Guten Morgen,
6 Monate geknackt…..
*bitte keine Werbung* Morgenrot
Ich bin weiter in der SHG und Suchtberatung. Glaube, da hatte ich auch Glück, mit meinem Berater, der auch Psychologe ist.
Durch meinen Umzug vor 1,5 Jahren fällt es mir leicht, von den Leuten mit denen ich die letzten Jahre diesen für mich negativen Kontakt hatte, fern zu bleiben.
Da ich jetzt sehr schön wohne, mitten im Grünen komme ich leichter zur Ruhe und erkenne meine Bedürfnisse leichter.
Generell habe ich noch viele Trigger, aber ich gehe damit um.
Parties meide ich weitgehend, ich gehe zu manchen, gehe aber, wenn ich merke, dass es für mich genug ist.
Wenn wir Gäste haben, wird mir zu liebe wenig Alkohol getrunken. Das hat sich auch geändert. Wenn ich irgendwo bin, wo doch getrunken wird, gehe ich wenn ich merke, dass sich die Leute durch das Trinken verändern.
Außerdem halte ich nicht mehr so lange durch.
Ich bin immernoch leicht erschöpft, wenn ich viele Leute um mich habe und brauche dann meinen Rückzug. Ich schlafe sehr viel und wenn ich kann, schlafe ich immer nachmittags.
Ich schaue mehr fern, viel Serien am Stück, das habe ich vorher nicht gemacht, ist vielleicht auch eine Art Suchtverlagerung….
Mir geht’s immer noch am besten, wenn ich alleine bin und ungestört. Oder wenig Leute um mich rum, die keine Erwartungen an mich stellen.
Auf der Arbeit, wo auch viele Sozialkontakte sind, geht’s mir allerdings sehr gut, das verdanke ich unserem tollen Team. Das ist auch ein großes Glück für mich.
Ich versuche mehr Zeit in der Natur zu verbringen, ich habe mir eine Pflegebeteiligung für ein Pferdchen gesucht da sind auch sehr nette Menschen und ich bin viel mehr draußen, mache Spaziergänge mit dem Pferd.
Das tut gut und fordert mich auf ganz andere Weise.Muss da z.B. wieder lernen, mich durch zu setzen.
Ich glaube ich bin auf einem guten Weg.
Meine Familie ist mir lieb und teuer und ich erfahre viel Mitgefühl und Unterstützung.
Aus der Therapie sind ein paar Leute, mit denen ich immer mal wieder etwas unternehme, es ist schön zu erleben, dass auch sie stabil bleiben.
Vielleicht mache ich noch eine Therapie, in der ich versuchen möchte, ein paar Dinge aus meiner Kindheit zu verstehen und warum alles so gekommen ist, wenn ich eine geeignete Psychologin finde…
Lg Cambrina