Hi,
Es hat sich tatsächlich schon im letzten Jahr von C zu A erholt. ![]()
Jetzt ist es spannend, ob es sich eventuell sogar noch mehr erholt hat und hoffentlich nicht wieder verschlechtert.
Liebe Grüße
Hi,
Es hat sich tatsächlich schon im letzten Jahr von C zu A erholt. ![]()
Jetzt ist es spannend, ob es sich eventuell sogar noch mehr erholt hat und hoffentlich nicht wieder verschlechtert.
Liebe Grüße
Hallo,
Schon wieder ist fast ein halbes Jahr vergangen seit ich zuletzt geschrieben habe.
Bald jähren sich dann auch die Ereignisse vom letzten Jahr und es ist ein komisches Gefühl.
Aber gleich vorweg: mein Mann ist noch immer trocken!!
Er macht das sehr gut, auch wenn er letztens auf einem großem VolksFest sagte das es nun komisch sei dort nicht zu trinken. Er war aber stark geblieben und wir sind dann auch zeitig wieder nach Hause gefahren.
Bald steht auch der nächste Arzttermin an inkl. Ultraschall und das macht mich auch etwas nervös und ihn auch. Er fragt sich oft wie lange er mit seiner Leber jetzt noch leben kann. 20 Jahre seien ihm zu wenig… kann ich verstehen und hoffe auf gute Nachrichten beim Termin.
Mir geht es auch soweit gut. Ich habe einige Sachen in meinem Leben geändert und habe mir auch einen großen Traum erfüllt. Kann aber hier leider nicht schreiben welcher. Wer weiß wer so mit lies. Wäre dann doch zu offensichtlich. ![]()
Habt einen schönen Abend,
Mine
Hallo,
Ich musste heute mal wieder an das Forum denken und dachte ich schreibe ein paar Zeilen.
Mein Mann ist weiterhin trocken!!
Mir fällt es manchmal noch schwer davon loszulassen das es nicht meine Aufgabe ist das er das auch bleibt aber es gelingt mir immer besser.
Ich bin sehr froh das er nun die Kurve gekriegt hat und es bis hierhin schon geschafft hat.
Er geht auch regelmäßig zum Arzt und lässt sich Blut abnehmen usw. Bald steht auch der nächste Termin im Krankenhaus an, dort werden sie wohl nochmal einen Ultraschall der Leber machen. Da bin ich schon sehr aufgeregt wie es aussieht. Die Blutwerte der Leber sind nämlich im absoluten Normbereich und ich habe die Hoffnung das er wirklich Glück gehabt hat und in seinem restlichen Leben keine neue Leber brauchen wird.
Ganz liebe Grüße,
Mine ☺️
Hallo Api,
Die Gedanken kommen nicht immer. Immer mal zwischendurch halt, wenn ich grad mal an nichts anderes denken muss. Dann schwappt das so hoch und ich sehe das alles vor mir. 🙈 passiert zum Glück nicht jeden Tag. Manchmal kommt es tagelang auch gar nicht.
Lg, Mine
Hallo ihr Lieben Menschen,
Ich wollte mich mal wieder melden. Ich habe oft an das Forum gedacht aber bin dann doch nicht rein gegangen. Aber heute hab ich gedacht ich mache es einfach mal und gebe ein kleines Update.
Mein Mann ist schon über einen Monat zuhause und nun auch seit 3 Monaten trocken. Es geht ihm gut! Wenn alles so weiter geht wie bisher wird sich seine Leber komplett erholen. Seine Nieren sind schon wieder gut und dafür ist die Behandlung abgeschlossen.
Auch seine Pflege durch mich hat sich als völlig problemlos erwiesen. Da hab ich mir viel zu viele Sorgen gemacht. Er hat von Anfang an so gut wie alles allein gemacht. Beim Haare waschen oder Rollstuhl schieben zb musste ich helfen. Inzwischen geht er aber wieder ganz ohne Hilfe und der normale Familienalltag kehrt so langsam zurück.
Ich muss noch sehr oft an die Anfangszeit denken und bekomme auch diese Bilder nicht aus dem Kopf. Ich hoffe das sich das irgendwann noch beruhigt und diese Gedanken nicht mehr so oft kommen.
Liebe Grüße, Mine
Hallo,
Ich war einige Tage nicht online und habe heute erst die vielen Beiträge gesehen die dazu gekommen sind.
Zum Thema Pflegeheim und Kurzzeitpflege kann ich nur eine Sache sagen. Mein Mann will es nicht. Punkt. Ich kann ihn zu nichts zwingen.
Der Sozialdienst würde einen Pflegedienst organisieren, wenn wir ihn brauchen. Ich muss nichts alleine stemmen, was ich nicht alleine schaffen kann.
Er würde zu einer Reha gehen, wenn es einen Platz geben würde. Gibt es aber immer noch nicht.
Ein Pflegegrad wurde beantragt und von der Kasse vorläufig als Stufe 2 genehmigt.
Im Moment wird er auch noch nicht entlassen weil er nun eine beginnende Blutvergiftung hat die zur Zeit behandelt wird.
Er macht aber körperlich sehr gute Fortschritte. Er kann alleine aufstehen und zur Toilette gehen zb. Ab und zu greife ich ihm mal unter die Arme wenn er aufstehen will, ist aber eigentlich nicht nötig.
Ich will hier auch gar nichts schön reden, aber im Moment wird er körperlich jeden Tag ein Stück stärker.
Mir geht’s eigentlich auch ganz gut. Ich hab mal so Tage wo ich mich zu nichts motivieren kann und alles liegen bleibt . So einen Tag habe ich heute, aber das ist wohl okay und morgen geht’s sicherlich besser weiter.
Ich melde mich wieder, wenn’s was neue gibt.
Bis bald, Mine
Ach man. Ich bin grad traurig.
Alles war geplant, er sollte morgen nach Hause kommen, morgen früh werden seine Hilfsmittel gebracht und nun ist es auch wieder egal.
1 Schritt vor und 2 zurück.
Schon wieder Blut auf Toilette. Wieso? Es war jetzt über 2 Wochen alles gut, kein Blut, gar nichts. Und nun fängt es wieder von vorne an.
Wann hat das endlich mal ein Ende…
Guten Morgen,
er wird also im Prinzip in Deine häusliche Pflege entlassen? Oder kann er das auch alles alleine machen ( was auch immer da jetzt nötig ist )?
Ja genau. Er wird noch Hilfe brauchen bei vielem. Er muss auch immer noch das laufen wieder neu lernen und Muskeln aufbauen .
Ich habe jetzt den Faden nicht nochmal durchgelesen, ist eine Anschlusstherapie geplant?
Er wurde für eine Reha angemeldet, aber einen freien Platz wird es wohl nicht geben.
Liebe Grüße, Mine
Hallo,
Mein Mann wird wahrscheinlich zum Ende der Woche entlassen. Seine Leber- und Nierenwerte verbessern sich weiter und man kann ihm im Krankenhaus jetzt nicht mehr weiter helfen.
Das körperliche muss er nun zuhause weiter aufbauen und natürlich auch weiterhin an der Abstinenz arbeiten.
Wir werden jetzt noch eine Ausstattung an Utensilien aus dem Sanitätshaus bekommen. Mal sehen wann dies so weit sein wird. Er kann nämlich erst nach Hause kommen wenn ich alles da habe, sonst würde das nicht funktionieren.
Bin gespannt auf die kommende Zeit und habe aber auch etwas Respekt davor wie es wird.
Liebe Grüße, Mine
Manchmal passieren Dinge, die ein Leben von heut auf morgen ändern können. Dann fragt man sich ob überhaupt alles Sinn macht weiter zu machen. Aber ja, es macht Sinn. Für mich, für meine Kinder, für meine Familie und auch irgendwie für meinen Mann.
Mein Leben wird sich ändern. Es kann sich in die eine oder andere Richtung ändern. Ich weiß noch nicht wie es wird, aber mir ist klar geworden das ich mein Leben zu dem besten Leben für mich machen will.
Ich will Dinge erleben, ich will mir Träume erfüllen auch wenn die grade unerreichbar erscheinen, ich will machen was mir gut tut und mich frei fühlen.
Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder an einen Traum gedacht den ich schon mal hatte, aber dieses Mal will ich mir diesen Traum erfüllen.
Ich habe mich heute schon informiert und ich will das unbedingt machen. Egal wie lange es dauern wird.
Ich schaue sporadisch immer mal hier im Forum rein und ich freu mich sehr, das man an mich denkt und wissen möchte wie es mir bzw uns geht.
Meine Gedanken habe ich ja oben schon geschrieben. Meinem Mann geht es auch schon besser. Er kann mit einem Rollator kurze Strecken laufen und hat heute das erste Mal seit langer Zeit geduscht. Das war ein schöner Erfolg. Seine Nieren arbeiten noch immer nicht ordentlich und da warten wir darauf das sie es wieder tun. Ansonsten können die Ärzte grade nichts weiter schlechtes sagen. Die Leber erholt sich langsam aber es kann noch Wochen oder Monate dauern bis der gelbe Farbstoff abgebaut wurde.
Hallo,
Ich möchte mich mal wieder melden.
Mir geht es aktuell soweit gut. Ich habe tagsüber genug zu tun sodass nicht viel Zeit ist zum Gedanken machen.
Heute war ich ganz alleine shoppen und habe im Sale zugeschlagen. Dann war ich noch mit meinem Auto in der Waschanlage und habe Glühbirnen gewechselt. Selbst ist die Frau. 💪🏼
Ansonsten ist mein Mann noch im Krankenhaus. Der Arzt hat gesagt das er sicherlich noch 3-4 Wochen dort bleiben wird wenn er keinen Reha Platz bekommt, was ziemlich unwahrscheinlich ist.
Ich habe schon mit dem Sozialdienst vom Krankenhaus gesprochen über weitere Optionen wenn er entlassen wird und keine Reha geht. Er ist noch zu sehr hilfsbedürftig. Es käme dann nur ein Pflegeheim in frage was ich sofort abgelehnt habe oder die Pflege zuhause mit Pflegedienst etc. Das wäre dann unsere Wahl auch wenn ich davor großen Respekt habe.
Im Moment hoffe ich das er in diesen 3-4 Wochen noch mehr zu Kräften kommt und das er zumindest mal ein bisschen laufen kann mit einer Gehhilfe oder so.
Liebe Grüße, Mine
Vielen Dank Momo, nehme die Umarmung gerne an. ☺️
Ich werd euch gerne nach dem Krankenhaus und der Reha mit nehmen. Aktuell macht es wohl keinen Sinn hier groß was zu schreiben was er sagt. Ihr habt ja auch recht. Man kann es jetzt noch nicht wissen wie es wirklich wird.
Ich hatte aber schon Gespräche mit Familie und Freunden und wirklich alle unterstützen mich in meinem Plan B falls er irgendwann benötigt wird.
Liebe Grüße und gute Nacht 🥱
Ja, mein Mann ist noch im Krankenhaus. Eine Entlassung ist auch aktuell nicht in Sicht.
Er hatte aber schon Gespräche mit Ärzten und hat sich im Anschluss für eine Reha in einer Suchtklinik entschieden.
Ich will da gar nicht viel zu schreiben, denn es wird vermutlich eh wieder alles zerrissen was ich sage…
Hallo,
Ich fühle mich okay. Heute haben wir einen Mutter-Tochter-Ausflug gemacht. Das war sehr schön.
Vor allem abends werde ich traurig. Ich fühle mich dann einsam obwohl ich nicht alleine zuhause bin.
Tagsüber geht es mir dafür umso besser.
Ich erfreue mich an kleinen Dingen und bin dankbar für das was ich habe.
Ich weiß im Moment nicht was ich sonst noch schreiben soll.
Liebe Grüße
Ich denke ich habe es etwas falsch formuliert.
Er hat es begriffen das er lebenslang abstinent sein muss.
Jetzt muss er das nur noch schaffen und sich nicht triggern lassen bzw die Trigger irgendwie überwinden, wie auch immer man das macht.
Das wird er dann hoffentlich lernen in einer Therapie oder Reha oä nach dem Krankenhaus Aufenthalt.
Da kann ich ihm nicht bei helfen.
Guten Morgen,
Gestern konnte ich das erste Mal seit mein Mann trinkt mit ihm vernünftig darüber sprechen ohne das er alles abwinkt.
Ich habe ihm gesagt das es vielen Menschen genauso geht, es eine Krankheit ist und er nichts dafür kann das er sie bekommen hat.
Er solle am besten offen dazu stehen und dafür muss man sich nicht schämen.
Er sagte daraufhin das es ja nicht schlimm sei es zu sagen und er habe es übertrieben.
Auf diese Worte habe ich so lange gewartet und bin froh das er sie nun gesagt hat.
Es könnte jetzt tatsächlich alles gut werden.
Im Hinterkopf hab ich immer noch „was wäre wenn“ aber im Moment läuft alles gut.
Nachher werde ich ihn wieder besuchen. Gestern konnte er doch nicht verlegt werden, aber vielleicht ja heute. Dann könnte er seinen Sohn zumindest mal wieder sehen. Unsere Tochter wartet auch sehnsüchtig ihn zu sehen aber ich musste sie immer noch vertrösten. Das tut mir sehr leid für sie. Aber ich hoffe das es zum Wochenende dann klappt.
Lg und einen schönen Tag
Hallo Mine , wie geht Dir ? , und wie geht Dein Man?
Schreib bisschen. Liebe Gruße Iwona
Hallo Iwona,
Ich habe schon einiges geschrieben in Beiträgen weiter oben 😊
Liebe Grüße
Hallo,
Wenn er von der Intensiv-Station runter ist, könnte er sich theoretisch auch frei bewegen. Er ist ja nicht richterlich eingewiesen.
Das ist richtig, aber auch in der Praxis nicht möglich. Er ist auf Hilfe angewiesen. Kann nicht laufen und sitzen war selbst gestern nach ein paar Minuten für ihn unerträglich
Es wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt um mit den Ärzten und dem Sozialdienst zu besprechen wie es nach dem Krankenhaus weitergehen kann. Evtl. kann er ja in eine Reha? Schlimm genug war es ja wohl.
Ich hab ihm gestern schon meine Gedanken dazu erzählt das er hier erstmal „gesund“ gemacht wird und im Anschluss ne Reha machen kann. Und er selber hat eine Kur vorgeschlagen (am liebsten als Familie sagte er, aber das geht wohl eher nicht). Da müssen wir uns jetzt also mal schlau machen was geht.
Danke auch für die anderen Nachrichten. Mir geht es aktuell auch viel besser. Kann mich wieder besser um die Kinder kümmern, auch wenn die Hutschnur manchmal doch sehr kurz ist und kurz vor dem platzen. Ich kann langsam wieder besser schlafen, habe keine Panikattacken mehr nachts und auch essen kann ich wieder. Kleinere Portionen als vorher, aber das sehe ich nicht als Problem an 😀
Liebe Grüße
Hi ihr Lieben,
Habe mich bewusst ein paar Tage nicht gemeldet. Mir haben einige Ansätze nicht so gefallen, also wollte ich mich etwas distanzieren.
Ich weiß, das hier einige schon ihre Erfahrungen gemacht haben und diese dann mitteilen. Ist auch total in Ordnung, aber ich muss diese ja nicht für mich selber auch so akzeptieren.
Und ich weiß das es den perfekten Alloholiker nicht oft gibt, also trocken wird und bis ans Lebensende bleibt.
Ich mag diesen Gedanken aber aktuell und bin fein damit. Wenn es dann doch ganz anders kommt? Ja mein Gott. Dann ist es so und dann kann ich meine Konsequenzen daraus ziehen. Ich will mir jetzt noch keinen fixen Plan B überlegen. Es existiert der grobe Plan in meinem Kopf und der kann fortgeführt werden, wenn er benötigt wird.
Im Moment ist mein Mann seit fast 2,5 Wochen trocken. Im Krankenhaus bekommt er ja auch schwer was.
Er ist auch inzwischen erwacht und es geht ihm soweit gut. Er wird morgen von der Intensivstation entlassen und auf einen andere Station verlegt.
Er möchte nicht mehr trinken und ich glaube ihm das. Es ist traurig ihn zu sehen wie er sich quält weil seine Muskeln durch die letzten 2 Wochen fast komplett verschwunden sind. Er kann arme und Beine nur mit Mühe und Not bewegen und etwas fest halten ist fast noch unmöglich. Aber er lebt und er sagt er wird sowas nie wieder tun. Wir erzählen ihm nach und nach was passiert war und er ist geschockt darüber.
Heute hab ich ihm von einem ehemaligen „Freund“ erzählt. Ebenfalls starker Alkoholiker. War auch im Krankenhaus deshalb, hat sich am selben Tag entlassen und ist direkt zur Tankstelle und Nachschub zu kaufen. Seine Worte dazu waren: Der ist ja noch bekloppter als ich!
Wir haben uns schon vor längerer Zeit von diesem Menschen distanziert weil auch andere Dinge nicht so passten aber mit seiner Frau hab ich sporadischen Kontakt, daher hab ich davon erfahren.
Also, das wollte ich gerne einmal los werden…
Liebe Grüße
Neee, wir sind seit 13 Jahren zusammen und er trinkt seit 6 Jahren vermehrt.
Denke hauptsächlich kam es durch den Verlust vom Job damals.