Du bist reflektiert und es hört sich gut an, was Du schreibst.
meinen persönlichen „Schadensbericht“
Ja, da könnte ich vieles für mich kopieren.
Reflektiert betrachtet, drehte sich alles um den Alkohol, Beschaffung, Entsorgung, wann, wie, wo. Da bleibt, neben Familie und Beruf keine Zeit mehr übrig und selbst Familie und Beruf werden in Mitleidenschaft gezogen.
Für mich ist es wichtig nicht zu vergessen, wie es "damals" war und wie es heute so ungleich viel besser ist.
Mangelnde soziale Kontakte
Saufkumpane hatte ich auch nie und wenn, dann hätte ich sie heute auch nicht mehr. Aber wie Du schreibst, die anderen, normalen sozialen Kontakte sind stark vernachlässigt worden und manche haben sich ganz aufgelöst. Soziale Kontakte sind ein Grundbaustein und diese wieder aufzubauen oder neue zu knüpfen, das ist Teil der Trockenarbeit und dieser ist nicht einfach. Heute muss ich abwägen, ob manch vernachlässigter Kontakt der Richtige ist, um ihn wieder aufleben zu lassen, gerade bei denen, wo ein Miteinander immer mit Alkohol verbunden war, wenn auch moderat.
Den Hinweis von lilamond `s Hinweis, Zucker und Schlaf,werde ich mir auch nochmal zu Herzen nehmen, da bin ich noch nicht richtig konsequent.
Die Wirkkette Zucker -> Blutzucker -> Insulin stört auch das sensible Gleichgewicht von Melatonin, Serotonin und Cortisol. Hatten wir hier schon mal