Sei froh das Du das nicht kannst, bzw. es nicht als Lösung siehst. Es ist in Wirklichkeit eine Selbstzerfleischung mit tödlichem Ausgang. "Flucht" in den Alkohol bedeutet nur das duplizieren von Problemen. Das wird aber vom Sucht-Gedächtnis schöngeredet.
Es ginge Dir ganz sicher nicht besser wenn Du Dich an seinen Zustand angleichen wolltest. Dein Leiden würde dadurch nur noch mehr.
Lieber Whitewolf
Da meine Eltern beide funktionierende Alkoholiker sind, bin ich sehr auf der Hut was Alkohol betrifft. Dass beide Alkoholiker sind ist mir aber erst seit einiger Zeit klar. Es gibt bei beiden keinen Tag wo kein Alkohol getrunken wird. Meine Mutter fährt immerhin nicht mehr betrunken, früher hat sie das nach irgendwelchen Parties regelmässig gemacht. Ich hatte immer ein schlechtes Gefühl, kannte es aber nicht anders. Ich dachte halt einfach sie ist ziemlich wild, hatte ein hartes Leben...Ich habe auch lange und viel gefeiert, es war bei uns in der Familie und im Freundeskreis mehr als normal. Wenn ich jetzt zurückschaue waren die größten Stressfaktoren den Alltag zu bewältigen immer auf meinen damaligen Konsum zurückzuführen. Ich weiss nicht ob ich da wäre wo ich heute bin wenn ich meinen Mann nicht kennengelernt hätte. Ich habe in den letzten Jahren viel über Alkoholismus gelernt. So habe ich mich auch mit meinem eigenen Konsum auseinandergesetzt. Dieser ist nun praktisch auf "Null" und das behalte ich so bei. Es hat alles seine positive Seite. Vielen Dank.