Sicherheitshalber Schlösser austauschen?
Beiträge von Rennschnecke
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Naja, es gibt unterschiedliche Arten von Intelligenz - und sie alle schützen nicht vor Sucht oder Co-Abhängigkeit.
Ich kenne beide Rollen - glaub mir, auch wenn Du früher davon gewusst hättest, hättest Du NICHTS dagegen ausrichten können.
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Und denk dran: Den ganzen Ärger hat er allein seiner ungestoppten Sucht zu verdanken, nicht Dir!
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Damit hast Du Dein Problem - keine Schwäche, kein Fehler - schon genauer benannt.
Damit kannst Du zu Deiner Therapeutin gehen und sagen: Das möchte ich lernen, solche Situationen möchte ich üben.
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Glückwunsch zu diesem Meilenstein, Pantun!
Klingt schon ganz anders als bei Deinem letzten Beitrag. Das größte Geburtstagsgeschenk hast Du Dir ja schon selbst gemacht, weiter so!
PS: Wissen/Respektieren Deine Gäste und die Pizzeria, dass für Dich jederzeit 0,0 % (ohne alkfreies Bier oder Radler) gilt - ohne Wenn und Aber?
Hast Du einen Plan, falls Dich die Alk-Getränke der anderen Gäste doch stören/triggern sollten?
Alles Gute!
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Auch mehr Mut lässt sich - mit Hilfe von anderen - lernen - wie Lesen, Schreiben, Autofahren.
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Was wäre dann, lenvan?
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Hmmh. Und wie soll das weitergehen, sollst/willst Du irgendwann mit Euer Tochter hinterherziehen?
Und konntest Du im vergangenen Jahr etwas für Dich erreichen, neue Kontakte knüpfen oder therapeutische Unterstützung finden? Du hattest ja einiges ins Auge gefasst.
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Hallo Hope,
hab vorhin Deinen Beitrag bei Bibi gesehen und dann mal in Deinem kurzen Faden geblättert.
Warst ja fast ein Jahr nach ersten Gehversuchen hier nicht mehr aktiv. (Kein Vorwurf, nur eine Feststellung.)
Was führt Dich wieder her, wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?
Liebe Grüße
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Alle diese Gefühle gehören wohl dazu, gerade, wenn das Gehirn lange Zeit regelrecht vergiftet wurde und sich nur langsam davon erholt, Aennie.
Wie war das denn bei Dir, hast Du versucht (evtl. Unbewusst), mit Alk unliebsame Gefühle zu dämpfen oder damit Deine "Gesellschaftstauglichkeit" zu fördern?
Du hattest ja vorhin sinnvemäß bei mir geschrieben, dass Du Dich sehr zurückgezogen hast, weil Dir viele Menschen nicht guttun und Dir zu laut und egozentrisch sind.
PS: Scheue Dich bitte nicht, wenn es Dir akut schlecht gehen sollte, die Telefonseelsorge anzurufen - dort hören Dir geschulte Menschen zu, ohne zu werten. Du bist nicht allein!
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Danke, liebe Olli, aber ich koche auch bloß mit Wasser - s. Meine Gelegentlichen Suchtgedanken - deshalb bin ich jeden Tag hier - das stärkt mich am meisten.
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Hier müsste es irgendwo eine Faden zum Thema Getränkealternativen geben, vielleicht kann den jemand verlinken?. Und den Zucker kannst Du bei akutem Suchtdruck getrost ignorieren - Hauptsache, keinen Alk und keine alkähnlichen Getrânke!
Das Spirituosenregal meide ich, halte mch dafür umso länger beim Teeregal auf. Und Schorlen mit wenig Saft und etwas (alkfreien und leberfreundlichen) Bitterstoffen mische ich mir gern. Bei dem Wetter trinke ich auch gern Fruchtbuttermilch.
Da gibt es so viel zu entdecken - viel Spaß!
Was Deinen Post betr. Selbsthilfegruppe angeht: Wenn Du da wirklich Bekannte treffen solltest, seid Ihr doch beide im gleichen Boot und habt beide ein Interesse daran, das für Euch zu behalten.
Das ist aber auch kein Muss - hier hast Du ja schon eine SHG für Dich gefunden. Schritt für Schritt - und bei Bedarf einfach in die Tasten hauen!
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Vergiss nicht, JEB, dass der Alkohol die gesamte "Kopfchemie" und auch die Wirkungsweise Deiner Medikamente durcheinander gebracht hat. Und jetzt muss sich alles neu einpendeln ohne das Gift. Auch das dauert.
Bevor Du weitere Medikamente nimmst, lieber erst mal die Einstellung der schon verabreichten überprüfen lassen.
Es tut mir leid, fass Du in Deinen jungen Jahren offenbar schon viel Schlimmes erlebt hat. Da kommt er Staubsaugervertreter mit seiner "Lösung" schon gewohnheitsmäßig um die Ecke.
Aber: Du bist ja hier, weil der Alk sich zwar als Lösung angeboten, aber nicht bewährt hat. Mit klarem Kopf ist alles besser zu bewältigen, auch wenn die ungefilterten Gefühle vielleicht erst mal gewöhnungsbedürftig sind.
Hast Du denn für Dich schon neue Lieblingsgetränke und -rituale gefunden, due Di bei innerer Unruhe und Suchtgedanken anwenden kannst?
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Auch von mir herzlichen Glükwunsch zu diesem besonderen Meilenstein - und zu Deinem klugen Rückblick auf Dein erstes Jahr, Bibi! 💐
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Hmmh, wenn ich da mal einhaken darf:
Hier habe ich gelernt, dass es nur einen Grund für einen Rückfall gibt: die unheilbare Sucht, die gern alles zum Anlass nimmt, was sich ihr anbietet, ob, Depression, Wut oder große Freude.
Bei mir war die Depression auch vorher da und mit der Abstinenz nicht verschwunden. Ich hab lange Jahre geglaubt, ohne Alk nicht "funktionieren" zu können. Inzwischen weiß ich, es ist genau andersrum: Erst mit klarem Kopf kann ich meine Probleme wirklich angehen - ohne Wunder zu erwarten..
Gut, dass Du Dir Hilfe holst und auch hier am Ball bleibst!
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So, die 2,5-Jahres-Marke ist schon wieder Geschichte, die erste Urlaubswoche auch - da möchte ich mich mal wieder in meinem eigenen Faden zu Wort melden.
In der Zwischenzeit hatte ich ausreichend Gelegenheit, darüber nachzudenken, was ja immer mal wieder Thema war und mich auch zum Rückzug aus dem Grünen bewogen hat: das Ungleichgewicht zwischen der Zahl meiner Beiträge bei mir und bei anderen.
An diesem Ungleichgewicht hat sich auch im offenen Bereich gefühlt nichts geändert: Wenn mir bei mir was auf- oder einfällt, z. B. komische Suchtgedanken, oder ich Euren Rat oder Beistand brauche, schreibe ich es hier auf.
Ansonsten lasse ich mich tagtäglich durch neue Beiträge von anderen zur Auseinandersetzung (ggf. in deren Fäden) mit meiner Sucht und meinen Co-Anteilen inspirieren.
Bei anderen komme ich - auch in Bezug auf eigene Erfahrungen - oft sehr schnell auf den Punkt, was mir in meinem eigenen Faden eher schwer fällt. Da bastle ich - so wie jetzt - eigentlich immer ewig, bevor ich mal was abschicke. Und das schaffe ich eben nicht so oft.
Anscheinend ist das meine Art, diese SHG für mich zu nutzen, Hartmut hat das hier in yeiner Antwort vom 28. März ganz gut auf den Punkt gebracht.
Und solange es sich für mich stimmig anfühlt, mache ich einfach so weiter, wie es sich gerade ergibt. Alles andere wäre purer Stress für mich, und den brauche ich hier nicht.
Anders als im Grünen habe ich auch nicht das Gefühl, andern online beim Leben zuzugucken und das eigene darüber zu vernachlässigen (und mich insofern darin zu verlieren). Deswegen: Trotz allem, was mir dadurch menschlich entgeht, war meine Entscheidung richtig.
Und sonst so: Mein (schon lange ziemlich zurückgezogenes Leben inkl. Abstinenz plätschert so vor sich hin.
Alkohol ist mir dieses Jahr höchstens mal im Supermarkt begegnet - und da reagiere ich immer noch ungefähr so entspannt wie auf den Anblick einer großen Spinne: schnell weg hier. Das möchte ich mir auch gar nicht abtrainieren, so ein bisschen Respekt kann bei der Allgegenwart nicht schaden.
Kein Suchtdruck, aber immer mal wieder in geeigneten und ungeeigneten Momenten aufblitzende Sucht- und auch mal Verzichtsgedanken. Bei letzteren muss ich dann auch schon mal energisch werden und mir selbst sagen: meine Güte, du brauchst nur einen Stoff wegzulassen, der vom ersten Tropfen an giftig ist, was sollen dann andere sagen.
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Hallo Aennie, wie geht es Dir inzwischen?
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(mein letzter Beitrag bezog sich auf Heras letzten Beitrag, kann schon seit einiger Zeit nur noch schlecht oder gar nicht mehr zitieren).
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Mag sein, aber hier geht es um die Mutter, die versucht, sich durch den Austausch hier aus ihrer Co-Rolle zu befreien.
Ich verurteile die Tochter nicht, möchte ja selbst nicht für meine Sucht verurteilt werden. Ich habe nur versucht, dem Pauschalvorwurf auf den Grund zu gehen und ihm dadurch etwas von seiner Macht zu nehmen.
Denn mir, egal, ob als Alkoholikerin oder als Co, hat es geholfen, der ungeschminkten Wahrheit ins Auge zu sehen - oder es zumindest zu versuchen.
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Ihr Leben zerstört? Sie meint wohl ihre letzte Möglichkeit, legal an Geld für Alk zu kommen.
Du bist ja nicht nur Mutter, sondern auch Mitmensch. Danke, dass Du gleich die Polizei informiert hast! Wenn sie selbst das nicht zur Besinnung bringt, ist das wirklich traurig.
Ich fürchte aber, es reicht nicht, den Kontakt zu ihr abzubrechen.
Wenn Du Dir von anderen immer wieder aktuelle Infos zu ihr geben lässt (so menschlich verständlich das ist), reißt das deine Wunden immer wieder auf - ohne dass ihr im mindesten damit geholfen wäre.