Beiträge von Nayouk24

    Hallo Rennschnecke,

    es sind Gedanken, Du nennst sie Verzichtsgedanken. Du hast sie als solche erkannt und das ist der wichtigste Punkt.

    Das mit dem Wein kenne ich auch und ich habe mich gefragt warum ich dann gerade an Wein gedacht habe.
    Wein steht gesellschaftlich höher. Man trinkt gepflegt oder kultiviert einen guten Wein. Der gleiche Satz mit Bier hört sich komisch an,
    für mich zumindest. Also ist es doch was Besseres Wein zu trinken, das hat nichts mehr mit saufen zu tun. Nur ein Schlückchen guten Wein gepflegt trinken.
    So hat mir mein Suchthirn das suggerieren wollen.

    Diese Gedanken haben mich unzufrieden gemacht. Es hat bei mir was mit zufriedener Abstinenz zu tun.

    Ich hol Dir das mal von mir in einem anderen Thread hierher.
    "Eine zufriedene Abstinenz habe ich noch nicht, dazu ist die innere See noch nicht glatt genug.
    Ich weiss aber, dass ich da hinkomme, genauso wie bei der See, wenn der Wind gegangen ist und die Zeit alles geglättet hat.
    Zeit habe ich als wesentlichen Faktor erkannt, inklusive Höhen und Tiefen. Ab da habe ich aufgehört zufrieden abstinent sein zu wollen.

    Vielleicht hilft es, die Gedanken einzuordnen und tiefer in Dich reinzufühlen.
    Auf alle Fälle finde ich es toll, dass Du Dich mitgeteilt hast und mach das bitte zeitnah weiter.

    Du wirst mit Hilfe von all den Erfahrenen hier einen Weg finden, wie Du damit umgehen kannst.

    Du bist mit einem Tag Unterschied genauso lange abstinent wie ich, ein halbes Jahr oder 6 Monate.
    Deswegen schicke ich Dir einen "Glückwunsch" zu Deinen 6 Monaten, denn das ist ein riesen Erfolg für Dich.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Gestern war es genau ein halbes Jahr her, dass ich mich vom Alkohol befreit habe.
    Dieser Tag hat mein Leben entscheidend verändert, wie nur wenige Ereignisse zuvor.
    Die Ausweglosigkeit hatte ein Ende und der Blick nach vorne war plötzlich möglich.

    Zum Wendepunkt hatte ich viel Glück, auch durch Zufälle.
    Mit meiner Verzweiflung war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Menschen.
    Aber das Wichtigste war meine eigene Entscheidung, diese teuflische Abhängigkeit endlich zu beenden.
    Anruf, Beratung, Entscheidung, Koffer packen.
    Ein paar Tage später war ich in der Klinik.
    Es musste schnell gehen, bevor ich mir es wieder anders überlegt hätte.

    Für mich war dieser Weg der richtige, der mich nahezu sofort und dann in Folge über 4 Wochen an einen Punkt brachte, von dem aus ich auf eigenen Füssen stehen konnte, wenn auch noch ziemlich wackelig und unsicher.

    Zulange hatte ich zu viele Versuche, die gescheitert sind.
    Die Lebensuhr tickt und ich wollte endlich keine Zeit mehr verlieren und mein selbstbestimmtes Leben zurück haben. Ich hatte erkannt, dass es für mich nur mit fremder Hilfe gehen wird.
    Lange habe ich diese Hilfe für mich verweigert, aus den unterschiedlichsten, fadenscheinigen Gründen. Alkoholismus ist eine schreckliche Krankheit, welche mit dem Tod endet, wenn sie nicht gestoppt wird.
    Es gab für mich nur einen Weg ohne Alternative.


    Es geht mir heute körperlich gut. Ich bin gesund und nach vielen Arztterminen kann ich zumindest für heute sagen, dass ich ohne größere Schäden aus der Nummer raus gekommen bin. Das ist unglaublich viel wert, wie es morgen ist, wird sich zeigen.
    Die Psyche hat gelitten, genau wie der Körper. Sie braucht Zeit, mehr Zeit, ihre Zeit.
    Ich spüre, dass die Zeit auch hier die Wunden heilt, aber nicht einfach so.
    Es bedarf schon meiner Anstrengung des Nachdenkens und Reflektierens.

    Ich wollte nicht mehr trinken, aber ich musste.
    Den körperlichen Entzugserscheinungen hatte ich nichts entgegenzusetzen.
    Das habe ich jeden Tag aufs Neue spüren müssen.
    Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von der seelischen/psychischen Abhängigkeit und ihren Auswirkungen.
    Sie wurde durch die physischen Symptome überdeckt und ich habe sie nicht als solche wahrgenommen.

    Die Entgiftung ging relativ schnell, aber dann fing die Arbeit an und diese hat viel mit der geschundenen Psyche zu tun.
    Die Grundbausteine für ein solides Fundament der Abstinenz wurden schon in der Klinik, während der Entgiftung und in den Wochen danach gelegt.
    Es waren nur 4 Wochen Klinikaufenthalt und ab Woche 5 habe ich mich in diesem Forum angemeldet.

    Hier habe ich viel gelernt (und ich lerne immer noch) und konnte damit viel über mich selbst erfahren und meinen neuen Weg immer besser finden.

    Dass ich heute abstinent bin, empfinde ich mit Demut, dass ich das Forum gefunden habe, mit Dankbarkeit.

    Eine zufriedene Abstinenz habe ich noch nicht erreicht, aber ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg dahin bin.
    Meine Achtsamkeit lässt dem Zufall und dem Leichtsinn keine Chance.
    Damit das immer so bleibt, ist Achtsamkeit mein täglicher Begleiter.

    Ich bin gelassener und freier geworden. Ich bin der Gestalter, der Handelnde und nicht mehr der Getrieben, der Mutlose.
    Ich habe gelernt mir Zeit zu geben. Jeden Tag geht es ein Stück voran.
    Es gibt auch Tage des Durchhängens. Ich kann sie mittlerweile erkennen und zulassen und ich suche den Weg durch diese Tage.


    Dieses Forum mit all seinen einzigartigen Usern ist sehr bereichernd für mich.
    Ich bin froh, dass ich hier dabei sein kann und dass es dieses Forum gibt.
    Hier finde ich Hilfestellungen, Denkanstöße.
    Damit aus der Hilfe Selbsthilfe werden kann, muss ich ins Handeln kommen.
    Ich sitze im Driver-Seat und niemand sonst.

    Mein bisheriger Weg war nicht einfach.
    Aber es lohnt sich so ungemein.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Jump,

    Ich finde das sehr ehrlich, dass Du darüber schreibst. Ich kann mir vorstellen, dass das gar nicht so selten ist
    und einige Parallelen sehe ich in unserer Vergangenheit auch.

    Eine zufriedenen Abstinenz habe ich noch nicht, dazu ist die innere See noch nicht glatt genug.
    Ich weiß aber, dass ich da hinkomme, genauso wie bei der See, wenn der Wind gegangen ist.
    Deshalb habe ich aufgehört zufrieden abstinent sein zu wollen.

    Ist aber mit dem, wie Du zufriedene Abstinenz fühlst, nicht vergleichbar.


    Viele Grüße

    Hallo Paul,

    Das freut mich sehr, was Du geschrieben hast.
    Man kann Deine Reflektion spüren.
    Das mit den Träumen kenne ich so ähnlich auch.
    Es ist gut wenn Dinge verarbeitet und abgelegt werden können.
    Nüchtern ist die Psyche dazu wieder in der Lage.

    Herzlichen Glückwunsch zu 9 Monaten 🏅🏅🏅🏅🏅🏅🏅🏅🏅
    Da taucht ja das erste Jahr schon am Horizont auf.

    Liebe Grüße

    Nayouk

    Hallo restart,

    Ich könnte mir vorstellen, dass sie es aus Routine machen, mit dem Hintergrund,
    dass sie nicht ihre Zeit und Ressourcen verschwenden wollen, wenn es jemand nicht ernst meint.
    Ich musste auch jeden zweiten Tag pusten, allerdings war ich stationär.

    Sehe es doch einfach positiv und als Motivation genau das abzuliefern, was sie sehen möchten, denn damit hast Du ja kein Problem.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Liebe Rennschnecke,

    Wie Du ja mal geschrieben hast, wir haben ziemlich zeitgleich aufgehört.
    Allerdings hatte ich diesen Vorlauf nicht. Wenn mir letzte Weihnachten jemand gesagt hätte,
    dass ich Anfang Januar in den Entzug gehe, den hätte ich noch heftig abgewehrt.

    Jeder Weg ist anders und erfolgreich ist er dann, wenn er sein Ziel erreicht.
    Wie der Titel meines Threads „Der Weg ist das Ziel“.
    Der Eintritt in die Abstinenz wurde erreicht. Ab da ging ein neuer Weg weiter,
    der „dauerhafte Erhalt der Abstinenz“ und ich hoffe, nein, ich bin zuversichtlich,
    dass dieser Weg kein Ende hat , welches ich erleben werde.

    Das wünsche ich Dir auch.

    Wir warten jetzt noch die nächsten 6 Monate und ein paar Tage ab und dann gibt’s Glückwünsche🙂

    Liebe Grüße
    Nayouk

    Hallo Rennschnecke ,

    Ersteinmal wünsche ich Dir gute Besserung.

    Mein Einstieg hier ins Forum ist immer die Seite „ungelesene Beiträge“. Da muss ich schon
    einiges runter scrollen um auf Beiträge von Alkoholikern zu kommen.
    Momentan scheint es mir extrem, aber das ist sicherlich auch eine zufällige Phase. Beim lesen im Co-Bereich habe ich schon so manches Mal gedacht, Gott sei Dank war ich nicht so.
    Die Geschichten sind teilweise unglaublich und erschreckend.
    Ich glaube , ein Unterschied zwischen den COs und den Alkoholikern ist, dass fast alle Alkoholiker ihren ersten wichtigen Schritt getan haben, sonst währen sie nicht hier. Bei den COs gibt es das harte Kriterium „ in einer Entgiftung oder Entgiftung abgeschlossen“ nicht.
    Sie schlagen hier auf und werden schon bei den ersten Schritten begleitet, in dem sie Hilfe zur Selbsthilfe bekommen. Die Umsetzung in die Selbsthilfe ist ein langer Prozess, genau wie bei den Alkoholikern, nur das er bei den COs oft erst hier startet.
    Meine Erkenntnis, dass ich süchtig bin und es ohne fremde Hilfe, sprich Reha, nicht schaffen werde, hatte ich vor gut einem Jahr und doch hat es noch ein halbes Jahr gedauert, bis ich selbst mit der Konsequenz des Handelns dazu bereit war, fremde Hilfe zu suchen und anzunehmen.
    Diese Phase beim Alkoholiker ist nicht der Fokus dieses Forums, da, wie wir alle wissen, der Alkoholiker aus sich selbst heraus erkennen und handeln muss. Ich glaube bei den COs ist es oft so, dass sie überhaupt erst einmal erkennen müssen in welchen Mustern sie gefangen sind, was Alkoholismus als Krankheit bedeutet und was es für sie selbst heißt um dann einen Weg da raus zu finden.
    Ich habe dann angefangen zu selektieren, als es mir zuviel wurde und ich auch für mich nichts Hilfreiches herausziehen konnte, denn, ohne überheblich sein zu wollen, das Verhalten der meisten alkoholkranken Partner/Angehörige ist entweder mit meinem nicht vergleichbar oder ist Vergangenheit für mich.

    Zum Schluss: Wenn wir mehr Austausch unter den Alkoholikern wünschen/brauchen, dann müssen wir halt mehr schreiben😉 Ich denke aber auch, dass unser Schreiben bei den COs hilfreich für das Verständnis über die Alkoholsucht ist.
    Ich habe mal den Kommentar zurückbekommen der da lautete „…..ah, jetzt wird mir einiges klar…“. Ich weiß leider nicht mehr von wem.

    Liebe Grüße

    Nayouk

    Ich bin kein Fußballfan aber die zentralen Spiele bei EM oder WM schau ich mir schon an.

    Ich werde das Spiel heute schön brav Zuhause schauen und mich keinem Public Viewing Platz nähern.
    Die Verbindung Fußball - Alkohol ist nunmal bei vielen Programm und das nicht nur bei den richtigen Fans.

    Die Vorstellung ich sitze in einer mehr oder weniger alkoholisierten Menschenmenge, welche mit zunehmenden Toren oder Frust immer anstrengender wird, stößt mich heute ab. Natürlich habe ich das früher auch das ein oder andere Mal gemacht, dann aber kontrolliert wenig getrunken, da mein Konsum ja immer heimlich vorher schon war und zu dem Zeitpunkt eigentlich für den Tag ausreichend war.
    Da war ich für mich anstrengend.
    Momentan bin ich noch sehr zurückhaltend und da passt solch ein Event überhaupt nicht dazu.
    Das wäre so als ob ich nach einer schweren Grippe gleich am ersten bettfreien Tag auf eine Tanzparty gehe.

    Wenn ich mir vorstelle, ich würde wegen so einem Mist wieder rückfällig und in 4 Wochen ist alles vorbei nur der Alkohol ist mir geblieben…….

    Hallo Frank,
    ich würde sobald als möglich zu Deinem Hausarzt fahren. Informiere ihn, dass Du Alkoholiker bist usw. und schildere ihm, wie es Dir geht.
    Wenn er Dich selbst nicht behandeln kann, dann muss er Dich überweisen.

    Ich würde mich schonen, bis das abgeklärt ist.

    Es ist gut, dass Du hier bist und Dich austauscht.
    Mir hat es in meiner Anfangszeit sehr geholfen. Wer hier offen ist und sich mitteilt bekommt Hilfe zur Selbsthilfe.

    VG Nayouk

    Hast du das Gefühl, dass dieser Meilenstein 5 Monate nur ein ‚Etappensieg‘ ist?
    Klingt komisch ….dieses: Bis hierhin gekommen.

    Du bist ein aufmerksamer Leser.

    Ist nicht jeder Tag oder Monat ein Etappensieg auch wenn es einfacher wird diese zu erreichen ?
    Also, ich muss mir nicht jeden morgen sagen, heute bleibst Du abstinent, musste ich eigentlich nie.
    In der Reha haben wir Statistiken über Rückfälle gesehen. Die ersten erwischt es schon in den ersten 4 Wochen und
    viele erreichen 3 Monate nicht usw.

    dass ich bis hierhin gekommen bin

    Der Satz hat wohl damit zu tun.

    Ich hatte keine Vorstellung, wie die Zeit nach der Reha werden wird.
    Davor hatte ich riesen Respekt gepaart mit Unsicherheit durch Unerfahrenheit, woher auch.
    Ich denke, dass das normal ist und zum Prozess dazu gehört.
    Heute kann ich das einordnen, was wir in "Rückfallprävention" vermittelt bekommen haben.

    Ich weiß, dass ich nie wieder dort hin möchte, wo ich war, nie wieder Alkohol, nie wieder !
    Das ist fest in mir drin und so werde ich auch die nächsten Etappen erreichen,
    egal ob Tage oder Monate.
    Aber was gibt mir die Sicherheit ? Die ständige Auseinandersetzung mit dem Thema gibt sie mir.
    Manchmal denke ich, ich setze mich zu viel auseinander und bin dann zersetzt :)
    Dann muss es auch mal gut sein. Wichtig ist, dass ich erkenne was oder wann es kritisch wird und weiß was ich dann sofort tun muss.

    Liebe Grüße

    Nayouk

    Heute, auf den Tag genau, vor 5 Monaten bin ich in der Suchtklinik angekommen.
    Ich bin mit dem Zug gefahren und zur Sicherheit (die Reise dauerte 3h) hatte ich einen Flachmann dabei.
    Am Zielbahnhof angekommen, habe ich den Flachmann genommen und ihn noch auf dem Bahnsteig mit den
    gedanklichen Worten "Das war's" in die nächste Mülltonne geworfen.
    Ein Taxi brachte mich an den Zielort.

    Mein Gott war ich nervös und unsicher ob dem, was mich jetzt erwartet.

    Ich wurde freundlich, ja fast herzlich aufgenommen und gleich startete die Aufnahmeprozedur.
    Alkoholtest, Blutdruck, Temperatur etc. und dann der Arzttermin.
    Man geht dort davon aus, dass ein Neuankömmling Alkohol getrunken hat.
    Ab 3,0 Promille wird man nicht aufgenommen und kommt gleich ins Krankenhaus.
    Auf meinem Zimmer im Akutbereich angekommen wurde das Gepäck auf Alkohol und Medikamente untersucht.
    Komisches Gefühl aber für mich war es ok. Für die erste Zeit durfte ich die Klinik nicht verlassen und ich sollte mich möglichst nur im
    Akutbereich aufhalten. Es gab dort sogar eine eigene Raucherterrasse, getrennt von den anderen Patienten.
    Der Grund für den Akutbereich: Das Stationszimmer ist nur wenige Schritte von den Zimmern entfernt und im Notfall ist schnell Hilfe zugegen.
    Nach 3 Tagen hatte ich den körperlichen Entzug weitestgehend hinter mir und durfte dann auf Normalstation umziehen.
    Ich wurde immer als eigenständiger Mensch behandelt, mit einer Krankheit.
    Bald spürte ich, dass ich es schaffen kann, mit deren Hilfe ! Die Ausweglosigkeit wich langsam einer Hoffnung.

    Ein halbes Jahr habe ich mich mit dem Gedanken gequält, dass ich es alleine nicht schaffen werde und ich in einen Entzug machen muss.
    Meinen Tiefpunkt für die Entscheidung musste ich aber erst erreichen. Der war zwischen Weihnachten und Silvester 2023.
    Am 06.01.2024 war ich in der Klinik.

    Heute bin ich einfach nur froh, dass ich es gemacht habe und dass ich bis hierhin gekommen bin.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Guten Morgen Wilma,

    Herzlichen Glückwunsch zu 2 Monaten!

    Deinen Thread habe ich jetzt erst entdeckt und damit auch viele Ähnlichkeiten.
    Ja, das Gefühlschaos mit Auf und Ab kenne ich auch sehr gut.
    Es hat sich bei mir verändert, ist anders, dem Jetzt entsprechend, aber es ist da und das ist gut so.

    Bleibe auf Deinem reflektierten Weg, wir schaffen das 😀

    Viele Grüße

    Nayouk

    Jeder Fall ist ja individuell.
    Für mich rückblickend betrachtet habe ich es ohne fremde Hilfe nicht geschafft. Oft versucht, immer gescheitert.
    Das Thema stabile Abstinenz begleitet mich jeden Tag und diese SHG ist für mich
    ein wesentlicher Bestandteil der Nachsorge und Selbstfürsorge.
    Die psychische Erkrankung als Komponente der Sucht beschäftigt mich momentan mehr.
    Und das ist Arbeit, die ich nicht so nebenbei leisten kann und will.

    Ich gelobe mich mehr zu engagieren.

    Du solltest es Dir geloben und ich würde mich freuen wenn es Dir gelingt.

    Viele Grüsse. Nayouk