Beiträge von BuyMyselfFlowers

    Liebe SummerSun, ich habe nun ein paar Monate Erfahrung als sozusagen Alleinerziehende gesammelt, da mein Ex sich so gut wie nie Zeit für unsere Tochter nimmt und sich um nichts kümmert. Am Anfang habe ich mich sehr geärgert und war/bin teilweise auch echt überfordert. Kraft geben mir mittlerweile die schönen Momente der Ruhe. Kein betrunkener Partner im Haus, keine täglichen Diskussionen um den Alkoholkonsum und - noch viel wichtiger - keine ständigen Enttäuschungen mehr. Außerdem erlebe ich meine Tochter sehr gelöst. Dabei dachte ich immer, dass sie gar nicht so viel mitbekommt. Im Nachhinein denke ich anders darüber.

    Der Anfang wird für dich sicherlich nicht leicht. Gerade, weil deine Kinder noch kleiner sind. Meine Tochter ist 13 und damit schon sehr selbständig. Das macht die Sache für mich leichter. Wenn ich aber so lese, was du seit langer Zeit und zudem in der aktuellen Situation für einer Belastung ausgesetzt bist, dann wird das zumindest in absehbarer Zeit besser werden. Und dann wird sicher auch für dich bald der Moment kommen, den ich so sehr genieße und feiere: es ist einfach wieder friedlich im Haus und das Lachen ist zurück!

    Ich bekomme von meiner Familie und Freunden sehr viel Unterstützung. Das wünsche ich auch dir von Herzen!

    Ich glaube nicht, dass ich es schaffe mit der Situation klar zu kommen.

    Das wird ein sehr langer, harter Trauerprozess.

    Liebe Jump, du bist so stark und bist deinen Weg bis jetzt so mutig gegangen. Du wirst das schaffen. Davon bin ich überzeugt! Aber wie du selbst schreibst, ist es ein Prozess. Leider einer, der mit viel Schmerz verbunden ist.

    Ich kann so gut nachempfinden was du fühlst. Die Trauer kommt in Wellen. Und so einschneidende Erlebnisse bringen die Wogen natürlich wieder richtig in Bewegung. Manchmal ist da bei mir das Gefühl, dass ich keine Energie mehr habe und es nicht mehr aushalte. Und dann ist die Kraft doch irgendwie wieder da, um weiterzumachen.

    Nichts wirklich tun zu können, für den geliebten Menschen, das ist so schwer. Aber es ist die Realität, mit der wir umgehen müssen. Du machst auf mich den Eindruck, dass du eine starke Persönlichkeit bist. Da ist es vermutlich umso schwerer, akzeptieren zu müssen, dass es nicht im eigenen Einflussbereich liegt. Ich kann das so gar nicht gut aushalten. Aber daran zu wachsen, das habe ich mir vorgenommen.

    Ich wünsche dir für die kommenden Tage, dass auch glückliche Momente dabei sind und dir Kraft geben.

    p.s.: Du kannst uns übrigens gar nicht nerven. All das, was du an Gefühlen und Erkenntnissen teilst, das hilft auch uns weiter!

    Hallo SummerSun, Abschied ist ein Prozess. Das auf und ab der Gefühle, das du im Moment erlebst, gehört sicher dazu. Es ist ja auch ein großer Schritt, den du vor dir hast. Er bedeutet für dich am Ende Freiheit vor den Auswirkungen der Suchterkrankung deines Partners. Es wird sich für dich und die Kinder auszahlen. Bleib dran, auch wenn es nicht immer leicht ist. Du bist auf dem richtigen Weg!

    Ja, das sagt wirklich alles.
    Aufschieben, Hoffnung machen auf Besserung und dann sowieso nicht umsetzen. Je früher man konsequent ist, desto besser für einen selbst und die Kinder.

    Mir kommt das leider sehr bekannt vor.
    Mein alkoholkranker Ex hat schon bei der alkoholfreien Woche, die er sich vorgenommen hatte, erst wochenweise und dann auf den nächsten Monat, aufs neue Jahr verschoben. Es gab immer Gründe.

    Mit unserer Tochter, die 13 Jahre alt ist, hat er bis heute nicht geredet. Aber das wäre ja auch ein Eingeständnis der Sucht.

    Ich finde die Frage von Joshi richtig. Man sollte sich wirklich fragen, an was man eigentlich festhält. Sicher werden es oft die Erinnerungen an schöne Zeiten und einen besonderen Menschen sein. Leider verändert Alkohol so krass, dass von diesen besonderen Menschen meist nicht viel übrig bleibt.

    Ich kann z,B. meinen Ex Partner auch nach Monaten nicht ertragen. Hätten wir keine gemeinsame Tochter, würde ich ihn aus meinem Leben streichen. Der Grund für meine Abneigung ist, dass er sich so schrecklich verändert hat. Das, was ihn für mich so besonders gemacht hat, ist einfach nicht mehr da. Da steht nur ein widerlicher Typ in der Hülle des Mannes, der mir mal sehr wichtig war. Vielleicht kennt ihr das auch.

    Auch Api bringt es auf den Punkt. Man gewöhnt sich manchmal einfach an etwas. Da merkt man nicht mal, dass der alkoholkranke Partner ständig Grenzen übertritt, egoistisch und gefühllos ist.

    ... ich versuche einfach den Moment zu genießen und nicht zu viel an morgen zu denken...

    Aber ja, sich auf die Liebe einzulassen ist ein Risiko... aber es nicht zu tun auch...

    Liebe Jana, ich finde deine Einstellung super. Die Momente genießen, die da sind. Darum geht es im Leben. Und Risiken gehören dazu. Sich anderen Menschen zu öffnen, sie in das eigene Leben zu lasse auch. Und unsere Erfahrungen machen uns reicher. Situationen zu erkennen, wo man "Stopp" sagen muss. Das muss nicht immer die Sucht des Partners sein.

    Sich die Offenheit nicht nehmen zu lassen, darum geht es. <3

    Es ist seine Realität und die werde ich niemals ändern können. Also kann ich nur versuchen, mich an den Tatsachen zu orientieren und mich neu zu finden. Ohne ihn und ohne ein Gespräch.

    Liebe Jana, du hast ja so recht. Die Tatsachen sind das, an was man sich orientieren sollte. Da helfen dann auch die Tipps für CoA, um wieder klar zu sehen und zu fühlen. Der Verstand spricht eine klare Sprache. Da kommen die Gefühle immer mal gern um die Ecke, um zu verwirren.

    Ich mußte bei dem Wort "Frieden" daran denken, dass man diesen mit der Situation machen sollte. Es ist halt wie es ist. Die Sucht beherrscht den Partner. Das hat etwas mit uns gemacht. Und es gibt auch ein Leben ohne diese Sucht, wenn wir das wollen.

    Ich brauche jetzt eine Weile für mich, meine Tochter, den Hund und die ganze Verantwortung. Alles auf die Reihe kriegen und neue Strukturen schaffen.

    Und es gibt aktuell und in den vergangenen Monaten so wunderbare Momente mit Freunden und meiner Familie, die ich in der alten Situation nicht hatte bzw. nicht genießen konnte. Auch eine Tatsache, die mir gerade sehr präsent ist.

    Vielen Dank, deine Antwort war sehr hilfreich. <3

    "...er merkt wie sehr es uns belastet hat und was er alles zerstört hat.
    nicht, um in in Reue zu sehen, sondern einfach der Gerechtigkeit mir und den Kindern gegenüber wegen.

    Er ist eiskalt, unreflektiert, stur und einfach nicht in der Realität."

    Hallo Lolli, es ist so gut zu wissen, dass es anderen Betroffenen ähnlich geht. Das, was du schreibst, bringt auf den Punkt, was ich mir eigentlich so wünsche. Am Ende frage ich mich, ob es etwas ändern würde. Vermutlich nicht. Und das regt mich wieder zum klaren Denken an.

    Ich bin fest überzeugt, dass hoffen keinen Sinn macht. Wenn ich wieder mehr bei mir bin, dann weiß ich, dass ich mein Leben nicht mit einem uneinsichtigen Menschen verbringen will und es meiner Tochter auch nur in dem erforderlichen Maß zumuten kann. Die eigenen Lebenszeit ist zu kostbar. Klar geworden ist mir bei der ganzen Misere wieder, dass ich mein Glück nicht von einem anderen Menschen abhängig machen kann.

    Und wir sind stark, wenn wir für uns und unsere Kinder einstehen. Ich trage derzeit auch die ganze Verantwortung für Kind, Hund und Haus. Das ist manchmal so anstrengend.

    Mir ist aber wichtig, dass ich meiner Tochter vorlebe, dass man sich aus ungesunden Lebenssituationen - egal aus welchem Grund - befreit. Ich spreche mit ihr immer mal wieder über die Situation und die Sucht des Vaters. Ich möchte sie stärken für das Leben mit einem unzuverlässigen Papa.

    Das Forum hilft mir immer wieder, den klaren Blick zu bekommen. Die Energie dafür aufzubringen, sich von den ungesunden Gedanken zu lösen.

    Auch deine persönliche Geschichte hilft mir dabei! Vielen Dank. <3

    Liebe Jana, danke für deinen Beitrag. Es tut gut zu wissen, dass du das Gefühl kennst.

    Mir wurde die Tage wieder bewußt, dass ich es mit zwei unterschiedlichen Personen zu tun habe. Der Mann, der er durch den Alkohol geworden ist, hat auch in meinem Leben keinen Platz mehr. Ein klärendes Gespräch oder eine Entschuldigung würden daran nichts ändern oder das Geschehene rückgängig.

    Hallo Joshi, ich finde es normal, dass es seine Zeit braucht, um Gewohnheiten abzulegen. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann braucht man ca. 6-8 Wochen, um gewohnte Verhaltensweisen zu verändern.

    Bei vielen CoA gehört sicher das Thema Kontrolle dazu. Gut finde ich, dass du das schon auf dem Schirm hast, dass es hier etwas für dich zu tun gibt.

    Mir ging es ähnlich. Mir hat regelrecht etwas gefehlt, als mein alkoholkranker Partner ausgezogen war. Ich habe ja viele Monate damit verbracht, den Flaschenkreislauf zu beobachten. Ich habe Mimik und Gestik meines Partners sondiert, wenn ich nach Hause kam. Am Telefon habe ich mit dem einen Ohr gecheckt, ob wohl schon Alkohol im Spiel war. All diese sinnlosen Kontrollinstrumente rauben Zeit und bei mir hat sich der Mechanismus zum Schluss verselbständigt.

    Aber das Gute ist, dass es nachläßt, wenn man sich löst. Bei mir brauchte es Distanz. In der alten Situation zu verharren und mich abzugrenzen, das hätte ich nicht geschafft.

    LG

    Liebe Api, sicher können die Gedanken - gerade zu so wichtigen Themen - in verschiedenen Momenten sehr unterschiedlich sein. Die eigene Überzeugung, das Richtige zu tun, hängt vermutlich stark damit zusammen, wie man sich gerade fühlt. Mir ging es gestern Abend ähnlich. Da war ich sehr überzeugt, dass ich handeln muss. Und dann war ich heute früh wach, war am grübeln und schwanke.

    Bezogen auf die Frage, welche Wohnumgebung für dich und deinen Sohn am besten wäre, gibt es sicher auch nicht die einzig wahre Antwort. Solltest du ihn überzeugen können auszuziehen, dann wäre das sicher für euch unter den gegebenen Umständen gut. Ich sehe allerdings auch den Punkt, dass du das nicht unter Kontrolle hast. Versuchen würde ich es an deiner Stelle.

    Wenn er sich darauf nicht einläßt bzw. es an der (zeitnahen) Umsetzung scheitert, dann gehst du den anderen Weg. LG

    Hallo zusammen, ich verstricke mich seit gestern in Gedanken. Vielleicht hilft es, dass ich es einfach mal runterzuschreiben.

    Die letzten zwei Wochen war ich aktiv und habe ganz viel geschafft, um das Haus von Altlasten zu befreien. Ich habe Möbel meines Ex entsorgt, die er mir stehen lassen hat. Er nimmt nur das mit, was ich ihm hinstelle und was er gebrauchen kann. Seinen Müll läßt er mir stehen. Eine Flasche Gin aus seinem Barwagen hat er allerdings mitgenommen. Das hat mich wieder bestärkt, dass die Trennung richtig war und er weit weg von einer Krankheitseinsicht ist.

    Dann war diese Woche der Notartermin, da ich das Haus übernehme. Ich bin so enttäuscht und wütend, dass er mich auch mit dieser finanziellen Belastung und Verantwortung alleine läßt. In solchen Situationen wird mir dann bewußt, dass ich schon seit Jahren viele Lasten allein getragen habe.

    Nach dem Termin kamen zweierlei Gedanken in mir hoch. Auf der einen Seite wurde mir bewußt, dass der Alkohol uns schon sehr lange begleitet hat. Mir sind die häufigen Ausfälle durch Alkohol eingefallen, die ich mir damals nicht erklären konnte. Von zunächst vereinzelten Situationen, die ich nicht in Zusammenhang gebracht habe, bis dann zu den Zeiten, wo er jeden Tag zu viel getrunken hatte. Mein Leidensweg als CoA war rückblickend recht lang. Oft verklärt durch die schönen Momente, die an Wertigkeit gewonnen haben, weil ich doch so auf Besserung gehofft habe und überzeugt war, dass unsere Liebe stärker ist. Jede Nüchternheit oder die Momente, wo mein Ex sich einsichtig zeigte. Wenn die "nüchterne" Person zum Vorschein kam, die ich doch sehr geliebt habe. Wir wollten zusammen alt werden, dafür habe ich gekämpft. Dumm nur, wenn man alleine kämpft.

    Dann war beim Notartermin ein Mann, der mir so fremd ist. Der nichts mehr mit der Person zu tun hat, die ich in Erinnerung habe. Die Kommunikation mit ihm fällt mir schwer. Dann wünsche ich mir immer den Partner zurück, mit dem ich so vertraut war, mit dem ich früher Lachen und Weinen konnte. Ich versuche mich auf das Sachliche zu konzentrieren.

    In solchen Situationen kommt dann der Wunsch hoch, dass ich ihm irgendwann begegne, er trocken und wieder der Alte ist. Mit dem ich über das Erlebte, Geschehene und die Gefühle reden kann. Und doch weiß ich, dass ich diesen Wunsch gedanklich in ein Kästchen packen muss, das ich dann gut verschließe und weit weg packe. Sollte der Tag widererwartend kommen, dann stehe ich vermutlich selbst an einem ganz anderen Punkt.

    Ich werde mir nun einen Plan machen, welchen Raum ich als nächstes renoviere und neu gestalte und was zu entsorgen ist. Beim Wertstoffhof wird man mich sicher bald mit Namen begrüßen. ;)

    Nun bin ich froh, dass ich es einmal losgeworden bin. Und vielleicht hilft es auch anderen CoA, die noch im Entscheidungsprozess sind, sich schneller als ich für den finalen Schritt und damit für sich selbst zu entscheiden.

    Ich wünsche allen ein hoffentlich schönes Wochenende und bin dankbar, dass es diese Raum für uns gibt. <3

    Liebe Grüße

    Liebe Becca, gut dass du hier im Forum bist. Sich vom alkoholkranken Partner zu trennen ist meines Erachtens ein Prozess. Du hast schon etwas geschafft, denn du erkennst das Problem an und weißt auch, dass du keine Verantwortung für SEINE Sucht trägst. Du sorgst dich um dich und deine Kinder. Du weißt, dass du so nicht weitermachen kannst und du bist hier, um dir Unterstützung zu suchen.

    Suchtkranke sind gut im manipulieren. Das versucht dein Partner mit dir auch. Und natürlich macht das was mit dir, auch wenn dir bewußt ist, dass du keine Schuld hast.

    Wie könnte der nächste Schritt für dich aussehen? Was ist deine größte Sorge bzw. was hindert dich?

    Liebe Grüße

    Wie habt ihr Angehörigen es geschafft, euer Gedankenkarussel in den Griff zu bekommen? Was hat euch gut getan?

    Für mich war es ein längerer Prozess. Der brauchte für mich Verständnis (Fakten) für das, was passiert und für das ich keine Verantwortung trage.
    Ich habe so gut wie alle Artikel und Podcast zum Thema gehört - sozusagen bis ich satt war. Und immer dann, wenn das Karussell wieder losging, habe ich sie nochmal gelesen/gehört.
    Am meisten hat mir aber geholfen, dass eine Freundin, die sich auskennt, sich immer wieder Zeit genommen hat.
    Sie wurde nicht müde, mich zu reflektieren und mir zu erklären, was vor sich geht.

    Hallo Sonnenschein, ich würde an deiner Stelle mit deinen Kindern sprechen. Altersgerecht natürlich und ggf. getrennt voneinander, da der Altersunterschied doch groß ist. Du hast ja auch geschrieben, dass deine große Tochter es bewusst wahrnimmt und auch ausspricht.

    Ich habe mich vor dem Gespräch mit meiner 13. jährigen Tochter bei einer Suchtberaterin als Angehörige informiert. Das hat mir Sicherheit gegeben. Das Gespräch mit meiner Tochter war kurz. Sie mag aktuell nicht darüber sprechen. Aber sie weiß, dass sie mich jederzeit auf das Thema ansprechen darf und es nicht verschwiegen wird.
    Ich finde das grundsätzlich wichtig, dass über Probleme gesprochen werden darf. Das ist für die Zukunft der Kinder meines Erachtens so unglaublich wichtig!

    Aber auch wenn er "nur" vor sich hin trinkt ist doch immer diese schwere Wolke über allem. Und was sind meine Werte und Standards für eine Beziehung? Das war es eigentlich was mich am meisten aufgerüttelt hat. Wollte ich so leben? Was waren früher meine Vorstellungen von einer Beziehung? Immer nur warten, dass er wieder nüchtern wird? Parallele Leben führen?

    Jump, du sprichst mir aus der Seele!
    Es geht so viel verloren, wenn man die Partnerschaft sozusagen zu dritt führt. Der Alkohol nimmt viel Raum ein, auch wenn er manchmal ganz leise daherkommt.

    Ich habe ihn als ungebetenen Gast wahrgenommen, der einfach nicht gehen mag. Am Ende zieht er ein, wird zum Mitbewohner.

    Wenn man ehrlich zu sich ist, bleibt die Beziehung auf der Strecke. Oft hängt man in Gedanken dann an vergangenen Erlebnissen und hält an den schönen Zeiten / dem liebevollen und aufmerksamen Partner fest, die / den man gern zurück hätte.

    Ich finde es schön, was du sagst. Man hat seine Werte und die Vorstellung einer guten Beziehung. Die kann man dann nur haben, wenn man sich trennt und sich selbst die Chance auf ein neues Glück gibt.

    Sonnenschein, kannst du etwas tun, dass es dir besser geht? Was hilft sonst in solchen Situationen? Hast du jemanden im Realen, der dir heute beistehen kann?

    Die Reaktion deines Mannes ist meiner Ansicht nach typisch. Er spürt deine Stärke und, dass du Druck machst. Daher versucht er dich zu manipulieren und damit Gegendruck auszuüben.

    Es klingt mir danach, als sei der Zeitpunkt für den nächsten (wenn auch kleinen) Schritt gekommen. Mir hilft es immer, ins Handeln zu kommen. Vielleicht würde dir die Beratung beim Anwalt helfen? Termin machen könnte ein Schritt sein.

    Ich wünsche dir viel Kraft für diesen Tag!

    Sonnenschein, jeder von uns hat sein Tempo! Also Schritt für Schritt, so wie du es für richtig hältst. Gut ist sicher nur, wenn du die kleinen Schritte konsequent gehst.

    Mir hat geholfen, dass ich mich anwaltlich beraten lassen habe, als für mich klar war, dass ich meinen Ex zum Auszug auffordern werde. Das hat mir Sicherheit gegeben. Da wir nicht verheiratet sind, ging es am Ende nur um Unterhalt für unsere Tochter und um mögliche Regelungen für das Haus. So wußte ich, wo ich stehe.

    Eine Freundin hatte mir eine Anwältin empfohlen, die in solchen Fällen sehr hartnäckig ist, wenn es darauf ankommt. Hast du vielleicht auch jemanden, der dir eine Empfehlung aussprechen kann?