Beiträge von a.sunn

    Natürlich.

    Bei mir ist es so. Ich vordere von mir immer selber viel .

    So steigt die Belastungen immer mehr und mehr wenn ich dann überlastet bin finde ich kein Ventil um den Ausgleich zu finden.

    Da kommt der Alkohol zum Einsatz um für kurze Zeit zur Ruhe zu finden.

    Was natürlich nicht die Lösung ist und alles schlimmer macht .

    Ich gebe jetzt auch Verantwortung ab .

    Bin fürsorglicher zu mir selbst.

    Erkenne frühzeitig die Überforderung.

    Der Rückfall alleine weil man die Mechanismen der Sucht beigebracht bekommt war nicht so wie sich das Suchtgedächtnis es erwartet hätte.

    Es gab keine Euphorie Entspannung.

    Man war sofort genau an dem Tiefpunkt wie vor einem Jahr.

    Selbst die Toleranz war direkt wieder gleich.

    Die Erinnerung an die schlimmen Zeiten waren direkt wieder im Gefängnis.


    Das trinken um die Entzugserscheinungen zu Lindern waren aktuell wie am Anfang.

    Der Gedanke das der Alkohol und der Rückfall die Genesung nach hinten verschoben haben waren depremierend.

    Das Medikament Alkohol hat diesmal nicht gewirkt.

    Der Gedanke wie schön es ist ohne der Sklave von dem Alkohol zu sein hat das rauskommen aus dem Rückfall deutlich erleichtert.

    Die Erkenntnis und der Beweis (Ja das Suchtgedächtnis ist betrügerisch)

    Nein ich kann nicht trinken keinen Tropfen.

    Die Erinnerung daran und das Bekenntnis ich will auch nicht trinken haben mich raus geholt.

    Und auch ja das wissen das Hilfe annehmen keine Schande ist.

    Psychotherapie werde ich Anfang um noch die tiefer gehende Problem der Alkoholsucht zu verarbeiten.


    Ich bin jetzt über 2 Monat wieder trocken und glücklich und tatsächlich habe ich seit dem Rückfall keinen Suchtdruck gehabt.

    Das bedeutet aber nicht das ich zu sicher werden kann.

    Es wird mich ein Leben lang begleiten aber ich habe es akzeptiert und lebe ziemlich gut damit.

    Hey.

    Ah okay verstehe ich danke für die Aufklärung. Mir geht es sehr gut die Entgiftung im Januar hätte ich gefühlt wahrscheinlich nicht überlebt.


    Ich musste lange auf die Bewilligung warten bin aber abstinent geblieben.

    Dann kam die Tagesklinik wo ich Server sehr viel über mich und über die sucht erfahren habe der Aufenthalt wurde mir einmal verlängert.

    Es ging mir psychisch sehr schlecht weil alles dort über meine Vergangenheit hoch gekommen ist.

    Es wurde aber immer besser besonders dieses unheimlich gute Gefühl das ich wieder normal leben kann.

    Klar die Krankheit wird mich immer begleiten aber nicht bestimmen.

    Ich habe mich meiner Frau geöffnet die zu 100 Prozent hinter mir steht.

    Während des Rückfalles war es extrem belastend für mich. Ca vor 2 Monaten

    Wir haben viel darüber gesprochen und konnten es in meinem Falle stoppen.

    Ich bin in der Nachsorge wo ich es direkt gesagt habe.

    Wir haben es dann alle zusammen aufgearbeitet.


    Ich werde nach der Nachsorge auf jeden Fall in eine Selbsthilfegruppe gehen da ich überzeugt bin das das mit ein wichtiger Punkt ist um Abstinent zu bleiben.

    In letzter Zeit geht es mir halt nicht so gut da ich sehr viele Sorgen und Ängste habe.

    Da habe ich aber ein Termin beim Psychiater in der Suchtambulanz.


    Ich denke das die Genesung auch noch nach einem Jahr noch weiter geht.


    Euch erstmal danke für euer Antworten was auch nicht selbstverständlich

    Hallo zusammen.

    Ich habe gerade hier nochmal alles durchgelesen.

    Gefühlstechnisch ist es wirklich komisch.

    Jetzt ist es ein Jahr her das ich trocken bin.

    Die Langzeittherapie habe ich in der Tagesklinik gemacht 16 Wochen es war eine krasse Zeit (im positiven).

    Tatsächlich hatte ich einen Rückfall den ich und meine Frau gut aufgefangen.

    Das gehört halt zur Heilung dazu.


    Ich kann nur allen die hier lesen raten holt euch Hilfe es ist so einfach.

    Der schwierigste Schritt ist die Überwindung .

    Das Leben ohne den Suchtstoff ist nicht immer leicht aber super schön.

    Bei Fragen fragt gerne.

    Guten Morgen zusammen.

    Es ist sieben Uhr Morgens.

    3 Wochen ohne Alkohol.

    Die Entgiftung ist durch (Die Therapien Pfleger alles super .Es war ein guter Entschluss den warmen Entzug zu machen.)

    Ich genieße meine neue Freiheit.

    Ich genieße es diese Last von mir zu haben.

    Ich bin seit paar Tagen zu Hause.

    Bin etwas zu aufgedreht habe aber Techniken gelernt mich auch zur Ruhe zu bringen.

    Ich warte jetzt bis der rententräger endlich die Reha genehmigt.Heute sind es 2 Wochen seid dem ich den Antrag verschickt habe.

    Danach muss ich noch auf den Platz in der Klinik warten.

    Das ärgert mich etwas und stresst mich leicht.

    Hallo zusammen.

    Heute ist Tag neun ohne Alkohol.

    Morgens habe ich kurz ein Tief,

    Sonst geht es mir sehr gut ich werde in der Klinik sehr gut behandelt.

    Die Therapie Angebote sind super und hilfreich.

    Meine Therapie wurde verlängert ( bis 21 Tage geht das)

    Heute darf ich zum ersten Mal eine Nacht zu Hause schlafen (ein Traum).

    Der Antrag auf Rehabilitation wurde mit Hilfe der Ärzten und des suchtberater gestellt.( Am Dienstag)

    Es läuft also alles gut besonders die Gruppengespräche.


    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

    Und möchte allen Mut machen die bedenken haben in die Klinik zu gehen.

    Ich wurde noch von niemandem verurteilt nicht vom KH nicht von der KK nicht vom suchtberater noch von Außenstehenden Leuten.

    Im Gegenteil die machen Mut.

    Was Dorothea beschrieben hat, dem ist nichts hinzuzufügen.
    Die Unsicherheit ist in Deinem Kopf, die Ärzte machen das nicht zum ersten Mal.
    Du kannst Dir helfen, indem Du offen und ehrlich bist, zu den Ärzten und dir selbst.
    Je nachdem wo Du landest und mit wem, wird es Ablenkungen geben, die für Dich nicht hilfreich sind.
    Konzentriere Dich auf Dich selbst.
    Alles Gute.

    Da habe ich schon viel gelesen.

    Ich werde auf mich konzentrieren keine Kontakte schließen.

    Ich hoffe nur das meine Frau mich besuchen kann.

    Den Rest Alkohol habe ich weg geschüttet.

    moin a.sunn

    mach dich nicht verrückt. ist gar nicht soooo wild. man wird dich körperlich untersuchen und dann eine medikation zusammen stellen. je nach den werten. man muß ja verhindern das du in einen krampfanfall gerätst. die medis werden schnell wieder ausgeschlichen. du wirst vermutlich die ersten tage viel schlafen denn der körper braucht ruhe um sich zu erholen und die medis sedieren ja auch ein wenig. die körperliche entgiftung ist ehrlicher weise das kleinste. nachher die psychische umstellung, das erlernen neuer verhaltensweise ist dann schon etwas fordernder. aber wenn du es wirklich willst wirst du es auch schaffen. erhol dich gut. einen besseren start ins neue jahr als einen start in ein neues leben kann es kaum geben.

    Ich habe halt diese Scham mein suchtberater kommt zu mir in die Klinik und wir stellen zusammen den Antrag auf eine Rehabilitation.

    Danke euch für die netten Antworten 😚