Hallo Heuel,
"für immer" hat mir nur ganz am Anfang Angst gemacht, weil ich nicht wusste, wie ich es erreichen kann.
Später war es die Angst, dass ich schwach werde und einen Rückfall erleide.
Mit der Zeit wurde meine Haltung zur Abstinenz immer klarer und das gab mir Sicherheit.
Du hast mal geschrieben, dass du dich als "Belohnungstrinker" siehst.
Heute habe ich was geleistet und es hat super geklappt, da belohne ich mich mit einem Glas.
Das sind Muster, an denen ich zuerst hart arbeiten musste. Heute kann ich mich ohne Alkohol belohnen.
Dir wird hier ein grosser Erfahrungsschatz offeriert, den du nutzen kannst indem du dich hier mitteilst.
Ich habe gerade deinen Faden nochmal quer gelesen. Oft lese ich einsilbige Antworten. Ich lese wenig Reflektion bei dir.
Wenn sie bei dir stattfindet ist das auch ok, aber es macht den Eindruck, dass du "kurz" schreibst, um Deine Ruhe zu haben.
Meine Arbeit war, an meiner inneren Haltung zu arbeiten, sie zu hinterfragen und auch hier hinterfragen zu lassen.
Dann habe ich oft neue Ansatzpunkte gefunden und es ging weiter und ich wurde stabiler und sicherer, Angst habe ich keine mehr.
Das ist die Hilfe zur Selbsthilfe und die bekomme ich, wenn ich mich öffne und ehrlich zu mir selbst bin und mich immer und immer wieder hinterfrage,
auch mit Hilfe des Forums, denn das Forum sagt mir, ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder ob ich mich verrenne, mich selbst täusche oder auch vernachlässige.
Überlege, ob das in Zukunft, ab jetzt ein Weg für dich sein kann. KaDett hat dich gefragt, wie es dir geht, so kam der Dialog zustande.
Gehe nicht das Risiko ein, alles mit dir selbst auszumachen, dann ist das Forum für dich wertlos. Nutze es und es wird dir helfen, dir selbst zu helfen.
Liebe Grüsse
Nayouk