dann will ich dir herzlich zu deinem Forengeburtstag gratulieren, und wünsche dir auch weiterhin einen Hilfreichen Austausch.
lg Morgenrot
dann will ich dir herzlich zu deinem Forengeburtstag gratulieren, und wünsche dir auch weiterhin einen Hilfreichen Austausch.
lg Morgenrot
Auch von mir herzlichen Glückwunsch, Koda, schön, dass Du hier bist!
Ihr lieben, danke, ich fühle mich auch gut aufgehoben hier.
Glückwunsch zum Forumsgeburtstag. 💐
Herzlichen Glückwunsch auch von mir, Koda ![]()
Guten morgen ihr lieben,
ich möchte mal wieder was im offenen loswerden, weil ich glaube, daß das womöglich auch anderen Cos hilft. Ich habe nach vielen Monaten xy wiedergetroffen. Er trinkt nicht mehr, das ist toll, für ihn. Und es tut auch unserer freundschaft gut. Es fühlt sich gut an, ein gespräch miteinander zu führen, ohne, daß er gleich aufspringt, um im nebenzimmer den wodka nachzuschütten, weil er sonst nicht mehr funktioniert. Oder über die Maßen emotional wird. Da hatten wir ja eine ziemliche odyssee hinter uns, und ich schreibe wir, weil in der zeit ich sehr viel an seiner seite war, um ihn zu unterstützen.
Was mir jetzt bei unserem Wiedersehen allerdings auffiel, ist, daß seine baustellen immer noch da sind. Das hier immer wieder angeführte Nur Trinken reicht nicht hatte ich die Tage ziemlich klar vor Augen. Es hat mich auch traurig gemacht, daß er nachwievor wie ein Hamster - @jump - ja noch einer, im rad hängt, und immer noch, immer wieder sich so sehr im kreis dreht. keine hilfe will, (psyche schwer angeschlagen, depression immer noch voll da). Ich hab ihn nicht mit hilfsangeboten bombardiert, keine nummern rausgesucht etc. Meine Erkenntnis aus diesen Tagen ist, auch bei allen anderen Lebensthemen kann jeder nur sich selbst helfen, VORALLEM wenn keine Hilfe gewünscht ist. Nun ist es eine Sache, das dauernd zu lesen, - oder sich selbst vorzubeten - eine andere es zu spüren. Gespürt habe ich den gleichen immensen inneren Widerstand zu kapitulieren und zu sagen, ja ich brauche hilfe, ich komm nicht weiter, wie in der Zeit als er noch getrunken hat.
Den gleichen Widerstand vielleicht, den ich an den Tag lege, wenn an mich gutmeinte Ratschläge herangetragen werden - gegen die bin auch ich heute noch allergisch. Es muss schon ein ganz bestimmter Ton getroffen werden, daß ich nicht denke, halt dich zurück, du hast keine ahnung was in mir vorgeht. Und Widerstände lassen sich nun mal nicht wegrationalisieren. Sie produzieren Ärger, Frust, Gegendruck.
Gestern dann bin ich alleine ins Kino. War sehr schön. Koda mit Koda!!
Habt einen schönen Tag!
Zeit für ein Update, ist ja eine Weile her. Wie es der Zufall will, war xy mal wieder zu Besuch bei mir.
Gespürt habe ich den gleichen immensen inneren Widerstand zu kapitulieren und zu sagen, ja ich brauche hilfe, ich komm nicht weiter, wie in der Zeit als er noch getrunken hat.
Ich zitier mal mich selber, weil das auch irgendwie erschreckend und traurig ist. Es ist als wäre keine Zeit vergangen. Den gleichen Satz könnte ich heute schreiben und er würde immer noch stimmen. Allerdings möchte ich auch hinterherschieben, daß ich letztlich nicht weiß, was wirklich in ihm vorgeht und ich mich daher für mich wenn wir uns begegnen auf etwas anderes konzentrieren kann und möchte:
Wie sieht die Zeit aus die wir miteinander verbringen? Die kann ich gestalten, darauf reagieren. Auch mich ärgern, wenn ich das Gefühl habe, es geht jetzt zuviel um ihn und das kommunizieren.
Das klappt besser möchte ich für mich konstatieren. Noch vor einem Jahr hätte ich meinen kompletten Tagesablauf auf ihn umgestellt. Aus der Haltung heraus, - ich kann es ja, weil ich die Stabilere bin? - Was dann dazu führen kann, daß ich meine Grenzen schlechter schütze - ich bin ja die Flexible, ihm geht es so schlecht, ich kann es abfangen, usw.
Meine Erkenntnis aus diesen Tagen ist, auch bei allen anderen Lebensthemen kann jeder nur sich selbst helfen, VORALLEM wenn keine Hilfe gewünscht ist.
Für ihn was recherchieren, Hilfe raussuchen (die er gar nicht will), ich hatte mir fest vorgenommen, das nicht mehr zu machen. Habs dann doch gemacht und danach wieder gelöscht. Ich halte für mich fest: muss nicht alles immer sofort klappen. Die eigenen Muster umstellen braucht Zeit, es braucht aber vorallem Übung.
Das wollte ich hier hinterlassen, für mich und euch zum Nachlesen. Dranbleiben, den inneren Zeigefinger weglassen und stattdessen eine Korrektur meines Verhaltens. Muss sich nicht sofort super anfühlen, - überhaupt - meine Gefühle sind nicht der beste Kompass - sondern stattdessen eher auf meine Intuition hören. Die mich manchmal dahin leitet, wo es sich erst mal komisch anfühlt, weil raus aus der eigenen Komfortzone.
Wie unterscheiden zwischen Gefühl und innerem Kompass? Der ist mir wichtig.
Euch einen schönen Tag
Und jetzt erst ab zur Arbeit.
Mir geht es ganz gut zur Zeit. Bin fast wieder hergestellt, schlafe besser. Was ich jetzt mal als ein Indiz nehme, das es aufwärts geht.
Das habe ich vor einiger Zeit geschrieben, dann nicht abgeschickt. Mach ich öfter, manchmal auch einfach nur, um den Gedanken ruhen zu lassen und zu sehen, ob er noch relevant ist.
Hier habe ich wohl etwas zu lange gewartet... Daher antworte ich mir hier mal selber. Ich schlafe immer noch besser. Deutlich besser.
Heißt: ich wache nicht mehr jede Nacht um 4h auf, das war eine Zeitlang durchaus die Regel und hat mich ziemlich zermürbt.
Es geht rasant auf Weihnachten zu. Ich freue mich auf meine Familie und bin aber auch gespannt, wie es meinem Vater geht. Mein oberstes Interesse gilt allerdings nicht seiner Abstinenz, die wenn noch vorhanden, sowieso keine freiwillige ist, sondern ich wünsche mir, daß wir solange er noch am Leben ist, möglichst entspannte Quality-Time haben. Das Bedürfnis mit ihm über Vergangenes zu sprechen habe ich nicht.
Wobei manchmal natürlich schon, aber er war ja auch noch nie der redseligste Ansprechpartner. Ich habe mehr von ihm, wenn ich mit ihm eine Scrabble-Runde bestreite. Verdrängung? Vielleicht. Aber ich bin dankbar für jedes Quentchen Zeit, daß wir noch miteinander haben. Papa. Trotz Trinken warst du mir schon immer näher. Isso.
Bilanz Forumsnutzung für mich:
Ich lese viel weniger auf Alkoholiker-Seite als bei Cos oder EKAs. Hab nicht mehr das Gefühl ich müsste alles Wissen aufsaugen, um besser zu verstehen, warum jemand trinkt. Hab aber aktuell auch niemanden den ich retten will. Soll bitte so bleiben, ist gut für mein Wohlbefinden.
Habt gute Feiertage.
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