Beiträge von Pinguin

    Sicher hat das auch was damit Kontrolle zu tun. Da ist dann wieder mein Thema als Co.

    Wenn ich es als Freundin von mir beantworten sollte würde ich so antworten wie du. Ich hatte halt immer Hoffnung, das es irgendwie doch funktioniert. Glücklich war ich nicht mehr. Aber ich wollte ihn nicht verlieren. Er hat ja auch schließlich seine positiven Seiten. Ich hab vieles vermisst. Partnerschaftlich und als Vater der Kinder.

    Ich mein der Haushalt lag an mir die Vereine der Kinder an mir, Termine an mir, Steuererklärung habe ich gemacht, ihn an seine Rechnungen erinnert habe ich gemacht. (Ich arbeite nur Teilzeit) Essen gekocht und eingekauft habe ich.

    Er hat mir mal vorgeworfen, dass er doch auch etwas machen würde. (Müll rausbringen, Spülmaschine ausräumen wenn er Lust hat, Wäsche auf und abhängen) Und wenns ihn gepackt hat unten die Toilette.

    Ich halte an dem positiven fest und was hätte sein können. Ich glaube das fällt mir ganz schwer.

    Danke für deine Worte. Ich denke ich brauche viel Zeit und Erfahrungsberichte um mich in der Anfangszeit aufrecht zu halten. Ich sitze gerade im Badezimmer auf dem Boden, mir ist kotz übel, ich bin zittrig und meine Motivation ist kaum da.

    Ich finde es so schade, dass sie nach der Trennung plötzlich die Kraft haben für alles was man eigentlich in der Beziehung wollte. Das tut einfach weh. Für die Kinder ist es natürlich gut.

    Wenn ich was wollte hat es gefühlt Monate gedauert und so. Jetzt schafft er in einer Woche so viel. Das ist sehr verletzend.

    Auch dein Satz wo du sagst du standes ihm im Weg ist so traurig. Aber vermutlich komme ich auch an den Punkt.

    Ich habe bereits einen Wohnung angeschrieben. Aber der Wohnungsmarkt ist mau in meinem Budget.

    Tief drinnen weiß ich, dass ich das irgendwie schaffe. Ich habe ja jetzt schon viel alleine geleistet. Aber es schmerzt eben trotzdem.

    So wie du sagst. Die Vorstellung wie es hätte sein können. Der Traum von mama-papa-Kinder.

    Ich versuche mich abzugrenzen. Aber ich würde mich selbst belügen wenn ich sagen würde dass es nicht weh tut.

    Er will einen sauberen Cut. Er will nichts von mir. Geld war ihm noch nie wichtig. Nur die Kinder sind ihm wichtig.

    Das tut mir weh. Ich versuche mich abzulenken und mir Kraft bei meinen Eltern zu holen.

    Sehe ich anders. Viele Co-Abhängige haben Angst vor dem Schritt. Und nicht zwingend weil der Leidensdruck noch nicht so groß war.

    Wir haben unsere Gründe sowie Alkoholiker ihre Gründe haben.

    So gibt es Menschen die nie was ändern. Es gibt welche die erst ihren absoluten Tiefpunkt erreichen müssen (was auch immer das ist) und es gibt sicher auch welche die vor einem Tiefpunkt gehen oder aufhören.

    Finde es ehrlich gesagt auch respektlos. Es gibt genug Co-Abhängige die 20 Jahre und länger ausharren obwohl es ihnen schlecht geht.

    Finde ich super, dass du dir Hilfe für dich und die Kinder bei der Suchtberatung holst. Ich war damals auch da und es hat mir sehr gut getan, mit jemand Unbekanntem und Unbeteiligtem über alles reden zu können.

    Frag doch noch mal beim Anwalt nach, sicher brauchst du doch auch von ihm Gehaltsnachweise, eure Steuerbescheide etc.?

    Das kläre ich morgen alles mit der Anwältin ab.

    Ich verstehe dich so sehr. Genau dieses Gedanken habe ich auch. Hätte ich nur nicht so viel gemeckert und wäre ich ruhig gewesen. Aber wir beide wissen, dass das doch auch kein Leben wäre. Aber die Gefühle sind leider da und man muss sie aussitzen. Ich Frage wie lange. Man ist ja durch die Kinder immer noch irgendwie in Kontakt

    Hartmut ich finde es ja super, dass du bereits die Lebenserfahrung und die Reife hast.

    Ich noch nicht.

    Ich hoffe ich kann irgendwann entspannter an dieses Thema gehen und mehr bei mir bleiben. Vermutlich funktioniert deswegen die Co -Abhängigkeit so gut bei mir. Aufgrund meiner eigenen Gedanken und Muster. Ich meine andere Menschen wären vermutlich schon längst gegangen weil sie so eine Beziehung sinnlos finden. Ich konnte und kann es immer noch nicht ganz. Natürlich spielen meine Muster da mit rein.

    Pinguin , ich glaube, du solltest im Moment erstmal anfangen zu sortieren.

    Mir wird ja schon beim Lesen deiner Beiträge und der ganzen Tipps drumherum schwindelig. Trennung, Tochter, Anwalt, Geld, Suchtberatung, dein Noch-Ehemann, seine Sucht, mögliche Gründe, alte Erinnerungen, Zukunftsangst.

    Wenn alles gleichzeitig auf dem Tisch liegt, weiß am Ende keiner mehr, was eigentlich zuerst dran ist.

    Ich würde da erstmal raus aus diesem ganzen System und ganz nüchtern schauen: Was betrifft dich jetzt unmittelbar? Was muss wirklich geklärt werden? Was kann warten? Und was gehört inzwischen schlicht zu deinem Noch-Ehemann und nicht mehr zu deiner Baustelle?

    Ich glaube als Co - Abhängige ist das etwas schwer. Diese Gedanken werde ich nicht alleine als Co - Abhängige haben. Es ist leicht gesagt. Aber die Realität ist doch sicher anders. Als trockener Alkoholiker hast du da einfach einen anderen Sichtweise.

    Im Kindergarten- und Grundschulalter, ähnlich wie bei dir.
    Das große Kind hat den Papa anfangs sehr vermisst, im Moment möchte es kaum noch zum Vater. Ich vermute dort sind einige Dinge vorgefallen, Äußerungen und Abwertungen, Verhaltensweisen etc. Vermisst ihn aber auch, natürlich auch die „intakte“ Familie.

    Das kleine Kind geht gerne zum Vater. Die machen halt Papa Sachen, ist klasse für das Kind. Die beiden haben etwas mehr Kontakt, daher ist das Vermissen nicht ganz so arg.

    Die Kinder vermissen den Vater insgesamt mal mehr mal weniger. Je nach Lebensphase. Insgesamt tut sich das große Kind mit der Trennung schwerer, es ist sensibler.

    Wie geht es dir damit, wenn die Kinder bei ihm sind? Kontrollierst du vorher ob er was getrunken hat oder gehen die Kinder einfach so zu ihm. Ich weiß ich bin teilweise 20 Gedankengänge zu früh, aber ich bin gerade voll im Funktionsmodus

    Ich bin aktuell täglich bei meinen Eltern. Das hilft mir und die Kinder bekommen etwas Normalität.

    Morgens wache ich mit Angst, Panik, zittrig und mit übelkeit auf. Ich hoffe das legt sich zeitnah. Im Laufe des Tages habe ich glaub alle Gefühle einmal durch. Zwischen ich schaff das und omg ich überlebe die Situation nicht.

    Meine Gehaltsabrechnungen habe ich bei meinem Arbeitgeber nochmals eingefordert. Ich hab gerade null den Kopf wo ich sie hingelegt hatte. Ich wollte nach dem Urlaub die Dokumente sortieren.

    Dann nehme ich den PetH Test Wert mit. Sonst meinte die Anwältin brauche ich eigentlich gar nicht zum Erstgespräch mitnehmen.

    Ich will mir noch ein paar Notizen machen, damit ich vor lauter Emotionen nichts vergesse. Wenn er dann morgen mit den Kids unterwegs ist. Hole ich alles Dokumente hoch und Guck Mal

    Ich habe jetzt das Unterhaltsschreiben vom Jugendamt bekommen. Das soll ich meinen Nochmann weiterleiten.

    Die Suchtberatung war für mich. Als Angehörige. Um meine Gedanken zu sortieren und mir einfach noch professionelle Meinung für mich und meine Kinder zu holen. Sie hat mir zwar noch einen Broschüre für meinen Mann mitgegeben, aber der Schwerpunkt war ich und meine Kinder.

    Sie hat mir einen Flyer für eine Selbsthilfegruppe für Angehörige mitgegeben. Diese wird von der Leitung der Suchtberatung einmal im Monat geführt. Und Hilfen für Kinder in Krisensituationen.

    Ich hab mich präventiv auf die Warteliste für eine Familienberatung für uns drei setzten lassen, damit meine Kinder Unterstützung bekommen in der Situation, weil ich es nicht vermeiden kann aus der Emotion rauszusprechen.

    Anwalt ist morgen um 11.oo Uhr. Da sind die Kinder bei ihm. Er will eine Fahrradtour mit den Kindern machen.

    Ich habe mich getrennt. Übrigens schon vor Jahre vor der räumlichen Trennung. Ich habe oft genug gesagt, dass ich keinen Alkoholiker als Vater für die Kinder möchte.
    Mein Vater ist Alkoholiker, das wollte ich nicht für die Kleinen. Weder Trennung noch Auszug haben ihn vom Trinken abgehalten.

    Wie alt waren deine Kinder bei der Trennung. Wie alt sind sie jetzt? Wie geht es ihnen?


    Meine Tochter freut sich immer den Papa zu sehen. Das tut mir so weh. Aber ich weiß dass es wichtig für die Kinder ist. Dann sagt sie (7) sie ist traurig und findet es blöd und vermisst den Papa, aber die Welt geht weiter.

    Vermisst du ihn noch. Und wenn ja ist das vermissen schlimmer oder denkst du das Leben mit ihm weiterhin wäre schlimmer? Du hast dich getrennt oder?

    Ich denke manchmal ich bin und war einfach zu feige zu gehen, weil mich die Hoffnung gehalten hat.

    Ich suche aktuell eine 3 Zimmer Wohnung. Ist aber echt schwer finanziell. Zudem will ich in die Nähe meiner Eltern (Mutter) um Unterstützung mit den Kindern und für mich zu haben.

    Ja ich trauere auch um die Familie die kaputt geht. Die Kinder sind die Leidtragenden. Scheidung ist scheiße für sie. Die sucht ist scheiße für sie.

    Ich bin auch wütend, weil er alles kaputt macht in meinen Augen. Ich hab am Tag gefühlt 10 verschiedene Gefühle