Klagen, wovon will er das bezahlen?
Fällt unter die Rubrik 3xG
gelesen gelacht gelöscht
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Helfen?
Im Zweifel nein, aber das kannst nur du mit dir selber ausmachen. Wie „ moralisch flexibel“ bist du?
Zu den Fakten:
Ihr seid nicht verheiratet, habt keine gemeinsamen Kinder, keine gemeinsame Wohnung. Ihr seid offensichtlich nirgends gemeinsam veranlagt. Unter ( staatlich ) sozialen Gesichtspunkten seid ihr maximal Freunde OHNE den Charakter einer Bedarfsgemeinschaft. Das klingt vermutlich sehr kaltherzig, ist es im Grunde auch. Aber auch du hast ein Recht auf Ruhe und Frieden.
Ich kenne diese Gedanken und Sorgen noch, hab aktuell auch noch meine Baustelle, welche ich nun zeitlich „aussitzen“ muss. Mit der Zeit wird es leichter und unwichtig, das Leben bleibt ja nicht stehen.
Nach der Kündigung geht es in Arbeitslosenbezüge über, auch die aktuelle Krankenversichert läuft normal weiter. Erst wenn die Arbeitslosenversicherung endet, wird’s interessant. Dann musst du ihn über dich „Familienversichern“. Ich hatte kürzlich den gleichen Fall.
Du machst das richtig, hier im Forum kannst du deine Gedanken austauschen, und den einen oder anderen Tip mitnehmen. Nicht mehr und nicht weniger. Überstürze nichts, du gehst bitte dein eigenes Tempo und kein anderes.
Es ist ja auch ein schwerer Schritt, und je weniger „in der echten Welt“ etwas von deinem Vorhaben, oder auch nur von deinen Gedanken wissen, um so freier kannst du für dich entscheiden. Das ist ein Prozess, der innerlich in dir ablaufen muss. Das braucht Zeit, und wenn du so weit bist, fängst du an, das Konstrukt aufzubauen. Mit den ersten Vorbereitungen wie Unterlagen ….( in aller Ruhe ) kommt dann so langsam Bewegung rein und eins fügt sich zum Anderen.
Lass dich nicht zu irgendwas hinreißen oder überstürzen, du hast Zeit, die Situation wird sich ja nicht schlagartig ändern.
Hallo Johanna89, ich wollte dich nicht verunsichern oder in ein falsches Licht rücken, wenn geschehen bitte ich um Verzeihung.
Mein Anlass war lediglich, die Sache von einer anderen Seite zu beleuchten, nichts anderes. Ich bin IT-ler, die sind von Haus aus eher rational als emotional.
Wenn du das machst wie du hier geschrieben hast, überschreitest du vermutlich eine rote Linie bei Ihm, das sollte dir klar sein. Wenn überhaupt, solltest du ihm die Entscheidung erst mitteilen, wenn du weg bist. Passiert das zu Hause ist der Ausgang ungewiss.
Und wie 123 schrieb, Vorbereitung ist das wichtigste, er könnte dich auch im Suff am Schlawitchen packen und vor die Tür setzen, dann siehst du alt aus.
Ich gebe dir als Anhaltspunkt meine Vorbereitungen, aber das ist natürlich immer individuell. Und es muss „leise und unbemerkt“ erfolgen.
- Konto klären / eröffnen / Vollmachten entziehen, läuft das Konto auf deinen Ehemann und du hast Vollmachtsbedingt Zugriff, ein eigenes eröffnen und 50% verschieben.
- Kontoauszüge sichern
- Geburtsurkunden, Eheurkunde, Familienbuch, Papiere vom Kind sichern
- Versicherungsunerlagen, Verträge, Kaufbelege, Fahrzeugbrief sichten und sichern
Diese Dinge lagerst du aus, zu Angehörige oder Schließfach, es ist wichtig sie zu haben, ob du sie unmittelbar brauchst ist erst einmal unwichtig.
Vorbereitung ist das wichtigste überhaupt, überstürzte nichts. Nutze die Zeit innerhalb der Wohnung zu deinem Vorteil, hinterher ist es zu spät.
Dein Sohn ist 4 Jahre alt, du gehst mit ihm in eine andere Stadt, in ein Hotel, weil du Termine hast.
Ist er da gut versorgt und beaufsichtigt?Muss er nicht in den Kindergarten?
Ist das alles zu Ende gedacht von dir, auch in Hinblick auf die Ferienwohnung? Wie soll es danach weiter gehen, stell dir vor dein Mann geht zur Polizei und macht eine Vermisstenanzeige, oder schlimmer noch, Kindesentführung? Das ist dünnes Eis was du da machst, oder wir haben zu wenig Informationen, um das gut oder schlecht zu heissen.
Ansonsten finde ich deine Geschichte und auch deine Ansichten hochgradig interessant, sie ähnelt meiner wirklich sehr, nur in umgekehrter Geschlechterrolle, und das ich vorteilhafter Weise finanziell unabhängig bin.
Bitte raushalten, er wollte es so, nun ist es so.
Die Freundin hat vermutlich mittlerweile auch die Faxen dicke, jeder Mensch ist nur begrenzt leidensfähig. Natürlich will xy gerne wieder zurück, er weis ja was er hatte. In Heim muss er sich an gewisse Spielregeln halten, das muss man wollen. Und wenn ihm das nicht gefällt, geht er freiwillig, oder wird gegangen.
Außerdem ist momentan Winter und kalt, seine Alternativen sind also eher begrenzt.
Aber es ist leider wie bei jeder anderen neu aufgelebten Beziehungen, das ist auch nie von Dauer. Geht ja auch nicht, die Gründe für eine Trennung sind ja nicht weg, und der individuelle Grund-Charakter ist ja noch der gleiche.
Mein Rat ist, stell dich tot, keinerlei Reaktion auf Anfragen. Ist wie bei Versicherungsvertretern, sind die ierstmal m Haus haben sie dich zu 50% in der Tasche.
Meine persönliche Meinung:
Co Abhängiges Verhalten gibt es nicht, auch ist Co-Abhängigkeit keine diagnostizierte Krankheit oder Verhaltensstörung.
Ich denke eher es ist ein Schubladenbegriff, um die „leidenden“ Angehörigen pauschal einzuordnen. Alle einzelnen Eigenschaften dieser Angehörigen aufzuzählen und zu benennen wäre zu mühsam. Das geht von Hilfsbereitschaft, über Aufopferung, Mitleid, Fürsorge, Trauer, eheliche Pflichten….. usw, das würde vermutlich ewig weitergehen. Also war jemand wortschöpferisch tätig, und hat einen Schubladenbegriff erfunden.
CO-Abhängig, fertig, Deckel drauf.
Hallo Jump
Keine Sorge, ich bin weder verbittert noch hasserfüllt, abgeklärt lächelnd trifft es eher.
Ich wollte eigentlich auf alle deine Anfragen und Aussagen eingehen, habe es aber wieder gelöscht weil das vermutlich nur zu weiteren Fragen geführt hätte.
Da sich ja alles anwaltlich in Flow befindet ist weniger mehr. Alles wozu ist gesetzlich verpflichtet bin habe ich erbracht, der Rest muss aktiv von der Gegenseite eingefordert werden.(wörtlich Anwalt)
Was die Wohnung betrifft, sie ist mein Fundament, hier sind unsere Kinder aufgewachsen, Freunde, Job, soziales Umfeld, es ist auch meine Kompfortzone, mein funktionierendes Ökosystem. Das aufzugeben würde im Nachgang viel Energie kosten, wenn es überhaupt möglich wäre, es vergleichbar wiederherzustellen.
Die WeihnachtsfeierTage waren schön mit der Familie und Freunden, lustig, traurig, fremdschämen und volle Bäuche, von allem etwas.
PS: Ich bin in mehreren Foren unterwegs, und immer wenn ich mal etwas Zeit habe, kreise ich die nach und nach ab. So kommt es vor, dass ich auch mal einen Kommentar woanders ablasse. Ich halte mich aber vorzugsweise sehr zurück.
Du hast echt schlimme Gedanken gehabt, sowas ausgesprochen lässt sich nicht mehr zurücknehmen.
Gehe bitte nicht mit, das endet evtl. unschön mit Schuldumkehr oder wenigstens Teilschuld. Dazu gehören ja immer zwei….
Falsch, das ist einer alleine, der, der die Flasche öffnet und austrinkt.
Ich kenne das aus Erfahrung, jedesmal wenn ich mal wieder den Notarzt rufe, und die dann kommen, immer das selbe Gerede. Ich bin da mittlerweile ziemlich locker, sage lediglich dass es meine Pflicht sei, Hilfe herbeizuführen, um mich nicht wegen unterlassener Hilfeleistung angreifbar zu machen.
Dann gucken die doof, aber das ist für mich unwichtig, ich habe mit denen ja im echten Leben nichts am Hut.
PS für alle Mitleser: wenn es mal schnell gehen muss „Bewustlose Person am Boden“ dann kommen die zügig.
Sag ihm nichts über deine Selbsthilfe, das kann und wird nach hinten los gehen. Wenn er merkt, das seine Komfortzone beginnt sich aufzulösen, wird er ziemlich „uncharmant“ werden.
Natürlich wird er dir die Schuld für alles mögliche geben, im Grunde weis er ja das ER das Problem ist. Aber er kann es sich nicht eingestehen, und seine natürliche Schutzreaktion ist die, dir die Schuld zu geben. Nur so kommt er damit klar. Das ist eine ganz normale Reaktion und typisch für Süchtige.
Ich habe das gleiche hier auch, allerdings mit vertauschter Geschlechterrolle. Insofern bin ich da im Vorteil, Mein Alkoholiker stellt zumindest körperlich keine Gefahr dar, das ist aber in deinem Fall ein noch unbekanntes Problem.
Sei vorsichtig, die Sucht und deren Folgen bringen den eigentlichen Charakter zum Vorschein, Was du mal an deinem Mann so toll fandest war Erziehung und prägende Verhaltensmuster, diese spült der Alkohol früher oder später fort.
Kämpfe nicht dagegen an, lass ihn auflaufen und guck zu.
Nun bin ich wieder zurück, war eine Woche beim Vater. Ursprünglich wollten wir ihn ins Pflegeheim umziehen, das haben wir aber nun vorerst nicht gemacht. Statt dessen kommt täglich Pflege zu den Mahlzeiten, und auch 2 x wöchentlich Haushaltshilfe und Körperpflege.
Die Wohnung zu beziehen stellt eher keine Option dar, wir wohnen 2 Autostunden voneinander entfernt.
Jedenfalls kam ich nach Hause , und es sah soweit alles ok aus. Lediglich in dem Zimmer meiner Frau roch es, als ob da ein toter Vogel liegt, und sie eingestuhlt hätte. Jetzt das Beste. Ich wollte meine Wäsche waschen, und sie hat in der Nacht alles in die Waschmaschine geworfen. Wenn ich daran denke, dass da ihre vollgesch…. Wäsche mit drin ist könnte ich platzen. Ich habe ihr gesagt wir leben in Scheidung, meine Wäsche geht dich nichts an. Lies mal den Trennungsbrief…. hab ich nicht gelesen, interessiert mich nicht.
Sie hat nichts in der Woche geklärt zwecks Krankenversicherung, Arbeitsamt, nur getrunken und entspannt.
Nun gut, werde beobachten wo das hin führt
Genau, du bist frei. Du bist eine Erwachsene Frau mit Bedürfnissen die wir alles verspüren, angefangen von Zuneigung, Ehrlichkeit, Geborgenheit und auch Zärtlichkeiten. Die kann er nicht mehr erfüllen. Bitte verrenne dich nicht in Erinnerungen und Hoffnungen, du wirst bitter enttäuscht werden.
Und um Gottes Willen noch was ganz Wichtiges, du wirst nicht wie Müll entsorgt, er ist schlicht nicht in der Lage, dich angemessen zu respektieren und zu würdigen. Er ist schwer krank, da kannst du keine weitreichende Logik geschweige warmherzige Gefühle seinerseits erwarten.
Ich wollte mich mal wieder melden, in meiner Trennung bin ich noch nicht weiter, das steht momentan auf Pause. Ich habe aktuell zu viele Nebenschauplätze, Haustier muss aufgrund Tumor eingeschläfert werden, und mein Alter Herr zieht ins Seniorenheim.
Meine Mutter und meinen Bruder hab ich das Jahr schon beerdigen dürfen, ich mache 3 Kreuze wenn das Jahr vorbei ist. Zu viele Dinge auf einmal.
Momentan kümmere ich mich um meinen Vater und versuche, ihm alle Hilfe entgegenbringen, die er benötigt. Die häusliche Pflege reicht leider nicht. Ganz abgesehen von der Bürokratie und die anschließenden Nachsorgen wie Wohnungsauflösung, Garagen, Garten usw. Wenn das erledigt ist und wieder etwas Ruhe in den Allzag rein kommt, werde ich in Sachen Scheidung weitermachen. Das Trennungsjahr läuft ja bereits, die ersten 9 Monate passiert eh nichts, erst dann wird es „anwaltlich“.
Wenn ich dir einen Tip geben darf, erzähl die Wahrheit, lüge nicht. Pack alles auf den Tisch, es kommt früher oder später sowieso raus. Danach fühlst du dich befreit und viel erleichterter, dann hast du dir das erste von der Sele geredet.
Das muss irgend wann sein, du kannst das Kartenhaus nicht ewig aufrecht erhalten.
Sehe ich ähnlich, mach Nägel mit Köpfen bevor er das Haus „Verkonsumiert“
Das geht dich dann nichts mehr an, er hat es so gewollt. Und wenn er in seiner eigenen Wirtschaft bereits sein bester Kunde ist, ist der Kampf bereits verloren. Du musst es dir nur noch eingestehen.
Danke für die Kommentare und Anregungen.
Leider wird hier viel hineininterpretiert, ohne mich und meine Leidensgeschichte überhaupt zu kennen. Es fallen Sätze wie unterlassene Hilfeleistung, natürliche Lösung und vieles mehr. Das grenzt an eine Hexenjagt. Ich habe schon erkannt, das ab Seite 3 / 4 typischerweise die Schuldumkehr beginnt, aber in meinem Fall auf Seite2 ? Offensichtlich sind hier viele User emotional dermaßen überaktiv, das die rationale Denkweise etwas zu kurz kommt. Vielleicht liegt es ja auch an mir, vielleicht bin ich auch schon zu sehr abgestumpft.
Bzgl der Überwachung MEINES persönlichen Bereiches kann ich nur folgendes Sagen: Es hält jeder Überprüfung stand.
In Innenbereich sind Überwachungen absolut zulässig wenn 1. keinerlei Aussenbereiche und angrenzenden Bereiche erfasst werden, 2. jeder im Haushalt lebende informiert ist, 3. Besucher / Gäste oder Rettungskräfte informiert werden.(an meinen beiden Türen sind sogar Warnaufkleber)
Alles trifft zu, somit sollten alle Kritiker auf dem neusten Stand sein.
Natürlich ist es nicht die feine Art, Vertrauen sieht anders aus, aber nachweislicher Diebstahl, öffnen von verschlossen Briefen und Tierwohlgefährdung durch Schläge sind nunmal dadurch aufgedeckt worden, das sind Straftaten, auch in der Ehe.
Mir auch unterlassene Hilfeleistung zu unterstellen, obwohl ich alles am laufen halte, regelmäßig Schäden beseitige, mehrfach Rettungskräfte angerufen habe, oder meine Frau zu Ärzten und regelmäßig ins Krankenhaus bringe, all das weis das Forum hier nicht, und darum geht es mir auch garnicht.
Mein ursprüngliches Anliegen hier sind Tips für und während der Trennung. Das emotionale Abhängig / Coabhängig Stadium habe ich längst hinter mir, das erlebe ich seit mehr als 10 Jahren.
Die Entscheidung mich zu trennen ist gefallen, genau wie die Entscheidung meiner Frau für den Alkohol.
Die Wohnungfrage ist leicht beantwortet, wobei die überhaupt keine Rolle spielt. Es ist eine Mietwohnung. Auch Unterhaltsahlungen sind gesetzlichgeregelt.
Ich empfinde es dennoch interessant hier, und manchmal tut es gut zu lesen, dass es anderen ähnlich geht. Aber vermutlich bin ich in einem Scheidungsforum besser aufgehoben, zumindest was das aktive und rationale Schreiben und Fragen betrifft..
Dennoch möchte ich mich bei allen für die Infos und auch Kritik bedanken.
Dank für die offene Kritik und Einwände.