Hallo nochmal.
Gestern Nachmittag bekam ich irgendwie den Blues und unkonkreten Saufdruck. Unkonkret weil ich keine eiskalte Bierflasche vor meinem inneren Auge hatte sondern mein Suchgedächtnis mir den Gedanken aufdrängen wollte das mein Bewusstsein nicht in der Lage wäre bei einer Gelegenheit Alkohol zu trinken Nein zu sagen. Ein ziemlich beunruhigender Gedanke.
Ich habe mich zu zwei Sachen entschlossen. Erstens das ich nicht mit meinem Suchtgedächtnis diskutiere. Und zweitens das ich an Gedanken die mir mein Suchtgedächtnis aufdrängt nicht festhalte sondern sie einfach in meinen Bewusstsein kreisen lasse bis sie von alleine verschwinden.
Der Grund warum ich mit meinem Suchtgedächtnis nicht diskutiere ist das das wirklich einzige Ziel meines Suchtgedächtnis ist das es Alkohol will. Den will ich nicht und darüber gibt es keine Diskussion!
Ich weiss das mir mein Suchtgedächtnis wirklich alle denkbaren und undenkbaren Gedanken aufdrängen wird um sein einziges Ziel zu erreichen. Gedanken die ich schon kenne. Gedanken die ich mir vorstellen kann wenn ich darüber nachdenken würde. Und Gedanken die ich nicht erkenne. Die ich hier erst teile und bei denen mir hier auf die Sprünge geholfen wird.
Ich habe den Nachmittag und Abend dann überstanden ohne in meinen Notfallkoffer greifen zu müssen. Das kann aber auch daran liegen das in meinem Notfallkoffer (aka Hosentasche) seit neuestem extrascharfe Fischermens Friends liegen. Und ich weiß wie scharf die sind. Insofern reichte der blose Gedanke an die Dinger um mich aus meinen Gedanken zu reissen. Hauptsache es wirkt.
Während ich das hier schreibe muss ich daran denken das Alex in einem anderen Faden schrieb das er ein Glas Sardellen komplett gegessen hatte. Er hatte keinen Saufdruck aber dachte sich sicher ist sicher.
Ich hab mich kringelig gelacht.
Liebe Grüße
Kazik