Beiträge von c.o.ma

    Es ist immer wieder traurig solche Geschichten zu lesen. Ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, als ich aus der gemeinsamen, schönen Wohnung ausgezogen bin. Ein Trümmerhaufen an Gefühlen.

    Bei dem was Du berichtet hast wird Dir aber auch nichts anderes übrig bleiben, als Dich tatsächlich "von Tisch und Bett" zu trennen. Damit würdest Du etliches umschiffen. Angefangen vom echten Trennungsjahr bis hin zu den blauen Flecken. Da Dein Papa ja nun ins Seniorenheim zieht, böte sich an, dass Du erstmal seine Wohnung beziehst (?). Hier zumindest herrscht große Wohnungsnot. Ich würde heute keine Wohnung mehr finden.

    Mit der echten räumlichen Trennung hast Du Deine Frau wirklich verlassen (Überwachung abbauen!!). Mit ganz viel Glück wirft sie das auf den Boden der Tatsachen und sie rappelt sich auf oder aber... :(

    Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass Du ihren Arzt um einen Hausbesuch bei ihr bittest, damit dieser für eine Hilfe im Haushalt sorgt und ihren Zustand feststellt. Dann wäre sie vielleicht ein bischen versorgt und Du musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du gehst.

    Ich kenne natürlich nicht die komplette Situation, betrachte das also bitte nicht als die Lösung aller Probleme. Es ist nur (m)ein Gedankenspiel.

    Wenn Du in einer anderen Wohnung bist, musst Du Dir das Drama aber nicht mehr ansehen und kommst vielleicht eher zur Ruhe?

    Alles Gute

    Ich habe mal wieder reingeschaut und eine Geschichte einer anderen "Co" gelesen und bin wieder mal in Tränen ausgebrochen. Ich kann nicht viel dazu beitragen und hätte eher das Gefühl, etwas falsches zu schreiben, wenn ich mich dort "einklinke".

    Deshalb lieber hier mich ausheulen über vertane Lebenszeit und mein ganz persönliches Drama. Ich fühle mich alt, krank und allein gelassen mit physischen und/oder psychischen Problemen. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Hausarzt, um mal meine ganzen Probleme auf den Tisch zu packen. Ich befürchte einen Ärzterun, habe Angst, dass schon wieder irgendwas ist. Ob dass "nur" die Seele oder mein Alter ist oder wieder etwas ernstes. Ich mag nicht mehr ins Krankenhaus gehen.

    Mein letzter Aufenthalt war schon gruselig wegen der Zustände dort und immer diese Sorge, dass ich genauso schnell sterben muss, wie mein Mann, weil ich rauche. Ich habe x-mal versucht aufzuhören, hat nicht funktioniert. (Bitte nicht schimpfen, ich weiß dass es nicht gesund ist:( ). Das ist ja auch der Grund, weshalb ich meinem alkoholkranken Mann nie böse sein konnte. Ich bin eben auch nicht besser. Eine Sucht habe ich gemeistert.

    Hatte eine Zeit lang notgedrungen Tabletten nehmen müssen und bin in eine Abhängigkeit gerutscht. Schritt für Schritt mit eisernem Willen habe ich es geschafft, das Zeug loszuwerden. Bei Zigaretten schaffe ich es einfach nicht. Da wache ich dann morgens auf, es geht mir mies und habe nichts besseres zu tun - trotz besserem Wissens - als mir eine Zigarette anzuzünden und dann wieder Angst vor Krebs. Mein Konsum ist zwar nicht so hoch, aber ich merke es trotzdem nach Jahrzehnten.Als ich im Krankenhaus lag, musste ich ja zwangsläufig auf Zigaretten verzichten und dort dann wieder Panikattacken. Wer sowas hatte, weiß wie schrecklich es sich anfühlt. Kaum draußen, wieder angefangen. Bin ich dumm :(

    Kann man beim Herz-Ct was erkennen oder muss ich dann wieder in die Röhre, um das zu erkennen? Der letzte Lungenfunktionstest war in Ordnung. Ist das überhaupt aussagekräftig genug?

    Ich gehe kaum noch aus dem Haus werde immer schlapper und trauriger seit er weg ist. Meine sozialen Kontakte beschränken sich auf den engsten Kreis. Im Alter scheint es vielen Menschen so zu ergehen. Das ist doch traurig.

    Und wie geht man um mit dieser verlorenen Zeit als Co? Was hätte ich denn schon tun können, um ihm zu helfen oder auch mir? Hätte, wenn und aber nutzt aber nun auch nichts mehr.

    Ich räume meine Wohnung auf, miste aus und habe Angst davor, dass das der letzte Schritt ist, bevor man gehen muss.

    Meine Gedankengänge sind furchtbar und mit Angst vor dem Tod belastet. Und das nicht nur mich betreffend, auch davor, dass in meinem näheren Umfeld etwas passieren könnte. ;(

    Dieser Gedanke kommt mir auch immer wieder. Hätte ich doch einen Tag früher die Rettung gerufen. Dann denke ich wieder, es hat so kommen sollen, ich hätte nichts anderes tun können und habe keine Schuld.

    Mein Leben jetzt könnte kaum besser sein. Ich habe viele soziale Kontakte, einen neuen Minijob mit genau der Arbeit, die ich so liebe. Vereinsleben und Wandergruppe. Und trotzdem weine ich noch jeden Tag. Ich habe noch nie in meinem Leben so getrauert.

    Du hast nichts falsch gemacht, es lag nicht in Deiner Macht. Es ist schwer zu akzeptieren, dass wir Angehörige nichts tun können, wenn es der Süchtige nicht selbst will. Menschen sterben aus verschiedenen Gründen, es gehört zum Leben.

    Ja, leider wahr. Hier haben sich alle auch lange Zeit vorher schon bemüht, ihn zum Arzt zu bewegen, weil er krank war. Er wollte oder konnte nicht. So einfach ist das nicht oder mache ich nächste Woche war die Antwort. Er wusste, dass seine Leber rebelliert und er hat von Tag zu Tag abbaut. Wie hoch sein eigentlicher Konsum war, haben wir erst gesehen, als es zu spät war. Erschreckend hoch. Und ja, ich heule auch immer noch jeden Tag über den Verlust. Er war ein guter Mensch. Das macht es umso schwerer das zu verstehen. Er ist einfach weg, für immer. :( In meinem Freundeskreis liegt noch jemand anderes im Sterben - andere Krankheit - das zieht noch zusätzlich runter. Ich hatte mich gerade halbwegs im Griff, nun wieder ein Rückschlag. Ich wache morgens auf und fühle mich sterbenskrank, heule und trinke meinen Kaffee. Niemand da, der mich auffängt. Ich habe zwar einen Psychiater, aber irgendwie passt das was er gesagt hat, nicht so zu meiner Geschichte. Ich kann jedenfalls nicht schlecht reden über meinen Mann, weil er mir ja nichts böses angetan hat. Er war dem Alkohol verfallen und hilflos, gefangen in der Situation. Dann entschließt er sich endlich den entscheidenden Schritt zu tun,leider viel zu spät. Das ist so unfair..

    Hallo c.o.ma.

    Ja die Frage stelle ich und meine Ma auch?

    Jeden Tag denke ich an meinen Bruder. Es ist wie ein Meer mit tobenden Wellen. Manchmal beruhigt sich das Meer und im nächsten Augenblick kommt schon die nächste Welle die ein auf den Boden sitzen lässt. Ich denke es wird nie wirklich aufhören und wir müssen einen Weg finden zu lernen damit zu leben. Das braucht wahrscheinlich seine Zeit. Ich habe auch schon andere Menschen verloren. Aber meist war man darauf vorbereitet. Oder es war einfach an der Zeit. Aber wenn ein geliebter Mensch durch Alkohol stirbt und dann so unerwartet ist es irgendwie was ganz anderes. Auch wenn wir uns keine Vorwürfe geben müssen und sollen, tun wir uns doch immer wieder im Unterbewusstsein die Frage stellen, ob es nicht hätte anders laufen können um das ganze rückgängig zu machen. So viel Worte die nicht mehr gesagt werden können.. Es bleibt wie ein offenes Buch. Und es schmerzt unfassbar sehr. Ich hätte nie gedacht das ich so etwas mal fühlen würde. Mir geht es wie dir. Mit fehlt er auch so sehr. Es ist einfach nicht zu begreifen, das es wirklich passiert ist.

    Fühl dich umarmt.

    Tut mir leid, dass ich hier nicht geantwortet habe. Man wird stiller und kann gar nichts mehr sagen. Mir geht es jedenfalls so. Niemand aus der Familie (außer mein Kind) hat sich gemeldet bei mir. Scheinbar sind alle in der Schockstarre. Und was soll man schon sagen ohne sich wieder in die Trauer "hochzuschaukeln". Wohlmöglich klingen leise Vorwürfe mit, die man sich selbst schon genug macht. Hätte ich das nicht eher merken müssen? Fragt sich bestimmt jeder irgendwie. Oder, ob man ihn nicht gegen seinen Willen ins Krankenhaus hätte bringen müssen? Tausend Gedanken, Fragen, Überlegungen, Tag für Tag und keine Antworten.

    Fühl Dich auch umarmt.

    eins vorweg, ich kann nur wiedergeben wie es bei mir war. ja ich hab kontakte abgebrochen, zumindest die die mir nicht gut getan haben und einige erledigen sich von ganz allein. besuch hatte ich von meiner familie 1-2 mal. mehr hätte ich aber nicht ertragen, hatte zuviel mit mir selbst zu tun. bei uns war es den patienten überlassen wen sie empfangen und wen nicht, also keine vorgabe von der klinik. nach hause fahren war erst nach 6-8 wochen möglich und wenn dann nur wenn befunden wurde das man stabil ist. in meiner klinik war es sogar so das es wochenendseminare für paare gab, weil viele mit einem neuen "trockenen" partner nichtmehr klar gekommen sind. je nachdem wie sie sich kennen gelernt hatten. und ja ein trockener partner kann auch anstrengend sein( durch wesensänderung).

    Danke für Deine offenen Worte. Ich kann mir gut vorstellen, dass man seine Ruhe braucht in dieser Phase und im Prinzip sollten alle Beteiligten beraten werden. Nur wie hast Du das gemacht? hast Du allen gesagt, lasst mich in Ruhe oder hat die Klinik dafür gesorgt und alle abgewiesen oder informiert? Die Situation ist ja unangenehm genug für denjenigen. Soll er sich damit auch noch herumschlagen und allen "vor den Kopf schlagen" ?

    ich habe auch eine Frage: habt Ihr während des Entzugs/Kur oder auch nachfolgenden Zeit Eure Kontakte abgebrochen, bzw. wolltet keinen Besuch in der Klinik von Verwandten/Bekannten? Sorgt dafür die Klinik, dass dann niemand zu Besuch kommt?

    Wenn ich etwas falsch formuliert haben sollte oder sowas bereits gefragt wurde, tut es mir leid. Ich befinde mich immer noch in Trauer und kann auch nicht alles lesen.

    Ich gucke immer wieder meine Telefon an. Warum ruft er mich nicht an? Ist er vielleicht doch noch am Leben? Ich warte auf irgendein Zeichen, was nicht kommt :(.

    Das geht mir immer noch so. Nachricht geschickt, melde Dich doch bitte mal. Keine reale Antwort, aber mein Kopf denkt, er lebt noch. Ich rede in Gedanken mit ihm und manchmal auch laut. Irgendwie kann ich das alles immer noch nicht verstehen. Es ist so traurig.

    Ob das irgendwann aufhört? So habe ich sowas noch nie erlebt. Es sind schon andere Menschen aus meinem näheren Umfeld gestorben, aber dass mir jemand ins "Ohr flüstert": ich lebe noch, das hatte ich noch nie.

    Er fehlt mir so:(

    Ich danke Euch.

    Ich mach gerade eine schlimme Zeit durch.

    Die Rentenversicherung will gerade wissen wie es mit der Erwerbungsunfähigkeitsrente weitergeht, die ja bis Juni 2025 befristet war obwohl sie schon eine Sterbeurkunde haben. Der Handyanbieter schreibt es tue ihm leid, dass er er den Vertrag kündigt und ob er nicht einen besseren Vertrag haben möchte, obwohl ich geschrieben habe, dass er verstorben ist. Nur die Verwaltung des Sonnenstudios schrieb herzliches Beileid und hat den Vertrag sofort gelöscht.

    Als Hinterbliebene kann man bei der Rentenversicherung einen Hinterbliebenenrentenantrag stellen. Falls das auf Dich zutrifft, Antrag stellen. Auch auf das sog. Sterbevierteljahr (Weiterzahlung der vollen Rente für 3 Monate)

    Was den Handyanbieter betrifft: nicht "kündigen", sondern den Vertrag zum Todeszeitpunkt "auflösen".

    Am besten mit Einwurf-Einschreiben. Und dann bei der Bank den Abbuchungen widersprechen. Nerverei, ich weißX/

    Ich hoffe, Du überstehst den Tag heute halbwegs gut!

    Ich kann dich total gut verstehen. mor geht es genau so. Bei mir ist es noch sehr frisch. Jetzt ca. 3 Wochen. Die Frage warum endet irgendwie nicht. Man wacht früh zu zeitig auf und sofort beginnt das grübeln. Es ist wirklich sehr schwer dieses entgültige zu verstehen. :(

    Ich gucke immer wieder meine Telefon an. Warum ruft er mich nicht an? Ist er vielleicht doch noch am Leben? Ich warte auf irgendein Zeichen, was nicht kommt :(.

    Im engsten Kreis haben wir viel geredet. Aber weniger mit Freunden. Ich wollte natürlich auch Zeit für mich. Einfach nur unkommentiertes heulen. Auf Sprüche wie die Zeit heilt alle Wunden kann ich auch verzichten. Ich weiß aber auch, dass man als Außenstehender eh nichts sagen kann, was wirklich hilft. Der Tod ist endgültig und man kann nichts dagegen tun.

    Momentan habe ich das jeden Tag nach dem Aufstehen. Immer dieses Warum im Kopf. Ich fühle mich alt und erschöpft. Man denkt viel mehr über den Tod nach, wenn so etwas passiert. Jedes eigene Zipperlein tut mehr weh als vorher. Vielleicht bin die Nächste :?

    Bier war nie mein Ding. Mal eins, früher zumindest. In den letzten Jahren habe ich mal einen Schluck getrunken. Das schmeckt mir einfach nicht. Ich hatte welches für Gäste hier, mittlerweile aber abgelaufen und weggeschüttet. Ich musste mal vor Jahren ein Medikament absetzen, welches auch nicht ohne war. Ich habe meinen Konsum in einen Kalender eingetragen und Schritt für Schritt reduziert. Das hat funktioniert. Wenn ich irgendwelche Entzugserscheinungen hatte, habe ich mir gesagt, dass es welche sind und so vor Augen gehalten. Durchhalten! Bei anderen Dingen klappt das nicht. Zucker ist so ein Beispiel. Auch ungesund. Gefühlt ist alles ungesund und man macht es trotzdem. Momentan bin ich depressiv und damit steigt auch der Konsum von Knabberzeug, Schokolade und anderem. Manchmal räume ich die Sachen aus dem Sichtfeld. Das hilft aber auch nicht immer. Es ist leichter mit einer Sache weiter zu machen, als es sein zu lassen. Mir fehlt gerade die Energie. Vielleicht ist das beim Alkohol genauso? Man schiebt es vor sich her und denkt, wird schon "schiefgehen" oder morgen ist ja auch ein Tag? Sowie man darüber nachdenkt, etwas sein zu lassen, meldet sich das Gehirn und sagt, ich brauch' das jetzt. Und das passiert bestimmt auch unterbewusst.

    Ich denke gerade darüber nach, jemanden einzuladen zum Reden. Um traurige Leute wird aber gerne ein großer Bogen gemacht. Da muss ich dann wohl alleine durch. Zur Last fallen mag ich nicht. :/

    Ich habe damit gewartet, bis ich das Gefühl hatte, heute kann ich das verkraften. Es war natürlich trotzdem schwer hineinzugehen, aber ein wichtiger Schritt, um anzufangen, die Dinge abzuarbeiten. Leider ist es viel Arbeit, so einen Haushalt aufzulösen und immer wieder auf Erinnerungsstücke zu stoßen. Ich glaube aber, dass es einem vielleicht auch dabei hilft, alles zu verarbeiten. Hoffentlich..:-|

    1000 Gedanken und Gefühle rasen durch mich hindurch. Um den Brei zu sortieren, frage ich einfach mal nach einem Gedanken, der mich neben den anderen auch beschäftigt.

    Wir haben früher alle was getrunken. Egal ob Oma, Opa, Mutter, Vater, Freunde, Partner. Jeder hat getrunken. Zum Essen, danach, auf Partys, in der Bar, eigentlich fast täglich. Normalität oder nicht? Mal ein bis zwei Gläser Wein, nach dem Essen auch Schnaps bis man benebelt war, Cocktails, Sekt, Likör, Bier. Zwei Jahrzehnte sind mittlerweile vergangen, seit dem ich von heute auf morgen nichts mehr getrunken habe. Allenfalls zum Geburtstag oder ähnlichem mal ein Gläschen. Ich hatte keine Entzugssymptome oder andere Probleme damit. Woran liegt es, dass eine Person sowas kann und die andere nicht? Dafür muss es doch einen Grund geben? Warum zittert jemand, wenn er nicht seine "Dosis" bekommt und ein anderer merkt nichts? Ich persönlich habe kaum darüber nachgedacht. Allenfalls mal so etwas wie: darauf hätte ich jetzt auch Lust, aber den Gedanken weggeschoben und das war's auch schon. Es war mir egal.

    Liegt es daran, warum man trinkt? Ich habe damit beispielsweise nie versucht, Probleme zu lösen. Für mich war es Party, Gewohnheit, Spaß, Geselligkeit. Nur wenn es mal zu viel war, habe ich mich über meine Dummheit geärgert, weil es mir dann schlecht ging.

    Ich bin immer noch traurig und entsetzt, was ihm passiert ist. Das kann man nicht in Worte fassen.: (

    Ja, alles geht viel zu schnell, zumindest, was die Beerdigung anbelangt. Der ganze Papierkrieg dauert viel länger. Auch Ausräumen wird noch eine Katastrophe werden. Ich habe lange gebraucht, bis ich das erste Mal die Wohnung überhaupt betreten konnte. Und dann steht man dort wie benebelt, kann es nicht fassen. Wo fängt man an und was muss nun passieren. Kann ich das überhaupt? Tausend Dinge, die zu tun waren und auch immer noch zu tun sind. Vorher, währenddessen und oder danach fließen die Tränen. Morgens, Mittags, Abends...

    Ich habe mir die Kontoauszüge eines Jahres angeguckt, weil man dort am besten erkennen kann, was alles an Abbuchungen rausgeht, welche Versicherungen existieren etc. Und dann eben gezielt nach der aktuellsten Unterlage gucken und kündigen oder zumindest benachrichtigen. Ohne Urkunde kommt man aber auch nicht besonders weit. Auch das dauert dann noch.

    Man muss ja erstmal alles verarbeiten und egal, was einem in die Hände fällt - Foto zB. - guck mal, da haben wir das und das gemacht...;(

    Man kommt nur schleppend voran. Einen Entrümpler mag ich noch nicht haben, solange wir selbst noch nicht alles gesichtet haben. X Mails losgeschickt, dann natürlich Einladungen an Freunde und Kollegen. Es ist so viel zu tun. Ich bin momentan wie ausgelaugt und es gibt immer noch kein Land in Sicht.

    ich wünsche Dir auch viel Kraft bei dem was alles zu tun ist.

    Nimm Dir Zeit, lenk Dich auch mal mit etwas schönem ab. Mir hilft es mal einen Film zu gucken, um nicht ständig über all das nachdenken zu müssen.

    gerade mal nachgesehen, alles zu weit weg und muss man selbst bezahlen, weil die Kassen das nicht übernehmen. Bei einer Kirchengemeinde z.B. steht, erst 2 Monate nach dem Tod. Sehr seltsam. Und Therapien sind auch schwer zu bekommen. Mehr als 3 Monate Wartezeit. Also muss man da wohl selbst durch. Oder ich rufe mal so eine Beratungsstelle für Angehörige an und frage nach, was die empfehlen.