Liebe Silberstreifen ,
Bei mir war das ein ganz langsamer Prozess über Monate , wenn nicht sogar Jahre .
Mein Partner ist ja kein Monster, sondern Suchtkrank. Schwer Suchtkrank. Gebe ich nach und er kann ungehindert weitersaufen, helfe ich ihm indirekt dabei.
Wenn ich es ihm so unbequem wie möglich mache , helfe ich ihm mehr als wenn ich bleiben würde. Und habe gleichzeitig mehr Freiheit und Zeit für mich.
Danke liebe Zabou
Das macht mir Hoffnung, dass ich es doch noch schaffen kann, trotz meinen Ängsten. Es leuchtet mir ein, dass eine Trennung ihm eventuell helfen würde, aber eben nur eventuell. Er lehnt sich richtig an mir ab, hat sonst niemand der ihm wirklich nahe steht. Eine Trennung ist halt so definitiv. Ich denke für den Partner der geht ist es hart, wenn er das Kind dann nur noch sporadisch sehen kann. Aber eben-der Süchtige hätte ja eigentlich die Wahl....