Beiträge von Ruth Clean

    Hi Cadda, danke für Deine freundlichen Worte!! Ich hab manchmal den Mut zu schreiben, manchmal nicht. Aber ich lese täglich. Ich bin noch i Forum der Saluskliniken, seit 3 Jahren, aber die Seite funktioniert nicht mehr richtig. Deshalb hab ich mich hier angemeldet. Es ist so super toll, dass es diese Seite gibt und viele Moderator'innen. Danke an Alle

    Ruth

    Hi Stern


    Ja, ich kämpfe immer noch und ich denke, ich tue das lebenslang. Ich bin umgeben von Menschen, die Alk trinken. Es fühlt sich aber bei mir nicht mehr als Kampf an gegen mich und meine Sucht, es fühlt sich eher an als Selbstfürsorge, als Wunsch, ein glückliches Leben zu haben, als Bestreben, Gefühle (gute und weniger gute)zuzulassen und wahrzunehmen. Mit allen Sinnen in der Welt sein ohne Selbstbetäubung. Die Sucht gehört zu mir, sie ist zur Suche geworden. Es fühlt sich jeden Tag wohlig an: die Gewissheit und Sicherheit, keinen Alkohol mehr trinken zu müssen. Täglich bin ich froh darüber und arbeite daran, diese Sicherheit zu festigen, damit ich nicht in eine Falle dappe und ein Glas mi einem mir unzuträglichen Giftstoff in die Hand gepfeffert kriege. Einfach NEIN. Es ist so viel schöner und angenehmer ohne Alkohol zu leben, darauf will ich nicht mehr verzichten. Aber Vorsicht ist immer angesagt, eben weil es eine Sucht ist, wo frau rückfällig werden kann. Deshalb NEIN NEIN NEIN. Gruss an alle hier.von Ruth

    Hi Cadda, ich les hier viel, bin eher der schweigsame Typ, aber als trockene Alkoholikerin brauch ich die Beschäftigung mit Alkoholkonsum, mit Menschen, die auc gegen den Suchtstoff kämpfen. Täglich wird mir klar, dass nicht trinken der Weg ist, den ich gehen möchte und auf dem ich bleibe. Gruss an Dich und einen frohen Tag Dir und allen hier

    Grad jetzt in der Weihnachtszeit und beim Jahreswechsel wird so viel getrunken, auch um mich rum, da ist es gut, Kraft zu sammeln, voraussehen, umsichtig, planend zu sein . Die gute, bewusste Routine der abstinenten Lebensweise stärke ich: gute Tees, tolle Säfte stehen bereit, darauf freue ich mich. So kann ich diese Zeit gut erleben. Bleibt dran, es lohnt sich. Alles Gute und Gruß von Ruth.

    Noch immer bin ich da, lese jeden Tag hier, aber schreibe nicht. Auch nach 3 Jahren seit der Entscheidung trocken zu werden, brauche ich noch immer die tägliche Arbeit und Auseinandersetzung mit meiner Alkoholsucht, auch als trockene Alkoholikerin. Das Lesen hier stabilisiert mich, hilft mir sehr. Ich wünsche allen hier viel Glück, Ausdauer, Beharrlichkeit und Lebensfreude. Gruss von Ruth

    Hi Alex,


    Danke dir für Deinen Post und danke für Deine Skepsis

    ich bin es mittlerweile gewohnt, dass andere um mich rum trinken (nach Vorträgen, Preisverleihungen , Verabschiedungen,etc, andere kulturelle Anlässe). Da bin ich einfach nur beruhigt und froh ohne Alkohol.


    Vor Jahren hab ich getrunken bei solchen Situationen, um die Menschen zu ertragen. Da bin ich heute distanziert und geh meistens früh weg oder gar nicht hin. -

    Meinem Suchthirn schärfe ich schon bevor ich zu sowas gehe, ein, dass es in der Ecke kauert und sich nicht mucken darf.

    Ich bin wild entschlossen kein Alkgift mehr zu konsumieren.

    Was ich am 21. 9.2021 angefangen habe (Auseinandersetzung mit meinem Alkoholkonsum und Anfang von Tockenwerdung), das möchte ich bis zu meinem Lebensende beibehalten.

    Gruss von Ruth

    Hallo AlexaufdemWeg, danke für Deine Frage "Wo bringst Du nur die vielen Leute her, die alle Alk trinken?" - Diese Leute bringen ich nicht her, sie kommen von selbst! Gestern hab ich als wohl einzige (hab keine Gesamtkontrolle vorgenommen) Wasser getrunken, es war herrlich. Heute mit klarem Kopf aufgewacht! - Es freut mich Alex, dass Du auf gutem Weg bist! Ich auch. Gruss von Ruth

    Hi Stern,

    Hier meine Antworten auf die gestellten Fragen

    1. Ab jetzt trinke ich Tee aus dem Teeglas

    2. Alkohol fehlt mir nicht, im Gegenteil, die Vorstellung Alkohol trinken zu müssen, erfüllt mich mit Schrecken und Abscheu, ich vermeide Kontakt mit Leuten und Gelegenheiten, wo Alkohol konsumiert wird.

    Wenn sich Situationen nicht vermeiden lassen, bereite ich innerlich mein Verhalten vor und überlege genau, wie ich Fallen und Gefahren aus dem Weg gehe.

    3. Mein Mann kennt meine Person und meine Probleme mit Alkohol (richtig gesagt: er weiß dass ich Alkoholikerin bin). Er akzeptiert und unterstützt neuerdings meine Abstinenz

    Gruss von Ruth

    Hi Hera, danke für Deine Antwort, freue mich. Das mit dem schnell Ballern kenn ich auch von viel früher. - Wein riecht für mich mittlerweile tatsächlich auch abstoßend, saurer Quatsch. - Meine Risikosituationen sind Lesekreise, Vorträge, Einladungen, Veranstaltunge, wo es nur winzige, wenige Angebote an Alkfreiem gibt. Da sollte ich wohl offensiver sein und mehr einfordern, empört sein über mangelnde Vielfalt an gesunden Getränken - Ich muss Mut fassen. Gruss und Danke Dir, Ruth

    DANK Lilamond,

    das ist suuper, ich freue mich auch sehr über diese Entwicklung. Ich bin als Jugendliche und als Studentin zum Alkohol trinken angehalten worden, darüber bin ich heute megasauer, es waren meist Männer. Ich kann mich erinnern, dass ich mal am Abend einen Pfefferminzetee bestellt hatte und dermaßen angefahren wurde "das kannst du doch nicht machen, wie peinlich ist das denn". Ich war der Lage ungeschützt ausgesetzt. Soo froh bin ich, dass ich mich jetzt wehre und kämpfen gelernt hab gegen solche Druckausübung. Gruss an Dich von Ruth

    Gute Idee, danke Sue, spazieren gehen ist herrlich. - Nach Vorträgen, bei Einladungen etc. wird es seit einiger Zeit auch einfacher, auf alkoholfrei umzusteigen. Die jüngere Generation ist nicht rauschbesessen wie leider meine Altersklasse. Bei den jüngeren ist es sogar "in" auf gesunde Getränke zu pochen. Das hat sich zum Glück verändert. - Wenn frau Filme aus den 60er Jahren schaut, da rauchen und trinken alle unentwegt. Heute nicht mehr, wie suuper! Gruss von Ruth