So wie Sue es beschrieben hat, halte ich es auch.
Diese Unruhe ist ein psychisches Entzugssymptom.
Du aktivierst jedesmal dein Suchthirn, wenn du "Alkoholfreies" trinkst. Du wirst getriggert, durch alle Sinne, nicht nur durch die geringen Mengen Alkohol.
Was noch hinzu kommen kann, wenn ich alkoholfrei trinke, ist die ausbleibende Wirkung des Alkohols. Mein Suchthirn sieht sich fast am Ziel, aber die Wirkung bleibt aus und dann geht es erst richtig los.
Du befindest dich ein einem inneren Konflikt, da du keinen Alkohol trinken willst, andererseits werden dadurch alte Muster aktiviert. Das erzeugt Stress und die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, welches für die Unruhe und eventuellem Suchtdruck verantwortlich ist und noch andere unerwünschte Prozesse können in Gang gesetzt werden. Das ist die biochemische Erklärung![]()
Bin ich zusätzlich noch psychisch labil oder angeschlagen, steigt das Risiko, dass ich dem Druck nachgebe und doch irgendwann ein "normales" Glas trinke.
Wie du selbst festgestellt hast, sind die Begleiterscheinungen unangenehm. Ich möchte das nicht mehr. Diese unangenehmen Gefühle hatte ich lange genug und konnte dem ausser Alkohol nichts entgegensetzen. Heute kann ich etwas dagegen tun, weil ich weiss, was mich triggern kann und deshalb lasse ich es einfach.
Viele Grüße
Nayouk