Beiträge von Ahimsa



    Und so reiht sich ein Tag an den Anderen. Wie kostbare Perlen zu einer Kette aufgefädelt werden, jeden Tag kommt eine neue Perle dazu, hat hier mal jemand gesagt. Den Vergleich finde ich ja richtig klasse.


    Der Vergleich gefällt mir auch sehr gut.

    Ich merke jeden Tag eine Veränderung und letztens bin ich zum See gefahren und hab mir den Sonnenuntergang angeschaut. Das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht und ich hatte ein unglaubliches Glücksgefühl in mir.

    Hallo Lavendelfuchs! Danke für das Willkommen!

    Ich habe auch bei dir schon ein bisschen mit gelesen und so manchen Tipp, der dir gegeben wurde, für mich entdeckt.

    Vor allem das Yoga Nidra habe ich mir auf Youtube angeschaut und möchte das gerne ausprobieren.

    Ich wünsche auch dir alles Gute und freue mich hier zu sein.

    Ich war heute beim Arzt und habe auch über meinen Entzug gesprochen. Er hat gemeint das meine Medikation reicht und hat mir noch den Psychosozialen Dienst empfohlen. Ich lebe ja am Land und da gibt es nicht so viele Möglichkeiten.

    Ob ich das in Anspruch nehmen werde weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Es geht mir körperlich sehr gut und psychisch bin ich, zumindest derzeit, relativ stabil.

    Ich bin sehr froh diese Gruppe gefunden zu haben und lese hier auch mehrmals am Tag mit.

    Manchmal kreisen meine Gedanken um den Alkohol, vor allem beim Einkaufen. Es war bei mir immer so, dass ich sobald ich unterwegs war, immer mit Alkohol nach Hause gekommen bin. Heute natürlich nicht und ich habe mir zu Hause gleich ein riesiges Häferl Kaffee eingeschenkt.

    Jetzt werde ich mich wieder ans Malen machen. Das beruhigt mich und ich kann so richtig abschalten.

    Ich habe schon ein paar Punkte durchgelesen und auch für mich schon einige Strategien überlegt. Gestern habe ich wieder zu malen begonnen. Das habe ich schon Jahre nicht mehr gemacht und ich war so richtig glücklich dabei. Heute bin ich zum See gefahren und habe schöne Fotos gemacht. Das hat mir auch sehr gut getan. Ich habe zeitweise ja schon wie ein Eremit gelebt. Habe die Wohnung nur selten verlassen.

    Mein Mann ist mir dabei auch eine große Stütze. Mit ihm kann ich über meine Gefühle und Befindlichkeiten sprechen. Mit Freunden und Bekannten habe ich über das Problem nie gesprochen. Ich weiß nicht ob sie wissen das ich Alkoholikerin bin. Vielleicht haben sie es manchmal bemerkt und nichts gesagt. Ich habe mich viel zu viel geschämt um mich da zu öffnen.

    Früher konnte ich es mir nicht vorstellen nie wieder zu trinken. Das war wahrscheinlich auch ein Punkt warum die Entzüge nie geklappt haben.

    Diesmal ist alles anders. Ich freue mich auf mein neues Leben und gehe das ziemlich positiv an.

    In Gedanken gehe ich auch zukünftige Situationen durch. Ich stelle mir vor wie es sein wird wenn ich wieder mal fort gehe und einen Apfelsaft gespritzt bestelle und ich stelle mir vor wie stolz ich auf mich bin wenn ich nüchtern nach Hause komme und am nächsten Tag fit aufstehe.

    Ich habe vor 17 Jahren, nach dem Tod meines Sohnes mit dem Trinken begonnen. Bei den stationären Entzügen war ich wahrscheinlich noch nicht so weit und der Leidensdruck noch nicht so ausgeprägt.

    Diesmal ist die Situation eine andere. Ich habe mir meinen Magen ruiniert und die Leber gleich dazu. Ich war vor 7 Tagen beim Internisten und der sagte mir, daß ich eine beginnende Leberzirrhose habe und dazu noch ein blutendes Magengeschwür. Morgen bekomme ich eine Gastroskopie. Da werde ich mit meinem Arzt auch den Entzug besprechen. Momentan nehme ich abends *edit*. Damit kann ich sehr gut einschlafen.

    Jetzt bin ich sicher das ich nie wieder trinken möchte. Ich bin 64 und möchte noch viele Jahre leben, vor allem aber möchte ich wieder aktiv und kreativ sein.

    Hallo!

    Ich bin schon viele Jahre lang Alkoholikerin und es ging mir schon ziemlich schlecht. Oft hatte ich das Gefühl nicht mehr lange zu leben und ich hatte Angst.

    Seit 6 Tagen bin ich jetzt trocken und es geht mir physisch und psychisch wesentlich besser. Ich bin tagsüber aktiver, brauche aber auch viel mehr Schlaf und

    bin oft ziemlich müde.

    Manchmal hätte ich große Lust zu trinken, aber ich versuche mich mit malen abzulenken.

    Die 4 stationären Entzüge haben mir bisher nichts gebracht, deshalb mache ich es jetzt alleine und ich glaube daran es diesmal zu schaffen.