Es ist immer wieder traurig solche Geschichten zu lesen. Ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, als ich aus der gemeinsamen, schönen Wohnung ausgezogen bin. Ein Trümmerhaufen an Gefühlen.
Bei dem was Du berichtet hast wird Dir aber auch nichts anderes übrig bleiben, als Dich tatsächlich "von Tisch und Bett" zu trennen. Damit würdest Du etliches umschiffen. Angefangen vom echten Trennungsjahr bis hin zu den blauen Flecken. Da Dein Papa ja nun ins Seniorenheim zieht, böte sich an, dass Du erstmal seine Wohnung beziehst (?). Hier zumindest herrscht große Wohnungsnot. Ich würde heute keine Wohnung mehr finden.
Mit der echten räumlichen Trennung hast Du Deine Frau wirklich verlassen (Überwachung abbauen!!). Mit ganz viel Glück wirft sie das auf den Boden der Tatsachen und sie rappelt sich auf oder aber... ![]()
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass Du ihren Arzt um einen Hausbesuch bei ihr bittest, damit dieser für eine Hilfe im Haushalt sorgt und ihren Zustand feststellt. Dann wäre sie vielleicht ein bischen versorgt und Du musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du gehst.
Ich kenne natürlich nicht die komplette Situation, betrachte das also bitte nicht als die Lösung aller Probleme. Es ist nur (m)ein Gedankenspiel.
Wenn Du in einer anderen Wohnung bist, musst Du Dir das Drama aber nicht mehr ansehen und kommst vielleicht eher zur Ruhe?
Alles Gute