Kopffuessler Das sehe ich auch so. Erst in den letzten Monaten als ich noch getrunken habe kam mehr und mehr der Gedanke auf, dass ich Alkoholiker sein könnte. Ich wollte aber keiner sein und all die Versuche es mir zu bestätigen sind gescheitert und mit jedem mal reifte die Erkenntnis, dass ich doch einer bin. Als ich dann zu dem Schluss kam, dass ich einer bin, war auch der Weg offen für einen Entzug, obwohl mich das auch viel Überwindung gekostet hat. Die Klinik war 400km entfernt und dort läuft alles unter ärztlicher Schweigepflicht und Zuhause war ich halt 4 Wochen in Reha. Ich habe lange mit mir gerungen wem ich es außer meiner Familie und den Ärzten/Therapeuten noch mitteile. Ich habe es bis jetzt nicht getan. Ich trinke kein Alkohol. Wenn jemand fragt verweise ich auf die Reha und wegen meiner Herz/Kreislauf Insuffizienz haben mir die Ärzte Alkohol verboten da ich auch Medikamente nehme. Punkt. Das ist noch nicht einmal gelogen nur den eigentlichen Grund für die Herzprobleme, den Alkohol, nenne ich nicht. Da wird es dann auch keine Diskussionen mehr geben. Ich weiß noch nicht ob es für mich funktioniert.
Hartmut ich sehe Deinen Punkt. Du verstehst es als besten Selbstschutz was es sicherlich auch ist. Wenn ich mich öffentlich mache muss ich mir aber auch über die Konsequenzen im Klaren sein und die müssen von mir selbst akzeptiert sein. Wenn ich es einigen erzähle muss ich davon ausgehen, dass es alle wissen. Solange ich damit ein Problem habe, geht es nicht.