Beiträge von Skylar McIntyre

    Hallo Lila,

    nein, Panikanfälle kannte ich bisher nicht. Klar Unwohlsein, wenn neue unbekannt Situatione auftauchen. Aufgeregtheit, wenn ma nach dem Urlaub wieder zur Arbeit mus. Aber nichts vergleichbares.

    Stern

    Da kann ich nur allein durch. Es tut mir nur gut zu wissen, dass ich nicht alleine zu Hause bin und das jemand mit den Hunden raus geht bzw. mit mir zusammen geht, weil ich es mir gerade nicht alleine zu traue.

    Ich werde auch noch nicht mit meiner Chefin sprechen, denn vielleicht sieht es ja tatsächlich morgen früh schon anders aus.

    Hallo Linde und Cadda,

    ich bin nicht alleine zu Hause. Meine Tochter und ihr Freund sind auch da.

    Sicherlich ist es noch recht früh am Abend und ich sage mir auch, oder versuche es zumindest, dass noch Zeit ist und ich das Problem in 2 Tagen oder auch nächste Woche genauso haben werde. Aber gerade würde ich am liebsten Vogel Strauß spielen und den Kopf in den Sand stecken. So kenne ich mich gar nicht, normalerweise beiße ich die Zähne zusammen. Aber gerade sind diese körperlichen Symptome echt übel. Ist wahrscheinlich mein Kopf, der da miese Signale an meinen Körper schickt und der Körper reagiert entsprechend.

    Es hilft ein kleines bisschen darüber zu schreiben.

    Hallo Zusammen!

    Mir geht's gerade richtig mies. Nein, keinerlei Saufdruck (zum Glück).

    Ich habe meiner Chefin, die ich über meine Suchtproblematik und den Rückfall informiert habe, gesagt habe, dass ich morgen nach 3 Wochen wieder zur Arbeit komme. Allein bei dem Gedanken fängt mein Herz heftig an zu pochen und mir ist mega schwindlig.

    In diesem Zustand fühle ich mich gerade nicht in der Lage dieses Versprechen einzuhalten. Ich möchte meine Chefin, die total viel Verständnis hat, aber auch nicht enttäuschen. Ich weiß, dass ich als Erstes an mich und meine Gesundheit denken muss, habe aber auch Angst, das ich die diese Panik gar nicht mehr in den Griff bekomme. Ich hoffe zwar, dass sich dieses sch... Gefühl in den nächsten Stunden noch abbildet, bin gerade aber etwas verzweifelt.

    Trinken werde ich deshalb aber auf gar keinen Fall, bin doch so froh schon 2 Wochen ohne Alkohol auszukommen.

    Skylar

    Guten Morgen!

    Gestern war ich 14 Tage trocken und fühle mich so gut dabei.

    Habe die letzten Tag hier im Forum sehr viel in allen Bereiche gelesen und ganz viel mitgenommen, auch wenn ich fast keinen Kommentar zurück lasse. Ich denke viel über das gelesene nach, finde ich mich doch in so vielem wieder.

    Nun starte ich mit einer Hunderunde in einen weiteren trockenen Tag.

    Euch allen einen schönen Sonntag!

    Vielen Dank Thalia!

    Ich bin definitiv eine Alkoholikerin. Das ist mir schon seit über 20 Jahren bewusst. Leider bin ich in der letzten Zeit nachlässig und überheblich geworden. Habe mich in der trügerischen Sicherheit gewiegt, dass mir nach 20 Jahren Trockenheit ja nichts mehr passieren kann. Falsch gedacht, mich selbst belogen und jetzt die Quittung.

    Also alles auf Anfang. Jetzt geht es wiede Stunde für Stunde und Tag fü Tag.

    Guten Morgen Zusammen!

    Wollte Euch ein kurzes Update geben. Gestern war der erste Tag meiner Trockenheit, an dem es mir sowohl mental als auch körperlich richtig gut ging. Sonst hakte es meist bei dem einen Part oder bei dem anderen. Aber gestern passte beides zusammen und ich habe diesen Tag sowas von genossen!

    Endlich war ich wieder mal in der Lage mich meinen Hunden zu widmen, wie sie es verdienen und wie sie es auch bis zu meinem Rückfall auch immer gekannt haben. Leider mussten auch die Fellnasen unter meinem Rückfall leiden. Hätte ich meine Tochter und deren Freund nicht gehabt.....mag ich gar nicht drüber nachdenken.

    Ich stehe jetzt auch auf der Warteliste für eine ambulante Therapie, die nach Aussage der Suchtberaterin tatsächlich sehr lang ist, da die einzige Therapieeinrichtung hier im Landkreis Anfang Januar geschlossen hat (warum auch immer, der Bedarf ist definitiv da). Und sich jetzt alle aus meinem Landkreis auf die umliegenden Therapieeinrichtungen mit verteilen müssen. Ich hatte mich eh auf eine Warteliste eingestellt ( wenn es sowas schon für die Entgiftung gibt...) also wirft das mich jetzt mal gar nicht aus der Bahn. Bin für die Wartezeit gerüstet, finde ja hier jederzeit Unterstützung und werde mich ansonsten bei allen realen Selbsthilfegruppen, die ich entfernungstechnisch erreichen kann, einmal umschauen. Ansonsten habe ich hoffentlich mein Notfallköfferchen gut ausgestattet.

    Ich wünsche Euch allen einen tollen trockenen Tag!

    LG Skylar

    Ich war heute zu einem Treffen der AA hier in der "Nähe", sprich ungefähr 30 Minuten Fahrzeit entfernt. Ich war sehr aufgeregt und unsicher, aber ich habe es durchgezogen und bin ein Stückchen weit stolz auf mich. Habe mich dort allerdings, außer in der Vorstellungsrunde, nicht weite zu Wort gemeldet. Da fehlte mir in der realen Welt noch der Mut dazu. Das ist aber generell ein Problem, ich traue mich nur sehr selten unter Fremden das Wort zu ergreifen, bin da sehr unsicher. Brauche immer ein bisschen, daß ich Wort ergreife. Aber auch diese Hürde werde ich nehmen! Genauso wie die tägliche Hürde das Glas stehen zu lassen.

    Danke Maerchenfee :)

    Ich hatte das Glück eines klaren Moments und dann auch direktdie Unterstützung meiner besten Freundin, die direkt ins Auto gesprungen und 150 km zu mir gefahren ist. Sie zusammen mit meiner Tochter haben mir über die ersten Stunden liebevoll aber konsequent hinweg geholfen. Wie sagten die beiden: Stunde für Stunde, Tag für Tag.

    Ich nehme jetzt alles an Hilfe an, die sich mir bietet. Und bin sowas von heilfroh dieses Forum gefunden zu haben. Nehme aus Euren Berichten, Reaktionen, Denkanstößen so viel mit

    Hättet Ihr mich vor 4 Wochen gefragt, ob ich auch nur einen Gedanken an einen Rückfall gehabt habe, dann hätte ich ganz entschieden mit NEIN geantwortet. Sicherlich läuft es bei mir zur Zeit absolut nicht rund, aber das tut es schon seit Monaten nicht mehr. Also warum (erst) jetzt der Rückfall? Warum überhaupt? Das ist die Frage, die ich mir selbst noch nicht wirklich beantworten kann. Kurzschluss, Kopf aus. Gar nicht mehr gedacht.

    Aber jetzt denke ich wieder, will wieder trocken sein und bleiben!

    War ein sehr angenehmes und aufschlussreiches Gespräch. Wir werden jetzt gemeinsam alles für eine ambulante Therapie in die Wege leiten. Nächste Woche habe ich noch ein Gespräch mit ihr, um die Zeit bis zum Therapiebeginn sinnvoll zu nutzen.

    Apropos Zeit sinnvoll nutzen: ich habe mich von einer Bekannten zu meiner ersten Yogastunde meines Lebens überreden lassen. Ich fand es schwierig loszulassen und mich zu entspannen. Lag vielleicht an einer gewissen Aufregung ( was passiert hier mit mir) und an 5 anderen mir fremden Menschen und ungewohnter Umgebung. Auf jeden Fall waren alle sehr nett und die Yogalehrerin hat so eine tolle positive Ausstrahlung, Echt und ungekünstelt, sie ist einfach so. Ich bin ein wenig zur Ruhe gekommen, habe versucht mich komplett auf mich zu konzentrieren, hat aber noch nicht wirklich funktioniert. Ich werde es nächste Woche unbedingt nochmal versuchen!

    Ein ereignisreichender und spannender und vor allem trockener Tag. Nun bin ich rechtschaffen kaputt.

    Guten Morgen!

    Heute morgen fühle ich mich um Klassen besser als gestern. Nicht super, aber besser. So werde ich meinen Plan in die offene Sprechstunde einer Beratungsstelle hier in der Nähe zu gehen tatsächlich umsetzen können. Gestern wäre es mir aufgrund des Schwindels nicht möglich gewesen, da bei uns in der Nähe tatsächlich 45 Minuten Autofahrt bedeutet. Aber nun fühle ich mich kräftig genug dafür. Nun bin ich gespannt, was sich bei dem Gespräch für mich ergeben wird.

    LG Skylar

    Ein weiterer trockener Tag :)

    Heute war nicht ganz so dolle, zwar keinerlei Suchtdruck oder ähnliches, aber mein Körper hat ein wenig auf die Bremse getreten. Mir war heute den ganzen Tag schwindelig,. Entweder habe ich mich gestern überfordert oder es sind Nebenwirkungen der Medikamente. Egal, trocken geblieben und morgen ist ein neuer Tag.

    Eine gute Nacht Euch allen!

    Seeblick, daß sind sie definitiv nicht. Es waren die besten 20 Jahre meines Lebens. Verdanke ich dieser Zeit doch eine wundervolle Tochter, die auch jetzt ganz fest zu mir steht und mich auf meinem Weg unterstützt.

    Skylar

    Hallo Hartmut!

    Leider hatte ich keine Selbshilfegruppe. Vor 4 Jahren sind wir von der Stadt aufs Land gezogen und ich habe mich hier gut und sicher gefühlt. Deshalb habe ich leider alles was das Thema Alkoholismus angeht außer Acht gelassen. Wozu auch? Mir ging es doch gut. Keinen Suchtdruck - nichts. Ich habe in meiner Achtsamkeit mir gegenüber nachgelassen und alle Anzeichen ignoriert. Dabei weiß ich es doch besser. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.....nun steht die Anzeige wieder auf Null. LG Skylar