Was mich interessiert: Hat man als nasser Alkoholiker ein Bewusstsein für das, was man tut ? Was denkt man, wenn man damit konfrontiert wird ? Schämt man sich am nächsten Tag ? Lebt man da in einer Parallelwelt 8wegen der ganzen Lügen, auch was die ganze Lebensgeschichte betrifft), weil man mehr betrunken als nüchtern ist ?
Ich kann es dir nur für mich als Alkoholikerin beantworten ohne dass ich weiß ob das auf sie übertragbar ist.
Nein. Man weiß nicht was man tut- vor allem nicht was man anderen damit antut. Man glaubt das eigene saufen ist Privatsache und geht keinen was an.
Dass es das Umfeld total fertig macht kapiert man null. Außerdem wird die Sucht heruntergespielt. Immer werden Gründe zum saufen gefunden. Wenn sich einer beschwert oder mahnt- hysterische Spaßbremse. Auf diesem Auge war ich komplett blind. Da kannst du toll argumentieren, mit Liebe oder Drohungen kommen- hilft leider alles nix.
Ja, Scham war schon da- übermächtig! Hab ich verdrängt oder weggesoffen. Von außen kam da keiner ran. Ich wollte das am Ende nicht mehr. Ich ganz allein. Erst dann begriff ich was ich meinem Umfeld damals angetan hab
Du kannst schauen, was genau dich stört und was du daran nicht willst. Dann klare Ansagen und konsequentes handeln.
Bleib bei dir. Was möchtest du und wo sind deine Grenzen?
Entschuldige aber Saufziege ist fast schon süß.
Alkoholsucht ist eine schwere Erkrankung. Lügen gehört leider dazu.