Beiträge von Mariexy

    von Seite deines Mannes her gleicht sie dem meines Mannes. Er ist 2 Jahre älter. Ich distanziere mich täglich immer auf `s neue . Er hat meine sorgende Hilfe schon immer schlecht angenommen,ich wasche seine Wäsche ja mit und habe festgestellt dass seine socken sehr fadenscheinig werden und bin rückfällig im sorgen geworden und habe im Angebot neue gekauft. Aufräumen oder einräumen mache ich nicht , ich bekam nur eine unangenehme Ansprache also war es das letzte mal dass ich was für ihn kaufe. Ja es ist nicht leicht nichts zumachen und ecke da auch bei Bekannten an und bekomme durch die Blume oder direkt gesagt dass ich "Kalt" bin.

    Ich versuche respektvoll mit ihm umzugehen schaue aber dass ich bei mir bleibe . Ich habe aus der örtlichen Gruppe auch ein paar Freundinnen die ich dann anrufen kann ,vor allem eine davon die mich dann immer erdet. Du kannst jeden Tag neu etwas Machen für Dich. Wenn du dich in den Mittelpunkt stellst hast du genug zu tun. Da ich aus einem stark christlichem Umfeld komme kenne ich viele Argumente von anderen und deshalb ist meine persönliche Beziehung zu meiner höheren Macht wichtiger als die zu anderen egal was sie sagen.

    Auch hier im Forum lesen hat mir schon vieles an Erkenntnis gebracht und geholfen. Wir müssen uns nicht aufgeben nur weil der andere keinen Lebensmut mehr hat ,er kann Hilfe finden nur nicht bei uns da wir selber gesund werden müssen.

    Mariexy

    Tausch das Wort andere in SELBST um. Immer wenn du versucht bist für jemand anders was zu machen , selbst zu denken " das könnte dem andern gefallen " rigeros streichen und dir was gutes tun. Ein wenig passiert mir beim einkaufen was ähnliches, ich habe oft Geld dabei ausgegeben um für eine kleine Enkelin was zukaufen dabei auch wenn es im Angebot war denn dieser Enkelin ging es psychisch durch die trennung ihrer Eltern nicht gut und sie war wirklich auf meine Hilfe angewießen aber als vieles geklärt war , stehe ich oft vor Dingen z.B. heute vor Socken wo ich dachte ich könnte ihr wenn sie in den ferien kommt eine Freude machen. Meine Freundin die dabei war brauchte mich nur anschauen ( in der Zwischenzeit genügt nur anschauen ) und ich habe sie schnell zurück gelegt und für mich Socken gekauft die ich nicht nur brauchte auch mir gefielen.

    Mariexy

    Liebe Butterblume, vor einigen Jahren stand ich auch an dem Punkt wo du jetzt stehst , mir ging es auch körperlich schlecht da durch habe ich eine Heilpraktikerin kennen gelernt und es stellte sich heraus dass sie sich wegen Alkoholproblem ihres Mannes sich getrennt hatte und weit weg in der Nähe ihrer Tochter neu anzufangen. Auch sie war schon älter.

    Durch sie bekam ich ein buch über Co-Abhängigkeit ausgeliehen ,da wurde mir einiges klar. Ich dachte immer coabhängig ist gleich mit mittrinken aber ich lernte immer mehr dass es auch eine andere Co-abhängigkeit gibt.

    Ich hatte Angst vor Trennung und bin deshalb auch zuerst nicht in eine örtliche Alonymgruppe Angehöriger gegangen. Ja ich habe mir eingestanden nicht helfen zu können.

    Ich hatte eine liebe bekannte die aber schon lange in so einer Gruppe war ,die auch noch verheiratet war ihr mann aber trocken war und geblieben ist . Aber durch sie und die Gruppe dann konnte ich vieles erkennen und bei mir selbst anfangen mich zu ändern.

    Habe zuerst angefangen mich selbst wert zu schätzen, alleine was zu unternehmen und mich daran freuen, habe Freundinnen und liebe bekannte gefragt ob sie mich wohin begleiten bis ich mir zutraute alleine zu gehen. Habe finanzielle Dinge geregelt wie eigenes Konto , und mir vor allem über alles eine Übersicht zu machen. Gut ich muss zugeben dass ich dabei oft auf die Hilfe meiner Tochter angewiesen war. Ich habe mir immer mehr zugetraut. Das schaffen eines eigenen abgeschlossenen Zimmer hat am längsten gebraucht und war mit einer krassen Situation meines Mannes verbunden. Ich hatte nett mit ihm darüber gesprochen ,dachte er wäre nüchtern , ein paar tage ist er ohne dass ich was sagte oder wußte vom Schlafzimmer ausgezogen und er hatte sich in einem anderen Zimmer eingerichtet. Er wird merken wenn du dich veränderst ( er wußte am Anfang nicht dass ich in eine Gruppe ging ) hat dann viele Register gezogen um mich wieder " in die Spur zu bringen ".

    Durch die aufgebauten Freundschaften hatte er aber nicht mehr die Macht dazu. Ich hoffe immer noch dass er erkennt dass er Hilfe braucht bis jetzt sieht er das nur bei anderen aber ich überlasse es ihm ich habe ihn losgelassen an meine höhere macht abgegeben.

    Du musst aber losgehen, nicht zurückschauen, . Ich fühle mich in der zwischenzeit frei auch ungebunden, weiß dass ich auch alleine gut klar komme und ein für mich gutes Leben habe.

    Entschuldige wenn ich so viel geschrieben habe , aber wenn ich lese , wie du am Anfang zu einem neuen Leben geht mir das herz auf und ich merke mal wieder wie weit ich gekommen bin. Ich bin jetzt 70 Jahre alt geworden.

    Mariexy

    Auch mein mann hat es vor einigen jahren mal für fast ein halbes jahr geschafft von jetzt auf nachher eine Trinkpause einzulegen. Viele Jahre davor als er noch nicht trank, hatten wir auch mal eine Ehekrise weil er meinte er bräuchte jemand anderes, ja es kam dann zum "Neustart " in seinen Augen, ich war sehr coabhängig ( es gibt auch andere coabhängigkeit außer vom Alkohol und habe nur schwach den versuch gemacht um das vergangene aufzuarbeiten und uns Hilfe zusuchen z.B. Eheberatung. Ja ich bin geblieben und er hatte sich auch keine Hilfe gesucht. Eine Weile ging es gut bis er dann mit Alkohol anfing.

    Jetzt leben wir so zu sagen in einer WG. Ich dachte auch dass ich nichts haben werde da ich auch nur zu 40% gearbeitet habe, unser Haus ihm gehört , wir viele Schulden haben . Den gedanken hatte ich auch nur kurz die " Komfortzone " verlassen zu müssen. Aber es ist keine Komfortzone die es zu verlassen gilt. Komfortzone wirst du haben wenn du nach Hause in deine eigene Wohnung kommst ,wo dich niemand wertlos macht, was hast du von einem Komfortgarten wenn du abends vorgehalten bekommst dass du alles falsch machst, faul bist usw..

    Ich habe gerne gearbeitet und hätte gerne aufgestockt aber mein Körper hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich genieße meinen Freiraum den ich in meiner Wohnung habe merke aber auch wie schwierig es ist in einer gemeinsamen Wohnung. Ich habe immer noch Probleme mein Zimmer nach meinem Geschmack einzurichten. Auf der Arbeit hatte ich Kolleginen mit denen mich auch Freundschaft verband. Ich habe angefangen Dinge selbstständig zu unternehmen , ja manchmal ist es schwierig weil bei vielen Geld verbunden ist und wenn es nur Eintritt kostet aber es macht auch Spass sich umzuhören was es alles gibt mit wenig Geld oder keines.

    Ich darf lernen dass ich auch wertvoll bin und bin erstaunt wie oft ich das erleben darf.

    Mariexy

    Ich glaube ich muss meinen Namen in Mariewertvoll ändern. Denn ich bin keine xy mehr

    Hartmut du hast was angestosen bei mir mit den Gedanken. Ich bin ja nicht getrennt, habe meinen Mann nur sehr wenig am Anfang gedeckt die kinder damals schon aus dem Haus als es eskalierte. Aber jetzt wohnt ja seit ca.2 Jahren ein Enkel im Haus , da merke ich in letzter Zeit dass ich meine erwachsenen Kinder sehr beobachte wieviel sie trinken vor allem meine Tochter und ich sehr angespannt bin. Bei meinem Enkel bin ich versucht mehr zu beobachten da sein vater mit einer neuen Liebe sehr beschäftigt ist.

    Letzten Donnerstag hatte mein Enkel (15) ein Renegationsspiel beim Fußball gewonnen, er ist der Kapitän der mannschaft. Auf einem Video sieht man die freude und es gab auf dem Platz gleich einen "Stiefel" mit Cola. Bald wird die Zeit kommen da wird Bier darin sein. Ich konnte mich gar nicht mehr freuen am Video und meine Gedanken kreisen ständig um einen eventuellen späteren Alkoholmissbrauch.

    Ich bin jetzt keine Helikopteroma aber ich merke dass ich da schon hin tendiere.

    Mariexy

    Ich denke, dass ist mein großer Co-Anteil -alles alleine machen, für Andere die eigene Seele verkaufen, da ich mich sonst nicht wertvoll genug gefühlt habe. Und soll ich Euch was sagen, dass wurde

    Liebe Momo, bei diesem satz ging mir gerade ein ganzer Kronleuchter auf nach der Frage wo sich meine Co-Abhängigkeit am meisten zeigt. Danke mdein beitrag finde ich so gut.

    Umarme dich, Mariexy

    Liebe Deli,

    Ich habe auch für mich angefangen allein zu planen. Ich habe angefangen unsere finanziellen Dinge zu trennen, Geld auf die seite zu bringen hat leider nicht funktioniert ist aber wichtig wenn es geht . Eine alte Alonym freundin empfielt das auch immer.

    ich weiß noch wie stolz ich war für mich allein zu einem Versicherungsvertreter zu gehen und eine spezielle versicherung nur für mich abzuschließen. Ich bin noch nicht fertig und mein mann hat aber bemerkt dass ich mich verändere durch vermehrte Selbstständigkeit und das war auch eine gefahr denn er drohte wenn er betrunken war und er was entdeckt hat wo ich mich löse dass er einen erweiterten Selbstmord am liebsten machen würde z.B. mit dem Auto wo ich auch dabei wäre. In der zwischenzeit ist viel passiert bei mir geht es langsam, wir sind noch zusammen als WG. Ich lasse mich nicht einschüchtern und gehe meinen Weg,

    Ich habe auch "meine Habe " sortiert , ausgemistet, Koffer angeschafft einen davon gepackt . Habe ihm erzählt dass es mein krankenhauskoffer ist da ich schon einige Male schnell ins krankenhaus musste. Wenn ich gehen würde würde ich ihm nichts davor sagen.

    Mariexy

    Hallo Livia, vor ca. 15 Jahren fing ich an in eine örtliche angehörigengruppe zu gehen. Ich hatte immer Angst dass sie von trennung reden werden usw. habe deshalb mindestens 2 Jahre gewartet bis ich endlich mich aufmachte. Die Gruppe war gut und ich habe für mich viel erfahren aber geholfen hat mir dann ein paar Monate später bei einem gemeinsamen Weihnachtsmeeting der AA`s und Angehörigen das Gespräch mit einem AAler der mit mir so ähnlich wie Lebenskünstler gesprochen hat.

    Darauf habe ich dann erst angefangen zu handeln. Bei mir geht und ging es langsam aber es geht.

    Wir leben praktisch auch wie in einer AltersWG, Ich habe mir mein Leben gut eingerichtet wobei ich sagen muss hatte. Mein mann wird gesundheitlich schlechter und ich befürchte dass er schon eine leichte Demenz hat das nun wieder neue maßnahmen für mich erfordert.

    Mariexy

    Ich habe angefangen z.B. das alleinige Spazierengehen allein zu genießen und nicht mehr neidisch auf Paare zu sehen. Einkaufsbummel nur ansehen oder mal was anprobieren was ich mir nicht leisten konnte mich wohlwollend im Spiegel dazu betrachten. Mir meinen eigenen freundeskreis zu schaffen. Ich bin zur Sportgymnastik z.B., von der Kirche angebotenen Veranstaltungen z.B. Frauenfrühstück. Ich werde nicht auf meinen mann angesprochen wegen seines Alkoholproplems ,die kennen ihn alle . Ich werde bei den meißten wegen mir selbst anerkannt so habe ich mir mein eigenes Leben aufgebaut.

    Mariexy

    Hallo Ausszeit,

    Wir hatten unseren ersten Hund kurz bevor mein Mann anfing zu trinken und dieser Hund hat auch darunter gelitten den die Tiere können das unterschiedliche Verhalten nicht einordnen . Mal sagt der Betrunkene so und dann so , dann sollen sie plötzlich dieses Kommando beachten und wenn sie es nicht machen weil Hund in dem Moment nicht einsieht dass er Sitz machen soll weil der Betrunkene einfach beweisen will dass er Macht hat über das Tier usw.

    Es gab manche unschöne Dinge . Ich hatte zu der Zeit eine Hundetrainerin da und die bestätigte das. Sie hatte sich von ihrem Ehemann wegen Alkohol getrennt.

    Mariexy

    Ich musste die Trennung eines Sohnes ( kein Alkohol im Spiel ) erleben, Seine Frau ist mit einem Enkelkind auch mehrere hundert km weit weg gezogen. Enkelkind war im Vorfeld traumatisiert , Jugendamt wurde zuspät informiert ,der ältere Enkel sollte nachziehen wenn er das schuljahr beendet hätte. Na ja eine schwierige Zeit für alle auch für mich. Das Jugendamt dort wurde verständigt , der große entschied sich dann hier zu bleiben. Mein Sohn besuchte sie dort auch ich wollte sehen wie sie lebt schauen wo sie zur Schule geht. Klar ist es beschwerlich und teuer aber es ist machbar wenn man will. Die Sommerferien verbringt es Hälfte, Hälfte, in den anderen Ferien ist sie auch eine Hälfte hier. Der große macht es auch so ,nur der große kann schon alleine mit der Bahn fahren. So langsam ist das enkelkind dort gut angekommen und kommt zurecht . Ja für mich hieß das mal wieder los lassen weil ich immer gesagt bekommen habe wenn sie mal dort sind kann man nichts mehr machen aber das stimmt nicht. Auch das jugendamt ist involviert und nicht das Böse. Es finden sich viele Möglichkeiten des Kontaktes wenn man will und sucht.

    Das "blöde" ist ja, das er auch meistens ganz lieb ist und derzeit viel im Haushalt macht und da meine, seine, unsere Liebe ist.

    Das kenne ich nur zu gut, aber Gefahr erkannt Gefahr verbannt. Ich habe von Kindheit an erlernt was ich für Liebe halte und meine Liebe zu bekommen. Mir wurde noch ein altes Rollenspielverhalten bei gebracht mit Schläge unterstützt. Ich darf jetzt ein anderes Leben führen wo ich mich selbst lieben darf und das erlerne ich jetzt.

    Mariexy

    nicht richtig trauern

    Also ich traure schon richtig, denn meine Lebensplanung , wie ich mir das mit Heirat und geliebt werden gewünscht hatte ist ja auch gestorben egal was ich schlechtes erlebt habe deshalb darf ich doch trauern. Bei mir ist das zwar schon länger her dass ich mich auf den Weg raus aus der Co-abhängigkeit machte aber träume aufgeben war schon traurig. Ich habe Menschen getroffen die mich unterstützen, ich war es ja nicht gewöhnt selbständig was zu unternehmen und habe am Anfang jemand gefragt ob er mit geht z.B. zu einer Veranstaltung oder Ausflug . Habe mich aber nicht drauf verlassen dass immer jemand mit geht, habe mir immer mehr allein zugetraut. Ich konnte für andere oder Familie gut planen oder machen aber mich selber musste ich erst kennenlernen wieder was mir gut tut

    Finanziell ist oft nicht viel zu machen aber ich durch den Rehasport einige Frauen kennengelernt auch über den Sportverein Frauengruppen in meinem Alter. Es tut gut wenn man sich dann beim einkaufen trifft und man dann ein bisschen Smaltalk macht.

    Ein guter Bekannter hat nach einem Zusammenbruch , wo er gerade so überlebt hat aufgehört zutrinken. Motivation war wohl eine Wette dass er seinen 60 zigsten Geburtstag nicht erleben würde,damals so etwas über 40 zig. Er sagte dann immer an seinem 60 zigsten würde er wieder trinken zur feier. Er hat das durch gezogen, seine frau hat neben ihm getrunken , er wollte das immer . Vor 2 Jahren dann der 60 ger, großes fest und er begrüßte uns schon angetrunken. Wir hatten dann keinen Kontakt mehr, da er entfernt wohnte.

    Ende 2024 bekamen wir die Trauernachricht, es ging nach dem Anfang wieder schnell gesundheitlich Berg ab.

    Mariexy

    Liebe Minna, ein herzliches willkommen in deiner neuen Wohnung , du wirst sehen wie es Freude macht dieses Reich selber zu gestalten. Mir ist beim lesen deines Berichts aufgefallen dass mich viele deiner nicht Losslassgedanken auch treffen und ich Angst vor Entzug habe. Dabei spielt auch ein banales Poster in meinem schlafzimmer eine Rolle. Es hängt dort bestimmt schon 20 Jahre, es gefällt mir schon lange nicht mehr. Es ist die Verbin dung noch zum gemeinsamen Schlafzimmer . Ich werde es weg tun aber es kostet mich Kraft.

    Ich darf mich so einrichten wie es mir gefällt und werde es gleich weg machen und nicht warten bis ich eine andere Idee habe.

    Du wirst es schaffen

    Mariexy

    Minna ich kann dich heute ja so gut verstehen

    Ich will das nicht ------ ja ich will kein so beengtes, schmerzvoll in Psychischer und physischer Sicht Leben führen . ICH WILL frei sein und und und

    Ich will dass er Gesund wird .......... deshalb besteht meine Hilfe darin in gehen zulassen um auch selber gesund zu werden.

    Ich will nicht aufgeben .......... alles was ich schon erreicht habe, meine gesunde Zukunft, ein aufregendes liebevolles Morgen.


    Das sage ich mir heute auch selber zu ,seit ich deine Worte gelesen habe.

    Mariexy

    der Mann, dem ich viele gute und schöne Jahre zu verdanken habe. Für den die Familie imm

    Ja so waren auch lange Zeit meine Gedanken , auch ich bin lange verheiratet, habe erwachsene Kinder. Durch das lesen hier im Forum, durch besuchen einer selbsthilfegruppedurfte ich viel lernen. Es wurde mir bewußt welch großen Anteil ,fast der größte an die gute und schöne Jahre mir zu verdanken war. Bei uns war der Alkohol auch erst am Schluß als die Kinder schon außer Haus wohnten das Problem .

    Ich hatte kein Selbstwertgefühl,sehr wenig Selbstliebe ,ich wurde so erzogen nur für andere da zu sein. Das wird mir hier durch das lesen so vieler geschichten bewußt,habe schon vielmehr Liebe für mich und auch das Selbstwertgefühl steigt. Beim lesen hier merke ich auch wo ich doch noch coabhängig reagiere weil ich geliebt sein will ,bin aber auch dankbar schon viele Schritte gegangen zu sein.

    Ich habe zwei Kinder kennen gelernt da waren sie sehr klein, der Jüngere war da gerade erst geboren und ein Elternteil war wohl vom Jugendamt verpflichtet den ältesten in die Kindertagesstätte zu bringen täglich. Unser Haus liegt am weg und so bekam ich Kontakt zu dem Jungen. Es war immer sehr sporadisch. Der Ältere lief immer sehr schnell um bei mir vorbei zuschauen so dass es der Papa nicht mitbekommen soll.

    Beide Elternteile sind wohl erkrankt . Jetzt sind beide Kinder in der Schule und der Älteste sehr auffällig. Dann waren sie längere Zeit nicht da und eines tages stand der Älteste vor der Tür. Er hatte großen Redebedarf und wußte bei mir kann er reden, ich konnte fast das weinen nicht verbergen über Dinge die er mitbekommen hat und trotzdem die familie zusammenhalten wollte. Kurz darauf war die trennung und er zog mit einem Elternteil in einen entfernteren Ort. Ich bin froh dass ich weiß dass das Jugendamt da mit eingeschaltet ist aber es zog sich solange hin und wenn man da zuschauen muss wie die Kinder leiden wenn die kinder in dem Konflikt bleiben da könnte ich schreien vor Schmerz.

    Ich habe sie jetzt längere Zeit nicht gesehen und mache mir Sorgen um die jungen Seelen. Der Ältere vor allem kam immer kurz vorbei wenn er zu Besuch war.

    Mariexy

    Hallo Flori,

    Ich hatte auch lange Probleme es jemandem zu sagen, heute fällt es mir leichter weil Freunde und bekannte es selbst an ihm bemerkten und dann teilweise nachfragten. Reden konnte ich dann in der Selbsthilfegruppe für Angehörige da dort der Spruch auf dem Tisch steht was du hier hörst oder wen du siehst auch hier bleibt. Und das wird sehr ernst genommen. Ich kann auch kein Tagebuch führen und ich hatte am Anfang auch hier im Forum zuschreiben nicht weil er es lesen könnte sondern weil ich persönlich gelernt habe man sagt oder schreibt nicht über jemand was schlechtes.

    Aber hier im Forum habe ich gemerkt dass ich schreiben kann denn es geht ja um mich. Ich lese viel hier im Forum und manchmal gehen mir soviele Dinge auf auch unangenehme Dinge wo ich selbst zum handeln bei mir mich bewegen muss.

    Mariexy

    habe ich auch da nochmal ein Gespräch, was ich tun kann, damit er nicht mehr alkoholisiert oder bekifft bei mir ist.

    Ich weiß nicht ob das so geht mit dem zitieren, ich probiere es mal. Das Gespräch ist in der form überflüssig du weißt es doch was du tun kannst ,dir fehlt nur das handeln.

    , was er natürlich auch macht, soweit es geht, nur dass er nicht nüchtern oder klar im Kopf ist.

    dieser Teil von deiner Antwort wiederspricht sich doch in allem. Ich musste und muss auch lernen dass ich meine Sätze nur auf mich ausrichte ,denn ich kann das auch gut gleich wieder auf den anderen hinweisen.