Ja aber für ihn ist es kein Grund aufzuhören obwohl er immer sagt er möchte es.
Das tut mir echt leid, wundert mich aber nicht. Ich selbst bin mal besoffen vom Barhocker gestürzt und hatte ein Schädel Hirn Trauma mit Intensivstation. Zwei Wochen später saß ich wieder sturzbetrunken auf eben diesem Hocker.
Nasse Alkoholiker reden sich die Situation schön. Bei manchen macht es irgendwann Klick bei anderen nicht.
Mein Anlass war viel weniger dramatisch als das Schädel Hirn Trauma. Ich hatte mein Handy verloren und es wurde an einem Ort gefunden an dem ich meines Wissens gar nicht war. In diesem Moment dachte ich ‚Schluss aus, jetzt reichts- ich trinke nicht mehr!‘.
Das kam nicht von außen oder von Symptomen. Ja der Durchfall hat genervt, die Sprachstörungen hatten ‚nichts mit Alkohol zu tun‘ die Stimmungsschwankungen bildeten sich andere ein, die konzentrationsstörungen kamen vom Stress. Was einem halt so einfällt um ohne schlechtes Gewissen weiter trinken zu können. Und man hätte mir 1000 mal erklären können, dass meine Symptome vom saufen kommen und dass ein Bänderriss, eine Platzwunde und am Ende ein Schädel Hirn Trauma darauf schließen lassen, dass ich mich in Gefahr bringe. Nichts davon hätte mich daran gehindert weiter zu saufen. Nicht mal meine weinende Tochter die mich mit Hilfe ihrer Therapeutin konfrontiert hat. Da habe ich auch noch aggressiv reagiert- dafür schäme ich mich heute noch zu Tode!
Ihr Angehörigen kämpft da echt gegen Windmühlen und das tut mir unendlich leid.