Liebes Sternenmädchen, ich kann so gut nachvollziehen, was du hier schreibst. Auch ich war in einer ähnlichen Situation. Mein alkoholkranker Ex-Partner hat oft gesagt, dass er mehr Nähe braucht. Aber Alkohol und Nähe geht nicht zusammen. Auch kann man nicht an einer Beziehung arbeiten, wenn Sucht im Spiel ist.
Corona, Homeoffice und Verluste waren bei uns ebenfalls ein Thema (oder seine Entschuldigung für die Dinge). Allerdings glaube ich heute, dass es den Prozess nur beschleunigt hat.
Silberstreifen hat es gut beschrieben. Die Distanz wird größer. Egal, was man tut, der Suchtkranke macht weiter.
Ich bin nun seit ein paar Monaten getrennt und mir geht es wesentlich besser. Bei allem Schmerz und bei aller Wehmut. Es gibt keinen gemeinsamen Weg, wenn der Suchtkranke nicht eine klare Entscheidung trifft.
Ich wünsche dir auch viel Kraft und Zuversicht auf deinem Weg! Hier ist ein guter Platz, um sich guten Rat zu holen.
Liebe Grüße