du schreibst ..."Was also hält mich? Der mini mini Hoffnungsschimmer, dass er es schafft, vom Alkohol loszukommen und die liebenswerte Seite überhand bekommt?"
ich würde neben dem Hoffnungsschimmer vielleicht noch ein Stück weiter gehen... dass es da bewusst / unterbewusst diesen tiefen Wunsch gibt, dass man selbst (also der Partner des Süchtigen) so wichtig ist... so sehr geliebt wird, dass man der Grund ist, warum der Süchtige leben und von der Sucht wegkommen will.
irgendwie ein fataler (trotzdem menschlicher) Wunsch, weil der Selbstwert von dem Süchtigen abhängig gemacht wird.
Mich würde, hinsichtlich Traumabonding, mal interessieren, wer von den Anwesenden einen süchtigen Elternteil hatte und sich dann wieder einen süchtigen Partner gesucht hat bzw. bei einem süchtigen Partner (alternativ Geschwister, Freund, Freundin usw) geblieben ist.