Beiträge von Stromer

    Mein Stromer war ja so ein wilder. Geboren in der Wildnis hat er sich ca. 9-12 Monate damit durchgeschlagen, was seine wilde Mama ihm beigebracht hat. Er war praktisch unsichtbar, als er sich das Igelfutter geklaut hat. Aber er war sehr redseelig. Er sass oft unsichtbar unter dem Kirschlorbeer und ich habe Stunden damit verbracht, mich mit ihm zu unterhalten. Das Igelfutter hatte ich fortan in einer großen, geliehenen Hunde Transportbox stehen. Irgendwann ging dann hinter ihm die Klappe zu und ab zum TA. Kastration und grosse Inspektion. Er durfte wegen der Narkose nicht raus, 24 Stunden musste er im Haus bleiben. Ich hatte große Angst, das er die Bude abreisst. Aber nix, er war total lieb, richtig cool. Am Tag drauf, als ich von der Arbeit kam, traute ich meinen Augen nicht: sass der draussen auf dem Schoß meiner Frau! Er hat sich einen sehr rustikalen Charakter behalten und wusste genau, was er wollte und was nicht und hat seine Meinung mit zuschnappen veteidigt, wenn es seiner Meinung nach sein musste. Aber dennoch wurde er ein ganz lieber, anhänglicher Schmusekater.

    Hallo und herzlich willkommen.

    Bei der von Dir beschriebenen Trinkmenge ist es sehr wahrscheinlich bis sicher, daß Dein Mann Alkoholiker ist. Das ist eine Erkrankung bei der im Gehirn sich Veränderungen ergeben haben, die nie wieder rückgängig gemacht werden können.

    Alkoholkranke Menschen stellen ihre Sucht, den Konsum von Alkohol, kompromisslos in den Vordergrund. Nichts ist für sie wichtiger als ihr Alkohol. Auch Du bis bei Deinem Mann nur noch die Nummer zwei. Es tut mir leid, Dir das so zu sagen aber das solltest Du wissen.

    Einem Alkoholiker kannst Du nicht helfen. Jede Hilfe wird er dazu nutzen, bequem weiter zu trinken. Er wird für nichts und niemandem seinen Konsum verringern oder aufhören zu trinken. Das kann er gar nicht denn durch seine Erkrankung hat er die Kontrolle über seinen Alkoholkonsum verloren.

    Du kannst ihm nur helfen, in dem Du nicht hilfst. Gar nicht mehr. Du solltest Dich nur noch um Dich kümmern denn Du brauchst Hilfe. Die bekommst Du hier im Forum und bei der Suchtberatung vor Ort. Du musst Dich nicht schämen da hin zu gehen. Sie sind dort sehr kompetent und können Dir örtliche Selbsthilfegruppen für Angehörige empfehlen. Es ist jetzt sehr wichtig für Dich, Dir kompetente Hilfe zu holen. Dein Hausarzt ist ebenfalls ein richtiger Anlaufpunkt.

    Bleib bitte hier und lies Dich hier ein. Hier kann Dir auch jede Menge Hilfe gegeben werden.

    Oh liebe Jump! wie sehr kann ich mit Dir fühlen! Das ist ganz furchtbar.

    Ich weiss natürlich nicht, wie Du finanziell aufgestellt bist aber den Vorschlag von Linde66 finde ich sehr gut, ihn in einer Tierklinik zu lassen. Dort würde er mehr Ruhe bekommen als wenn sein Streit - Kumpel da nebenan Terror macht. Und er wäre froh, wenn er wieder in seiner vertrauten Umgebung wäre und nicht dies als Gefängnis ansehen würde. Für mich und sicher auch für Dich wäre es normaletweise der allerletzte weg ihn in der Klinik zu lassen aber in dem speziellen Fall wäre es sicher das Beste für alle Beteiligten.

    Ich selber habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, was aus Deinen Katzen wird, wenn Du nicht mehr da bist. Ich vermute irgendwie, daß Du einen Plan hast, da ich spüre, wie sehr Du Deine Katzen natürlich liebst und glaube deshalb nicht, das sie nach Deinem Weggang verwildern werden. Das ist ja auch nicht das Thema hier. Gedanken darüber darf ich mir aber ja machen. ;)

    Von meinen 55 Jahren, die ich nun alt bin, hatte ich 49 Jahre lang Katzen. Besonders Kater haben es mir angetan, mit ihrer ruhigen, gelassenen Art. Gibt natürlich auch andere Katertypen aber meine waren immer sehr ruhig, cool und gelassen und konnten mich immer sofort sehr gut wieder runter bringen, wenn mal etwas war. Auch mein Stromer war die ganze Zeit da, während ich vom Alkohol weg kam und auch danach. Er fehlt mir weiterhin an allen Ecken und Enden. Und wie. Mir werden immernoch sofort die Augen feucht, wenn ich an ihn denke :(


    Ooooh, heute ist Schlüsselübergabe? :) Wie schön und aufregend das ist. Ich freue mich so für Dich! Hoffentlich kommt der Schrank pünktlich. Hast Du auch sooo viele Sachen? :roll: Meine Frau braucht ganze Räume... Sie hat ihren Bereich für Sommerschuhe und einen für Winterschuhe. Was das betrifft, bin ich typisch Mann. Ich habe auch 2 oder 3 paar Schuhe oder so :mrgreen: Aber die trage ich je nach Witterung oder was ich vor habe, praktisch gesehen halt. Aber wenn Frau sooo viele Schuhe hat wie meine, da kann Frau dann auch nach Sommer oder Winter sortieren... ein passendesPaar wird schon dabei sein. Und genau das verstehe ich nicht: Angeblich fehlen doch immer mal wieder welche! Dann nämlich, wenn sie mal wieder irgendwo schöne sieht. Genau die haben dann nämlich gefehlt. Genau die! Ist das bei Dir auch so?

    So und nun Kopf hoch, es ist so, wie es ist und man kann es eben nicht ändern. Ich wünsche Dir viel Kraft und Weisheit für diesen Tag. Es ist schön, von Dir zu lesen, auch wenn nicht immer alles schön ist.

    Ich hatte eine ambulante Langzeitterapie gemacht. Anfangs konnte ich dort sehr viel mitnehmen. Irgendwann wurde es aber sehr anstrengend und zäh für mich. Es wurden immer wieder Themen durchgekaut, die mich nicht betrafen wie Depressionen, Angststörungen und andere Psychiche Erkrankungen. Die Leute benötigten da echt Hilfe, ich konnte damit aber überhaupt nichts anfangen da ich selber überhaupt nichts zutun habe. So habe ich nach etwas über 4 Monaten in Absprache mit meinem Therapeuten und der Leiterin der Einrichtung die Therapie als abgeschlossen beendet.

    So eine Langzeittherapie ist sicher für viele Menscher sinnvoll und hilfreich. Ich bin nicht unglücklich, diese mitgenommen zu haben weil ich ALLES mitnehmen wollte, was mich vom Alkohol weg bringt. Heute glaube ich aber auch, das ich ohne LZT auch trocken geblieben wäre. Dennoch hat sie mich gefestigt. Schaden glaube ich wird sie keinem.

    Hallo *Rina* wow, was lese ich, Du hast auch die 18 Monate voll?


    Gratuliere :):):):thumbup:

    Ich war ja ein paar Tage nach Dir dran. Es ist so schön, nicht mehr trinken zu müssen. Geknechtet werden vom Alkohol, zumürbt und ganz langsam fertig gemacht zu werden.

    Das Leben ist so schön!

    Viele Grüße

    Hallo followthesun,

    so wie Du deinen Mann und sein Trinkverhalten beschreibst, halte ich ihn für einen Alkoholiker. Diese Mengen und sein Verhalten am Wochenende sind schon beachtlich.

    Zum Vergleich: als ich noch trinken musste, habe ich zum Schluss 1 Liter Bier und 1 - 1,5 Liter Wein von 18:00 - 22:00 Uhr getrunken und nie vor 18:00 Uhr, auch am Wochenende nicht. Das hat gereicht, krank zu werden. Ich wusste bis zum Schluss nicht, das ich ein Alkoholiker bin, ich habe es immer als "Alkoholproblem" abgetan, bis ich tagsüber starke und zum Schluss sehr starke Entzugserscheinungen bekommen habe. Bis dahin hatte ich ein ganz normales Leben geführt.

    Bei einem Alkoholiker verändern sich Strukturen im Gehirn wodurch die Krankheit Alkoholismus entsteht und die nie wieder rückgängig gemacht werden können. Deshalb gilt Alkoholismus auch als Krankheit. Dein Mann kann seinen Konsum nie wieder dauerhaft von selber verringern oder einstellen. Auch nicht wenn Du schwanger wirst. Denn ich halte ihn, so wie Du ihn beschrieben hast, für einen Alkoholiker.

    Alkoholikern kannst Du niemals helfen. Alle Hilfe für ihn wird er dazu nutzen, weiter zu trinken. Du bist auch nicht mehr seine Nr 1, das ist sein Alkohol dem er alles unterstellen wird.

    Ich kann Dir nur raten, Dir Hilfe zu suchen. Die bekommst Du bei der Suchtberatung. Da sind Profis, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Menschen wie Dir zu helfen. Sie können Dir auch Selbsthilfegruppen zeigen, wo sich Angehörige treffen. Da sind alles ganz normale Menschen die in einer ähnlichen Situation sind wie Du.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Weisheit.

    Hallo Engel11,

    ich kann natürlich an Deinen Beschreibungen nicht wissen, ob er eine Abhängigkeit entwickelt hat oder nur einen riskanten Konsum hat. Das ist jetzt auch ganz egal. Du hast das vollkommen Richtige gemacht denn Du hast auf Deine inneren Gefühle gehört. Ich lese sehr deutlich heraus, daß Du Dich schon lange nicht mehr bei ihm wohl gefühlt hast. Somit bist Du konsequent Deinen Weg gegangen. Gut so! :thumbup:

    Du machst einen sehr reflektierten Eindruck auf mich. Es ist super, das Du dich mit Alkohol beschäftigst und über diesen Erkundigst und keinen Alkohol mehr konsumieren möchtest. Das tut nicht nur Deinem Körper gut sondern auch Deiner Seele. Alkohol ist ja nichts anderes als eine legale harte Droge die sehr stark abhängig machen kann und zu oft tödlich endet. Die Sucht beginnt fast immer sehr schleichend, ich nehme Deinem Ex voll und ganz ab, das er keine Ahnung hat, in welcher Situation er sich befindet und was da noch auf ihn zu kommen wird, falls er wirklich eine Abhängigkeit entwickelt hat. Der Kontrollverlust spricht dafür.

    Ich finde es super, das Du dir Hilfe geholt hast!!! Es kostet ja nichts und hilft so viel.

    Und über das alleine sein, darüber würde ich mir an Deiner Stelle mal überhaupt keine Gedanken machen. Eine neue Bekanntschaft kommt doch meist gaaaanz plötzlich und gaaanz anders, als man sich das vorgestellt hat. :mrgreen: Beim nächsten Mal wirst Du ganz sicher vom Anfang ab die Antennen ganz fein justiert haben, was den Alkohol betrifft.

    Hallo, heute bin ich nun 18 Monate trocken. Jawohl 1,5 Jahre keinen Tropfen Alkohol und ich hatte bis stand heute nicht ein mal Saufdruck.

    Es geht mir sehr gut. Dabei vergesse ich nie, achtsam zu sein. Ich lese hier täglich, meine Trockenheit ist witerhin ein tägliches Thema für micht, auch wenn mein Alltag vollkommen normal verläuft, als ob ich keine tödliche Krankheit in mir trage.

    Ich schreibe es immer wieder und werde nicht müde mir vor Augen zu führen, was Alkohol eigentlich ist: eine legale, harte Droge, die den Kopf dusselig macht. Menchen die wenig Alkohol trinken wie meine Frau benötigen nur ein 0,25l Bier um im Kopf die Wirklung dieses Rauschgift zu spüren. Die giftige Wirkung ist mittlerweile wissenschaftlich bestätigt, auch das berümte eine Glas Rotweil ist NICHT gesund sondern schadet nachweislich. Alkohol ist nur noch erlaubt, weil diesen seit Jahrtausenden wirklich alle Konsumieren, auch unsere Politiker. Alkohol, eine legale harte Droge ist voll Gesellschaftsfähig. Ich bin so froh, das ich diese legale, harte Droge nicht mehr brauche.

    Im prinzip bin ich gedanklich eigentlich jeden Tag dem Alkohol ganz nah - aber auf eine andere Art und Weise als früher. Ich habe eine starke Abneigung dem Alkohol gegenüber, er hat mir Jahrelang Schmerzen bereitet, die ich zum Schluss nicht mehr ausgehalten habe und zum Arzt gegangen bin. Es war zermürbend. Jeden Tag. Ich werde das niemals vergessen. Und dann sehe ich den vielen Alkohol, überall. An der Kasse die Kurzen für die nassen Alkoholiker, damit sie auf keinen Fall vorbei gehen können. Massen an Alkohol in den verschiedenen Gängen der Getränkehändler, Pallettenweise. Ich sehe überall Menschen wie mich die die Flaschen Alkohol unter dem Pizzakarton an der Kasse auf dem Band liegen haben. Ich schmunzel dann und denke mir mein Teil. Es gibt so viele Menschen, die nicht die geringste Ahnung haben, was da auf sie zu kommt. Denn es wird ja nicht besser. Die Schlinge zieht sich immer weiter zu, bis nichts mehr geht. Bis man am Ende ist. Da wo ich vor 1,5 Jahren war und wo ich nie mehr hin möchte.

    Viele Grüße

    Stromer, seit 18 Monaten zufrieden und glücklich trocken :)

    Hallo Ophelia, schön das Du hier bist :)

    Ich selber habe zwar gar nichts mit Co Abhängigkeit zutun und meine Frau ist ebenfalls alles andere als eine Co Abhängige. Dennoch fällt mir zu Deinem Thema etwas ein.

    Ich bin selber Alkoholiker. Ich war das schon, als ich meine Frau vor vielen Jahren kennenlernte nur wusste ich gar nicht, das ich diese Krankheit in mir habe. Meine Frau auch nicht. Ich war Spiegeltrinker, das heisst, das ich immer einen gewissen Pegel brauche. Eigentlich. Da ich nichts von meiner Krankheit wusste und ich auch so funktionierte, habe ich nur abends meine "Feierabendbier" und noch eine Flasche Wein getrunken. Ich fand das schon sehr viel, ich konnte aber einfach nicht weniger trinken. Meine Frau fand das auch viel. Zu viel und hat entsprechend immer wieder Druck auf mich ausgeübt. Da sie aber raucht und ich nicht, habe ich immer gekontert, das wenn sie aufhört zu rauchen, ich aufhört zu trinken. Da war dann die Diskussion beendet. So sind wir Alkoholiker. Nie um Ausreden verlegen. Dabei wusste ich gar nicht, das ich Alkoholiker bin. Das kam von der Krankheit heraus. Die Alkoholkrankheit ist die einzige Krankheit, die dir sagt, das du sie nicht hast. Irgendwann wurde es immer schlimmer, ich bekam tagsüber Entzugserscheinungen, mein Körper hat sich nicht mehr damit abgefunden, nur abends kurz etwas zu bekommen. Er wollte 24 Stunden Alkohol. Mir ging es tagsüber schlechter und schlechter. Irgendwann an einem Samstag mittag - wir wollten Fahrrad fahren - kam ich auf die Idee mir mal die Flasche Wein an den Hals zu halten. Stört ja beim Fahrrad fahren nicht und ich konnte endlich mal einen Tag genießen ohne Schmerzen, ohne Schwindel und Herzrasen. Als ich die Flasche angesetzt habe, kam prompt meine Frau um die Ecke. Sie war entsetzt und hat mich gefragt, was das soll. Ich wusste genau, das ich ihr keine Märchen erzählen muss. Sie hätte mir den Puls gefühlt. Ich weiss, daß meine Frau mich sehr liebt aber verarschen lässt sie sich nicht. Sie hat das einzig richtige mit mir gemacht: sie wollte eine Erklärung und zwar sofort. Sie wollte wissen, was los ist. Na ja und dann habe ich ihr von meinen körperlichen Problemen erzählt. Wäre ich nicht zur Suchtberatung und zum Arzt gegangen, dann hätte ich sie verloren. Und heute weiss ich auch, das ich nicht nur sie verloren hätte.

    Du kannst einem Alkoholiker nur helfen, in dem Du ihm nicht hilfst. Alles was Du ihm gibst, Packt er in seine Compfortzone immer mit dem Fokus auf das Wichtigste für ihn: seinen Alkohol. Hätte mich meine Frau nicht erwischt oder hätte das "unter den Tisch gekehrt" wäre ich vielleicht heute einsam, alleine in einem dunklen Raum den ich nur verlassen hätte, um Nachschub zu holen, ich hätte vielleicht alles verloren. Es war alles andere als schön, als sie mich erwischte, ich brauchte aber das, die Pistole auf der Brust, konsequent, ohne Ausreden.

    Was ich gelernt habe ist, das ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Ich achte auf mich, damit es mir 100% gut geht. Denn nur, wenn ich 100% funktioniere kann ich anderen Menschen, meinen liebsten 100% helfen.

    Das solltest Du auch: der wichtigste Mensch in Deinem Leben werden. Du musst wissen, das Du nicht komisch bist oder kompliziert. Du bist genau so, wie Du bist: richtig! Genau so sollst Du sein. Sorge gut für Dich. Sie zu, das Du dich wohl fühlst. Lass es Dir gut gehen. Dann kannst Du auch 100% gut zu anderen sein. Und nur dann.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    Hallo Nayouk24,

    Du bist ja ja nun auch grün 8| Ich schreibe zu selten und lese offensichtlich zu wenig :rolleyes:

    Ich finde es interessant, wie sich die Sucht sich bei Dir aus Deinem Gedächtnis meldet und wie Du damit umgehst. Ich kenne das so bei mir bisher gar nicht. Ich bin einfach nur froh, das ich nicht mehr trinken muss. Meine ganze Einstellung zum Alkohol hat sich dermassen geändert, mit dem heutigen Wissen würde ich gar nicht mehr auf die Idee kommen, Alkohol zu trinken, selbst wenn ich kein trockener Alkoholiker wäre. Diese legale, harte Droge, die sich die Menschheit in rauen Mengen in den Kopf gießt ist doch nur noch erlaubt, weil es die Gesellschaft seit Jahrtausenden so macht und weil es alle machen, kostet es, was es wolle. Ne, dabei muss ich nicht mehr mitmachen.

    Ich halte mich an Menschen in meinem Umfeld, die nicht trinken. Das sind Vorbilder für mich wie man es in einer saufenden Gesellschaft auch machen kann ohne auf etwas zu verzichten. Und benommen sein, albern sein, verkatert sein, das ist echt kein Verzicht für mich.

    Bei mir stelle ich ab und zu, ganz selten, ganz leichte Gliederschmerzen in den Schultern, runter zu den Armen fest, so wie damals bei mir immer der tägliche Entzug anfing. Ich war ja psychisch nicht so heftig betroffen sondern maximal physisch mit täglichen starken Hertrasen, Gliederschmerzen usw. Mein Arzt sagte, das dies auch noch Nachwirkungen von meinem Jahrzehntelangen Alkoholmisbrauch sind. Machen kann ich dagegen nichts. Das verschwindet von alleine und wird immer seltener. Ich nehme das jedes mal als Mahnmal, welche Schmerten der Alkohol mir bereitet hat. Das brauche ich nie, nie wieder!

    Hallo liebe Jump!

    Ja das war tatsächlich damals ein grosses Thema für mich: wem sage ich es. Ich hatte es damals mit dem Therapeuten besprochen, der zu meiner Langzeitterapie gehörte. Er sagte ganz anschaulich: Hörst Du auf zu Rauchen, bist Du in der Gesellschaft der Held. Hörst Du auf zu saufen, bist Du der Alki.

    Die Gesellschaft ist noch nicht so weit. Ich glaube aber, es tut sich etwas. Zumindest im meinem Umkreis. Für mich sind es nicht mehr die normalen, die trinken und die nicht trinken sind komisch. Es ist genau umgedreht geworden. Wenn ich schon mitbekomme, wie die, die trinken langsam aber sicher die Kontrolle über sich verlieren weil der Alkohol ganz langsam ihre Sinne vernebelt, betäubt, so wie das Drogen nunmal machen, dann bin ich so froh, das ich das nicht mehr muss.

    Es ist ja nicht so, das ich zum Schluss gerne getrunken hatte. Ich musste ja. Ich hatte die Kontrolle verloren. Hätte ich einfach so aufgehört, wäre ich jetzt vielleicht schon tot. Ich hatte schon seit langem gewusst, daß ich ein Problrm habe, ich habe dies allerdings maßlos unterschätzt. Ich hatte meine ganze Situation vollkommen falsch eingeschätzt.

    Ich finde es sehr gut, das Du noch den Respekt vor Deinem Mann hast, das Du dir über solche Sachen Gedanken machst. Ich würde nicht lügen. Ich habe aber auch nicht rumerzählt, daß ich Alkoholiker bin aus den oben genannten Gründen. Werde ich gefragt, ob ich etwas alkoholischen trinken möchte, dann sage ich:" Nein" . In dem Fall ist das Nein ein ganzer Satz für mich. Wenn mich jemand, dem ich es nicht sagen möchte, das ich Alkoholiker bin, fragt, warum ich keinen Alkohol trinke, dann sage ich, "weil ich ihn nicht mehr vertrage". Auch dafür rechtfertige ich mich nicht weiter.

    Ich würde bezüglich Deiner Trennung ähnlich vorgehen. Ihr versteht euch halt nicht mehr. Möchtest Du dir ein Hintertürchen offen lassen, falls Du doch irgendwann zurück möchtest, könntest Du ein "zur Zeit" in den Satz einbauen.

    Ich würde mir aber nicht all zu grosse Hoffnungen machen und nach vorne schauen. Du machst gerade einen solch riesengroßen Schritt. Wenn Du mal ganz raus bist, wird Dir das nach vorne schauen viel leichter fallen.

    Übrigens säuft mein familiäres Umfeld ebenfalls sehr stark. Bei meinen Brüdern sehe ich ebenfalls ein sehr kritisches Trinkverhalten. Deshalb hatte ich auch mit meinem kleinen Bruder darüber geredet. Der hat ein gaaanz langes Gesicht gezogen und sich sofort reflektiert. Er ist Doctor der Chemie, ein sehr cleveres Bürchlein der ganz genau weiss, was Alkohol in einem Körper anstellt. Dennoch kann ich auch ihm ihm nicht helfen. Das muss er schon selber ganz alleine mit sich ausmachen. Keine Ahnung wie stark er schon im Bann des lügenbaron Alkohol ist.

    Gehste Du eigentlich noch in eine örtliche Selbsthilfegruppe für Angehörige? Du kommst mir sehr taff rüber, eine Frau der man nichts erzählen muss. Dennoch kann auch für eine Angehörige jede Hilfe gut und wertvoll sein, die sie bekommt. Auch Du kannst alles mitnehmen, was Dir hilft, den Rest kannst Du ja einfach liegenlassen. Die Leute von der Suchtberatung sind alle nicht nur sehr interessante Menschen, sie haben mir allesamt super mit ihrer Erfahrung geholfen. Und Hilfe ist gerade in einer solchen Situation Gold wert.

    Ich wünsche Dir einen super tollen Tag und ein im positiven Sinn aufregendes Wochenende :)

    Lieber Stromer,

    ich möchte mich noch ganz herzlich für deinen Beitrag bedanken! Da sich die Ereignisse überschlagen hatten konnte ich noch gar nicht darauf eingehen.

    Danke für deine Offenheit und auch deine Erklärungen. Ich finde du hast SO VIEL beizutragen! Ich finde es schade, dass du dich im Forum nicht noch mehr einbringst, denn ich bin mir sicher, dass es vielen sehr weiter hilft, was du zu sagen hast.

    Aber du bist ja vor allem für dich selbst hier. Und machst es natürlich so wie es für dich passt.

    Alles Liebe, Jump! 🏵️

    Hallo liebe Jump!, ich hole Dich mal zu mir damit ich Deinen Faden nicht so vollspamme.

    Danke für Deine tollen Worte :) Diese tun mir natürlich sehr gut.

    Ich wäre gerne grün, im internen Bereich hätte ich sicher sehr viel zu erzählen. Aber das macht ja nur Sinn, wenn ich mich hier regelmässig mit einbringe und dazufehlen mir einfach die Möglichkeiten und die Zeit. Ich schreibe hier mit einem Tablet was mir schwer fällt da ich noch Generation 1.0 bin mit ein Finger Suchsystem. Tastatur ginge natürlich besser, meinen Rechner habe ich aber Ewigkeiten nicht mehr angemacht. Nun habe ich auch noch den Anspruch an mich, vernünftig zu schreiben und ärgere mich immer sehr, wenn ich einen Fehler von mir finde. Na ja und so kommt es dann nun mal dazu, das ich mehr lese als schreibe und blau bleibe (wie das klingt *kicher*)

    Ich habe mittlerweile eine sehr gefestigte Meinung über die harte Droge Alkohol. Wer meint, er muss weiterhin legale, harte Drogen nehmen, der kann das meinetwegen machen. Auch in meinem Umfeld. Wenn die dann zu doof werden - und das wird man nun mal durch dieses Zeug, gehe ich. Ich habe sehr viel für mich getan und werde nicht müde, weiter für mich zu sorgen. Das ist wichtig und rettet mir mein Leben. Aber im Grunde lebe ich wieder ein ganz normales Leben. Es weiss so gut wie niemand, das ich krank bin. Mein Chef, ein Kollege, meine Frau, mein Bruder und mein bester Kumpel wissen es, mehr nicht. Ich wollte zuerst der ganzen Welt mitteilen, das ich Alkoholiker bin aber davon hat mir sowohl mein Arzt wie auch die Suchtberatung abgeraten weil die Welt ganz einfach noch nicht so weit ist, zu verstehen, was so etwas bedeutet. Zu viele sehen noch den Menschen unter der Brücke und werten dann unterbewusst ab. Dabei haben die meist gar kein Geld für den vielen Alkohol, den ein Alkoholiker braucht. Alkoholiker sind oft unter Ärzten im Krankenhaus zu finden, Rechtsanwälte, Angestellten einfach quer durch alle Schichten. Die sitzen dann in meiner Selbsthilfegruppe vor Ort oder eben halt hier. Seit ich mich viel mit dem Thema befasse, sehe ich auch sehr viele Menschen mit riskantem Trinkverhalten in meinem Umfeld, unter meinen Kollegen. Als Alkoholiker bekommt man dann doch einen Sinn für so etwas. 2 Kollegen von mir haben noch keine Ahnung, in welchen Schwierigkeiten sie stecken. Wie auch viele Menschen in meinem Umfeld. Diese Krankheit ist einfach so unglaublich tückisch. Sie vermittelt Dir immer das Gefühl, das alles ok ist. Sobald ich Alkohol getrunken habe, ging es mir gut und alles um mich herum hatte Unrecht. Diese Krankheit würde mir das so lange vorlügen, bis ich tot bin. Ich bin so froh, das ich die Kurve bekommen habe. Und ich bin so dankbar, das ich so tolle Menschen kennen lernen durfte, die die richtigen Worte gefunden haben und ich so verstehen konnte, in welcher Situation ich bin und wie ich da wieder raus kommen kann.

    Jump! Ich danke Dir sehr, für Deine lieben Worte. Nun freu Dich auf Deine Zukunft, geh raus, erkunden alle Eisdielen, quatsch neue Leute an, hab Lust und Laune und genieße Dein neues Leben in vollen Zügen so wie auch ich das mache. Das Leben ist so schön <3

    Hallo Rina, es ist toll, das es Dir grundsätzlich so gut geht. Bei uns sagt man: "et lüppt" :)

    Du hast ja schon voll lange nicht mehr geschrieben.

    Zu Deinen alten Freunden, da bekomme ich Stirnrunzeln. Für mich wäre das gar nichts mehr, wenn die am Saufen sind, da dumm rumzusitzen. Nun bin ich 55 Jahre und habe altersbedingt eh nicht mehr das Interesse gehabt, mich großartig irgendwo mit Freunden abzuschießen. Überhaupt finde ich es mittlerweile sehr komisch, wenn sich Menschen über 50 öffentlich dermassen zudröhnen. Da hat sich meine Einstellung vollkommen geändert. Meist gehören diese Leute doch schon der Gruppe an, die zumindest ein riskantes Trinkverhalten haben. Ich bin sooo froh, das ich das nicht mehr muss, das ich diese Fessel los bin.

    Bisher hatte ich nicht ein mal das Bedürfnis zu trinken. Das liegt sicher auch daran, das ich zum Schluss so schlimme Schmerzen bekommen hatte, Entzugserscheinungen da ich tagsüber nicht trinken konnte und wollte. Das brauche ich nie, nie wieder.

    Gehst Du sonst noch in eine reale SHG? Eine solche hatte mir damals sehr geholfen. Überhaupt habe ich mich über diese Krankheit sehr viel schlau gemacht. Ich würde - Stand heute - mit meinem heutigen Wissen über Alkohol nicht auf die Idee kommen, diesen zu konsumieren. Ich werde nicht müde darauf hinzuweisen, das Alkohol dumm macht, ich werde durch Alkohol peinlich. Alkohol wird im Körper durch Enzyme in pures Gift umgewandelt welches sich im ganzen Körper verteilt und dort nachhaltige Schäden hinterlässt, die zum Tot führen können. Und dieser Stoff ist immernoch legal zugänglich nur weil es seit Jahrtausenden so ist und weil die ganzen Politiker das Zeig selber konsumieren, eigentlich ein Skandal! Ich wäre schön dumm, würde ich nur ein Glas davon in mich rein schütten! Nein, ich will es nicht mehr, selbst wenn ich dürfte.

    Vielleicht hilft Dir ja meine Sichtweise etwas, wenn die Lust auf diese legale, harte Droge in Dir wieder hochkommen sollte.

    Aber wenn betont wird, dass es auch für den Alkoholiker das Beste ist, ihn zu verlassen - dann weiß ich manchmal nicht, ob das so ein Gehirn-Trick für Cos ist 😜.

    Hallo Jump!

    ich weiss gar nicht, ob Du schon mal in meinem Faden etwas über mich gelesen hast. Ich bin selber Alkoholiker, wie lange ich schon krank bin, kann ich Dir gar nicht sagen. Es war sehr speziell bei mir, ich habe ein vollkommen normales Leben gelebt. Dachte ich. Ich weiss garnicht, wie lange ich schon krank war weil ich gar nicht wusste, das ich krank bin. Anfang letztes Jahr konnte ich nicht mehr. Ich bekam immer stärkere Entzugserscheinungen. Ich habe nie tagsüber getrunken, das konnte ich wegen meiner Arbeit und der Autofahrt dort hin nicht und das wollte ich nicht auch weil ich mich nicht als Alkoholiker gesehen habe. Tagsüber trinkt man einfach nicht. Habe ich noch nie.

    Ich bin dann zur Suchtberatung gegangen und habe denen erkläre, das die mir wieder das kontrollierte Trinken beibringen sollen, ernsthaft, das habe ich gemacht. Die haben mich dann zum Arzt geschickt, ich solle dem das genau so erklären. Habe ich gemacht. Der sah das aber ganz anders als ich. Der hat mir dann erklärt, das ich Alkoholiker bin und nur davon loskommen könnte, wenn ich alle Hilfe annehme, die ich bekomme, nur dann hätte ich eine Chsnce, es eventuell zu schaffen, abstinent zu bleiben. 90% schaffen es nicht, so hoch sind die Rückfallquoten. Ich bekam wirklich panische Angst. Das war wie ein Schock für mich, als ob der Boden unter den Füssenwegbricht.

    Ich habe alle Hilfe angenommen, die ich bekommen konnte. Zwischendurch war ich auch mal bei einer Drogenberatung. Denen hatte ich auch mein Problem geschildert. Die meinten aber, das sie nur illegale harte Drogen behandeln. Legale harte Drogen was Alkohol nun mal ist, behandeln die nicht.

    Heute weiss ich, das Alkohol eine harte Droge ist. Alkohol tötet Zellen ab, auch Gehirnzellen. Dadurch wird man nicht nur peinlich sondern auch dumm. Alkohol verbrennt jede Menge Zeit, während ich den unnötig getrunken hatte und auch den Tag danach. Alkohol wird durch ein Enzym in der Leber in 2 Giftstoffe umgewandelt welche sich im ganzen Körper verteilen und dort nachhaltig Schäden hinterlässt. Das sieht man an der Haut, das sieht man an den Haaren, Fingernägeln. Und Alkohol tötet, wenn man nicht schnell genug handelt.

    Mit meinem heutigen Wissen, will ich nie wieder Alkohol trinken. Ich wäre schön blöd, wenn ich mir nur ein mal dieses Gift in den Hals schütten würde. Diese furchtbaren Schmerzen will ich nie, nie wieder erleben!!!

    Worauf ich hinaus will: als ich noch getrunken habe, hätte die Welt sich den Mund fusselig reden können: ich hätte nicht aufgehört. Niemals. Ich hätte alles schön geredet und nicht eingesehen. Da hätte auch meine Frau abhauen können, der Alkohol hätte mir immer wieder glaubhaft erklärt, das ich recht habe. Bis zu meinem Tod hätte der das gemacht. Ich hatte das Glück, das ich tagsüber nicht getrunken habe und ich dadurch solche schlimmen Entzugserscheinungen bekam, das ich nicht mehr konnte. Ich konnte mein Leben nicht mehr so leben wie bisher. Ich kam nicht mal mehr zur Arbeit. Das war mein persönlicher Tiefpunkt. Monatelange Schmerzen, Ruhepuls von über 130 der mich nicht mehr schlafen ließ, Bauchschmerzen, bis ich mich nur noch gekrümmt habe. 2 Bier und alles war wieder ok. Mein Glück, das ich tagsüber nicht angefangen habe zu trinken.

    Du kannst ihm nur helfen, indem Du ihn verlässt. Er muss leiden und seinen Tiefpunk finden, an dem nichts mehr geht. Anders geht es nicht.

    Ich wünschte, ich könnte Dir etwas anderes schreiben. :(

    Ich wünsche Dir ganz viel Vorfreude auf Dein neues Zuhause, viele gute Gespräche mit fremden Menschen beim Eisdielen testen im neuen Viertel, das Du im Urlaub ganz viele interessante Leute triffst, die Dich auf andere, schöne Gedanken bringen und das Du ganz tolles Wetter hast! Alles Gute :)

    Liebe Jump! Ich fühle so sehr mit Dir. Ich kenne dieses Gefühl so sehr. Dieses Gefühl, wenn der Boden unter den Füssen verschwindet und alles Bisherige, Eigene, Geborgene, das bisherige Nest langsam aber sicher sich immer mehr entfernt.

    Aber ich kann Dir auch versichern: es wird wieder besser! Viel besser!!! Viel, viel besser als vorher!!!!!!

    Es wird sicherlich eine ganze Weile dauern, bis Du wieder das Licht am Ende des Tunnel sehen kannst aber Du kannst mir glauben: es ist da. Und es wird immer heller werden.

    Du machst das richtige. Für Dich UND für Deinen Mann. Ich spreche da aus Erfahrung wenn ich sage, daß man niemals einem nassen Alkoholiker helfen kann. Er hat eine Chance, seinen Tiefpunkt zu erleben wenn Du ganz weg bist. Das könnte ihm sein Leben retten. Alleine seine Entscheidung. Du machst das richtige für Dich und für ihn.

    Danke das Du auch hier weiter schreibst.

    Uff, das wird aber sicherlich richtig, richtig schwierig und schwer werden, wenn Du Dich von den Katzen verabschiedest. Puh, ich habe das ja gerade erst bei meinem Kater hinter mir. Ist Dein Mann denn überhaupt in der Lage, sich um die Tiere zu kümmern oder gibst Du sie vorher in sichere Hände?

    Hm, ich glaube, ich muss doch hier aktiver werden um den grünen Status zu erhalten. Ich habe aber eigentlich gar nicht so viel zu schreiben, bei mir passiert so wenig. Kann ich denn im grünen Bereich auch Bilder hoch laden? Oder wird das dort auch nicht gerne gesehen? Ich bin nämlich immer viel unterwegs und könnte dann so die Gruppe daran teilhaben lassen.

    Einrichten macht sehr viel Spass. Das kenne ich. Musst Du viel neues kaufen? Ist da schon eine Küche mit drin? Ich liebe es, Küchen zu planen :) Ich bin gespannt, wie es weiter geht! Nun höre ich aber auf, Deinen Faden vollzuspammen. Aber so komme ich wenigstens mal zum schreiben ;)

    DAS ist ja mal eine Story, liebe Jump! ^^ Das glaube ich Dir gerne, das diese Katze vergöttert wird. Ist das denn nun auch Deine Katze oder lebt da noch jemand, der sich um diese Katze kümmert? Nimmst Du Deinen Kater (oder hattest Du 2) auch mit? Falls ja, hoffentlich verstehen sich die beiden.

    Mein Kater ist ja im Dezember nach kurzer, schwerer Krankheit mit nur 5 Jahren gestorben. Ich Trauer ihm immer noch so sehr nach :(. Von den 55 Jahren, die ich nun bin, hatte ich 49 Jahre lang Katzen. Ich würde mir sehr gerne wieder einen Kater zulegen aber ich Trauer immer noch so um meinen Stromer. Ausserdem habe ich mir noch nie einfach so eine Katze zugelegt, die sind mir immer irgendwie zugelaufen, waren verwildert und dann geblieben.

    Ich schweife ab.

    Eisdielen sind sehr wichtig :mrgreen: Wir haben ebenfalls eine ganz leckere bei uns im Ort. Das sind ja alles ganz tolle Dinge um Deine neue, tolle Wohnung herum :) Ich freue mich so für Dich!

    So Stromer, du bist schuld 🤣 dass ich so viel geschrieben habe, gell... jetzt hast du mich am Wickel.

    Vielen Dank liebe Jump! Das Du weiterhin öffentlich schreibst <3

    Meinem empfinden nach, schreibst Du sehr gefühlvoll. Ich finde es toll, wie begeisterungsfähig Du bist, lebensfroh, auch wenn es nicht so gut läuft, so kommst Du rüber. Das überträgt sich irgendwie auf mich, wenn ich Dich gelesen habe, gabe ich fast immer bessere Laune als vorher. Und das, obwohl das Thema bei Dir alles andere als leicht ist. Aber Du drückst Dich immer so nett, greifbar aus. Das finde ich total toll. Danke dafür.

    Ich freue mich sehr, das Du nun unterschrieben hast. Die Wohnung ist ein sogenannter Altbau gell? Hast Du auch so hohe Räume, wie diese sie so oft haben? Alte Häuser können eine so tollen Charme haben.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute. Es wird nun sicherlich erst einmal schwer werden, die nächste Zeit mit Deinem Mann umzugehen wenn er erfährt, daß Du eine eigene Wohnung hast. Aber auch das wird bald vorbei sein. Immer nur nach vorne schauen. :)

    Hallo Jump!, es ist so schön, daß Du die Wohnung bekommen hast! Ich freue mich so für Dich!!! Nun beginnt bald ein neues Kapitel in Deinem Leben. Ab jetzt wirst Du noch besser nach vorne schauen können.

    Nim alles mit, was für Dich gut ist und Dir gut tut, den Rest schmeiss weg oder lass ihn da.

    Las Leben ist doch so wunderschön, gell?

    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, liebe Jump!

    Und danke, das Du weiterhin öffentlich schreibst. Ich lese Dich so gerne und habe schon überlegt, nur für Dich mehr hier teilzunehmen damit ich auch grün werden - und Dich weiter verfolgen kann.

    Viele Grüße Stromer