Beiträge von Kazik

    eine Darmspiegelung ist bei weitem nicht so schlimm, wie ihr Ruf.

    Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich glaube betäubt wird da garnichts weil der Darm eigentlich keine Schmerzsensoren hat. Aber wie dem auch sei, ich habe eine Beruhigungspille bekommen und da ganz entspannt in der Gegend rumgelegen. Ich durfte danach ein paar Stunden kein Auto fahren oder irgendwelche Maschinen betätigen. Und das war es.

    LG

    Kazik

    Und noch was zum kapieren. Bei mir war der Trick das ich die Angst eigentlich nur aushalten musste und mich nicht darauf konzentriere. Dann ging sie irgendwann von alleine weg, weil der Körper so einen Zustand nur eine Weile aufrecht erhalten kann. Dein Körper reagiert ja jetzt als ob Du einen wilden Tiger gegenübersitzt. Er bereitet sich auf kämpfen oder fliehen vor und mobilisiert alle Reserven. Und die sind irgendwann verbraucht.

    Und sitzt Du einen wilden Tiger gegenüber?;)

    Nun wenn Du länger krankgeschrieben warst, dann ist Routine eben nicht mehr Routine. Ich würde versuchen möglichst nachsichtig mit mir zu sein und die Aufgaben "nur" zu erledigen. Und wenn alles irgendwann wieder ganz geschmeidig läuft kannst Du ja überlegen ob Du irgendetwas dran verändern willst. Aber im Moment das kleine Teufelchen mit der Peitsche das Dich antreiben will vielleicht erstmal ignorieren.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Und noch etwas zur Angst. Du bist vermutlich körperlich weitestgehend gesund, heißt Du wirst jetzt nicht gleich tot umfallen.;) Ich habe bei meinen Angst- und Panikzuständen meist gedacht ich würde gleich umfallen, bis sich irgendwann die Erkenntnis durchsetzte das das wohl nicht passieren wird.:o;)

    Ansonsten wenn es hauptsächlich die Angst ist, versuche sie zu akzeptieren und Dich nicht auf sie zu konzentrieren. Konzentrier Dich auf was anderes. Wenn Du eine Plastiktüte dabei hast kannst Du versuchen immer mal wieder eine Zeitlang in die Tüte zu atmen. Das nennt sich Rückatmung weil Menschen meist zu viel und zu schnell atmen.

    LG Kazik

    Es tut mir leid das ich Dir nich weiterhelfen konnte. Aber ich habe es Dir geschrieben weil ich inzwischen gelernt habe wann es eine echte Depression bei mir ist oder eben nicht. Und das habe ich von Ärzten und Therapeuten gelernt. Und deshalb würde sich mir Deine Frage gar nicht stellen.

    LG Kazik

    Und noch eine kurze Anmerkung zu Deinem Weltschmerz. Ich selbst hatte mehrfach schwere depressive Episoden und bei mir in meiner Welt ist es diesbezüglich nach dem ich trocken bin okay. Ich weiß inzwischen gut Bescheid über meine Depressionen und bin medikamentös okay eingestellt. Du hast geschrieben das Du auch schon mit Depressionen zu tun hattest. Hier kann niemand beurteilen ob Dein Weltschmerz eine Depression ist oder nicht. Dazu müsstest Du zu einem Arzt oder Therapeuten gehen und dort würdest Du eine Diagnose bekommen und dort würdest Du auch behandelt werden. Das kann eine SHG nicht leisten.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Blendi,

    in meinen Augen hast Du seitdem Du hier aktiv geworden bist keinen Weg sondern eine ganze Reise hingelegt.;) Und Du holst jetzt in einer Art Crashkurs alles nach was in der Zeit wo schon trocken bist liegengeblieben ist. Für mich und ich ich bin auch noch nicht so lange hier war das am Anfang auch viel. Gar nicht so sehr die Schritte die ich zur unmittelbaren Risikominimierung machen musste das fiel mir praktisch relativ leicht. Aber mein Gehirn war trotzdem eine ganze Zeit im overdrive. Und da mein Suchtgedächtnis zwar einfach gestrickt ist was sein Ziel Alkohol angeht aber sehr raffiniert was seine Strategien angeht ist ging in der ersten Zeit viel ab was in meinem Kopf los war. Ich bin dann immer sehr bei mir geblieben und habe ganz einfach Dinge getan um mir zu helfen. Ausreichend essen und trinken. Einmal am Tag bei Tageslich rausgehen und ein wenig spazieren. Und bei den Dingen die ich erledigen musste habe ich versucht es mir so einfach wie möglich zu machen. Mir hat es gereicht das ich die Aufgaben gut gemacht habe. Über sehr gut und perfekt habe ich beschlossen das ich das erstmal aus meinen gedanklichen Wortschatz streiche und mir darüber noch einmal Gedanken machen kann wenn ich stabil bin. Ich habe mich und meine Abstinenz an erste Stelle gestellt und behalte das solange bei bis ich absolut stabil bin. Und wenn es dann noch Probleme für meine Abstinenz gibt dann bin ich auch nicht stabil. Und auf diesem Weg versuche ich es mir so leicht wie möglich zu machen und so gut ich kann Ruhe zu bewahren.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Erst die Tränen dann gleich wieder die Peitsche...

    Das was Du hier schreibst nennt sich doppelte Botschaft. Sie signalisiert Dir das Du sie mit der blosen Eröffnung eines Gesprächs ohne das Du überhaupt irgendetwas gesagt hast schon verletzt hast. Du wirst stumm (aus Mitleid). Und schon kann sie Dir alles um die Ohren hauen ihr durch den Kopf geht. Vermutlich alle Deine "Verbrechen" auch wenn sie noch so sehr an den Haaren herbeigezogen sind oder einfach nur Erfindungen sind. Und da sie Dich kennt weiß sie das Du dann ein sehr sclechtes Gewissen bekommst und keine Gegenwehr leistest. Und Du bisher ja in Ihrem Sinne funktioniert hast. Du bist derjenige der jetzt im Wohnzimmer schläft. Du überlegst ob Du in den Garten ziehst. Und Du setzt sie nie mal richtig auf den Pott.

    Ich glaube Deine Frau hat es ganz gut mit Dir.

    LG Kazik

    Ich freue mich darüber das es Dir heute besser geht. Und Du liest Dich auch so als ob es Dir besser geht.;)

    Ich finde es auch hier mutig von Dir das Du gestern trotzdem es Dir so schlecht ging das Gepräch mit Deiner Frau gesucht hast. Auch hier könntest Du stolz auf Dich sein.

    Zu dem was Du über das Gespräch schreibst. Wolltest Du in dem Gespräch Ihr auch etwas sagen? Und wenn ja hast Du es gesagt? Und hast Du aus Eurem Gespräch irgendwelche Schlüsse ziehen können wie und wohin die Reise mit Euch weitergeht? Diese Fragen musst Du natürlich wie alle Fragen von mir nicht beantworten wenn Du nicht willst.

    LG

    Kazik

    ehrlich gesagt wäre es mir auch peinlich euch gegenüber

    Hi TM,

    Dir sollte nichts peinlich sein. Du bist Erwachsen und Du schreibst hier mit erwachsenen Menschen. Ich schreibe hier über Dinge die mich bewegen und die auf meinem jetzt trockenem Weg eine Bedeutung haben. Daran ist nichts peinlich. Wenn ich wie Du in einer Partnerschaft wäre würde ich hier ziemlich sicher auch über die Partnerschaft schreiben. Ich habe in meinem Faden ja auch schon über eine gute Freundin geschrieben.

    Ich finde es mutig wie Du hier über Dich schreibst. Und Du könntest von mir aus sehr stolz auf Dich sein.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi TM,

    ich drück Dir die Daumen für die OP! Geh wegen der Schmerzen lieber auf Nummer sicher, denn wenn die Schmerzen erstmal durch die Mittel durchbrechen dann sind die von jetzt auf gleich heftig. Und dann kommen Du und Dein Arzt in eine Situation die verhindert werden könnte.

    LG

    Kazik

    Hi TM,

    wie geschrieben ich halte Dich nicht für planlos. Im Gegenteil Du hast hier schon manches geschrieben was geplant war. Aber ich auch den festen Eindruck das Du Dich vollkommen hilf- und planlos machst wenn Du Dich mit Deiner Frau auseinander setzen musst. Ich weiss noch nicht mal ob ich das defensiv nennen würde, weil defensiv ist ja auch was aktives. Irgendwie ist mein Eindruck dann das Du dann irgendwie "verschwindest". Und das zeigt sich dann auch hier wenn es dann zu einer "Auseinandersetzung" kommt. Dann wirst Du irgendwie passiv (agressiv?) und weichst aus. Und das meine ich nicht wertend. Warum das so ist kannst Du Dir nur selbst beantworten. Mir scheint aber das Du mit dieser Strategie nicht wirklich in Deiner Situation weiterkommst. Und das macht mich ein wenig unruhig weil Du Dich damit in Gefahr begibst.

    Zu dem Suchterklären bei Deiner Frau, Du hattest zu Anfang geschrieben das sie trocken von einer anderen Droge ist. Heißt sie wird ganz genau wissen was eine Sucht ist. Und das macht Ihr Verhalten jetzt für mich freundlich ausgedrückt "unerklärlich".

    LG

    Kazik