Beiträge von Lila77

    Falls sie vor eurer Haustür steht, lass sie nicht rein! Versuche ihr immer wieder zu erklähren was Sache ist, klar und deutlich, ohne in ein Gespräch reingezogen zu werden und ihr Raum zu geben. Bitte sie das sie geht und falls sie es nicht tut und evtl einen Aufstand macht, dann scheue nicht davor Polizei oder Angehörige zu informieren, die sie weg begleiten. Stell dich auf, deine Familie und mach dir einen "Notfallplan" für den Fall der Fälle. Sie muss euch in ihrem Zustand in Ruhe lassen, vorallem auch die Kinder, das ist ganz wichtig. Und bleib immer ruhig bei allem, auch wenn es schwer ist - du hast keine Schuld daran -> sie muss in die Schranken gewiesen werden.

    Es gibt auch viele Beratungsstellen, die dich auch nochmal stärken können, das du die nächste Zeit packst und nicht einknickst. Sie bleibt eine Gefährdung für euch, solange sie sich nicht ändert und altiv was in Richtung Langzeittherapie macht.

    Ganz liebe Grüße

    NiLiHaMi Du kannst so stolz auf dich sein und deine Kinder können stolz auf ihren Vater sein, der die Grenzen setzt und sie schützt!

    Ich hoffe auch sehr das sie euch in Ruhe lässt und ihr jetzt stark als Familie seit und ihr Verhalten in keinster Weise mehr geduldet wird.

    Sie muss jetzt ihren eigenen Weg finden und darf euch nie mehr was antun, egal in welcher Form. Bleib da hart und eisern und lass auch du sie in Ruhe um selbst zur Ruhe zu kommen. Du bist nicht mehr für sie verantwortlich und trägst ihre Last nicht mehr.

    Du darfst traurig über den Verlust sein, aber die Zukunft kann so positiv werden und darauf solltest du dich immer konzentrieren und nur noch daran arbeiten. Der Schmerz wird irgendwann Stärke werden und du kannst dir deine Zukunft so aufbauen, wie du sie dir mit den Kindern wünscht, ganz ohne das Drama und all das Schlechte. Lass dir Zeit alles zu verarbeiten, aber es wird alles Besser werden, wenn du jetzt fokussiert auf die Zukunft bleibst.

    Hey,

    am Besten du machst ihr deutlich das sie in ihrem Zustand und mit diesem Hoch und Runter eine Gefahr für die Kinder darstellt und sie ernsthaft ihr Leben in den Griff bekommen muss, das sonst absolut Feietabend ist und deine Kinder und du Abstand von ihr nehmt, solange sie nicht trocken ist und das belegen kann. Eure Beziehung ist durch ihr Verhalten gescheitert, das ist Fakt. Jetzt geht's darum euch vor ihr zu schützen und weiter ein gesundes, stabiles Leben lebt und du nur noch stark für die Kinder und dich bist. Sie hat euch für den Alkohol verlassen und fügt euch immensen Schaden zu. Sie weiß wo sie sich professionelle Hilfe suchen kann. Du kannst ihr nicht mehr helfen. Grenzt euch ab, das musst du tun! und bleib bei deinen Kindern.

    Ich wünsche euch Alles alles Gute, das du und deine Kinder da raus kommt!

    Liebe Grüße

    Ja, jeder Körper reagiert anders auf Alkohol / Alkoholentzug und jemand der ziemlich große Mengen daurrhaft gewöhnt ist, bei dem merkt man dann auch erst ab extremen Mengen was. Mein Ex hat innerhalb 1. Stunde eine Flasche Schnaps pur gesoffen, davor einen Kasten Bier und undund dazwischen... der konnte danach immer noch grade stehen und weiter trinken. Da er nie einen Entzug gemacht hat, weiß niemand wie der verlaufen würde. Jedoch hat er nach ein paar Stunden "Abstinenz" bereits extrem gezittert, geschwitzt und war verwirrt und stimmungsgeladen.

    Dein Partner kann sich glücklich schätzen, das er so wenige heftige Entzugserscheinungen hat, das kann viel böser sein. Wenn er weiter trinkt wirds schlimmer werden mit den Folgen, das ist sicher.

    Du kannst wirklich nur strong bei dir bleiben und musst an dich und dein Leben denken. Finde sehr gut das du sein Trinkverhalten nicht tolerierst und ihm klar Grenzen setzt. Leider hält er sich nicht dran und da musst du konsequent bleiben und auch wirklich sagen, das er sich zwischen dir und dem Alkohol entscheiden muss, sonst ist es Zeit ihn gehen zu lassen. Denn du bist nicht verantwortlich für ihn und kannst ihm nicht mehr geben als die Unterstützung die du ihm bereits gegeben hast. Mehr kannst du für ihn nicht tun. Zu mal er noch nicht wirklich einsichtig ist undder Alkohol ihm noch zu gut schmeckt. Ganz toll das du deine Grenzen ziehst und jetzt musst du sehen ob das ganze mit ihm eine Zukunft hat, du leidest ja auch schon unter seiner Trunkenheit und hast für dich entschieden das du sowas in deinem Leben nicht willst.

    Die Entscheidung kannst du ihm nicht abnehmen. Entweder du bist ihm wichtiger oder der Alkohol. Und warte nicht zu lange, mach ihm klipp und klar deutlich das du gehst, wenn er nicht nüchtern wird und bleibt. Lebe dein Leben und grenz dich weiter von ihm ab, sonst rutscht du selbst weiter rein und das soll nicht sein.

    Liebe Grüße!

    Hallo Liesel!

    Ich habe mich früher auch ziemlich angegriffen gefühlt, als andere Menschen etwas über mein "Privatleben" gesagt haben und mich gewarnt haben. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, hätte ich auf sie gehört. Natürlich ist die Meinung anderer nicht immer die selbe, aber wenn es darum geht das es mir schlecht mit einer Situation geht und mir andere helfen wollen, habe ich gelernt zu zuhören, einfach, weil jeder seine Erfahrungen im Leben macht. Ich selbst habe immer geschaut, wann ich Tips annehmen, umsetzen oder verwerfe, weil sie nicht zu mir und der Situation passen. Jedoch ist es nie falsch Hilfe, gute Ratschläge anzunehmen. Aber niemand verurteilt dich ( und wenn ist es die Situation die du oft geschildert hast). Es ist und bleibt dein Leben und dein Weg, der für dich und deine Tochter positiv verlaufen soll.

    Meine besten Freunde, die mich "retten" wollten, konnten es vielleicht nicht so schnell wie sie wollten, aber sie haben mich immer geliebt und wertgeschätzt, auch wenn ich die falschen Wege gegangen bin und noch nicht soweit war.

    Ich wünsche dir für die Zukunft ganz viel Kraft und alles Gute euch!

    Dagmar

    Da hast du vollkommen Recht, auch das ich persönlich mit üblen, manipulativen Geschichten zu tun hatte. Aber auch freundliche, zuvorkommende und emphatische Menschen kenne, welche über ihr Problem wissen und auch einen anderen Umgang mit der Erkrankung pflegen und auch nicht manipulieren.

    Ich wollte das auch nicht auf alle Alkoholerkrankten beziehen, tut mir sehr leid, das ich etwas zu allgemein auf das Thema geantwortet habe und danke für deine Richtigstellung! 🙏🏻

    Oh lieben Dank für deine Worte! <3

    Es ist nicht leicht aus der Manipulation und der Hoffnung raus zukommen, genauso einen Menschen wirklich "In Liebe gehen zu lassen", auch wenn es die Hölle auf Erden war. Es hat ganz viel mit einem Selbst zu tun und den eigenen Glaubenssätzen, die man im Leben erlernt. Ein ganz neues Leben zu beginnen, auch wenn dein Kind, das Liebste was du hast, vielleicht eines Tages Kontakt zu dem Menschen bekommt, der einem so viel schlechtes angetan hat und sich selbst nicht unter Kontrolle hat und wirklich sehr tief in der Krankheit steckt, ist wahnsinnig. Und doch zu wissen das man selbst der Fels gegen all das Schlechte werden kann, gibt einem mehr Sinn als an dem Vergangenen ewig festzuhalten.

    Ich denke es ist ganz wichtig das man sich immer bewusst macht das Alkoholabhängigkeit und andere Süchte furchtbare, zerstörerische Krankheiten sind und wir uns alle davor in Acht nehmen und sie verstehen lernen sollten und das keiner das Leid eines anderen tragen kann, das die Co Abhängigkeit genauso krank und süchtig macht und ebenso sinnlos ist, auch wenn es anfangs das Gefühl von Liebe und Zuneigung war.

    Jeder hat nur das eine Leben und das soll nicht zur Qual werden, sondern gelebt werden.

    Und auch das man nie allein ist und Unterstützung findet um ein besseres Bewusstsein für die Alkhoholkrankheit zubekommen, ist so wunderbar und gibt so viel Stärke! Deshalb ganz viel Lob und Dank an das Forum! Alkohohl und Süchte sind menschlich, aber können auch zu einem Prozess für ein gesundes, glückliches Leben werden.

    Hey Jump :)

    das stimmt, ich bin momentan bei anderen aktiv, wohl auch um selbst meine Erfahrungen und Gedanken zu sortieren. Mir ist vieles gelungen in der Zwischenzeit, konzentriere mich sehr auf unser Leben und die Zukunft. Auch das sich mein Ex uns nicht mehr nähern darf, hat mir wieder Luft zum Atmen gegeben. Wie es in Zukunft mit ihm weiter geht und was noch kommt oder ob überhaupt noch was von ihm kommt steht in den Sternen. Die Ungewissheit ist manchmal sehr schwer, da es in unserem Fall um meinen Sohn geht und in wiefern er seinen Vater überhaupt kennen lernen wird. Ich traue meinem Ex nicht mehr, es ist zu viel vorgefallen und doch muss ich da eine Balance für mein Kind finden, falls es soweit sein sollte. Wir sind aber nicht allein und haben gute Unterstützung an der Seite, das gibt mir viel Sicherheit. Es gibt Tage an denen ich ein totales Gefühlsmischmasch bekomme und viel an alles Vergangene denken muss, Angst bekomme und denke das ich es nicht schaffe aus der Co Abhängigkeit zu kommen, falls eines Tages wieder Kontakt entstehen sollte. Das triggert und zieht mich runter, auch die ganzen Lügen vor Gericht und dieses Scheinbild eines nassen Trinkers sind extrem belastend, da er nie einsichtig ist. Manchmal denke ich das ich kein Angehöriger "mehr" bin und dann sehe ich meinen Sohn und weiß, dass ich das alles für ihn, seine Sicherheit und gute Zukunft tue. Es fällt mir innerlich schwer wirklich das Buch zu schließen, vielleicht aus Angst und Unwissenheit vor dem was kommt. Und doch weiß ich das ich ihn und die Gedanken loslassen darf, das es niemals mehr ein gemeimsames Leben geben wird, auch wenn wir durch unseren Sohn verbunden bleiben. Ich wünschte mein Ex ließe uns in Ruhe und es gäbe keine weiteres Gerichtstermine mehr, aber er zieht das extrem in die Länge. Vielleicht wird er auch gesund eines Tages, aber ich kämpfe weiter für meinen Sohn und mich und baue grade neue Wege und mache mir immer wieder bewusst, dass ich, obwohl ich seit nun schon Jahren aus der Beziehung raus bin, nie wieder in den Teufelskreis zurück gehe und meine Grenzen immer wieder neu definiere und stärke. Und das es trotzdem vollkommen ok ist, das Gedanken und Gefühle von früher hoch kommen, wie Trauer, Wut, Angst, sich selbst klein zu machen... die aber nichts mit der Realität zu tun haben und merke das mir das beim Verarbeiten sehr hilft, es einfach zu zulassen und mich dadurch selbst wieder zu stärken und voll bei mir zu sein. Jeden Tag stark bin ich auch nicht, doch ich habe in meinem Leben Halt gefunden und mich weiter entwickelt, auch wenn der Prozess nie abgeschlossen sein wird und ich niemals aufhöre zu lernen und für mich und mein Leben einzustehen. Ich freue mich das der Frühling da ist und auf ruhiges Fahrwasser. 🌺

    Dein Ex ist süchtig, auch meiner hat immer wieder das Opfer gespielt, Mitleid geschürt und alles runter gespielt. Diese Menschen machen einen wahnsinnig mit ihren Versuchen ihre Krankheit schön zu reden und sich selbst anders darzuszellen, sie leben in einer ganz anderen Realität als wir. Doch nur Taten zählen und die passieren nie. Die manipulieren dich einfach extrem, je nach dem wie sie auch charakterlich drauf sind und wie egal ihnen die Gefühle und das Wohlbefinden anderer ist. Sie benutzen einen nur als Mittel zum Zweck, seis die innere Leere zu füllen, meistens sind Alkoholiker und andere Süchtige ziemlich leer und einsam innen drin, ein Scheinbild nach außen hin auf zubauen, damit niemand ihre Probleme und ihr zerstörtes und verletztes Inneres sieht und sie gesellschaftlich mit Frau, Mann, Familie glänzen können oder das sie gar ihre Mitmenschen finanziell, materiell und natürlich emotional ausnutzen, da ihnen selbst diese Fähigkeiten für ein stabiles Fundament im Leben fehlen und sie mitunter durch ihre Sucht auch finanzielle und Existenzprobleme bekommen.

    Diesen Teufelskreis können wir als Angehörige oder Ex Partner nur durch brechen, wenn wir selbst unser eigenes Leben ohne einen Süchtigen aufbauen, sonst gehen wir mit unter eines Tages.

    Mein Ex tut mir auch leid - er ist ein armer, verletzter Junge, der sich nie selbst gefunden hat und viel zu früh süchtig geworden ist und jetzt daran zerbricht je älter er wird. Vielleicht wird er eines Tages mit seiner Sucht zu Ende gehen oder er schafft es doch noch mal für sich selbst andere Wege zu gehen, das weiß aber nur er selbst. Auch wenn wir Mitleid haben, dürfen wir nicht vergessen das der nasse Alkoholiker niemals Mitleid mit uns Co's hat, egal was wir erleben, wie traumatisiert wir werden oder ob uns psychisch und körperlich etwas passiert, die denken nicht an uns, sonst würden sie nicht immer wieder ihr Schmierentheater vor uns veranstalten, was uns nur länger in kranken Beziehungen hält.

    Mein Ex hat auch alles konsumiert was er kriegen konnte, eine hoch explosive Mischung und jeder Mensch weiß was er zu sich nimmt. Das brauchst du nie mehr ertragen und mit machen. Ich wünsche dir von Herzen das du weiter gehst und eines Tages jemanden kennen lernst, der dich verdient hat und wo du die Nr. 1 bist! In deinem eigenen Leben bist du jetzt schon die 1. und darum sei gut zu dir und höre immer auf dein Bauchgefühl und deine inneren Grenzen, die lügen nie.

    Alles Liebe dir :)

    Denisa80

    Ich habe das Selbe erlebt. Und es ist verdammt schwer, alles "zu verkraften".

    Du kannst niemanden ändern, nur dich selbst. Und du kannst Luftsprünge machen, das du es geschafft hast dich zu trennen. Du sagst das du es eine Achterbahnfahrt war und du ihn sehr geliebt hast in den guten Momenten. Irgendwann wird jemand kommen, der dir nur noch gute Momente beschert, ganz ohne Sucht. Dein Ex muss tief fallen, damit er überhaupt spürt was mit ihm los ist, du hast das Richtige getan und entweder er schafft es eines Tages oder nicht, das muss er selbst entscheiden. Du bist frei und kannst wieder zu Kräften kommen und neu durch starten.

    Bitte hake das Thema mit ihm wirklich ab, es würde Jahre dauern bis er gesund werden würde. Jahre die du für dich verschwenden würdest.

    So viel Liebe und Zeit die du ihm gegeben hast, die gebe nun dir selbst und trage die Liebe wieder ganz bei dir. Dadurch können wieder schöne Dinge neu entstehen!

    Schreibe dir all deine Gedanken und Gefühle von der Seele, rede mit guten Freunden und mach ganz viel für dich selbst, erfülle dir Wünsche und Träume und zieh eine Mauer gegen ihn und bleib immer dabei. So einen Menschen brauchst du in deinem Leben nicht und du bist ihn nichts mehr schuldig oder kannst ihm irgendwie helfen.

    Hey Denisa,

    ich ist völlig normal verletzt, wütend und schlechte Gefühle zu haben. Lass die Gefühle auch zu, du brauchst Zeit zum verarbeiten der ganzen Situation. Tu dir jetzt ganz viel Gutes und lass ihn los. Er lebt sein Leben weiter und du auch! Du hast die Chance dein Leben jetzt so zu gestalten wie du es willst, ohne Suchten und manipulative Menschen, die dir überhaupt nicht gut tun. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Es ist super, das du stark bleibst und den Kontakt abgebrochen hast! Das war und ist richtig stark von dir und ich kann dir versprechen, das es bald schon besser wird und wieder viele sonnige Tage kommen! Du bist soweit gekommen und du schaffst es wieder rauszukommen und deine Erlebnisse und Gefühle werden Erfahrungen werden, die du positiv mit nehmen kannst. Du machst das Richtige für dich und irgendwann weißt du wozu diese harte Zeit gut war.

    Fühl dich gedrückt und Kopf hoch, dann rutscht die Krone auch nicht. :)

    Liebe Grüße

    Hallo Liesel,

    ich denke bei dir ist es an der Zeit dein Leben grundlegend zu ändern. Du leidest schon seit Jahren unter deinem Partner und für deine Tochter ist es völlig normal, wie er ist, wie du bist, wie es läuft. Entweder du änderst wirklich von Heute auf Morgen Etwas, beißt in den sauren Apfel und ja auch du musst dann "leiden" oder du lässt alles so wie es ist und da kann ich dir versprechen das deine Tochter dir irgendwann die Schuld an allem geben wird. Das ihr Papa ihr Geld klaut, ist für sie "in Ordnung", denn es passiert ja nichts. Sie wird eines Tages sagen, das du unfähig bist und sogar den Papa vorziehen, ob er krank ist oder nicht. Entweder du änderst jetzt etwas und bist stark oder du verlierst deine Tochter, das ist der Punkt. Das du dich selbst schon verloren hast, damit lebst du bereits, aber jetzt geht es nur noch um dein Kind. Wenn du jetzt etwas änderst, wird sie irgendwann stolz auf dich sein und später selbst Handeln, wenn sie Probleme hat. Wenn du nichts tust, wird sie auch nichts tun und dadurch das für sie "Süchte" normal sind, kann man nur hoffen das sie nicht selbst abrutscht. Bitte denk nicht an dich, denk an deine Tochter, die es verdient hat, vorallem jetzt in der Pubertät, eine starke Mutterrolle zu haben, die sie braucht um später selbst ein gutes Leben für sich aufbauen zu können. Wenn du ihr dieses Handwerkzeug jetzt nicht mit gibst, wirst du sie verlieren.

    Und egal was war, es ist nie zu spät etwas zu ändern. Und es ist egal wie lange du gewartet hast, wenn du jetzt handelst, kannst du deiner Tochter noch etwas Gutes mit auf den Weg geben und vorallem ihre starke Mama sein, die für euer gutes Leben kämpft.

    Du rührst wirklich schon viel zu lange im Brei rum, hast dir dein Leben so gestaltet das es für dich passt. Lässt dein Kind bei einem völlig kranken Vater und tust als wäre es alles nie schlimm genug um ein Ende zu machen. Wann kommt das Ende? Wenn du deinen Job nicht mehr machen kannst vllt durch die Schulden deines Mannes? Wenn du deine Tochter verlierst? Irgendwann wird auch dein "Co" Gerüst zerbrechen und du hast nichts mehr, egal ob materiell, finanziell oder emotional. Ist es das wert dort weiter stehen zu bleiben? Dein Partner kann schon lange nicht mehr und auch du tust ihm keinen Gefallen mit deinem "immer von Problemen davon zu laufen", damit zerstörst du selbst alles. Sieh dem Problem in die Augen und hol dir all die Hilfe die du kriegen kannst - denn die gibt es und es ist niemals schlimm oder peinlich um Hilfe zu bitten, das ist einfach nur mutig und stark!

    Ich wünsche mir für deine Tochter und dich alles Gute, aber du musst es jetzt tun!

    Liebe Grüße

    solom

    Du machst da schon Alles richtig. Er will nichts ändern - sein Problem. Du bietest ihm etwas Vernünftiges an, will er nicht - sein Problem. Du willst Abstand und Ruhe vor ihm - dein absolutes Recht! Du tust alles um als Mama zu funktionieren und ihm den Kontakt trotz Schwierigkeiten zu ermöglichen - ganz stark von dir!

    Er ist gefragt, nicht du. Du bist die Mama und hast dein eigenes Leben. Wenn es mit ihm gar nicht geht, informiere dich beim Jugendamt und rede mit denen über seine Suchtproblematik und das kein vernünftiges Gespräch mit ihm privat möglich ist. Du brauchst nicht allein vor dem Problem stehen, zu mal es eigentlich nicht deins, sondern seins ist. Vertrete auf jeden Fall deine Grenzen und halte so gut es geht Abstand, damit er nicht noch mehr Energie raubt.

    Ganz liebe Grüße!

    Hey,

    du musst dir ganz klar bewusst machen, dass er immer ein Alkoholiker bleiben wird. Er hatte einen Rückfall, egal wie viel und was für Alkohol er trinkt - er trinkt. Und du rutscht dadurch erneut in die Co-Abhängigkeit und fängst wieder an ihn kontrollieren/überwachen zu müssen. Die Hoffnung stirbt immer zu letzt, aber bei Alkohol gibt es keine Hoffnung auf Besserung. Solange er trinkt gibt es keine Hoffnung und du kannst nichts mehr für ihn tun, ich weiß wie schwer das ist, aber wenn er Hilfe braucht, weiß er wo er sich melden und hingehen kann, er war ja schon in der Reha. Du kannst nur Abstand zu ihm nehmen und gucken das der Umgang mit deinem Sohn zu seinem Vater positiv verlaufen kann. Du bist da raus - und sonst bleibt alles wie es immer war und du bleibst in der Spirale Co-abhängig zu sein. Du kannst dich nur selbst verändern und stark für deinen Sohn sein! Dein Ex Partner muss seinen eigenen Weg finden, ob mit oder ohne Alkohol, das ist ihm überlassen.

    Ganz liebe Grüße

    Huhu, pass wirklich auf dich auf!

    Hatte auch so einen Kanidaten. Ich war fassungslos, entsetzt als diese Aggressivität zum Vorschein kam, Möbel, später Tiere und ja auch Menschen kamen hinzu! Deshalb Vorsicht und langsam aber sicher gehen, das kann sonst wirklich gefährlich enden. Er hat keine Kontrolle und wenn du einmal etwas falsches tust oder sagst, dann stehst du auf einmal im Mittelpunkt und er weiß doch im Suff gar nicht mehr was er tut.

    Er hat heftige Probleme und du musst jetzt dich schützen und von ihm los kommen. Das wird immer schlimmer werden wenn du bleibst, das kann ich dir zu 100% versichern. Wenn dir dein Leben lieb ist, dann geh bitte. Ich habe lange nicht wahhaben wollen was passiert, habe Warnungen ignoriert, doch ich bin raus gekommen und das war der beste Entschluss meines Lebens! Ich will nicht wissen was passiert wäre, wenn ich geblieben wäre. Aggresivität ist nicht zu entschuldigen, vorallem nicht betrunken, da die Hemschwelle weg fällt und wirklich schlimme Dinge passieren können. Diesem Menschen kannst du nicht helfen.

    Ganz liebe Grüße

    Hey Sanni,

    du kannst das Alles schaffen und wirst das auch! Es ist ganz wunderbar das du dir Hilfe suchst und offen darüber sprichst, es dir von der Seele schreibst. Leider hinter lässt so eine Beziehung extreme Wunden, die lange brauchen wieder zu heilen. Erstmal musst du nur stark bleiben und den Kontakt zu ihm weiter reduzieren. Du hast alles getan was in deiner Macht stand diesem Menschen zu helfen und hast dir schlimme Dinge durch ihn angetan. Doch das alles brauchst du nicht mehr. Du bist ein freier Mensch und all das Leid hat mit ihm und seinen Problemen zu tun, nicht mit dir. Du hast an nichts Schuld und dich niemals falsch verhalten:!:Du wolltest die Liebe mit ihm leben, er kann und will es nicht. Er will das alles so bleibt und du würdest weiterhin nichts als leiden. Du hast so viel aufgegeben für ihn und jetzt musst du dein Leben wieder zurück erobern und das schaffst du Schritt für Schritt. Und auch Rückschritte und Verzweiflung gehören dazu, aber für dich und dein Leben musst du ihn loslassen, dann wird bald wieder alles positiv werden, ganz versprochen. <3 Höre absofort immer auf dein Bauchgefühl was ihn angeht und hinterfrage ihn mehr, du kannst für ihn nichts mehr tun und tu Dinge die dir gut tun und dir Kraft geben, der Frühling kommt. :)

    Ganz liebe Grüße

    Ich stimme Twizzler voll und ganz zu. Er macht jetzt den totalen Psychoterror mit dir. Mein Ex hat mich auch aufs Übelste beleidigt, runtergemacht, mir Vorwürfe, schlechtes Gewissen gemacht etc. obwohl er mich auch gleichzeitig heiraten wollte und mich ja über Alles geliebt hat. Alles Schwachsinn, alles nur ein krankes Spiel, damit er sich selbst nicht mit seinen Problemen auseinander setzen muss. Er braucht dich, weil er alleine auch nicht mehr klarkommt mit seinem Leben und nutzt dich nur aus und hat das zukünftig auch vor. Er gibt dir die Schuld an allem und macht dich fertig, damit du dich klein machst, schlecht fühlst und bei ihm bleibst. Er ist wie ein Blutsauger, der nur an sich selbst denkt. Ich kann dir eins sagen, er denkt nie an dich und dein Wohlbefinden oder das es dir gut gehen soll, NEIN, er denkt nur darüber nach wie er sein Leben weiter leben kann, mit der Sucht, mit seinen Problemen. Du bist viel zu lieb und emotional ihm gegenüber, das weiß er und er weiß ganz genau was er tun und sagen muss, damit du tust was er fordert. Der ist wie ein kleiner verzogener Junge, der mit Druck, Rumgeheule, Erpressung und schönen Worten versucht dich weiter dort zu behalten und das du tust was er sagt. Du liebst ihn, bis gleichzeitig emotional abhängig von ihm und er nutzt das alles nur aus. Er selbst kennt sich doch gar nicht und auch du kennst ihn nicht nüchtern. Selbst wenn er mal einen Entzugsversuch startet, ist er noch lange kein sicherer Partner für die Zukunft und wird dir auch nicht das geben können was du dir wünscht, weil er nicht die Person ist, die du wirklich an deiner Seite haben willst. Er ist ein Märchenerzähler und das wird er bleiben. Jetzt liegts an dir ob du weiter Märchen vorgespielt bekommen willst, die vorallem was mit Sucht, Endlosschleife, Sackgasse und Untergang zu tun haben und niemals schön enden oder zurück in die Realität gehst und dir ein neues Leben Stück für Stück aufbaust. Und nein es wird nicht leicht, aber das ist das Leben sowieso nicht, es kommen immer Höhen und Tiefen, aber du bist jung und hast einfach auch was Besseres verdient als so eine furchtbare Beziehung, die dich komplett fertig macht.

    Und Grenzen setzen fühlen sich am Anfang schlecht an, weil du lange keine gezogen hast, es fremd ist und natürlich gefallen die ihm ganz und gar nicht, das bekommst du ja von ihm zu spüren. Grenzen setzen bedeutet Mut und Wille zu haben, etwas positives für sich selbst zu verändern, die sind was ganz ganz Starkes und so wichtig. Du kannst sehr stolz auf dich sein das du erste Grenzen setzt und an dich denkst. Bleib weiterhin dabei und zieh deine Grenzen weiter, sie ermöglichen dir wieder innere Stabilität, Halt und Sicherheit, die du für dich wieder brauchst.

    Hallo,

    ich habe auch meine Erfahrung mit "zerstörten" Freundschaften währrend der Beziehung gemacht. Ich hatte einfach keine Zeit für soziale Kontakte, keine Energie und da ich selbst die Lage nicht als bedrohlich ansah, waren die engen Freundschaften dahin.

    Doch ich habe auch bemerkt, das meine Freunde stehts da waren, obwohl ich Mist gebaut hatte oder einfach ewig nichts von mir hören lassen habe. Allerdings wurden die Freundschaften nie so wie früher, da jeder sich auch anders weiter entwickelt hat. Es ist immer wichtig ehrlich zu sein und wenn wieder Kontakt besteht auch dort weiter ehrlich zu bleiben und nicht wieder in alte Muster zurück zufallen und die Freundschaften nicht wieder auf die Probe stellt, wenns grade wieder nicht passt, was dazwischen kommt etc. Klar sagen wie es einem geht und was man sich erhofft und gleichzeitig den Freund nicht überstrapazieren, sondern neu und offen sein.