Beiträge von Cambrina

    Hi.

    Rennschnecke Dass die Gäste teilweise nichts trinken war nicht meine Idee.

    Die machen das von selbst. Ich frage auch, ob sie ein Bier haben wollen oder 1 Glas Wein, An meinem Geburtstag vor kurzem haben sie auch Wein und Bier getrunken, mein Vater auch einen Schnaps, es macht mir nichts aus, nur wenn es dann ein Gelage würde, würde ich mich verabschieden.

    Ich spüre, wenn die Stimmung sich verändert.
    Beim Griechen, da gibt’s ja immer einen Ouzo, trinke ich einfach keinen, aber die anderen tuns, wenn sie möchten. Geht alles.
    Zuletzt bei einer Einladung, wurde relativ viel getrunken. Ich bin um 10 gegangen.

    Ich geh halt einfach, wenn es mir reicht.

    Natürlich haben sich Kneipenbesuche praktisch auf null reduziert, das ist für mich ok. Davon habe ich rein garnichts, also verschwende ich keine Zeit.

    Lg Cambrina

    Guten Morgen,

    6 Monate geknackt…..

    *bitte keine Werbung* Morgenrot

    Ich bin weiter in der SHG und Suchtberatung. Glaube, da hatte ich auch Glück, mit meinem Berater, der auch Psychologe ist.

    Durch meinen Umzug vor 1,5 Jahren fällt es mir leicht, von den Leuten mit denen ich die letzten Jahre diesen für mich negativen Kontakt hatte, fern zu bleiben.
    Da ich jetzt sehr schön wohne, mitten im Grünen komme ich leichter zur Ruhe und erkenne meine Bedürfnisse leichter.

    Generell habe ich noch viele Trigger, aber ich gehe damit um.

    Parties meide ich weitgehend, ich gehe zu manchen, gehe aber, wenn ich merke, dass es für mich genug ist.

    Wenn wir Gäste haben, wird mir zu liebe wenig Alkohol getrunken. Das hat sich auch geändert. Wenn ich irgendwo bin, wo doch getrunken wird, gehe ich wenn ich merke, dass sich die Leute durch das Trinken verändern.

    Außerdem halte ich nicht mehr so lange durch.

    Ich bin immernoch leicht erschöpft, wenn ich viele Leute um mich habe und brauche dann meinen Rückzug. Ich schlafe sehr viel und wenn ich kann, schlafe ich immer nachmittags.

    Ich schaue mehr fern, viel Serien am Stück, das habe ich vorher nicht gemacht, ist vielleicht auch eine Art Suchtverlagerung….

    Mir geht’s immer noch am besten, wenn ich alleine bin und ungestört. Oder wenig Leute um mich rum, die keine Erwartungen an mich stellen.

    Auf der Arbeit, wo auch viele Sozialkontakte sind, geht’s mir allerdings sehr gut, das verdanke ich unserem tollen Team. Das ist auch ein großes Glück für mich.

    Ich versuche mehr Zeit in der Natur zu verbringen, ich habe mir eine Pflegebeteiligung für ein Pferdchen gesucht da sind auch sehr nette Menschen und ich bin viel mehr draußen, mache Spaziergänge mit dem Pferd.
    Das tut gut und fordert mich auf ganz andere Weise.Muss da z.B. wieder lernen, mich durch zu setzen.

    Ich glaube ich bin auf einem guten Weg.

    Meine Familie ist mir lieb und teuer und ich erfahre viel Mitgefühl und Unterstützung.

    Aus der Therapie sind ein paar Leute, mit denen ich immer mal wieder etwas unternehme, es ist schön zu erleben, dass auch sie stabil bleiben.

    Vielleicht mache ich noch eine Therapie, in der ich versuchen möchte, ein paar Dinge aus meiner Kindheit zu verstehen und warum alles so gekommen ist, wenn ich eine geeignete Psychologin finde…

    Lg Cambrina

    Rennschnecke und andere,

    Ja, ich besuche seit Anfang Februar eine SHG und gehe 1x pro Woche zur Suchtberatung Nachsorge. Ich nehm halt alles mit, was geht und das passt auch so für mich. Hier bin ich schon auch ab und zu, aber kommentiere eher nicht Nur Lesen.
    Reicht mir meistens. Erster Arbeitstag lief auch gut, aber danach war ich schon platt. 8 Stunden sind halt mehr, als 2,4,Oder 5 Stunden….
    Aber passt schon.

    GuteNacht und Danke, dass ihr da seid. ❤️
    Lg Birgit

    Guten Morgen, Feedback an die Gruppe, ich bin wohlauf. Nach Therapie und Wiedereingliederung auf der Arbeit, ist heute mein erster Arbeitstag, ich bin stabil und habe keinen bzw. kaum Suchtdruck. Es sind immer wieder Momente, wo es kurz hochkommt.

    Dann lasse ich es zu, aber irgendetwas in mir steuert sofort gegen und ich verliere den Gedanken und das Gefühl nach kurzer Zeit.

    Ich muss sagen, dass die Therapie mir wirklich geholfen hat.
    Die intensive Beschäftigung mit dem Thema hat meinen Kopf klar gemacht und mich sensibilisiert.

    Alleine wäre es mir wesentlich schwerer gefallen, wenn nicht unmöglich, ich konnte den Prozess einfach nicht mehr stoppen.

    Wie in der Todesspirale. Mein Leben war für mich selbst wertlos geworden.

    Jetzt geht’s mir gut und ich fühle mich momentan mit dem Thema safe.
    Nur nicht leichtsinnig werden….

    Lg Cambrina



    Wir sind ja hier auch eine Selbsthilfegruppe, dennoch suchen sich Einige noch zusätzlich Ansprechpartner vor Ort.
    Wichtig ist, dass du das Gefühl hast, dass sich das für dich richtig anfühlt und es dir hilft, deinen nüchternen Weg zu gehen.

    Kannst du für dich benennen, warum du Zweifel an deinem bisherigen Weg hast? Oder ist die Gruppe vor Ort wie eine ‚Zusatzversicherung‘?

    Hallo, ja, heute ist Sonntag, mein einziger freier Tag in der Woche.
    Seit 5 bin ich wach, Habe totale Durchschlafstörungen, seit der Reha.
    4-5 mal wache ich auf in der Nacht.
    Hoffe, das gibt sich wieder. Da rattert es halt, oben im Kopf.

    Nach der Reha werde ich zu den Guttemplern gehen. Ohne SHG werde ich’s nicht schaffen. Ich habe hier oft gelesen, dass manche das nicht brauchen, aber zu denen gehöre ich bestimmt nicht.

    Die haben sich in der Reha vorgestellt. Sie arbeiten emotionsbasiert. Das hat mich sehr angesprochen. Ich finde, darum geht’s ja in der Hauptsache, beim Durchhalten der Abstinenz.
    Und Verhaltenstherapie möchte ich auch gerne machen, aber da muss ich erst jemanden finden…..

    Weitermachen….

    Guten Morgen,

    Ja, noch bin ich nicht freigeschaltet, oder?

    Okay, vielleicht habe ich auch nicht gechekt, wie.

    Die Feiertage sind bis jetzt unproblematisch. Vorgestern war die ganze Familie da, wir haben Raquelette gemacht. Wenn andere trinken, komme ich klar, wenn’s kein Gelage wird. Ich bin halt immer bald müde und ziehe mich dann zurück. Das wird so akzeptiert und meine Family ist echt cool. In der Rehagruppe höre ich es teilweise anders. Ich glaube, da habe ich echt Glück. Ansonsten ist unsere Wohnung eh alkoholfrei. Mein Mann trank nie viel und jetzt macht er bei mir mit, wenn wir draußen sind, trinkt er auch nichts.

    Ja, was gibt mir soviel Kraft?
    Ich schaue mir meine Mitleidenden genau an, das ging in der Entzugsklinik los. Ich frage mich, was haben wir gemein? Ich versuche sie zu verstehen, von ihnen auch viel zu lernen. Wir haben ein gemeinsames Problem und doch sind wir verschieden und gehen verschieden damit um. Ds ist sehr lehrreich für mich.

    In der Klinik wusste ich gleich, dass es nicht klappen wird bei manchen. Jetzt in der Reha wünsche ich allen, dass sie es schaffen. Ich mag die Gruppe sehr und fühle mich gut aufgehoben mit denen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Reha fertig machen werde und noch viel mitnehmen will. Danach, da habe ich ein bisschen Angst. Wenn der Stress wieder losgeht, auf Arbeit. Ich werde auf jeden Fall eine schrittweise Wiedereingliederung machen….

    Meine Therapie ist ja eine Tagesklinik, deshalb wird der Übergang ins normale Leben nicht so schwer sein, aber Angst ist halt trotzdem da.

    In der Reha sagen die, ich sei hochmotiviert und sie loben mich, weil ich Verantwortung übernehme, auch für die Gruppe.

    Aber den Hauptausschlag hat glaube ich, der Brief meines Vaters an mich gemacht. In dem schrieb er, um seine Sorgen um mich.
    Lg Cambrina

    Guten Morgen an die Gruppe,

    Am 11.11. bin ich in die Klinik zum qualifizierten Alkoholentzug gegangen. Nach 10 Tagen wurde ich entlassen. Seit 21.11. bin ich nun für 12 Wochen in einer Tagesklinik, ausschließlich für Alkoholiker, zur Therapie. Ich komme jeden Abend nach Hause, die Wohnung ist leergeräumt von Alkohol. Zu Hause trinke ich sehr viel Tee, Saftschorlen und Wasser.

    Ich bin sehr dankbar für diese Form der Therapie, die es mir möglich macht, auch zu Hause zu sein und bei meiner Katze, meinem schönen zu Hause und meinem Mann zu sein.

    Die Therapie hat es in sich. Bin dort sehr motiviert und es sind alle sehr nett, wir sprechen viel, Gruppen- und Einzeltherapie, Frau beschäftigt sich sehr mit sich selbst. Da kommt vieles hoch und ich bin manchentags ziemlich geschlaucht.

    Aber es ist auch toll.

    Über 5 Wochen abstinent und kaum Suchtdruck. Ich freue mich so sehr, dass mir das jetzt alles so passiert, auch wenn es emotional immer rauf und runter geht.

    Lg Cambrina

    Hallo, aktueller Stand - Psychiatertermin gemacht, geht aber erst Mitte Oktober, habe mich auf die Warteliste zum stationären Entzug setzen lasse . Dauert 2 bis 4 Wochen. Mit Option auf anschließenden Besuch der Tagesklinik…. Das kann erst geklärt werden, wenn ich aufgenommen bin. Kommenden Montag Termin bei der Suchtberatung, und ja Hartmut , ich trinke noch…. Habe hier aber mehrfach gelesen, dass man nicht aufhören soll, mit der Klausel moderat.

    Ich lese hier viel und es macht mir Mut. Gestern habe ich meinen Mann eingeweiht und er will mich unterstützen. Als Nächstes möchte ich mit meiner Hausärztin sprechen und auch meine Nächsten Angehören informieren. Vor allem mein Vater, der sich große Sorgen macht.

    Lg Cambrina

    Ja, Hartmut ich sehe mich als Alkoholikerin, ich trinke seit Ich etwa 30 bin regelmäßig 1 bis eineinhalb Flaschen Wein. Ich bin damals in eine Beziehung mit einem Mann gegangen, wir sind zusammen gezogen. Er war oder ist aus meiner heutigen Sicht damals schon Alkoholiker. Damals habe ich das nicht so ernst genommen, ich trank ja selbst.

    Nach sieben Jahren haben wir uns getrennt, aber die Gewohnheit blieb.Das ging jahrelang konstant.

    Vor 8 Jahren bin ich dann in die Stadt meines Manns umgezogen, wir waren frisch verheiratet und es war sein Wunsch, dass ich zu ihm ziehe.

    Seitdem wurde es schlimmer.
    Sein Freundeskreis, Männer, die sehr viel tranken, ich immer dabei…

    Die neue Stadt, die nicht wirklich zu meiner Heimat wurde, nach ein paar Jahren habe ich mich dann mehr und mehr zurückgezogen, weil ich die ewige Sauferei mit den „Jungs“ nicht mehr mochte, es war immer das gleiche, und ich war dort auch nicht glücklich, mitten in der Stadt, kein Baum weit und breit.

    Ich begann dort mehr zu trinken, auch mal Schnaps zwischendurch, daheim und allein.

    Und in Gesellschaft natürlich auch.
    Ein glücklicher Zufall hat ergeben, dass wir seit einem Jahr wieder in meiner Heimatstadt wohnen. Eigenes Haus mit eigenem wunderschönen Garten. Meine Schwester wohnt in der Dachwohnung, und das Beste, es ist genau das Haus neben meiner Mutter.

    Also müsste doch alles gut sein. Mein Mann trinkt wenig. Er fährt die Schnapsnasen lieber von Kneipe zu Kneipe.
    Aber ich kann nicht aufhören.
    Deshalb bin ich mir sicher, dass ich Alkoholikerin bin. Seit 9Jahren nehme ich Medikamente wegen Depressionen. Das ging einfach los, auch wenn ich vorher natürlich Stimmungsschwankungen hatte.
    Ich habe hier viel gelesen, dass es nichts mit Willensstärke zu tun hat, es eine Krankheit ist, und ja, ich fürchte ohne Abstinenz wird es bei mir nicht gut werden.

    Lg Cambrina

    Hallo Cambrina

    Willkommen bei uns. Es ist gut, dass du dein Trinkverhalten überprüfst und dich hier gemeldet hast.

    Dies ist der Vorstellungsbereich, in dem sich ausschließlich bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Ein Austausch darüber erfolgt erst nach einer Freischaltung.

    Siehst du dich als Alkoholiker? Und ist eine lebenslange Abstinenz dein Wunsch?

    Ich würde sagen ja, definitiv. Ich habe gestern viel gelesen hier.
    Vor einiger Zeit habe ich so einen Test gemacht, ob und inwiefern man das

    Ist und ja, ich bin’s.

    Gestern las ich auch über die Entgifungsphase und dass man erst mal zum

    Arzt muss. Das gilt es als Nächstes zu tun. Ich habe eine gute Hausärztin, mit der ich auch privat bekannt bin, was mich ein bisschen beunruhigt, ob das gut ist zu ihr zu gehen.
    Außer ihr habe ich noch meinen Psychiater, wegen meiner Depression. Der arbeitet auch als Neurologe, ich bin am überlegen zu wem sie ch gehen soll. Vielleicht hast du oder jemand, der das liest einen Rat?

    Ich würde am liebsten ambulant entziehen, aber gerne in eine Tagesklinik gehen. Ich weiß noch nicht, ob es soetwas gibt.

    Mein Mann trinkt wenig Alkohol. Aber er sammelt guten Whisky und Cognac und Brände, damit er für Freunde und Besuch etwas im Haus hat. Das muss ja dann alles weg.
    Auch habe ich ihn noch nicht eingeweiht, mein Wunsch das jetzt anzugehen ist noch jung.

    Wir haben natürlich schon über mein Alkoholprpblem gesprochen und er würde mich sicher unterstützen, denn er weiß ja wie es um mich steht.

    Trotzdem glaube ich, dass er es ein wenig bagatellisiert, so nach dem Motto, trink halt einfach weniger……

    Ich versuche es immer wieder, aber ich schaffe es nicht.
    Wie das dann nach der Entgiftung weitergehen soll, schwierig, ich kann mir das nicht so richtig vorstellen.
    Emotional meine ich, ich habe Angst, dass ich in ein Riesen Loch falle…..

    Das war’s erst mal .

    Freue mich über Antworten

    Lg Cambrina

    Danke für die Begrüßung, ich werde mich mal reinlesen. Ich habe mich sehr kurzfristig angemeldet und noch wenige Beiträge gelesen, das werde ich jetzt erst mal tun.

    Ich bin seit 8 Jahren verheiratet mit einem Mann, der sehr wenig trinkt.
    Leider seine Kumpels umso mehr. Ich glaube die drei sind alle Alkoholiker.

    Wir haben in den letzten Jahren sehr vielmzusammen gemacht, und obwohl mein Mann immer der Fahrer war, habe ich halt fleißig mitgespielt, das war auch nicht so toll.
    Jetzt sind wir umgezogen und ich meide den Kontakt, ich habe schon lange gemerkt, dass das schlecht für mich ist und ich habe mich schon seit länger Zeit mehr und mehr von ihnen zurückgezogen…..

    Das war mein erster Schritt in die hoffentlich richtige Richtung.
    Danke dir Cambrina

    Meinen ersten Rausch hatte ich mit 13 auf der Sylvester Party meiner Familie.die Familie, Freunde, alle sind schon immer sehr feierfreudig gewesen.

    Später, als Teenager, habe ich dann meine Hemmungen und Ängste vor anderen, neuen Leuten damit beruhigt. Ich hatte immer etwas Angst. Naja, so hat sich das in meinem Leben etabliert.
    Nach und nach auch immer mehr. langjährige Lebensgefährten mit der gleichen Neigung, viele viele Parties, ich hab’s nie genug sein lassen können.

    Inzwischen trinke ich oft 2 Flaschen Wein pro Tag und meine Leberwerte sind erhöht. Ich bin 59 Jahre alt und mein Leben lang Krankenschwester. Da ist nach Feierabend auch immer noch viel Anspannung da und abschalten und entspannen erwünscht….

    Ich verliere langsam die Kontrolle und stecke mittendrin.

    Eure Cambrina