Beiträge von Rennschnecke

    Hallo Iphigenie,

    Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie sehr einen die Psyche runterziehen und lähmen kann, gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

    Bei dem, was Du schreibst, habe ich den Eindruck, bitte nicht übelnehmen, dass Du Dich selbst wie eine Maschine betrachtest, die nun endlich wieder funktionieren soll, möglichst einfach und unauffällig, ein bisschen Ölen hier, ein bisschen Löten da müsste doch reichen ...

    Aber: Das ist nur von außen. Die Sucht jedoch steckt tief in uns drin und hängt in vielen Fällen, nicht immer, mit psychischen Problemen zusammen. Damit müssen wir uns auseinandersetzen, auch wenn es manchmal wehtut und sich hinzieht.

    In dem Zusammenhang wäre ein Termin bei einem Psychiater, der sich mit Sucht auskennt, sinnvoller als bei einem Endokrinologen. Auch ein Psychiater kann Medikamente verordnen, die ( vorübergehend oder länger) den Hirnstoffwechsel "ins Lot" bringen - als eine Voraussetzung, nicht Ersatz, für eine gelingende Beschäftigung mit unserer Sucht und den damit zusammenhängenden Problemen. Er kann Dir auch bei einem Antrag auf eine stationäre oder ambulante Reha helfen.

    Ich stimme Iwona zu: Nimm gerade am Anfang alle Hilfe an, die Du bekommen kannst, dann ist es auch nicht so dramatisch, wenn ein Helfer mal durch Krankheit oder Urlaub ausfällt ....

    Ach ja, dann gibt es noch Leute, die sich in den unterschiedlichen Gruppentherapien am liebsten wegducken und wie damals in der Schule hoffen, dass der Kelch an Ihnen vorübergeht.

    Das Problem: Er geht dann tatsächlich an ihnen vorüber, denn wir sind ja nicht mehr in der Schule. Erst wer sich ab und zu aus der Komfortzone traut, kann sich weiterentwickeln, nicht nur, aber gerade auch in der Reha ...

    Hallo Morgendämmerung,

    gute Fragen, die ich mir auch öfter stelle: Was mache ich hier gerade, bringt mich das auf Dauer weiter?

    Bei manchen Mitpatienten habe ich den Eindruck, es geht hauptsächlich um "eine geile Zeit" in der neuen Clique, die sich allerdings schon bald wieder in alle Winde zerstreut...Gern wird auch lang und breit über Unzulänglichkeiten gemosert oder darüber nachgedacht, was ihnen zusteht, "zahlt ja schließlich die Rentenversicherung".

    Es gibt aber auch Leute, die in der Reha zum ersten Mal in ihrem Leben Tagebuch schreiben, um ihre Entwicklung festzuhalten und zu verstehen ...

    Ich versuche, für mich einen Mittelweg zu finden: gern mal gemeinsame Aktivitäten mit Leuten, die mich auf meinem Weg nicht zurückwerfen, aber auch genug Zeit für mich allein finden, um das Erlebte und Erlernte zu durchdenken und ggf. noch mal nachzulesen.

    Zur Vertiefung "nebenbei" habe ich mir jetzt endlich die Suchtfibel bestellt, die in viele kleine Kapitel unterteilt ist. Da lese ich immer mal ein bisschen, was ich gerade gebrauchen kann. Auch das Lesen (und Schreiben) hier im Forum ist für mich eine wichtige Ergänzung (und war auch eine sehr gute Vorbereitung für mich, da der theoretische Input hier doch eher in homöopathischen Dosen erfolgt).

    Wichtig finde ich auch, alle Möglichkeiten auszunutzen, um sich selbst mal von einer anderen Seite kennenzulernen, neue Hobbys zu entdecken oder alte wiederaufleben zu lassen. Also nicht "Basteln? Das ist nichts für mich!" zu sagen, bevor man es nicht mindestens einmal ergebnisoffen (neu) ausprobiert hat ...

    Außerdem bitte bedenken: Es ist jetzt schon mehr, als der Arzt "erlaubt", Du hast sie jetzt schon mal tagsüber trinken sehen, sie zieht jetzt schon alle Register, um ungestört weiterzumachen zu können ... - das wird mit der Zeit immer schlimmer, denn was dem Süchtigen gestern gerade noch gereicht hat, reicht ihm vielleicht schon morgen nicht mehr, das ist das Wesen der Sucht, die nur bergab führt. D. H. Irgendwann wird sie, wenn sie keine Kehrtwende (zur Abstinenz) einleitet, auch morgens trinken müssen, gegen körperliche Entzugserscheinungen ...

    Hallo RH,

    Ich bin von der Alki-Fraktion ( inkl. Tendenzen zur Co-Abhângigkeit) und auch jemand, der sein eigenes Tempo vehement verteidigt (hat).

    Aber wenn Dir Deine Kinder jetzt schon leid tun, weil Du selbst immer weniger "funktionierst": Kannst Du Dir und ihm wirklich noch 10 Monate Zeit geben, bis Du evtl. Die Reißleine ziehst?

    Und lässt Du Dich auch beraten, wie Du so schnell wie möglich aus dem gemeinsamen Konto herauskommst? Denn damit finanzierst und kontrollierst Du seine Süchte ja auch ...

    Sorry, meine spontanen Gedanken dazu ...

    Diese Gedanken kenne ich, Morgendämmerung, hatte ich am Anfang meiner Reha auch, hab mich dort mit meinem bis dato scheinbar "sozialverträglichen" Konsum auch oft als "Exotin" oder "Anfängerin" gesehen, nicht zuletzt durch entsprechende Kommentare der anderen.

    Mag ja sein, dass andere schon länger/tiefer in der Suchtspirale stecken, das heißt aber im Umkehrschluss leider nicht, dass ich nicht schon lange süchtig war.

    Nach dem, was ich hier schon alles gelesen habe, werte ich das eher als "freundlichen Gruß vom Suchtgedächtnis", das uns einlullen will: "Komm, so schlimm war es bei Dir doch noch gar nicht ..."

    Bei Dir kommt ja auch noch die Problematik der Mehrfachabhängigkeit hinzu, was die Gefahr der Suchtverlagerung m. E. noch mal erhöht: "Ok, Benzos sind wirklich blöd, aber ohne die ist der Alk auch nur noch halb so gefährlich für mich ..." so liest es sich bei Dir.

    Es ist aber gut, dass Du es hier angesprochen hast, auch wenn unser Gegenwind erwartbar war. Das ist auch ein wichtiges und ergiebiges Thema für ein Therapeuteneinzelgespräch - mein Rat. Die ganze Reha macht nur Sinn, wenn wir uns selbst und unseren Therapeuten und Ärzten gegenüber absolut ehrlich sind.

    Ach ja: Vorzeitig aus der Reha entlassen wird man nur bei gravierendem Regelverstoß, absonsten gilt: Genehmigt ist genehmigt, bezahlt ist bezahlt, auch im Interesse des Anbieters. Und keiner schreibt dich wegen best. Äußerungen "gesund", allenfalls bekommst Du am Ende eine gute Prognose ...Aber die müssen wir uns erst mal ehrlich verdienen ...

    Hallo Maeron,

    das sind ja keine schönen Nachrichten (bis auf die Tatsache, dass Du sie nicht als Anlass zum erneuten Saufen nimmst, denn dadurch wird ja auch rein gar nichts besser, im Gegenteil).

    Bist Du denn als einziger von der Kündigung betroffen, oder was enttäuscht Dich so? Warst Du mit Deinem Arbeitsplatz zufrieden? Gerätst Du jetzt in Existenznöte oder könntest Du eine Weile überbrücken und die Kündigung evtl. Sogar als eine Chance für eine kurze Auszeit und Neurientierung sehen, nach dem Motto " Wer weiß, wofür es gut ist ..."?

    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass Du gestärkt daraus hervorgehst, zum Glück werden gute Fachkräfte ja gerade überall händeringend gesucht ...

    Hallo Sumi,

    erst mal Glückwunsch, dass Deine Hausärztin so verständnisvoll und hilfreich reagiert hat, das ist keinesfalls selbstverständlich, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

    Etwas Muffensausen ist ganz natürlich, sollte Dich aber vom Antritt der Maßnahme keinesfalls abhalten, denn Du wirst ja nicht bestraft, im Gegenteil, jetzt geht es endlich mal um Dich!

    Wenn Du für 21 Tage angemeldet bist, erhältst Du nicht nur ärztliche Begleitung beim körperlichen Entzug, sondern auch ganz viele Angebote, Gespräche und Infos, die Dir die ersten Schritte auf Deinem Weg in eine zufriedene lebenslange Abstinenz erleichtern.

    Suche am besten mal "qualifizierter Entzug" hier im Forum und im www, da erfährst Du mehr über den Ablauf und siehst, welche vielfältigen Chancen Dein neuer Lebensabschnitt für Dich bereithält. Alles Gute!

    Hallo Stromer,

    lieb, dass Du nachfragst. Hab noch mal geguckt: Morgen Abend bin ich sogar schon sechs Wochen nüchtern, Wahnsinn! 😊

    Was sich direkt verbessert hat: Der Blutdruck hatte sich schon durch die Entgiftung normalisiert, mit dem Alkohol scheint aber auch die abendliche Naschsucht verschwunden zu sein, was ich toll finde, hatte da eher eine Verschlimmerung befürchtet. Auf der Waage macht sich der Wegfall von beidem allerdings erst jetzt langsam bemerkbar, obwohl ich hier in der Reha ja auch viel Sport treibe. Aber da mache ich mir keinen Stress, das Anfuttern und -saufen hat ja auch gedauert.😉

    Psychisch habe ich schon verschiedene Phasen erlebt: 1. die wohl nicht untypische Anfangseuphorie (Hurra, endlich sorge ich für mich und mir gehts richtig gut dabei!) , schnell gefolgt von 2. der Sorge, dass die Entgiftung zu einfach gewesen sein und ich deswegen irgendwann nicht mehr genug Respekt vor der Krankheit haben könnte.

    Erschwerend kam hinzu, dass ich mich angesichts der "Trinkerkarrieren" der allermeisten Mitpatienten oft wie eine "Anfängerin" fühlte und manchmal auch so behandelt wurde. Da kamen dann auch immer mal wieder die wohl auch nicht untypischen Gedanken "Vielleicht war es bei mir ja doch noch nicht so schlimm" auf.

    Mein "innerer Hartmut", wie hier jemand neulich schrieb, hat gut zu tun, denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, dazu später mehr...

    Dann bin ich, auch wegen Stress mit einem sehr vereinnahmenden Mitpatienten, in die 3. Phase, in ein regelrechtes Loch, gerutscht, weil meine depressiven Anteile nun wohl nicht mehr vom Alkohol "gedimmt" werden, und auch die Erhöhung der Dosis meines Depri-Medikaments nichts daran ändert, dass die alten Probleme nach wie vor da sind.

    Inzwischen befinde ich mich in der 4. Phase: Ich hab ganz andere Sorgen, für Depri ist erst mal keine Zeit, stattdessen ist wohl Durchhalte- und Kampfmodus angesagt. Der Grund: Wegen wiederkehrender Schmerzen an einer best. Stelle des Körpers habe ich in der Reha um einen externen Facharzttermin gebeten. Bei der Untersuchung wurde diese Woche was entdeckt, was da nicht hingehört, weswegen ich nächste Woche ein sogen. Notfall- CT und hoffentlich bald die Diagnose (gut oder böse) erhalte.

    Das war natürlich erst mal ein Schock, die Stelle hatte mir zwar schon länger Sorgen gemacht und letzlich dazu geführt, dass ich mich letztes Jahr auf den Weg Richtung Abstinenz gemacht habe (meine Hausärztin sah aber keine Veranlassung für eine Untersuchung, als ich ihr von meiner Alkoholsucht erzählte).

    Aber damit hatte ich dann doch nicht gerechnet, weil ich doch immer noch glaubte, eine vergleichsweise harmlose, da "sozialverträgliche"/funktionierende Trinkerin gewesen zu sein. Mag sein, aber dafür ging das eben über Jahrzehnte ...und ja, die "Stelle" kann vom Alkoholkonsum kommen, scheint bei mir aber wg. Alter und Nichtrauchertum trotzdem untypisch zu sein.

    Komischerweise hat mich diese Nachricht rel. schnell aus meinem Deori-Loch wieder herausgeholt, muss mich ja wieder kümmern, alles durchdenken und vieles vorbereiten, auch für den worst case, z. B. endlich mal eine Patientenverfügung machen ...

    So weit dazu, schlafen kann ich auch noch (Verdrängen habe ich ja lange genug geübt). Schreiben konnte ich die letzte Zeit nicht, das musste ich erst mal alles für mich sortieren (mitlesen nach wie vor immer). Nach diesem Besinnungsaufsatz muss ich mich auch erst mal wieder "ausruhen", melde mich, wenn ich mehr weiß.

    Danke noch mal für dieses Forum und Euch alle 👏, mache gleich erst mal einen Ausflug...

    Wenn ich eines in meinem Leben schmerzhaft gelernt habe, Maeron, dann das: von meinen Eltern endlich nicht mehr zu erwarten, als sie mir geben können. (Und sie wollten und wollen immerhin gute Eltern sein.) Kann man auch auf Freunde und Vorgesetzte übertragen...

    Das spart eine Menge Energie, die ich produktiver für mich nutzen kann. Denn ich werde für MICH trocken, nicht für warme Worte von Menschen, die das Ausmaß unserer Krankheit und unserer Trockenarbeit gar nicht ermessen können oder wollen.

    Schau lieber ab und zu in den Spiegel und sei stolz auf Dich und Deine Fortschritte, rede Dir selbst gut zu, wie Du es Dir von Deinen Eltern wünschen würdest ...

    Hmmh, ich habe jetzt bewusst ein paar Tage "drüber geschlafen", aber nach der Logik könnte ich meinen Gästen auch Whisky oder Cognac anbieten, weil ich das Zeug immer schon eklig fand und es mich darum bestimmt nicht triggern würde ... Aber darauf möchte ich lieber nicht bauen, nach allem, was ich hier gelernt habe.

    Mir hat der kurze Austausch in diesem Faden auf jeden Fall schon mal geholfen, meine Bedenken in der Hinsicht zu sortieren und zu überprüfen. Darum danke für alle konstruktiven Beiträge!

    Mein vorläufiges Fazit für mich persönlich: Alkoholhaltige Putz- und Desinfektionsmittel riechen zu eindeutig und sind deshalb für mich tabu, zumal diese schon einigen Menschen bei akutem Suchtdruck zum Verhängnis wurden. Mund- und Gesichtswasser mit Alkohol sowie Parfüm mag ich deshalbauch nicht mehr im Haus haben, auch wenn der Alk darin nicht zu riechen ist.

    Bei Hautcremes, Deos, Shampoo etc. Verzichte ich ich eher aus Rücksicht auf die Haut auf Produkte, die mit Alkohol konserviert wurden, wenn möglich. Meine öfter mal nötige Erkältungssalbe gibt es wohl nicht ohne Alkohol, riecht aber auch kein bisschen danach und darf deshalb bleiben.

    Wer weiß, ob ich irgendwann auch darüber grinse, aber jetzt gerade hilft es mir, die Grundbausteine dieses Forums um meine persönlichen Stützpfeiler zu ergänzen. 😉

    Mit geht es ähnlich, Lavendelfuchs, wenn auch ohne Panikattacken. Die Anfangseuphorie wg. Problemlosem ambulanten Entzug und gutem Reha-Start hat sich bei mir nach ca. 3,5 Wochen Abstinenz gelegt. Solange ich gut "zu tun" habe (mein augenblicklicher Job: die stationäre Reha), geht es mir gut, wohl, weil ich mein "Soll" ordentlich erfülle und mir Sport und Therapien guttun.

    Zwischendurch und am Wochenende sowieso gibt es immer wieder Leerlauf und dann werden die Probleme wieder sichtbar, von denen ich mich sonst mit viel Arbeit und Feierabendsaufen abgelenkt habe ...das führt zwar bei mir nicht zu Suchtdruck, aber in ein seelisches Loch, obwohl ich gut allein sein und mich beschâftigen kann ... Da müssen wir jetzt wohl durch, wie Dorothea geschrieben hat ...

    Vielen Dank, Cadda -- alle, die wie Du schon ein paar Jahre zufrieden trocken und in diesem Forum aktiv sind, sind für mich Experten bzw. Expertinnen für Risikominimierung 😉.

    Das mit dem Shampoo ist wohl tatsächlich übertrieben, da ich da auch absolut nichts rieche. Bei der Hautcreme ist es ähnlich, allerdings ist es bei empfindlicher Haut sowieso besser, wenn Creme oder Deo keinen Alkohol enthalten, hab ich mal gelernt.

    Alkoholhaltige Desinfektionstücher ekeln mich dagegen inzwischen an (nach gerade mal 3,5 Wochen Abstinenz), die gibt es in dieser Klinik auch nicht. Branntweinessig in der Küche ist dagegen hier in Gebrauch.

    Es ist wohl so, wie Ihr geschrieben habt: Das muss jeder für sich selbst herausfinden und bewerten. Und da ich mir meinen Alkoholkonsum lange genug schöngeredet habe ("irgendein Laster hat doch jeder"), möchte ich jetzt, ganz am Anfang, alles richtig und es mir nicht zu leicht machen ...

    Danke Euch für die ersten Rückmeldungen. 😊 Ich bin darauf gekommen, weil die Klinik, in der ich zzt. meine Entwöhnung mache, ausdrücklich nur alkoholfreie Reinigungs- und Pflegemittel im Patientengepäck zulässt. Das kann auch jederzeit kontrolliert werden.

    Und da ich heute viel Leerlauf hatte, bin ich noch mal alle Vorräte durchgegangen - und mit viel Recherche doch noch fündig geworden.

    Mein Parfüm hatte ich schon zu Hause entsorgt, auch wenn es schade darum ist, aber so fühlt es sich sicherer an. Denn ich habe schon in der Entgiftung gemerkt, dass meine Nase wieder empfindlicher auf Alkoholgeruch reagiert, z. B. bei den seit Corona allgegenwärtigen Desinfektionsmitteln. Rasierwasser brauche ich tatsächlich nicht. 😉

    Durch das Shampoo sehe ich mich zwar auch für den Fall von akutem Suchtdruck nicht gefährdet, aber wie Hobbes geschrieben hat: Jetzt ist es in meinen Gedanken drin, darum schaue ich beim nächsten Kauf genauer hin ...Bei (frei verkäuflichen) medizinischen Salben könnte die Suche nach einer Alternative allerdings schwierig werden ...