Beiträge von BuyMyselfFlowers

    Liebe Koda, ich habe deine Zeilen heute früh gelesen. Ich kann die verschiedenen Gedankenstränge gut nachvollziehen. Kenne sie selbst nur all zu gut.

    Mir ist dazu eingefallen, dass für mich die Distanz so wichtig ist, wenn man bei sich bleiben will. Es geht darum, dass es dir gut geht. Kontakt zum Problem beladenen Alkoholiker bzw deinem depressivem Freund sehe ich da sehr kritisch. Man rutsch so schnell (wieder) in eine Rolle, die nicht gut tut. Und du hast es sowieso nicht unter Kontrolle. Es ist seine Aufgabe, sein Leben in den Griff zu kriegen.

    Es wäre so schön, wenn du deinen Plan von einem schönen Weihnachten mit deiner Familie verwirklichst! Es ist dein Leben und du hast das Recht glücklich zu sein.

    Liebe Pingu, der Prozess der Erkenntnis und Entscheidung ist sehr individuell, auch wenn sich unsere Erfahrungen und Geschichten ähneln. Der Austausch zu den Erlebnissen und Möglichkeiten hilft auf dem Weg. Und du bist doch schon ein ganzes Stück gegangen!

    Mir ging es ähnlich wie dir. Der Alkohol war in meiner Partnerschaft über Jahre präsent. Es hat mich auch immer mal wieder gestört und ich habe mir so meine Gedanken gemacht. Ich hatte große Sorge um die Gesundheit meines Partners. Aber das er in eine Abhängigkeit gerutscht ist und mich sozusagen als CoA mitgenommen hat, das habe ich lange nicht erkannt. Es war kurz davor, das mir die Kraft ausgeht. Sozusagen der "innerliche Knall". Laut war er nicht.

    Ich muss immer noch an deine Worte denken, dass du das Strahlen in deinen Augen nicht mehr siehst. In einer guten Partnerschaft sollten Geben und Nehmen im Gleichgewicht sein. Gefühle und Grenzen des Partners werden respektiert. Ein Alkoholiker ist aus meiner Erfahrung aber egoistisch und raubt Energie. Das ist Grund genug, um gehen zu dürfen!

    Liebe Pingu, wenn ich deine Zeilen lese, dann habe ich den Eindruck, dass du schon realisiert hast, dass eure Beziehung unter diesen Umständen keine Zukunft hat. Wenn er weiter trinken will, dann wird er nichts ändern, Die Ausrede, dass er Zeit dafür braucht, ist typisch für Alkoholiker.

    Vermutlich bist du hier, um dich bestärken zu lassen. Das ist gut so! Und eigentlich bist du auch sehr klar. Was brauchst du, um die Entscheidung für dich und dein Leben zu treffen bzw was hält dich noch davon ab?

    Das Leben mit einem Alkoholkranken raubt einem so viel Kraft. Ich fände es wunderbar, wenn du bald wieder in den Spiegel schauen kannst und deine Augen wieder leuchten siehst!

    Liebe MamaVon3, gut, dass du hier bist, um dich auszutauschen und dich damit unterstützen zu lassen.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du erlebst. Ich lebe seit Juni nun mit meiner 13. jährigen Tochter alleine. Mein Ex-Partner ist ausgezogen, nachdem ich sehr konsequent Druck gemacht habe, dass das mit dem Alkoholkonsum so nicht weitergehen kan. Ich konnte diesen betrunkenen Mann einfach nicht mehr ertragen. Früher ist er auch gern mal auf dem WC eingeschlafen. Zwischenzeitlich schlief er immer - mit Weinglas und Handy in der Hand - im Wohnzimmer, so dass auch unsere Tochter das Elend ständig mitansehen mußte. Meine Tochter zu schützen, das war mein Abtrieb etwas zu verändern.

    Du schreibst, dass auch deine Kinder viel mitbekommen und dass du nicht mehr kannst. Magst du ein bisschen mehr erzählen, wo du stehst und was der nächste Schritt für dich und deine Kinder sein kann? Hast du vielleicht auch eine Vorstellung davon, was du brauchst?

    Liebe SummerSun, ich habe nun ein paar Monate Erfahrung als sozusagen Alleinerziehende gesammelt, da mein Ex sich so gut wie nie Zeit für unsere Tochter nimmt und sich um nichts kümmert. Am Anfang habe ich mich sehr geärgert und war/bin teilweise auch echt überfordert. Kraft geben mir mittlerweile die schönen Momente der Ruhe. Kein betrunkener Partner im Haus, keine täglichen Diskussionen um den Alkoholkonsum und - noch viel wichtiger - keine ständigen Enttäuschungen mehr. Außerdem erlebe ich meine Tochter sehr gelöst. Dabei dachte ich immer, dass sie gar nicht so viel mitbekommt. Im Nachhinein denke ich anders darüber.

    Der Anfang wird für dich sicherlich nicht leicht. Gerade, weil deine Kinder noch kleiner sind. Meine Tochter ist 13 und damit schon sehr selbständig. Das macht die Sache für mich leichter. Wenn ich aber so lese, was du seit langer Zeit und zudem in der aktuellen Situation für einer Belastung ausgesetzt bist, dann wird das zumindest in absehbarer Zeit besser werden. Und dann wird sicher auch für dich bald der Moment kommen, den ich so sehr genieße und feiere: es ist einfach wieder friedlich im Haus und das Lachen ist zurück!

    Ich bekomme von meiner Familie und Freunden sehr viel Unterstützung. Das wünsche ich auch dir von Herzen!

    Ich glaube nicht, dass ich es schaffe mit der Situation klar zu kommen.

    Das wird ein sehr langer, harter Trauerprozess.

    Liebe Jump, du bist so stark und bist deinen Weg bis jetzt so mutig gegangen. Du wirst das schaffen. Davon bin ich überzeugt! Aber wie du selbst schreibst, ist es ein Prozess. Leider einer, der mit viel Schmerz verbunden ist.

    Ich kann so gut nachempfinden was du fühlst. Die Trauer kommt in Wellen. Und so einschneidende Erlebnisse bringen die Wogen natürlich wieder richtig in Bewegung. Manchmal ist da bei mir das Gefühl, dass ich keine Energie mehr habe und es nicht mehr aushalte. Und dann ist die Kraft doch irgendwie wieder da, um weiterzumachen.

    Nichts wirklich tun zu können, für den geliebten Menschen, das ist so schwer. Aber es ist die Realität, mit der wir umgehen müssen. Du machst auf mich den Eindruck, dass du eine starke Persönlichkeit bist. Da ist es vermutlich umso schwerer, akzeptieren zu müssen, dass es nicht im eigenen Einflussbereich liegt. Ich kann das so gar nicht gut aushalten. Aber daran zu wachsen, das habe ich mir vorgenommen.

    Ich wünsche dir für die kommenden Tage, dass auch glückliche Momente dabei sind und dir Kraft geben.

    p.s.: Du kannst uns übrigens gar nicht nerven. All das, was du an Gefühlen und Erkenntnissen teilst, das hilft auch uns weiter!

    Hallo SummerSun, Abschied ist ein Prozess. Das auf und ab der Gefühle, das du im Moment erlebst, gehört sicher dazu. Es ist ja auch ein großer Schritt, den du vor dir hast. Er bedeutet für dich am Ende Freiheit vor den Auswirkungen der Suchterkrankung deines Partners. Es wird sich für dich und die Kinder auszahlen. Bleib dran, auch wenn es nicht immer leicht ist. Du bist auf dem richtigen Weg!

    Ja, das sagt wirklich alles.
    Aufschieben, Hoffnung machen auf Besserung und dann sowieso nicht umsetzen. Je früher man konsequent ist, desto besser für einen selbst und die Kinder.

    Mir kommt das leider sehr bekannt vor.
    Mein alkoholkranker Ex hat schon bei der alkoholfreien Woche, die er sich vorgenommen hatte, erst wochenweise und dann auf den nächsten Monat, aufs neue Jahr verschoben. Es gab immer Gründe.

    Mit unserer Tochter, die 13 Jahre alt ist, hat er bis heute nicht geredet. Aber das wäre ja auch ein Eingeständnis der Sucht.

    Ich finde die Frage von Joshi richtig. Man sollte sich wirklich fragen, an was man eigentlich festhält. Sicher werden es oft die Erinnerungen an schöne Zeiten und einen besonderen Menschen sein. Leider verändert Alkohol so krass, dass von diesen besonderen Menschen meist nicht viel übrig bleibt.

    Ich kann z,B. meinen Ex Partner auch nach Monaten nicht ertragen. Hätten wir keine gemeinsame Tochter, würde ich ihn aus meinem Leben streichen. Der Grund für meine Abneigung ist, dass er sich so schrecklich verändert hat. Das, was ihn für mich so besonders gemacht hat, ist einfach nicht mehr da. Da steht nur ein widerlicher Typ in der Hülle des Mannes, der mir mal sehr wichtig war. Vielleicht kennt ihr das auch.

    Auch Api bringt es auf den Punkt. Man gewöhnt sich manchmal einfach an etwas. Da merkt man nicht mal, dass der alkoholkranke Partner ständig Grenzen übertritt, egoistisch und gefühllos ist.

    ... ich versuche einfach den Moment zu genießen und nicht zu viel an morgen zu denken...

    Aber ja, sich auf die Liebe einzulassen ist ein Risiko... aber es nicht zu tun auch...

    Liebe Jana, ich finde deine Einstellung super. Die Momente genießen, die da sind. Darum geht es im Leben. Und Risiken gehören dazu. Sich anderen Menschen zu öffnen, sie in das eigene Leben zu lasse auch. Und unsere Erfahrungen machen uns reicher. Situationen zu erkennen, wo man "Stopp" sagen muss. Das muss nicht immer die Sucht des Partners sein.

    Sich die Offenheit nicht nehmen zu lassen, darum geht es. <3

    Es ist seine Realität und die werde ich niemals ändern können. Also kann ich nur versuchen, mich an den Tatsachen zu orientieren und mich neu zu finden. Ohne ihn und ohne ein Gespräch.

    Liebe Jana, du hast ja so recht. Die Tatsachen sind das, an was man sich orientieren sollte. Da helfen dann auch die Tipps für CoA, um wieder klar zu sehen und zu fühlen. Der Verstand spricht eine klare Sprache. Da kommen die Gefühle immer mal gern um die Ecke, um zu verwirren.

    Ich mußte bei dem Wort "Frieden" daran denken, dass man diesen mit der Situation machen sollte. Es ist halt wie es ist. Die Sucht beherrscht den Partner. Das hat etwas mit uns gemacht. Und es gibt auch ein Leben ohne diese Sucht, wenn wir das wollen.

    Ich brauche jetzt eine Weile für mich, meine Tochter, den Hund und die ganze Verantwortung. Alles auf die Reihe kriegen und neue Strukturen schaffen.

    Und es gibt aktuell und in den vergangenen Monaten so wunderbare Momente mit Freunden und meiner Familie, die ich in der alten Situation nicht hatte bzw. nicht genießen konnte. Auch eine Tatsache, die mir gerade sehr präsent ist.

    Vielen Dank, deine Antwort war sehr hilfreich. <3

    "...er merkt wie sehr es uns belastet hat und was er alles zerstört hat.
    nicht, um in in Reue zu sehen, sondern einfach der Gerechtigkeit mir und den Kindern gegenüber wegen.

    Er ist eiskalt, unreflektiert, stur und einfach nicht in der Realität."

    Hallo Lolli, es ist so gut zu wissen, dass es anderen Betroffenen ähnlich geht. Das, was du schreibst, bringt auf den Punkt, was ich mir eigentlich so wünsche. Am Ende frage ich mich, ob es etwas ändern würde. Vermutlich nicht. Und das regt mich wieder zum klaren Denken an.

    Ich bin fest überzeugt, dass hoffen keinen Sinn macht. Wenn ich wieder mehr bei mir bin, dann weiß ich, dass ich mein Leben nicht mit einem uneinsichtigen Menschen verbringen will und es meiner Tochter auch nur in dem erforderlichen Maß zumuten kann. Die eigenen Lebenszeit ist zu kostbar. Klar geworden ist mir bei der ganzen Misere wieder, dass ich mein Glück nicht von einem anderen Menschen abhängig machen kann.

    Und wir sind stark, wenn wir für uns und unsere Kinder einstehen. Ich trage derzeit auch die ganze Verantwortung für Kind, Hund und Haus. Das ist manchmal so anstrengend.

    Mir ist aber wichtig, dass ich meiner Tochter vorlebe, dass man sich aus ungesunden Lebenssituationen - egal aus welchem Grund - befreit. Ich spreche mit ihr immer mal wieder über die Situation und die Sucht des Vaters. Ich möchte sie stärken für das Leben mit einem unzuverlässigen Papa.

    Das Forum hilft mir immer wieder, den klaren Blick zu bekommen. Die Energie dafür aufzubringen, sich von den ungesunden Gedanken zu lösen.

    Auch deine persönliche Geschichte hilft mir dabei! Vielen Dank. <3

    Liebe Jana, danke für deinen Beitrag. Es tut gut zu wissen, dass du das Gefühl kennst.

    Mir wurde die Tage wieder bewußt, dass ich es mit zwei unterschiedlichen Personen zu tun habe. Der Mann, der er durch den Alkohol geworden ist, hat auch in meinem Leben keinen Platz mehr. Ein klärendes Gespräch oder eine Entschuldigung würden daran nichts ändern oder das Geschehene rückgängig.

    Hallo Joshi, ich finde es normal, dass es seine Zeit braucht, um Gewohnheiten abzulegen. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann braucht man ca. 6-8 Wochen, um gewohnte Verhaltensweisen zu verändern.

    Bei vielen CoA gehört sicher das Thema Kontrolle dazu. Gut finde ich, dass du das schon auf dem Schirm hast, dass es hier etwas für dich zu tun gibt.

    Mir ging es ähnlich. Mir hat regelrecht etwas gefehlt, als mein alkoholkranker Partner ausgezogen war. Ich habe ja viele Monate damit verbracht, den Flaschenkreislauf zu beobachten. Ich habe Mimik und Gestik meines Partners sondiert, wenn ich nach Hause kam. Am Telefon habe ich mit dem einen Ohr gecheckt, ob wohl schon Alkohol im Spiel war. All diese sinnlosen Kontrollinstrumente rauben Zeit und bei mir hat sich der Mechanismus zum Schluss verselbständigt.

    Aber das Gute ist, dass es nachläßt, wenn man sich löst. Bei mir brauchte es Distanz. In der alten Situation zu verharren und mich abzugrenzen, das hätte ich nicht geschafft.

    LG

    Liebe Api, sicher können die Gedanken - gerade zu so wichtigen Themen - in verschiedenen Momenten sehr unterschiedlich sein. Die eigene Überzeugung, das Richtige zu tun, hängt vermutlich stark damit zusammen, wie man sich gerade fühlt. Mir ging es gestern Abend ähnlich. Da war ich sehr überzeugt, dass ich handeln muss. Und dann war ich heute früh wach, war am grübeln und schwanke.

    Bezogen auf die Frage, welche Wohnumgebung für dich und deinen Sohn am besten wäre, gibt es sicher auch nicht die einzig wahre Antwort. Solltest du ihn überzeugen können auszuziehen, dann wäre das sicher für euch unter den gegebenen Umständen gut. Ich sehe allerdings auch den Punkt, dass du das nicht unter Kontrolle hast. Versuchen würde ich es an deiner Stelle.

    Wenn er sich darauf nicht einläßt bzw. es an der (zeitnahen) Umsetzung scheitert, dann gehst du den anderen Weg. LG

    Hallo zusammen, ich verstricke mich seit gestern in Gedanken. Vielleicht hilft es, dass ich es einfach mal runterzuschreiben.

    Die letzten zwei Wochen war ich aktiv und habe ganz viel geschafft, um das Haus von Altlasten zu befreien. Ich habe Möbel meines Ex entsorgt, die er mir stehen lassen hat. Er nimmt nur das mit, was ich ihm hinstelle und was er gebrauchen kann. Seinen Müll läßt er mir stehen. Eine Flasche Gin aus seinem Barwagen hat er allerdings mitgenommen. Das hat mich wieder bestärkt, dass die Trennung richtig war und er weit weg von einer Krankheitseinsicht ist.

    Dann war diese Woche der Notartermin, da ich das Haus übernehme. Ich bin so enttäuscht und wütend, dass er mich auch mit dieser finanziellen Belastung und Verantwortung alleine läßt. In solchen Situationen wird mir dann bewußt, dass ich schon seit Jahren viele Lasten allein getragen habe.

    Nach dem Termin kamen zweierlei Gedanken in mir hoch. Auf der einen Seite wurde mir bewußt, dass der Alkohol uns schon sehr lange begleitet hat. Mir sind die häufigen Ausfälle durch Alkohol eingefallen, die ich mir damals nicht erklären konnte. Von zunächst vereinzelten Situationen, die ich nicht in Zusammenhang gebracht habe, bis dann zu den Zeiten, wo er jeden Tag zu viel getrunken hatte. Mein Leidensweg als CoA war rückblickend recht lang. Oft verklärt durch die schönen Momente, die an Wertigkeit gewonnen haben, weil ich doch so auf Besserung gehofft habe und überzeugt war, dass unsere Liebe stärker ist. Jede Nüchternheit oder die Momente, wo mein Ex sich einsichtig zeigte. Wenn die "nüchterne" Person zum Vorschein kam, die ich doch sehr geliebt habe. Wir wollten zusammen alt werden, dafür habe ich gekämpft. Dumm nur, wenn man alleine kämpft.

    Dann war beim Notartermin ein Mann, der mir so fremd ist. Der nichts mehr mit der Person zu tun hat, die ich in Erinnerung habe. Die Kommunikation mit ihm fällt mir schwer. Dann wünsche ich mir immer den Partner zurück, mit dem ich so vertraut war, mit dem ich früher Lachen und Weinen konnte. Ich versuche mich auf das Sachliche zu konzentrieren.

    In solchen Situationen kommt dann der Wunsch hoch, dass ich ihm irgendwann begegne, er trocken und wieder der Alte ist. Mit dem ich über das Erlebte, Geschehene und die Gefühle reden kann. Und doch weiß ich, dass ich diesen Wunsch gedanklich in ein Kästchen packen muss, das ich dann gut verschließe und weit weg packe. Sollte der Tag widererwartend kommen, dann stehe ich vermutlich selbst an einem ganz anderen Punkt.

    Ich werde mir nun einen Plan machen, welchen Raum ich als nächstes renoviere und neu gestalte und was zu entsorgen ist. Beim Wertstoffhof wird man mich sicher bald mit Namen begrüßen. ;)

    Nun bin ich froh, dass ich es einmal losgeworden bin. Und vielleicht hilft es auch anderen CoA, die noch im Entscheidungsprozess sind, sich schneller als ich für den finalen Schritt und damit für sich selbst zu entscheiden.

    Ich wünsche allen ein hoffentlich schönes Wochenende und bin dankbar, dass es diese Raum für uns gibt. <3

    Liebe Grüße

    Liebe Becca, gut dass du hier im Forum bist. Sich vom alkoholkranken Partner zu trennen ist meines Erachtens ein Prozess. Du hast schon etwas geschafft, denn du erkennst das Problem an und weißt auch, dass du keine Verantwortung für SEINE Sucht trägst. Du sorgst dich um dich und deine Kinder. Du weißt, dass du so nicht weitermachen kannst und du bist hier, um dir Unterstützung zu suchen.

    Suchtkranke sind gut im manipulieren. Das versucht dein Partner mit dir auch. Und natürlich macht das was mit dir, auch wenn dir bewußt ist, dass du keine Schuld hast.

    Wie könnte der nächste Schritt für dich aussehen? Was ist deine größte Sorge bzw. was hindert dich?

    Liebe Grüße

    Wie habt ihr Angehörigen es geschafft, euer Gedankenkarussel in den Griff zu bekommen? Was hat euch gut getan?

    Für mich war es ein längerer Prozess. Der brauchte für mich Verständnis (Fakten) für das, was passiert und für das ich keine Verantwortung trage.
    Ich habe so gut wie alle Artikel und Podcast zum Thema gehört - sozusagen bis ich satt war. Und immer dann, wenn das Karussell wieder losging, habe ich sie nochmal gelesen/gehört.
    Am meisten hat mir aber geholfen, dass eine Freundin, die sich auskennt, sich immer wieder Zeit genommen hat.
    Sie wurde nicht müde, mich zu reflektieren und mir zu erklären, was vor sich geht.