Weißt du, dieses Helfen und Sorgen ist leider deine Co-Abhängigkeit zu deinem alkoholerkranktem Partner. Du entscheidest selbst wie viel Raum du ihm und seiner Erkrankung von deinem Leben geben möchtest. Es ist allerdings schwer für dich selbst zu heilen und aus der Co-Abhängigkeit zu kommen, solange du keinen Abstand zu deinem Partner und seinen Problemen hast. Du brauchst dich nicht um ihn kümmern, das sind nicht deine Aufgaben. Er ist krank und Kranken soll man helfen, ja, aber bei ihm ist es eine Suchterkrankung, die nur er selbst beeinflusst. Er macht sich sterbenskrank durch seinen extremen Alkoholkonsum. Er könnte aufhören, wenn er wollte und überleben, aber er hat sich entschieden weiter zu machen, keine Hilfe zu holen und konsumiert täglich seine Dosis Gift - und du gibst ihm den Raum, das Geld, Aufmerksamkeit und Sicherheit das er seinen "Selbstmord auf Raten" weiter durch führen kann. Du unterstützt nicht ihn und seine Gesundheit, sondern einzig und allein seine Sucht, die ihn immer schwächer werden lässt. Das solltest du immer bedenken, seine Sucht liebt dich als Co-Abhängige und du hilfst und unterstützr ihn momentan darin, seine Sucht in Ruhe und ungestört auszuleben. Er wird auch durch dein aufopferndes Verhalten nicht mehr gesund werden, er wird daran zu Grunde gehen.
Wenn du abspringst und ihn in Liebe gehen lässt, das andere sich um ihn kümmerm, die ihn professionel begleiten und unterstützen, hat er die letzte und einzige Chance gesund zu werden bzw nicht noch weiter abzurutschen und befindet sich in der Betreuung die ER wirklich braucht und nicht seine Sucht.
Du füttersr seine Sucht mit allem was du gibst, tust und machst. Du opferst deine Lebzeit, deine Kraft um einen Alkoholsüchtigen weiter in seinen täglichen Konsum zu unterstützen und bereitest ihm noch sein Nest vor, in dem er eines Tages sterben wird.
Soll so dein Leben weiter gehen? Willst du ihn nicht lieber Stück für Stück in professionelle Hände geben, ihn aus deinen Lebensbereichen gehen und ihn selbst entscheiden lassen ob er leben oder sterben möchte? Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, du brauchst dich nicht schämen, das du ihn nicht retten kannst, er ist Suchtkrank, er führt seinen eigenen Kampf. Du hast bis hier hin so viel versucht und getan für ihn und das ist bemerkenswert, aber es wird die Zeit kommen, in der du ihn loslassen musst, für dich, für dein Leben. Auch wenn du dich verantwortlich für ihn fühlst, du hattest nie die Verantwortung für ihn, einzig und allein für dich und dein Wohlbefinden, dein Leben.
Auch wenn es schwer fällt ihn loszulassen, ist es der einzig richtige Weg den du für dich gehen kannst, eure Partnerschaft existiert schon lange nicht mehr. Du bist die ganze Zeit allein und er an der Flasche. Er kümmert sich nicht um dich oder wies dir geht, er hat sich gegen dich entschieden und du bist aber immer noch da und er nutzt dich aus.
Hier ist niemand böse zu dir und es ist wahrlich nicht leicht geliebte Menschen gehen zu lassen, vorallem wenn sie süchtig sind, aber manchmal muss man loslassen, bevor man selbst tot unglücklich wird.