Durch die Sauferei ist bei meiner Frau viel Vertrauen in mich zerstört worden.
x Mal habe ich ihr erzählt, dass es nicht so schlimm ist, dass ich es unter Kontrolle habe.
Nichts hatte ich unter Kontrolle und das wusste sie, ich auch.
Erst als ich am Ende war und für mich selbst fremde Hilfe geholt habe, hat sie einfach zu mir gehalten,
mehr aber auch nicht. Warum sollte es diesmal anders sein als all die Male zuvor?
Ich hatte Jahre lang getrickst, getäuscht und konnte nicht erwarten, dass plötzlich alles wieder normal ist.
Ich bin jetzt bald 14 Monate abstinent und ich spüre manchmal noch heute, nicht dass sie mir nicht glaubt, sondern dass sie gar nicht glauben kann, dass es jetzt wirklich so ist.
Unabhängig von der weiteren Entscheidung deiner Frau, gehe deinen Weg für dich und zeige ihr, dass du es ernst meinst, nicht mit Versprechungen sondern mit Taten, denn das ist das einzigste was für dich und sie zählt.
Beiträge von Nayouk24
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Weiß deine Frau, dass du dich als Alkoholiker siehst, abstinent leben willst und dir Hilfe geholt hast?
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Ein Schritt nach dem anderen.
Das Wichtigste jetzt ist deine Abstinenz.
Hier wird gerade in der ersten Zeit geraten, sich in jedweder Form vom Alkohol fern zu halten. Es geht darum Trigger zu vermeiden, da du noch ganz am Anfang stehst.
Was wie Alkohol schmeckt, riecht, aussieht und wo es drauf steht, meide ich. -
Das Thema Getränke ist für jeden abstinenten Alkoholiker interessant.
Mit diesem Link kannst du eine Menge dazu finden.ThemaLebensmittel & Getränke: "Fallen" für Alkoholiker
Angestoßen durch eine Diskussion über Malzbier mache ich mal einen neuen thread auf, damit das Thema nicht in irgendeinem Faden versickert und nur schwer wieder zu finden ist. Das Thema ist zu wichtig und sollte m.E. mal "vor die Klammer gezogen" werden.
Mein Therapeut pflegte zu sagen: "Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol ist tabu."
Da hat der werte Herr völlig recht.
Daher trinke ich kein alkoholfreies Bier, das in Deutschland jedoch bis 0,49 vol%…Carl Friedrich29. November 2021 um 16:05 -
Herzlich willkommen, Sam.
1 Woche abstinent ist ein guter Anfang.
Schau dich hier in Ruhe um.
Ich wünsch dir einen guten Austausch.
Viele Grüsse
Nayouk
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Ich möchte wieder ein Gesundes klares Leben führen.
Das ist die Hauptsache und geht nur ohne Alkohol.
Dazu wirst du einiges in deinem Leben ändern Leben ändern müssen, wenn du wieder bei Kräften bist.
Ich lasse dir mal einen Artikel hier. Die Grundbausteine für ein abstinentes Leben.ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Aber eins nach dem anderen.
Viele Grüße
Nayouk -
Das habe ich auch gemacht, schreiben sortiert die Gedanken.
Wenn es dir nicht gut geht, dann schreibe hier. Du bekommst Rückmeldungen, die du für dich mitnehmen kannst. Manches hilft, manches gefällt und manches gefällt gar nicht. Da habe ich immer besonders hingehört.
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Die Medikamente die du zur Beruhigung nimmst machen müde.
Tag 4 ist ein Erfolg und der nächste wird kommen.
Da ich diese Tage in einer Klinik erlebt habe und ich mich nur um mich selbst kümmern musste,
kann ich mir vorstellen, dass es nicht leicht ist. Achte auf dich und überfordere dich nicht.
In der Regel ist der Körper nach 1 Woche+ entgiftet. Und viel trinken ist angesagt. -
Das finde ich auch richtig toll, was du für dich machst und wie du es machst.
Ich freue mich für dich. -
Erholsamer Schlaf ist wichtig für dich, für deinen Alltag und deine Abstinenz.
Nach langem, schädlichem Alkoholkonsum ist das Schlafsystem gestört, wie alles andere auch und braucht seine Zeit bis es sich wieder eingestellt hat.
Ich habe meinen schlechten Schlaf mit meinem Arzt besprochen und er konnte mir sehr gut helfen. -
Alles richtig gemacht, ich hatte einen Knick in der Optik.
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Wenn du auf ein Zitat antworten möchtest, dann deinen Text unterhalb der Zitatbox eintragen.
Sonst erkennt man deine Antwort schlecht. Das wird schon😉 -
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Carmen.Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk
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Ich habe Deine Bewerbung gesehen und werde Dich gleich freischalten.
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Hallo Carmen,
Du befindest dich hier noch im Vorstellungsbereich. Der eigentliche Austausch findet nach deiner Freischaltung statt. Wenn du dich hier austauschen möchtest, dann folge bitte dem Link, den ich dir gesendet habe. Nach deiner Bewerbung kann ich dich für das Forum freischalten.
Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo Carmen,
das war ein erfolgreicher Tag für dich und zum Abschluss sende ich dir den Bewerbungslink für den offenen Forenbereich.
Schreibe bitte einen kurzen Satz und schicke es ab. -
Damit hast du den ersten wichtigen Schritt gemacht
und du machst jetzt einen ärztlich begleiteten ambulanten Entzug. Dein Körper und deine Seele werden es dir danken.
Du strebst eine dauerhafte Abstinenz an, habe ich dich da richtig verstanden? -
Konntest du schon mit deinem Arzt sprechen?
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Hallo Kazik,
3 1/2 Monate abstinent, richtig?
Da hat es bei mir auch angefangen, diese Erschöpfung, begleitet mit einer melancholischen Traurigkeit.
Nachdenken, was war und was kommt. Ich war der Sucht entkommen und in der Abstinenz noch nicht richtig angekommen. Viele Fragen, Unsicherheit, was soll all das bedeuten.
Und dann war da immer mein innerer Antreiber, so wie früher. Einfach dasitzen und nachdenken, geht doch nicht. Ich hatte schon mehr Fortschritt gemacht und irgendwie ging es nicht richtig weiter.
Den inneren Antreiber habe ich auf Erlebnisurlaub geschickt, ohne mich und ich habe wieder Geduld erlernt.
Jeden Tag ging es ein Stück weiter, nur die Schritte waren kaum spürbar.
Viele Jahre Alkohol gegen ein paar Monate Abstinenz. Es heißt, dass es Monate dauert, bis sich die Prozesse der Neurotransmitter wieder normalisieren, zumindest der Teil, der sich regenerieren kann. Zum Glück hat das Gehirn die Fähigkeit, sich immer wieder neu anzupassen. Abstinenz und Zeit braucht es als Zutaten.Auf jeden Fall merke ich, dass ich Moment gut auf mich aufpassen muss.
Die Wahrnehmung ist nicht selbstverständlich und sie ist viel wert.
Genau das ist Achtsamkeit und Selbstfürsorge, auch Begriffe, deren wahre Bedeutung ich erst mit der Zeit verstanden habe.Liebe Grüße
Nayouk