Jetzt muss noch der Kopfsalat gewaschen werden und dann bin ich glücklich.
Ja, unser Kopfsalat braucht ein komplett neues Dressing, das hat der Herbert aus Bochum gut auf den Punkt gebracht ...
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Das glaube ich. Eine Entrümplung durch Profis käme nicht infrage?
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So ist es. Bei Krankheiten wie Asthma nicht in deiner Gegenwart rauchen, bei Katzenhaarallergie auf Katzen verzichten usw. Ist doch selbstverständlich, oder? Müsste man Dich erst dazu auffordern? Ich glaube nicht.
Warum also sollte es deswegen einen Rosenkrieg geben?
Das ist eine schwere Hypothek, die Du da hast, Topfmann, wie willst Du da auf Dauer abstinent bleiben? Und ist es das, was Du Dir unter einer echten Partnerschaft vorstellst?
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Ich mach sowas von meiner Tagesform abhängig, ob ich was dazu sage: draußen in der nassen Welt, in meiner ambulanten Gruppe und hier. Denn meine Abstinenz hat oberste Prio.
Wenn dann noch Kraft ünrig ist und es mir sinnvoll oder nötig scheint, sage/schreibe ich was. Manchmal höre ich beim Schreiben auch mittendrin auf, wenn es mir dann doch zu viel oder zu komplex ist.
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DRY JANUARY wird auch gut akzeptiert, ich hänge dann einen DRY FEBRUARY dran. Für März muss ich mir noch einen Spruch überlegen, MARCH...., schwierig,
Ganz einfach: Die Abstinenz hat dir so gut getan, körperlich und seelisch, dass Du "einfach" so weitermachen möchtest. Fertig. Ist ja nicht gelogen (finde ich immer am einfachsten und außerdem ist mir der aufrechte Gang lieber), nur nicht die ganze Wahrheit.
Und falls wirklich mal jemand nerven sollte, sage ich: "Wieso: Hast Du ein Problem damit, dass ich keinen Alkohol mehr trinke?!" Und schon ist der andere mit dem Rechtfertigen dran...
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einer möglichen Operation in Narkose, diesen Angelegenheiten kann ich nun stressfrei begegnen.
Das stimmt so nicht, Schmerz- und Narkosemittel werden auch nach der Entgiftung von unserem Körper anders verarbeitet. Da hat die Sucht was kaputt gemacht, was nicht mehr zu reparieren ist.
Narkoseärzte sollten auf jeden Fall davon wissen, egal, ob wir noch nass oder nicht mehr nass sind.
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Das klingt schlimm, das hätte ich nach dem, was ich gelesen habe, nicht erwartet. Danke für Eure Infos.
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Fang erst mal an, Matcha,lies Dich hier ein und lass es sacken, und dann findet sich vieles von selbst.
Du musst dich nicht überall outen ( nur bei Ärzten), aber auch nicht rechtfertigen.
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Herzlich willkommen hier!
Mit dem Alter haben wir was gemeinsam.
30 Jahre trocken, beeindruckend!
Vor 30 Jahren ging es bei mir erst los.Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Dem kann ich mich nur anschließen....
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Schön, mal wieder von Dir zu lesen, Stromer, und herzlichen Glückwunsch zu Deinem persönlichen Jahrestag (und dem beeindruckenden Arzt). 💐 Dein Rückblick ist bestimmt für viele hilfreich, die still mitlesen und aktuell noch zweifeln ...
Ich erinnere mich gerade nicht mehr: Was hast Du in Deinem Alltag verändert, um zufrieden abstinent sein zu können? Erzähl ruhig öfter mal von Dir ...
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Trotz allem schleicht sich immer wieder die Frage in meinen Kopf, ob ich egoistisch bin ob es meine Aufgabe ist, da zu😫 sein damit er nicht mehr trinkt.
Es ist erstens nicht deine Aufgabe, denn er ist erwachsen - im Gegensatz zu Deinen Kindern, die auf Dich angewiesen sind und für deren leibliches und seelisches Wohl Du die Verantwortung trägst!
Zweitens hat es doch bisher auch nicht funktioniert - weil es nicht in unserer Macht steht, andere Menschen dauerhaft vom Trinken abzuhalten.
Stell Dir vor, Ihr alle seid auf der Titanic, er mit unzähligen Alkoholflaschen am Bein, die Euer Rettungsboot zum Kentern zu bringen drohen. Wen kannst und musst Du retten?
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Hmh, dann überleg doch noch mal, ob du wirklich hin "musst" oder möchtest. Und wenn ja, fahr lieber selbst, dann kannst du beim ersten Unwohlsein einfach abhauen. Sei es dir wert!
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Mir geht es auch so, dass ich schon manches umgesetzt habe, einiges aber auch noch nicht. ( Hatte mir z. B. Schon vor meiner Entgiftung ein Musikinstrument bei Kleinanzeigen besorgt, um das nach der Reha irgendwann spielen zu lernen. Das habe ich auch immer noch fest vor, aber alles zu seiner Zeit )
Da ist es doch gut, dass wir für die nüchterne Umsetzung noch "lebenslang" Zeit haben - auch wenn wir nicht wissen, wie lange das noch ist. 😉