Beiträge von Nayouk24

    Meinen Respekt, dich hier über deinen Rückfall offen mitzuteilen, den hast du,
    aber der wird dir jetzt nicht weiter helfen.

    Ein alkfreies Zuhause hast du. Dann stand bei mir an, dass ich einige Dinge in meinem Leben grundsätzlich ändern musste,
    um gerade am Anfang grösstmögliche Risikominimierung zu erreichen.

    Hier ist der Link zu einem Artikel "Grundbausteine". Wenn du jetzt noch keinen Plan hast, ein Plan kann für dich sein, diese Grundbausteine Stück für Stück umzusetzen.
    Das geht nicht von heute auf morgen, aber morgen kannst du damit anfangen.
    Diese SHG kann dich dabei begleiten, wenn du dich mitteilst. Schreibe was du denkst, welche Fragen du hast, was dich umtreibt.
    Du wirst Rückmeldungen bekommen, die du für dich reflektieren kannst um deinen Kurs zu bestimmen und festzulegen.
    Wenn du ins Tun kommst, dann wird die Hilfe hier zur Selbsthilfe.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hatte nur mal darüber nachgedacht, weil es doch irgendwie eine Verbundenheit ist, die für mich schwer zu "fassen" ist.

    Das hast du gut ausgedrückt. Es passiert etwas auf mehreren Ebenen im Kopf und trägt stetig zur Stabilisierung bei. Du hast die richtige Richtung für deinen Weg gefunden, das lese ich jedenfalls bei dir heraus. Weiter so, Rene.

    Du musst ja nicht immer jemanden ansprechen. Ich habe manchmal geschrieben, so wie ein Eintrag in mein Logbuch, für mich. Die Reaktionen kommen trotzdem😉

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, tobi827 .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    ist es nicht meine Absicht Rückfällig zu werden. Aber da es keine Garantie gibt

    Nein, eine Garantie gibt es nicht, aber in einer SHG wie dieser kannst du für dich viel tun, damit es nicht soweit kommt.

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Ich habe deinen letzten Beitrag editiert. Bitte keine Medikamentennamen nennen.

    Das war an dem Abend eben meine Rettung,

    Und was wäre passiert, hättest du kein Alkfreies da gehabt? Hättest du wieder getrunken?
    Genau deshalb brauche ich andere Strategien, die mich unabhängig machen. Am Anfang gehört dazu, dass ich Treffen oder Veranstaltungen fern bleibe, weil meine Abstinenz oberste Prioriät hat. Auch ein Anti-Craving Medikament ist keine langfristige Strategie. Alkoholismus ist eine schwere psychische Krankheit, die wenn nicht gestoppt, tödlich sein kann. Nach dem körperlichen Entzug beginnt die eigentliche Trockenarbeit und die findet im meinem Kopf stattt und die nimmt mir kein Medikament ab.

    Ich lass dir mal den Artikel "Grundbausteine" hier. An ihm kannst du dich reflektieren wo du stehst. Klar, es gibt viele Wege nach Rom, aber diese haben sich bewährt und sind gerade am Anfang die Strategie der Risikominimierung.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hallo tobi827 ,

    herzlich willkommen hier im Selbsthilfeforum für Alkoholiker.
    Adaption, da hab ich wieder was gelernt;)

    Was ich aber auch gelernt habe ist, dass Selbsthilfe ein wesentlicher Bestandteil eine stabilen Abstinenz ist.
    Eine SHG wie diese kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, wenn du dich offen darauf einlässt.

    In diesemForum tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.
    Mit deiner Geschichte erübrigt sich die folgende Frage fast, ich stelle sie dir trotzdem, da wir hierauf grossen Wert darauf legen.
    Siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Bienenliesel,

    Ich will einfach nicht nochmal anfangen.

    Eine gute Entscheidung. Die Sucht zu stoppen funktioniert nur mit absoluter Abstinenz.
    Und gut, dass du zum Arzt gehst, lass dich durchchecken und sei ehrlich zu ihm, nur dann kann er dich richtig unterstützen.
    Das alkoholfreie Bier wird noch ein Thema sein, hier wird dringend davon abgeraten.
    Es sieht wie Bier aus, es richt und schmeckt so und dein Suchthirn kann irgendwann darauf anspringen und mit starkem Suchtdruck reagieren.
    Du gaukelst ihm Bier vor, aber die Wirkung bleibt aus, das kann fatale Folgen haben.

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Es ist echt gruselig und gleichzeitig sehr schön, zu fühlen, das das Schreiben hier etwas mit mir macht!

    Achso, das hatte ich vergessen zu erwähnen;)
    Hier gibt es einen unglaublichen Schatz an Erfahrungen, den ich abrufen kann, wenn ich mich darauf einlasse.
    Die Beschäftigung damit und die Selbstreflektion "macht etwas mit mir".
    Wenn das passiert wird Hilfe zur Selbsthilfe.

    Mein Tiefpunkt ist ja mit ganz vielen Geschichten hier nicht vergleichbar,

    Jeder erlebt den (Tief)Punkt anders, entscheidend für mich war, dass ich Krankheitseinsicht hatte und entschieden habe, dass ich grundsätzlich in meinem Leben etwas ändern muss und ich wusste, dass ich dazu fremde Hilfe brauche, sei es durch Ärzte, Therapeuten und durch eine SHG wie diese.

    Kennst du schon die Grundbausteine, falls nicht, hier sind sie:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    (Du findest diesen und noch weitere Artikel im Hauptmenü.)

    Ein wichtiger Punkt ist ein alkoholfreies Zuhause, wie sieht es da bei dir aus?

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Peter.P

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Auch von mir herzlich willkommen in diesem Forum, Peter.P

    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken denn er muss trinken, solange er keine Krankheitseinsicht hat.

    Nachdem was ich so hier gelesen habe, muss ich sagen das ich Alkoholiker bin,

    Nur du kannst es wissen. Ich habe es gespürt und gewusst.

    Wenn du dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest dann folge dem Link

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Herzlich willkommen hier im Forum auch von mir Mauseweich ,

    Gut dass du hierher gefunden hast und mit 51 Tagen hast du ja schon was vorgelegt.

    Ich habe (und das kannte ich vorher überhaupt nicht), einen absoluten Drang zuckerhaltigen Kram am Abend zu essen, wie Gummibärchen oder Schoki. Kennt das noch jemand von sich?

    In der Klinik während der Entwöhnung stand großer Korb voller allseits bekannter Schokoriegel im Speisesaal, sozusagen mit ärztlicher Begleitung.
    Das hatte seinen Grund, Problem war nur, dass ich höllisch aufpassen musste nicht gleich an der nächsten Sucht hängen zu bleiben. Suchtverlagerung ist hier das Stichwort, wie schon erwähnt. Am Anfang war es hilfreich, aber nach 3 Monaten hatte ich den Konsum wieder auf Normalmaß reduziert.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Für eine Teilnahme hier im Forum ist Voraussetzung, dass die körperliche Entgiftung nach 7-10 Tagen erfolgt ist.
    Das scheint bei dir der Fall zu sein, wenngleich du wohl den Weg ohne ärztliche Begleitung gewählt hast.
    Die Risiken, die du damit eingehst hast du hier schon mehrfach gehört.

    Nun ist es so, dass sich hier bekennende Alkoholiker austauschen, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.

    Siehst Du Dich denn als Alkoholikerin und willst eine lebenslange Abstinenz?

    Wenn du hier weiterhin mitgelesen hast, ist dir bestimmt aufgefallen, dass diese Frage bei jedem gestellt wird, der sich hier vorstellt.
    Auf diese Frage bist Du bisher nicht eingegangen oder ich habe es übersehen. Hat das einen Grund oder hast Du es auch nur übersehen?

    Hallo Leonie, schön von dir zu hören.

    als faul abgestempelt zu werden.

    Ein grosser Teil dazu findet in deinem Kopf statt und dann gibt es so ein paar Zeitgenossen, die zeigen immer auf andere, damit sie selber nicht auffallen.
    Sei dir gewiss, man kann sehr gut unterscheiden, ob jemand nicht so kann wie er will, weil er krank ist oder ob jemand faul ist.
    Da hilft auch offen und ehrlich kommunizieren, damit die in deinem Umfeld es wissen, die es wissen müssen. Ein Fauler wird nie sagen, dass "er" es nicht geschafft hat, sondern er wird Gründe finden warum es so ist und sich selber schadlos halten.

    Es geht im Moment bei dir nur in kleinen Schritte vorwärts und ich finde es bemerkenswert, wie du dafür einstehst und dich darum kümmerst.
    Die Abstinenz ist dein bester Verbündeter und sie wird stärker werden.

    Liebe Grüsse

    Nayouk

    Meine beiden Töchter waren um die 30, als ich ihnen mitgeteilt habe, dass ich in eine Klinik gehe.
    Beide waren aus dem Haus, aber sie haben natürlich mitbekommen, was los ist und sich grosse Sorgen gemacht.
    Eine hat mir mal gesagt, diese ohnmächtige Hilflosigkeit sei das Schlimmste gewesen.
    Ich denke, in dem Alter deiner Kinder, wissen sie u.U. schon recht genau, was das bedeutet.
    Mit den Kindern offen und ehrlich reden ist auf alle Fälle der richtige Weg.
    Sie haben ja auch mitbekommen, dass du trinkst und dann nicht mehr der "Papa" bist, den sie kennen und auf den sie sich verlassen können.
    Das kann sehr viel bei Kindern auslösen und wenn sie jetzt wissen, dass gehört der Vergangenheit an, dann können sie irgendwann auch wieder Vertrauen finden.