aber so kurze Tagesrückblicke würden mir sicher auch helfen.
Mir haben sie geholfen.
Durch das Schreiben und den Austausch konnte ich mich reflektieren.
Ich habe einiges in meinem Leben geändert, denn "nur nicht trinken reicht nicht".
aber so kurze Tagesrückblicke würden mir sicher auch helfen.
Mir haben sie geholfen.
Durch das Schreiben und den Austausch konnte ich mich reflektieren.
Ich habe einiges in meinem Leben geändert, denn "nur nicht trinken reicht nicht".
.Das werde ich gleich kommende Woche angehen.
Sehr gut. Sollte sich dein Zustand bis dahin verschlechtern, zögere nicht die 112 zu rufen.
Melde dich wenn du beim Arzt warst.
Leider werde ich von keinem Arzt begleitet.
Warum leider? Was hindert dich daran?
Du befindest dich aktuell im kalten Entzug und der kann lebensgefährlich für dich werden.
Artikel
Kalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…
Das Forenteam
Bei einem kalten Entzug können auch nach Tagen noch schwere Komplikationen auftreten.
Suche deinen Hausarzt auf, oder ein Arzt deines Vertrauens (vlt. kannst du den Arzt wechseln) und lege die Karten auf den Tisch, dann bist du auf der sicheren Seite.
Bespreche mit ihm deine Situation. Er wird einschätzen, wie er dir bestmöglich helfen kann, u.U. auch mit Medikamenten.
Du hast eine schwere Krankheit und ihre Behandlung gehört in ärztliche Hände. Du möchtest doch nicht mit Folgeschäden deines Entzugs in dein abstinetes Leben starten.
Hallo Michl,
herzlich willkommen und gut dass du dich hier gemeldet hast.
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.
Kannst du dich da wiederfinden, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?
Wirst du aktuell bei deinem Entzug ärztlich begleitet?
Viele Grüsse
Nayouk
Stilles einfach mal probieren ist nicht möglich.
Warum? Weil dann die anderen sagen, schaut her er trinkt wieder?
Stilles einfach mal probieren ist für mich nicht möglich, weil ich Alkoholiker bin und Alkohol nicht kontrollieren kann.
Das ist ein Schutz.
Wenn ich wieder trinken wollte, dann trinke ich, weil es mir in dem Moment egal ist, auch egal, was andere von mir denken, da wäre für mich kein Schutz.
Dadurch, dass ich abhängig geworden bin, ist mir vieles schönes genommen wurden. Ich kann nicht mehr entspannt Alkohol trinken. Kein entspanntes Feierabendbier mehr. Ich kann nicht mehr ausgelassen Feiern, mit Freunden richtig großartigen Spaß haben.
Das ist nasses Denken. Denkst du es oder denkt es dir dein Suchthirn vor?
Hier zeigt sich wieder, dass ich teilweise noch nicht für mich trocken bin.
Damit hast du das nasse Denken erkannt, oder?
Als ich erkennen konnte, dass das nicht ich bin, was da an Gedanken kommt und ich dem auch nicht folgen will, wurde es einfacher. Aber für die Erkenntnis brauchte es Achtsamkeit und Zeit. Achtsamkeit gegenüber meinen Gedanken und Zeit für das Verinnerlichen
Du kennst sicher den Gelassenheitsspruch, er drückt das besser aus als ich 😉
Ich bin sauer darüber, dass ich abhängig bin. Es ärgert mich.
Ärger und Wut sind starke Gefühle, richtig genommen können sie helfen.
Wenn ich mich über etwas ärgere, was ich nicht mehr ändern kann, dann ist der Ärger kontraproduktiv.
Ich kann mich ärgern, dass ich eine Beule ins Auto gefahren habe, vlt. hilft es die nächste zu vermeiden.
Ärger darüber, dass ich Alkoholiker geworden bin, hilft mir nicht weiter, denn er kann nicht verhindern, dass ich nochmal Alkoholiker werde, weil ich es schon bin und immer sein werde.
Hallo Lebensmut,
Alles anzeigenaber ich hab hier so ein bisschen das Gefühl man denkt hier:
Überspitzt dargestellt:
- oh je ist die naiv
- was sind schon die paar Wochen, wahrscheinlich eh nur ne Trinkpause
- wir haben hier soviele kommen und gehen sehen
- die nimmt das ganze nicht ernst
- die muss sich von ihrem Mann trennen sonst wird das eh nix
Zu deinem Gefühl
- oh je ist die naiv
Niemand der es hier ernst meint (dazu zähe ich dich auch), sehe ich als naiv an, aber als unerfahren
- was sind schon die paar Wochen, wahrscheinlich eh nur ne Trinkpause
Ich bin auch Risiken in den ersten Wochen eingegangen, weil ich unerfahren und unwissend war.
Was ich daraufhin an Reaktionen bekommen habe, hat mir nicht immer gefallen.
Es gibt hier den Spruch, dort wo's piekt, da geht's lang. Immer wenn es gepiekt hat, bin ich dem nachgegangen.
Wenn etwas dran war, konnte ich meinen Weg korrigieren, wenn nicht, habe ich es liegen gelassen.
Meistens war was dran.
- wir haben hier soviele kommen und gehen sehen
Das ist leider so, aber egal ist es mir nicht. Jeder einzelne, der auf den abstinenten Weg gebracht werden kann, ist es Wert
- die nimmt das ganze nicht ernst
Das kannst nur du dir selbst beantworten, ich nehme es ernst
- die muss sich von ihrem Mann trennen sonst wird das eh nix
Das weiss ich nicht, aber für mich wäre das eine sehr gefährliche Situation gewesen und ich bin mir fast sicher, dass ICH damit gescheitert wäre.
Niemand verlangt von dir, dass du deinen Mann verlässt, aber du kannst dir überlegen, was du von ihm verlangen willst, um deine Abstinenz zu schützen und voran zubringen.
Viele Grüsse
Nayouk
Ich werde Ihnen nicht vorschreiben ob sie trinken dürfen.
Es geht darum, was es mit dir macht, wenn um dich herum Alkohol ist und in deiner Gegenwart getrunken wird. In der ersten Zeit wird davon abgeraten, sich diesem Risko auszusetzen.
Du bist gerade mal knapp 5 Wochen abstinent. Mir wäre das viel zu früh gewesen. Das erste Mal im Restaurant war ich nach ca. 3 Monaten und ich war mit meiner Frau alleine, an einem Tisch.
Ich dufte nach Katzen. Hunde mögen mich auch 🙂
Ich muss auf jeden fall noch viel wachsamer durch den Tag gehen.
Das ist eine gute Erkenntnis.
Ich muss mit den Attacken rechnen und dann in der Lage sein, entsprechend zu reagieren. Je stabiler ich in meiner Abstinenz bin, desto besser kann ich mich davor schützen. Daher heißt es gerade am Anfang Risikominimierung.
Nun, wir warnen hier vor den unkalkulierbaren Risiken eines kalten Entzugs und wollen auch niemanden dazu animieren, da es lebensgefährlich werden kann.
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
Die Trigger sind offensichtlich. Unbewusst ist, was mein Suchthirn daraus macht und das kann gefährlich werden.
Ich habe am Anfang alles gemieden, was irgendwie mit "meinem" Suchtmittel und Umgebung zu tun hatte.
Trigger , die mein Suchthirn ansprechen, sind bei jemand anderes u.U. keine Trigger.
Daher ist es wichtig, dass ich meine Trigger kenne und diesen erstmal konsequent aus dem Weg gehe.
Hallo Lebensmut,
jetzt geht es darum, deine frische Abstinenz zu festigen.
Wie sieht den dein Umfeld aus, hast du ein alkoholfreies Zuhause?
Das und einiges mehr ist am Anfang sehr wichtig um dich vor unüberlegten Handlungen zu schützen.
Lies die mal den Artikel über die "Grundbausteine" durch.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Für plötzlich aufkommenden Suchtdruck kannst du dich vorbereiten und deinen eigenen Notfallkoffer packen.
Artikel
Der Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…
Das Forenteam
Schreibe ruhig, wie dein Alltag aussieht und wie dein Plan für die nächste Zeit ist.
Viele Grüsse
Nayouk
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Lebensmut74
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk
Hallo Lebensmut,
herzlich willkommen im Selbsthilfeforum für Alkoholiker.
23 Tage ist ein guter Anfang!
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.
Du siehst dich als Alkoholikerin und möchtest dauerhaft abstinent leben, so wie du schreibst.
Wenn du hier einen Austausch mit Gleichgesinnten suchst, um durch Selbsthilfe deine Abstinenz zu stabilisieren, dann folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
Hallo Doctor W.,
die Verwirrung wäre geklärt![]()
In meinen Worten bist du seit 1 1/2 Jahren trockener Alkoholiker. Das ist schon mal eine Zahl!
Meine Frage hast du noch nicht beantwortet:
Die Frage ist, was erwartest du von diesem Forum für dich selbst?
Wie gesagt, das Forum ist eine Selbsthilfegruppe.
Vlt. magst du noch ein bisschen mehr von dir erzählen, damit wir dich besser kennenlernen könnnen.
Z.B., was hast du die letzten 1 1/2 Jahre getan um deine Abstinenz zu stabilisieren?
Viele Grüsse
Nayouk
Hallo Harald,
herzlich willkommen in dieser SHG.
Eine bewegte Geschichte schilderst du da.
Dieses Forum ist eine Selbsthilfegruppe von bekennenden Alkoholikern, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.
In erster Linie ist jeder für sich selbst hier um Unterstützung für die Selbsthilfe zu bekommen.
Deine Erfahrungen sind bestimmt interessant und können mögliche Fehlentwicklungen aufzeigen.
Die Frage ist, was erwartest du von diesem Forum für dich selbst?
Viele Grüsse
Nayouk
Den Tester habe ich übringens gekauft ob ich ihn brauchen werde werde ich dann irgendwann sehen
Wie bereits erwähnt, meiner ist noch unbenutzt und orginalverpackt. Ich glaube anfänglich bestand sein größter Nutzen darin, dass er da war.
Ein Mathematiker hätte bewiesen, dass Schluckauf existiert und wäre dann zufrieden schlafen gegangen.
Das lass ich jetzt einfach mal so stehen, damit du gut schlafen kannst😉