Ob ich noch was Retten kann zu Hause weiß ich nicht, aber zumindestens meinen Körper kann ich retten.
Das hast du neulich geschrieben.
Ob ich noch was Retten kann zu Hause weiß ich nicht, aber zumindestens meinen Körper kann ich retten.
Das hast du neulich geschrieben.
Sieh es mal so: sie glaubt dir nicht, warum sollte sie auch und sie lässt sich nicht mehr einwickeln.
Also erstmal getrennt um zu sehen, was bei dir passiert.
Unabhängig von der weiteren Entscheidung deiner Frau, gehe deinen Weg für dich und zeige ihr, dass du es ernst meinst, nicht mit Versprechungen sondern mit Taten, denn das ist das einzigste was für dich und sie zählt.
Sie unterstützen mich das ich nichts mehr trinke. Brauche nicht einkaufen, unternehmen nichts wo Alkohol greifbar ist und wie gesagt, hier gibt es gar nichts, gott sei dank trinkt niemand . Ich bin froh das mein Mann überhaupt kein Alkohol mag , deshalb gibt es hier auch nichts.
Da kannst du wirklich froh sein, dass du Zuhause vor Alkohol geschützt bist.
Ist das denn schlimm?
Nein, sie sollten es auch nicht wissen, dies hier ist deine SHG und nur für dich.
Weiß deine Familie Bescheid, dass du dich als Alkoholikerin siehst und dir fremde Hilfe geholt hast?
Es ist zur Stabilisierung deiner Abstinenz wichtig, dass deine engsten Mitmenschen darüber Bescheid wissen?
Du hast geschrieben, dass bei euch sonst nicht getrunken wird und kein Alkohol im Haus ist,
damit hast du ein erstes Ziel, ein alkoholfreies Zuhause als sicheren Rückzugsort schon erreicht, oder?
Ok, die alten Flaschen müssen noch weg. Vlt. kann dir jemand dabei helfen.
"Gruppe", "Alex Forentreffen" eintragen. Dann weiß mein Bruder bescheid.
Dein Bruder sollte jetzt Bescheid wissen![]()
Carmen,
Alkoholismus ist eine schwere Krankheit. Du hast getrunken, weil du süchtig bist.
Was war kannst du nicht mehr ändern,
aber du hast den Schritt gemacht um die Krankheit zu stoppen.
Jetzt bist du nüchtern und kannst Verantwortung für deine Zukunft übernehmen und kannst deine Mitmenschen daran teilhaben lassen.
Nur überlasten solltest du dich nicht. Achte auf dich.
Kennst du die HALT Regel?
Hungry, Angry,Lonely und Tiered sind Gefühlszustände, die unbedingt vermeiden solltest, da sie Suchtdruck hervorrufen oder verstärken können. Zu Hungry gehört auch Thirsty. Ausreichend Wasser etc. trinken ist wichtig.
Wenn ich das Ansprechen würde, würde Sie zu Hause wenn wir unter uns sind glaube ich komplett drauf verzichten.
Was hindert dich daran es zu tun?
Einige Flaschen sind jetzt noch da für Besuch etc.
etc.? , falls du Suchtdruck bekommst ? Und ist deine Gastfreundschaft mit Alkohol bei Besuch wichtiger als deine Abstinenz?
Verstehe mich nicht falsch, es ist deine Entscheidung, dein Leben aber jetzt ist es für dich ein nicht zu unterschätzendes Risiko.
Denk über deinen Satz nochmal nach.
Du wirst es nicht glauben, aber den Satz kenne ich auch.
Eines der ersten Dinge ist ein alkoholfreies Zuhause.
Das ist z.B. etwas, wobei dich deine Frau unterstützen kann.
Wie sieht es da bei euch aus?
Ja wir sind noch zusammen und führen wieder ein Paarleben auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt.
Dazu muss ich sagen, dass meine Frau früh die Notbremse gezogen hat, bevor sie in die Co-Abhängigkeit gerutscht wäre. Wir haben nebeneinander her gelebt und sie hat sich mehr und mehr abgegrenzt und hat mich mein Ding machen lassen. Ich wusste schon lange, wenn ich so weiter mache, dass es in einer Trennung enden wird. Ich wollte für mich abstinent werden, der Rest hat sich dann ergeben.
Durch die Sauferei ist bei meiner Frau viel Vertrauen in mich zerstört worden.
x Mal habe ich ihr erzählt, dass es nicht so schlimm ist, dass ich es unter Kontrolle habe.
Nichts hatte ich unter Kontrolle und das wusste sie, ich auch.
Erst als ich am Ende war und für mich selbst fremde Hilfe geholt habe, hat sie einfach zu mir gehalten,
mehr aber auch nicht. Warum sollte es diesmal anders sein als all die Male zuvor?
Ich hatte Jahre lang getrickst, getäuscht und konnte nicht erwarten, dass plötzlich alles wieder normal ist.
Ich bin jetzt bald 14 Monate abstinent und ich spüre manchmal noch heute, nicht dass sie mir nicht glaubt, sondern dass sie gar nicht glauben kann, dass es jetzt wirklich so ist.
Unabhängig von der weiteren Entscheidung deiner Frau, gehe deinen Weg für dich und zeige ihr, dass du es ernst meinst, nicht mit Versprechungen sondern mit Taten, denn das ist das einzigste was für dich und sie zählt.
Weiß deine Frau, dass du dich als Alkoholiker siehst, abstinent leben willst und dir Hilfe geholt hast?
Ein Schritt nach dem anderen.
Das Wichtigste jetzt ist deine Abstinenz.
Hier wird gerade in der ersten Zeit geraten, sich in jedweder Form vom Alkohol fern zu halten. Es geht darum Trigger zu vermeiden, da du noch ganz am Anfang stehst.
Was wie Alkohol schmeckt, riecht, aussieht und wo es drauf steht, meide ich.
Das Thema Getränke ist für jeden abstinenten Alkoholiker interessant.
Mit diesem Link kannst du eine Menge dazu finden.
Herzlich willkommen, Sam.
1 Woche abstinent ist ein guter Anfang.
Schau dich hier in Ruhe um.
Ich wünsch dir einen guten Austausch.
Viele Grüsse
Nayouk
Ich möchte wieder ein Gesundes klares Leben führen.
Das ist die Hauptsache und geht nur ohne Alkohol.
Dazu wirst du einiges in deinem Leben ändern Leben ändern müssen, wenn du wieder bei Kräften bist.
Ich lasse dir mal einen Artikel hier. Die Grundbausteine für ein abstinentes Leben.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Aber eins nach dem anderen.
Viele Grüße
Nayouk
Das habe ich auch gemacht, schreiben sortiert die Gedanken.
Wenn es dir nicht gut geht, dann schreibe hier. Du bekommst Rückmeldungen, die du für dich mitnehmen kannst. Manches hilft, manches gefällt und manches gefällt gar nicht. Da habe ich immer besonders hingehört.
Die Medikamente die du zur Beruhigung nimmst machen müde.
Tag 4 ist ein Erfolg und der nächste wird kommen.
Da ich diese Tage in einer Klinik erlebt habe und ich mich nur um mich selbst kümmern musste,
kann ich mir vorstellen, dass es nicht leicht ist. Achte auf dich und überfordere dich nicht.
In der Regel ist der Körper nach 1 Woche+ entgiftet. Und viel trinken ist angesagt.
Das finde ich auch richtig toll, was du für dich machst und wie du es machst.
Ich freue mich für dich.
Alles richtig gemacht, ich hatte einen Knick in der Optik.