so, jetzt war ich eine woche in diesem forum abgeschaltet. ein update hat mich lahmgelegt. dank hartmut klappt's jetzt wieder.
und vieles mehr klappt auch. ich bin jetzt schon mehr als fünf wochen ohne das gift. und es geht mir gut dabei. das suchtgedächtnis hat mich in der letzten woche weitgehend in ruhe gelassen, trotz stress im beruf (sonst immer ein beliebtes einfallstor für die sucht).
eine situation war etwas heikel. wir hatten abends ein meeting, um ergebnisse vorzustellen. es kamen so um die acht leute zusammen. was ich nicht wusste, dass es in einem lockeren rahmen abgehandelt wurde. einige brachten bier mit und das hat mir nicht gefallen. ich wollte dann meinen beitrag vorziehen, um mich dann zu verziehen. das ging aber aus bestimmten gründen nicht. und weil mein arbeitsbeitrag ein elementarer bestandteil des projekts war, konnte ich auch nicht gehen. und so waren die ersten minuten sehr angstbesetzt. bis ich gemerkt hatte, dass ich mehr angst hatte vor der angst in versuchung gebracht zu werden, als die gier nach bier zu spüren. die war überhaupt nicht da. danach ging's. und ich wurde locker. ich hatte auch nicht das gefühl, ich müsste mir jetzt alkohol einverleiben.
im nachhinein war ich ein wenig stolz auf mich, dass ich das gut meistern konnte. innerlich war's als würde die mauer ein wenig höher.
ich habe mir aber vorgenommen, in zukunft genauer abzuklopfen, wie meetings ablaufen. es ist einfach besser, die situationen selbst bestimmen zu können.
wie geht ihr mit ähnlichen situationen um?
schöne grüße