Ich verstehe aber ehrlich gesagt deine Frage nicht, mich stört es wenn Leute heimlich trinken wenn sie mit mir zusammen sind. Da komm ich mir vor als denken die ich wäre ein Depp oder sie trauen mir nicht zu stark zu sein etc.
Hallo R/no,
Das klingt für mich so, als ob du dich der Herausforderung stellen willst. Sie soll gefälligst in deiner Gegenwart trinken und du kannst zeigen, dass du stark sein kannst.
Meine Frau trinkt auch mal ein Glas Wein Zuhause, nicht aber in meinem Beisein. Ich bin im Arbeitszimmer und sie im Wohnzimmer, schaut TV und hat sich ein Glas hingestellt. Ich komme dann zufällig dazu und sehe es. Am Anfang hat sie es mir vorher gesagt und ich kam dann nicht dazu. Heute ist das für mich kein Thema mehr.
Ich halte es für normale Rücksichtnahme, aber ich käme nicht auf die Idee es als „heimlich trinken“ zu bezeichnen, wenn sie es nicht vorher angekündigt hat.
Wenn ich nicht dazukomme, es aber nachher rieche, weiß ich, dass sie getrunken hat, mehr aber auch nicht.
Ich weiß auch nicht, wo der Alkohol ist, es interessiert mich nicht, aber ich weiß, dass er verschlossen ist.
Zugegeben, auch eine leichte Fahne empfinde ich als unangenehm, aber wir suchen dann beide auch nicht die Nähe.
Mit einander reden war am Anfang ganz wichtig, auch um bei ihr das Wissen und das Bewusstsein über die Krankheit zu erweitern. Ich habe mit ihr am Anfang die 5 Videos von Prof. Lindenmeyer (Salus Klinken) angesehen und wir haben darüber gesprochen. Sie hat sich dann selbst weiter informiert und hat mir später mal gesagt, dass ihr nicht bewusst war, was für eine fiese Krankheit Alkoholismus ist. Dieses gemeinsame Wissen durch den Austausch trägt mit unsere Beziehung bis heute. Mein Rat, redet miteinander darüber.
Übrigens kann man dort auch Literatur für Eltern bzgl. Kommunikation mit Kindern finden.
Viele Grüsse
Nayouk