Beiträge von Bono59

    Bin wahrscheinlich ein hoffnungsloser Fall.

    Das ist doch Blödsinn.Hol dir Hilfe. Du bist ja schon dabei! Der Austausch hier im Forum ist doch schonmal eine gute Stütze.Der Alkohol ist keine Lösung!

    Da haben die Toten Hosen einen rausgehauen, für die nassen Leute und eine Menge Geld damit verdient.LG BO

    Hallo Heul, mit Depressionen kenne ich mich aus.Mehr als mir lieb ist.Zwischen Alkohol und Depressionen gibt es ja oft eine Verbindung. Wurde hier auch schon thematisiert.Deswegen möchte ich hier nicht zu tief in die Materie eintauchen. Sicher bist du in Behandlung wegen deiner Depressionen!? Den Alkohol einzusetzen um die Depressionen erträglicher zu machen, ist dann natürlich die schlechteste aller Lösungen.Ich hoffe, du hast psychatrisch,therapeutischen Beistand?

    Für immer, dass macht mir Angst

    Da möchte ich mich auch einklinken.Warum macht dir das " für immer"Angst? Verbindest du mit Alkohol auch positive Gedanken 🤔? Oder ist es die Angst davor, nicht stark genug zu sein? Wenn ich an meine Alkoholkarriere denke, dann gibt mir das "für immer"erstmal Erleichterung. Ich bin froh diese Entscheidung endlich getroffen zu haben. Ich habe eher Angst, daß mein Suchtgedächtnis mich doch irgendwann versucht auszutricksen.Für immer ist somit positiv besetzt.Endlich die Kontrolle über mein Leben zu haben!

    Hallo Svenja, mein Schwager ist seit 25Jahren trockener Alkoholiker.Als er noch nass war,hat er als Spiegeltrinker ca.1,5 Liter Schnaps getrunken und ist noch geradeaus gelaufen.2 kleine Kinder, Hausbau u.s.w.( Unfall besoffen mit dem neuen Auto, Probleme finanzieller Art und auf Arbeit),das ganze Program m !MeineSchwester hat dann eine Flugreise gebucht.Hat ihn überredet.Das war ein Fehler, weil es im Urlaub schwieriger war,seinen Alkoholpegel wie zuhause aufrecht zu halten. Der Urlaub war für sie eine Katastrophe! Deswegen erinnert mich deine Geschichte daran! Er ist dann in Therapie gegangen und seitdem ist alles gut.Wollte nur sagen, es gibt auch Geschichten die gut ausgehen.Aber halt nur, wenn derjenige will. Mitunter muss sich der Partner/Partnerin aber selbst schützen um nicht mit unterzugehen! Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg! Der Anfang ist gemacht. LG BO

    Hallo Svenja, ich kann das verstehen. Eine gute Freundin von mir hat nach 20 Jahren Ehe ihre Beziehung beendet, weil es psychisch nicht mehr aushaltbar war.Also sie hat die Beziehung schweren Herzens auch wegen der Kinder beendet.Da ihr Exmann kurze Zeit später eine neue Frau hatte, war sie am Boden zerstört. Sie hatte wohl gehofft,daß er doch noch um sie kämpft.Sie hatte ihn ja verlassen aber das Gefühl einfach ausgetauscht zu werden schmerzt dann doch! Ich denke sowas ist auch nicht so einfach, wenn da noch soviele Gefühle mitschwingen.In deinem Fall hat er dir die Entscheidung abgenommen. Der Schmerz den du jetzt hast, kann dir keiner nehmen.Aber sieh es doch einfach so,du hast die Chance dein Leben neu zu ordnen und sicher lernst du irgendwann jemanden kennen, wenn du soweit bist und das möchtest.Das braucht Zeit.LG BO

    Als Hinterbliebene kann man bei der Rentenversicherung einen Hinterbliebenenrentenantrag stellen. Falls das auf Dich zutrifft, Antrag stellen. Auch auf das sog. Sterbevierteljahr (Weiterzahlung der vollen Rente für 3 Monate)

    Was den Handyanbieter betrifft: nicht "kündigen", sondern den Vertrag zum Todeszeitpunkt "auflösen".

    Am besten mit Einwurf-Einschreiben. Und dann bei der Bank den Abbuchungen widersprechen. Nerverei, ich weißX/

    Ich hoffe, Du überstehst den Tag heute halbwegs gut!

    Ich kenne das wieweiter.Ich stand mit den Problemen ganz ohne Hilfe da.Neben dem Schmerz und der Trauer sich um Handyverträge, finanzielle Probleme u.s.w.zu kümmern, ist eine zusätzliche Herausforderung. Bei mir flog da schonmal das Telefon durchs Zimmer, weil das Finanzamt ganz permanent Sachen gefordert hat,welche ich von meiner verstorbenen Partnerin garnicht wissen konnte.Ich verstehe deine Lage vollkommen.

    Solche Generalisierungen finde ich unpassend

    Hallo Jump, das entspricht genau meinen Erfahrungen.Die Deutung von Depressionen und Sucht oder beides zusammen ist ein komplexes Thema. Ich wär da sehr vorsichtig. Die Sache in Schubladen zu stecken. Depressionen und Sucht verlaufen ja bei jedem individuell. Ich mag da keine Verallgemeinerungen und ich kenn mich bei dem Thema ganz gut aus.

    Hallo Lebenskünstler, da ist mir sicher was entgangen, ich habe auch nicht alles in deinem Faden gelesen. Das ist dann halt so. Ich habe gefragt.Du hast geantwortet. Das sollte auch garkeine lange Unterhaltung werden.Hat mich halt interessiert. Deine Antwort ist ausreichend.Ich werde mich jetzt auch wichtigeren Dingen zuwenden. Ich wünsche dir einen schönen Tag.Die besten Grüße Bono

    . Oder auf ein Podest gestellt zu werden

    Hallo Lebenskünstler, ich habe lange überlegt, ob ich zu deinen Ausführungen was schreiben sollte.Auch auf die Gefahr hin,von dir missverstanden zu werden,kribbelt es mir dann doch in den Fingern. Auch ich halte nicht viel von selbsternannten Autoritäten.Bei irgendwem zu schleimen, hab ich nicht nötig. Also versuche ich auch Probleme auf den Punkt zu bringen. Was mich umtreibt ist, wenn ich deine Absätze lese, hört sich bei dir alles nach einer durchgehenden Erfolgsgeschichte an!? So ganz ist mir auch nicht klar,was dein Problem mit dem Alkohol ist.Es hört sich für mich so an, als wenn du die Antworten kennst .Meine Frage ist ganz einfach, was erwartest du hier vom Forum? Möchtest du vielleicht doch bewundert werden? Wenn du mir auf diese Fragen eine Antwort geben willst,kannst,wär das schon mal ganz gut.Wenn nicht, dann ist es auch in Ordnung. Die besten Grüße Bono

    Trinkgedanken blitzen gelegentlich schon mal auf

    Hallo Carl Friedrich, wie kann ich das verstehen, Trikgedanken blitzen auf. Wie sieht das dann aus bei dir. 🤔 Sind diese Gedanken positiv besetzt oder negativ. Bestünde die Gefahr für dich, dann wieder zur Flasche zu greifen. Also wenn du den Gedanken an Alkohol zuviel Raum geben würdest?

    Jetzt verstehe ich dich erst richtig und warum du dich im Forum mit deiner Art so einbringst. Deshalb sage ich dir ein dickes Danke dafür.

    Hallo Hartmut, auch ich war, als ich hier im Forum ankam, etwas irritiert. Ich dachte, als ich deine Beiträge las, oh man, der schreibt sehr verbissen! Wohlwissend, das das hier eine ernste Sache ist und die Alkoholsucht auch zum qualvollen Tod führen kann.Je mehr ich aus deinen Absätzen herauslese, verstehe ich dich.Du hattest nur die beiden Optionenen,Leben oder qualvoll sinnlos dem Tod in die Arme zu laufen.Meinen größten Respekt, das du dich hier im Forum so einbringst.Auch von mir, danke für dein Angagement.Gruß Bono

    Ich glaube da muss ich durch um abschließen zu können

    Hallo wieweiter.Auch ich habe vor ein paar Jahren meine Partnerin an Krebs verloren. Solange sie noch lebte, war ich damit beschäftigt ihr die letzte Zeit die uns noch blieb, so leicht wie möglich zu machen. In dieser Zeit habe ich nur noch funktioniert. Job,Krankenhaus, Haushalt. In dieser Zeit hatte ich keine Zeit für zuviel Gedaanken. Als sie dann verstorben ist, bin ich in ein Loch gefallen.Da kam dann die Trauer. Das ist ganz normal. Wie du schon geschrieben hast,ist das auch wichtig um abschließen zu können. Das hat dann eine ganze Zeit gedauert, bis es dann langsam besser wurde. Versuch dich abzulenken. Nimm Hilfe an,wenn sie dir angeboten wird. Ich wünsche dir viel Kraft für diese schwere Zeit. LG

    Das sehe ich auch so, es ist eine Belohnung für den Körper, dass er nicht mehr mit Alk vergiftet wird. Mir geht’s aktuell gesundheitlich nicht so gut und bin deswegen auch etwas niedergeschlagen und betrübt. Ich hatte mir mit dem Alk gesundheitlich sehr arg geschadet. Ich denke schon den ganzen morgen darüber nach was ich mir mit der Trinkerei angetan habe. Bin heute froh wenn Feierabend und Wochenende ist.

    Schönes Wochenende LG

    so, ich werde niemals aus Genuss mal ein Glas trinken können oder zu Feierlichkeiten.

    Aus dieser Akzeptanz wird

    Wenn ich darüber nachdenke, dann hatte Alkohol und Genuss bei mir nie wirklich was miteinander zu tun! Es ging von Anfang an nur um die Wirkung. Demzufolge schmeckt mir auch kein alkoholfreies Bier oder Wein.Gut so!

    Das kann ich nur allzu gut nachvollziehen

    Hallo Stef, mit der Karriereleiter ist das tatsächlich so eine Sache.Gerade ist eine Bekannte von mir ziemlich hart aufgeschlagen.Sie wurde in eine hohe Position als Abteilungsleiterin befördert( sie wollte es auch).Sie war dem Druck allerdings nicht gewachsen. Es war sehr verlockend für sie! Mehr Geld, hohes Ansehen. Der Druck von oben und unten war zu groß! Depris, Suizidversuch,Psychiatrie! Kein Job und kein Geld der Welt ist das wert.Ich hoffe,das sie ihre Lehre daraus zieht und sie ein paar Sprossen tiefer auf der Karriereleiter wieder klarkommt.

    Hunger wieder mehr spüre und nicht mehr chronisch Durchfall habe. Aber dann ist das wohl meine Körperform ohne Gift. Das nehme ich an.

    Lieber ein paar Kilo mehr, als dem Körper die schrecklichen Folgen des Alkohols anzutun.Wenn deine Abstinenz gefestigt ist, kannst du ja an deinem Gewicht auch nochmal was machen. Aber bloß nicht alles auf einmal.Step by Step!