hallo liebe jump!, deine zeilen lesen sich so ehrlich, so tapfer, reich, an gedanken, an gefühlen, auch wenn du das vielleicht grad gar nicht wahrnehmen kannst, aber das ist ein schatz, wert zu bewahren. Wenn man so durchgeschüttelt wird vom Leben, wird man ein bisschen durchsichtig, und läuft langsamer, bedachter. Ja man ist angreifbarer. Widerspricht sich (ist das schlimm?), tastet sich heran, an das eigene Innenleben, stösst sich den Kopf, läuft weiter. Bleibt stehen, überlegt, macht Licht an, halt der Schalter geht nicht, aber da, in einer Ecke ist Licht. Dann darüber. Erst mal setzen. Durchatmen.
Das Gute ist, du bist nicht alleine. In deinem Inneren nicht (vermute ich) und hier auch nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß der Schmerz wenn er kommt, die eigene Wahrnehmung schärft, das kann sich furchtbar anfühlen, weil einem alles wehtut, aber es steckt auch eine große Kraft darin, die des Neuanfangs.
Das Meer mag helfen. Der Himmel auch.