Danke hat geklappt!!!
Beiträge von AnnaBlume
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Ich sehe den link und wer drin ist, komme aber nicht rein…
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Gut finde ich aber, dass deine Familie das irgendwie akzeptiert und dir nichts angeboten hat. Und stark von dir, dass du früh gegangen bist! Super.
Das hat mich auch gefreut. Saft wurde mir angeboten aber ich hatte einfach Durst und irgendwie wollte ich bei meiner Familie auch ein wenig ein Statement setzen. ‚Schaut her, so ist das jetzt und ich muss es nicht kaschieren indem ich Orangensaft im Sektglas trinke.‘ Das ist deshalb wichtig, weil meine Mutter gerne den Schein nach außen wahrt- es waren auch zwei Bekannte anwesend. Ich wollte dieses Statement vor allem für meine Mutter.
Mir geht es heute damit richtig gut.
Dieses schreckliche Gefühl, dass keiner weiß was ich wirklich tue und wie ich wirklich bin (im Suff). Diese grässliche Scham die mich lange begleitet hat- das war sehr belastend. Ich hatte immer so ein Hochstablergefühl nach dem Motto. ‚Ja ihr seht in mir die beruflich erfolgreiche, sportliche Alleinerziehende, die locker und freundlich daher kommt. Aber heute Nacht schwanke ich mit irgendeinem dahergelaufenen Typen nach Hause der einfach nur froh ist, dass er sich heute das Geld für den Puff spart und der froh ist, dass ich morgen früh weg bin, damit der die Sauftante nicht mit Kater sehen muss… ‚
Würdelos war das. Heute kann ich meiner Mutter in die Augen schauen und sagen ‚heute Abend gehe ich früh schlafen, ich will morgen ins Yoga‘ und das ist nicht gelogen. Überhaupt lüge ich (fast) nicht mehr- das fühlt sich gut an!
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Oder wissen sie nicht, daß du Alkoholikerin bist und wie ernst das ist mit der Triggergefahr?
Sie wissen es. Es ist ein großer Fortschritt dass meine Mutter nicht versucht mich zum Trinken zu überreden- deshalb meine Freude.
In meiner Familie wird immer getrunken. Wenn man sich sieht ist es Anlass genug. Meine Mutter trinkt selbst wenig, aber wenn ich oder meine Schwester zu Besuch sind steht der Kühlschrank voller Alkohol.
So streng meine Mutter sonst ist- Alkohol konnte man bei ihr in Unmengen trinken ohne Kritik zu bekommen. Meine Schwester trinkt auch, würde sich selbst aber niemals als Alkoholikerin bezeichnen.Meine Mutter ist über 80 und sehr einsam. Wenn ich ihr und meiner Schwester verbieten wollte in meiner Gegenwart Alkohol zu trinken käme das einem Kontaktabbruch gleich. An Weihnachten werden sie Rotwein trinken und Sekt. Ich werde natürlich Wasser trinken und früh gehen. Aber ich bin darauf vorbereitet und kann jederzeit gehen.
Hab ich gestern dann ja auch.
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So. Familie 2. Akt. Diesmal wurde zwar wieder Sekt ausgepackt ABER ich wurde nicht gefragt und habe kommentarlos ein Wasserglas bekommen. Also das erste Mal mit einem Wasserglas gegen Sektgläser geprostet. Und siehe da: Kein Knigge Gott ist vom Himmel herunter gefahren und hat mir die silberne Gabel des Zorns in die Rippen gerammt. Als es aber arg gesellig wurde und Bier gereicht habe ich mich verabschiedet. Meine Schwester hat sich vor mir rechtfertigt als sie gesehen hat, dass ich registriert habe wie schnell ihr erster Sekt weg und der nächste eingeschenkt war. Sie sagte ‚ich bin halt nicht so stark wie du‘ ich sagte ‚ist schon gut‘. Meine Mutter ignorierte diese Szene. Aber immerhin bietet sie mir nichts an und akzeptiert mein Wasserglas.
Hat sich gut angefühlt und Sekt wollte ich tatsächlich keinen- obwohl ich den früher gerne getrunken habe. Komisch. Der Kommissar im Fernsehen löst so viel bei mir aus und meine Familie gar nicht.
Krass ist, dass meine Schwester früher immer wollte das ich länger bleibe- jetzt war sie fast erleichtert dass ich gehe. Das kenne ich aber auch von trinktzeiten. Man mag nicht dass nüchterne dabei sind- fühlt sich beobachtet. Als ob ein normaler Mensch nach einem Bier nicht merkt, dass sein gegenüber anders trinkt als normal.Man macht sich echt was vor. Es war wieder kein trinkanlass, der Sekt kam recht plötzlich ins Spiel, aber wie gesagt war allen Anwesenden (inkl. meiner Mutter!) klar, dass ich nicht trinke. Und das war gut.
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Als erstes solltest du ganz schnell das Schloss austauschen- musste ich auch schon. Morgen ist noch nicht Wochenende dann ist es nicht so teuer. Sag am Telefon warum, dann bist du ein Notfall- man kennt das leider- dann geht das schnell. Das gibt dir erst mal einen gewissen Schutz. Wenn er dir auflauert oder vor der Tür randaliert - immer zur Dokumentation die Polizei rufen. Falls nämlich irgendwann ein Kontakt- und näherungsverbot sein muss, ist das dann leichter zu bekommen. Ich weiß wie schwer das fällt- immerhin hat man ihn ja geliebt oder tut es irgendwie noch immer… Aber Schutz geht vor!
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Ich wurde ziemlich entsetzt gefragt, was eigentlich mit mir nicht stimme heute.
Ha! Immerhin eine Reaktion. Jetzt heißt es dran bleiben. Sie brauchen dich - ich vermute nicht nur als Fußabtreter so wie Du das offenbar oft wahrnimmst (und das kenne ich gut). Jetzt ist nachhaken angesagt. Sie schaffen das Zeug ‚in nächster Zeit‘ raus. Ich interpretiere das als ‚spätestens morgen‘ also kann freundlich nachgehakt werden. DU brauchst ein alkoholfreies Umfeld.
Sei es dir wert , etwas für dich einzufordern.
So wahr!
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Hut ab Naira- das war der richtige Tonfall und wirklich eine gute Generalprobe das so und genauso als Vortrag vor deiner Familie zu halten. Ich will die großen ICH dabei bitte hören! Die gefallen mir nämlich sehr gut. Du hast verdammt noch mal ein Recht darauf mit Deinen Bedürfnissen gehört zu werden. Niemand sonst entscheidet, wann das nüchtern sein schwer ist- außer DIR. Offenbar nimmst du sehr viel Rücksicht auf Deine Lieben- da können die verdammt noch mal zu Hause auf Alkohol verzichten um DICH zu unterstützen. Mir ist keine Erkrankung bekannt bei der man das nicht vom Kranken verlangen kann (außer sie sind selbst abhängig- das wäre problematisch). Los geht’s, freundlich aber bestimmt Ansagen machen!
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Dein Alltag klingt krass stressig und erst mal Hut ab, dass du das jeden Tag schaffst.
Ich weiß nicht welcher Art die Erkrankung von Partner und Kind ist, aber sind die beiden körperlich so eingeschränkt, dass du alles alleine machen musst? Ist das Kind noch klein?
Auch wenn Dein Partner krank ist, solltest Du ihm unbedingt klar machen, dass auch Du Suchtkrank bist. Das ist keine Kleinigkeit und erfordert schon auch Rücksichtnahme und Unterstützung. Warum hat von deiner Trinkerei keiner gewusst?
Ich höre da eine große Distanz zu Deinem Partner durch und viel Enttäuschung. Könnt ihr gut miteinander reden?Warum glaubst Du dass Du dümmer bist als der Rest Deiner Familie? Wo kommt das her?
Ich frage so nach weil ich auch in einer sehr vertrackten Familiensituation gelebt habe und teilweise noch lebe und spüre dass auch du mit der Situation sehr unglücklich bist.
Aber vielleicht können wir da auch genauer drüber schreiben, wenn wir eines Tages im Geschützen Bereich angenommen sind…Jedenfalls ist es toll dass du trotz dieser widrigen Umstände nüchtern bleibst.
Bitte einfach keine Gläser mit Alkohol abspülen! Warum braucht der Partner unbedingt Alkohol zu Hause?
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Vorher wusste ich ja nicht, ob das jetzt vom Alk kommt. Was im Übrigen meistens der Fall war.
Stimmt. Eigentlich war ich ja oft morgens leicht matschig (Kater) und wenn ich da immer zu Hause geblieben wäre wäre ich jetzt ohne Job. Ich hätte so einen leichten Grippe-Rest gar nicht bemerkt!
So blöd das klingt: Ich freue mich gerade über den leichten Grippe-Rest. Danke dafür!
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Ich habe noch zwei filmempfehlungen, falls das hier passt:
Alki Alki von 2015 ist etwas experimenteller, aber unglaublich intensiv- von zwei trockenen Alkoholikern entwickelt die auch die Hauptrollen spielen. Der Alkohol wird personifiziert durch den besten Freund ‚Flasche‘ dargestellt. Der fantastische Captain Peng hat ein paar herrliche Szenen als ‚Barde‘.
One for the road von 2023 ist konventioneller und begleitet mit erstaunlicher Leichtigkeit einen Alkoholiker durch die Höhen und Tiefen seiner Krankheitseinsicht.
Mir gefällt bei beiden Filmen, dass die Protagonisten - obwohl sie sich und anderen Schaden zufügen- nicht als Monster oder totale Wracks dargestellt werden. Man kann gut verstehen was sie am Alkohol reizt und doch ist völlig klar, dass sie nüchtern werden müssen um weiter klar zu kommen. Und das auch noch extrem unterhaltsam erzählt!
Achtung: in beiden Filmen wird sehr viel gesoffen- wer das nicht gut aushalten kann lieber Finger weg. -
Mir geht es ein wenig besser, aber ich arbeite heute noch nicht. Das ist auch neu- sonst hätte ich mich zur Arbeit geschleppt so bald ich gerade stehen kann- aber nein! Ich gönne mir den Tag Erholung noch. Bin aber auch echt noch schlapp.
Gestern Abend hatte ich wohl ein klassisches ‚craving‘ - ausgelöst durch einen Kommissar im Krimi, der sich genüsslich einen Wein einschenkt und dazu schöne Musik hört. Plötzlich hatte ich das unbändige Verlangen auch so ein Glas Rotwein in der Hand zu halten. Geholfen hat mir eine ganz heftig saure Zitronen Limo. Das wirkte fast wie ein ‚Skill‘ (wer es kennt) und brachte mich wieder zurück zu den Tatsachen. Außerdem schmeckt mir das Zeug sehr. Ich überspulte die Rotweinszene und schaute den Krimi ohne weitere ‚Sehnsucht‘ zu Ende.
Was für ein dummes Ding dieses Gehirn doch ist. Man sieht oft Leute in Filmen trinken- aber meistens macht mir das nix. Aber der sympathische Kommissar auf seinem Hausboot (mein Traum!) mit einem Rotwein (früheres lieblingsgetränk) und auch noch Musik die ich mag- das war dann wohl zu viel.Das nächste mal skippe ich sofort weiter sobald die Flasche auftaucht. Da ich kein Live TV mehr schaue geht das ja immer.
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Jeder normale Mensch weiß wie viel Alkohol in einer Stunde vom Körper abgebaut wird,sie beschwichtigen bzw.ignorieren die Gafahr total.
Offensichtlich wollen sie das Problem nicht sehen. Gibt es andere Betreuungsmöglichkeiten?
Wir hatten hier schon einen ähnlichen Fall und da war die Idee mal bei der Polizei nachzufragen wie man jemanden mit Trunkenheit am Steuer auf frischer Tat ertappen kann- er fährt ja offensichtlich öfter alkoholisiert. Das ertappen natürlich ohne Kind im Auto- das soll das Kind nicht mitbekommen. Und auch möglichst so, dass er nicht weiß dass du dahinter steckst…Ohne Führerschein darf er auch das Kind nicht fahren. -
Entschuldigung- das ist klar Kindeswohlgefährdung. Bitte wende Dich an eine Erziehungsberatungsstelle oder gleich das Jugendamt. Er gefährdet dein Kind!
Offenbar gibt es weder bei ihm Einsicht noch bei Oma und Opa. Also lass Dich bitte von Profis beraten. Ein Termin bei der Eeziehungsberatungsstelle ist unverbindlich und kostet nichts. Es tut außerdem gut mal mit einem Profi über die Situation zu sprechen. Bitte keine falsche Solidarität mit dem Expartner- klar soll das Kind seinen Papa lieb haben- aber es hat ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit- die ist hier in Gefahr.
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Denn einen Punkt habe ich heute auch bemerkt: ich äussere meine Bedürfnisse v.a. auch zuhause immer noch nicht. Wenn jemand etwas möchte, stehe ich sofort parat- auch wenn ich gerade erst völlig erschöpft von der Arbeit komme. Ich lebe meine Gefühle nicht aus- denn eigentlich wäre mir nach Weinen gewesen nach dem heutigen Tag. Und ich äussere mich auch zu wenig bezüglich Alkohol, weil ich niemanden einschränken möchte.
Das könnte echt 1:1 von mir stammen!!!
Ich weiß sogar welche anderen Ansätze Du meinst- die ohne den Begriff Alkoholiker auskommen und alles nur positiv sehen. Ich hab mich da zunächst auch mehr drin gesehen, ABER wir wollen uns ja verändern und unser Leben so gestalten, dass wir nicht mehr trinken müssen. Das geht nicht ohne Widerstände und auch mal richtig blöde Gefühle.Klar schaut man sich gerne Videos von Menschen an, die scheinbar vom ersten nüchternen Tag an super drauf waren. Denen seither immer alles gelingt- vom Marathon bis zur super-Mutti. Und dann sehen sie auch noch blendend dabei aus!
Und dann hockt man da mit seiner schlechten Laune, dem immer noch erstaunlich dicken Hintern und alles ganz ohne Glow und Marathon und fragt sich ob man jetzt auch noch das nicht-trinken falsch macht.Aber nach und nach erwischt man sich dann doch bei kleinen Gesten der selbstfürsorge. Sagt mal einen Termin ab auf den man keine Lust hat- ganz ohne Ausrede, verkürzt ein Telefonat, das nervt. Gönnt sich mal eine kleine Pause- gerne mit einem leckeren Snack, sagt auch echt mal Ja wenn jemand Hilfe anbietet… alles kleine Mini Schritte zu einem bewussteren Umgang mit eigenen Bedürfnissen- die ja weitgehend durch Alkohol überdeckt wurden.
Ich freue mich sehr für Dich dass es Dir heute wieder etwas besser geht und bin gespannt wie Deine Reise so weiter geht!
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Ich bin gerade verunsichert, stelle mich komplett in Frage und mache innerhalb von einem Tag drei Monate Rückschritt…
Immer wenn es besonders weh tut bewegt sich was. Ich finde total mutig, dass Du auch diese Gefühle teilst. Ich kam mir wie gesagt auch schon oft vor den Kopf gestoßen vor und hab mich aber nicht getraut dass so ungefiltert raus zu lassen wie Du! Stark!
Das sehe ich so gar nicht als Rückschritt, sondern das ist gut und Du wirst im Nachhinein vielleicht sehen dass es dich weiter gebracht hat. Bleib dran liebe Naira und fühl Dich mal gedrückt!
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Corona geht ganz heftig um, hast für einen Test zu Hause?
Test habe ich gleich gemacht- negativ!
und auch Dinge, die ich bisher als unumstößlich gesehen habe
Da sagst Du was. Ich bin genau da mit therapeutischer Hilfe dran. Abgrenzung ist ein ganz großes Thema bei mir. Da übe ich noch, der Weg ist aber noch weit.
Mir hilft auch, dass ich hier bei vielen anderen - nicht nur bei den Angehörigen, aber bei denen ganz besonders - lese, das Abgrenzung sehr häufig ein zentrales Thema ist. Oft lese ich und denke von außen ‚dann mach das doch nicht mehr mit.‘ Aber natürlich ist das schwer wenn man drin steckt. Wenn man sich selbst darüber definiert besonders belastbar/tolerant/ fürsorglich zu sein, gerät man ganz schnell in die Überlastung bis hin zu Verstrickung in ungute Konstellationen.
Ich glaube fast alle hier müssen und/oder mussten lernen, wie NEIN wirklich geht. Nicht nur zum Alkohol sondern auch ganz allgemein.
Da bin ich wirklich noch nicht gut drin. Auch Ausreden sind ja kein echtes Nein… ein echtes und klares ‚ Ich will das nicht‘ hat oft auch gar nicht so dramatische Konsequenzen wie gedacht. Im Kopf weiß ich das sehr wohl- ins Handeln tröpfelt das nur langsam ein….
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wie wäre die gegenfrage, mit welchem recht möchten sie derart intime details meines lebens erfahren, haben sie vor mich zu diskreditieren?
Da muss ich den Kollegen mal in Schutz nehmen- der will mich auf keinen Fall diskreditieren. Die Frage war völlig naiv- er war einfach enttäuscht keinen Trinkpartner zu haben. Aber du hast vollkommen recht. Besser den Mumm haben zu sagen ‚das geht dich nix an‘ o.ä.
Die Personen vor denen ich auf keinen Fall die Hosen runterlassen will waren andere im Raum. Näher kann ich das nicht beschreiben.
Aber sie hörten halt mit.
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Warum rechtfertigst du dich mit einem vorgeschobenen Vorwand?
Weil ich vor mehreren Leuten von einem Kollegen laut gefragt wurde warum ich nicht mehr trinke. Es hörten mehrere Kollegen zu. Klar hätte ich sagen können ‚ich brauche keine Begründung‘, aber dann hätte ich mich auch gleich outen können. Es waren Personen anwesend vor denen ich mich unter keinen Umständen outen werde. In meinem Beruf ist das keine gute Idee.
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So. Krank aufgewacht. Das ist oft so nach Stress. Aber das verschafft mir Ruhe- werde heute den Tag im Bett verbringen, lesen usw.
Die Sorge wabert im Hinterkopf, aber hält sich in Grenzen. Außer Grippesymptomen alles ok. Werde viel schlafen…