Dietrich04 - Der beste Freund in der immer wieder kehrenden Einsamkeit

  • Hey Kazik,

    Es ist absolut deine Sache was du teilst und was nicht und wir müssen, auch wenn wir dasselbe Ziel haben nicht immer einer Meinung sein, von daher, alles cool.

    Ich stimme dir absolut zu, dass jeder seinen Weg findet. Ich denke bei mir ist es die Verarbeitung, die Konfrontation mit dem was ich alles erlebt habe. Aber das Grundsegment wird sein, dass ich heraus finde, woher die Angst kommt. Ich merke die Angst fällt langsam, indem ich in diesen Prozess gehe, in den ganzen Prozess.

    Ich denke die größte Stärke ist es sich seine Baustellen einzugestehen und Hilfe anzunehmen.

    Wenn du deinen Weg gefunden damit umzugehen, hast du hoffentlich an Lebensqualität gewonnen und kannst ein glückliches Leben leben.

    Ich wünsche dir bei deinem Weg in die Abstinenz alles alles erdenklich gute!! Freue mich über jeden Austausch, halt mich gerne über alles auf dem laufenden :)

  • Guten Abend zusammen,

    Ich hoffe euch geht's allen gut und ihr habt so viel Schnee, wie aktuell hier runter kommt. Freue mich wie verrückt, ich hasse dieses regnerische in den Wintermonaten, ich liebe es wenn man ein paar Tage bizarr kaltes Wetter hat. Schneebälle auf die Kollegen werfen, mit den Schuhen rutschen und sich dann aufregen, dass man klatschnasse Füße hat, weil ich grundsätzlich nur Sneaker trage.

    Heute wurde Blut abgenommen aber nicht weiter mit mir gesprochen. Auch keine Antwort, ob und wann ich in den Entzug wechseln kann/ darf. Das war ein wenig frustrierend weil wir auch gesagt wurde, dass ein Ultraschall gemacht wird zwecks Leber. Auch dies wurde nicht mehr gemacht. Meine Freundin war aber den halben Tag hier und wir haben den halben Nachmittag unsere Lieblingsserie auf dem Handy geguckt. Sie hat mir Klamotten mitgebracht, die Rechnungen die bezahlen musste und ein paar riiiiiichtig geile Snacks. Das Essen ist zwar voll okay aber ich habe nie immer Brot morgens UND abends gegessen, lieber abends warm und 5 kleine statt 3 große Mahlzeiten.

    Nach Rücksprache mit dem Arzt habe ich die Medikation für heute von 2 - 1 - 2 - 1 auf 2 - 1 - 1 - 1 gesetzt. Ich habe mich heute irgendwie bereit dazu gefühlt und er sagte ich sollte mich melden wenn ich mich unwohl fühle.

    Die Decke fällt mir ein bisschen auf den Kopf, aber das viele Serie schauen hat abgelenkt und ich hab kurzzeitig vergessen dass ich hier bin.

    Die Zeit mit meiner Partnerin ist seit dem Outing ganz ganz anders. Jede Berührung ist anders, jeder Blick in ihre Augen ist anders und jedes "ich liebe dich", das nun bedeutend öfter kommt fühlt sich ganz anders an. Ich kann es nicht beschreiben. Der Arzt der mich behandelt ist ein wahnsinnig toller Mensch, klar hat er wenig Zeit aber das ist ja normal im Krankenhaus. Ich bin selbst gelernte Pflegefachkraft und kenne das sehr gut.

    Die Schwestern hier sind total gut gelaunt, ich durfte sogar als normaler Kassenpatient die Premium Lounge nutzen.

    Ich habe extra gefragt, ich kriege weder eine Rechnung im Nachhinein noch muss ich eine meiner Nieren am Ende des Aufenthalts abgeben.

    Ich habe Tee für mich entdeckt und statt 10 - 15 Kaffee trinke ich aktuell 2 Kaffee. Ich probiere mich durch die unterschiedlichen Sorten, habe Fenchel für mich entdeckt. Und beim Frühstück hab ich... Kümmelkäse gegessen 🤔 eigentlich war ich immer nur Butter, Salami, feddich.

    Mir ist aufgefallen dass ich ein wenig schlanker geworden bin. Die Ernährung hier ist nicht so proteinreich wie meine tägliche Ernährung bei der ich ca. 100g Protein täglich zu mir nehme. Da dachte ich kurzweilig achhhh duuu scheiße, du hast so lange trainiert.

    Mein innerer Schweinehund hat mir dann eben gesagt junge, du nimmst jetzt die Möglichkeiten die du hier hast. Den Stuhl für bizepsreps, ein Handtuch für paar pushups, ein paar Liegestütze. Alles in Ruhe, alles moderat, danach noch ein Tee.

    Geschlafen habe ich schlecht und unregelmäßig. Es ist wirklich Sau laut auf den Fluren und ich wache immer wieder auf. Aber ich denke mir scheiß egal, kannst ja den halben Tag pennen und fertig.

    Meine Chefin hatte ich heute am Telefon, die sagte mir ich solle mir alle Zeit der Welt lassen und bloß nicht zu früh wieder arbeiten und alles. Ich bin über dieses Feedback sehr froh, das ist wirklich sehr viel wert.

    Jetzt gleich will ich mich nochmal kurz in den Schnee stellen, ein bisschen die Ruhe genießen, an meiner E-Zigarette ziehen und anschließend genehmige ich mir eine intensive Dusche, so wie heute morgen und Creme mich gründlich mit der Olivencreme ein, die riecht genial und ich hab im Winter immer so empfindliche Haut.

    Mir ist aufgefallen dass sich mein Gesicht verändert hat. Die Augenringe sind nicht mehr so krass und ich bin nicht mehr so krass rot im Gesicht wie noch am Montag.

    Zusammenfassend fühle ich mich aktuell gut. Huch, ist ja doch ganz schön viel Text geworden 😁

    Liebe Grüße und schon Mal schönen Abend an alle!

  • Wenn du deinen Weg gefunden damit umzugehen, hast du hoffentlich an Lebensqualität gewonnen und kannst ein glückliches Leben leben.

    Kleiner Spoiler.

    Wenn tatsächlich alles Chicco wäre, wäre ich nicht hier.;):(

    Aber ich bedanke mich für Deine guten Wünsche und wünsche Dir dasselbe.

    Und ich wünsche uns beiden das wir uns hier noch sehr lange über den Weg lesen und schreiben.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo,

    ich bin jetzt in der Entgiftung und ich muss ehrlich sagen, ich fühle mich alles nur nicht wohl. Die letzten Tage im Krankenhaus waren irgendwie angenehmer, ich hatte mein relativ modernes Zimmer mit Fernseher, konnte raus gehen und hier ist alles so eingeschränkt. Ich hab keinen TV, ich will einfach die Entgiftung hinter mich bringen und am liebsten im Zimmer irgendwas auf Netflix gucken bis es vorbei ist und die Entzugserscheinungen vorbei sind.

    Meine Partnerin dürfte mich im Besucherzimmer besuchen, nicht in meinen Zimmer. Ich darf nicht raus um E-Zigarette zu rauchen sondern darf nur ins völlig verrauchte Raucherzimmer das nur eine nicht funktionierende Lüftung hat.

    Ich habe GOTT SEI DANK ein Einzelzimmer, es gibt teilweise 2 - 3 Bettzimmer.

    Heute morgen hatte ich einen emotionalen Zusammenbruch, ich vermisse mein Zuhause und meine Frau so sehr und zeitgleich wird mir klar was für ein Vollidiot ich in den letzten Jahren war. Die Aufnahme war ein bisschen überfordernd, ich musste 3 verschiedenen Leuten exakt das gleiche sagen, über das Trinkverhalten, was die letzten Tage war, usw. 3 mal innerhalb 1 1/2 stunden.

    Das hat mich wahnsinnig gemacht und ich hatte einen Puls von über 170. Jetzt wurde wieder dieses Medikament gegeben was bei Entzugserscheinungen hilft.

    Ich schwöre es euch, wenn der ganze scheiß vorbei ist werde ich jede Flasche Alkohol die ich noch im Haus habe kurz und klein kloppen mit einem Baseballschläger, das Zeug ekelt mich an. Schon wenn ich Desinfektionsmittel rieche will ich kotzen.

    Ich habe von vorneherein gesagt mein Aufenthalt wird kurz, aber ich werde definitiv im Anschluss zur Suchtberatung gehen und mich weiter ambulant behandeln lassen.

    Ich hoffe auch zeitnah einen Psychotherapietermin zu kriegen also vielleicht wenigstens dieses Jahr noch um meine Ängste und Vergangenheit aufzuarbeiten.

    Ich bin sauer auf mich selbst, habe ein schlechtes Gewissen, es ist aktuell alles gleichzeitig das sich in meinem Kopf abspielt. Alles.

    Ich hoffe ich bin bis Sonntag so weit dass ich gehen kann, wenn nicht bleibe ich natürlich. Aber es ist die Hölle. Und der aktuelle Ist-Stand lässt einen nur sehr schwer positive Gedanken über die Zukunft fassen.

    Ich hasse Alkohol, und ich hasse es, dass ich ihn solange konsumiert habe.

    Ich werde jede Petition unterschreiben bei der es um Warnhinweise geht um Prävention, die Menschen von der sauferei abzuhalten.

    Puh. Das musste raus. Vielleicht ist ein Gemütszustand in ein paar Stunden anders.

  • Hallo Dietrich,

    es geht im Moment um dich und deine Gesundheit. Vielleicht kannst du alles in der Klinik als Hilfe ansehen? Denn das ist es doch, oder? Es geht auch darum, aus seinem gewohnten Umfeld herauszukommen und die Engiftung zu überstehen (für einige zu überleben) und Zeit für die eigenen Gedanken zu haben.

    Kannst du deine Frau bitten, alles an Alkohol zu entsorgen? Es kann auch völlig daneben gehen, wenn man sich den Gerüchen aussetzt.

    Viele Grüße
    Seeblick

  • Das fühlt sich wie ein Rückschritt an, aber es geht vorwärts. Ein paar Tage noch, für Dich und Deine Gesundheit !

    Du bist doch schon seit Sonntag im betreuten Entzug, da hast Du ein gutes Stück der Entgiftung schon hinter Dir,
    oder konntest du noch trinken ?
    Jetzt bist du zur eigentlichen Entgiftung verlegt worden und da spult man das gewohnte Programm ab.
    Ich konnte die ersten Tage auf der Entgiftungsstation gar nicht TV sehen. Ich habe mich nur mit mir selbst beschäftigt.
    All deine Gedanken zeigen, dass du das gerade auch durchmachst und es ist wichtig. Nimm dir die Zeit, wann wenn nicht jetzt.
    Schreibe für dich, schreibe hier, lass deinen Gedanken freien Lauf.

    Bei mir startete quasi parallel auch die Entwöhnung mit Therapie. Ich wünsche dir, dass du einen nahtlosen Übergang bekommst.
    Und das mit den Flaschen Zuhause ist keine gute Idee, wenn dir dann der Alkohol um die Ohren fliegt. Lass die Flaschen in deiner Abwesenheit entsorgen.

    Alles Gute, Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich hoffe auch zeitnah einen Psychotherapietermin zu kriegen also vielleicht wenigstens dieses Jahr noch um meine Ängste und Vergangenheit aufzuarbeiten.

    Hallo Dietrich,

    wie gehts Dir?

    Ich weiß ja nicht wo Du lebst, aber innerhalb eines Jahres sollte eine Psychotherapeut*in wohl zu finden sein.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo,

    ich liege nicht besoffen am Bahnhof oder so, alles gut. Ich bin im Entzug geblieben.

    Ich muss ehrlich sagen dass die Anfangszeit mich maßlos überfordert hat, du kommst hier morgens aus dem Krankenhaus an und dir werden von 4 unterschiedlichen Leuten die gleichen Fragen gestellt. Nacheinander.

    Nach dem vierten Mal erzählen ging es mir langsam brutal auf die Nerven und neben dem Stress dann Blut abnehmen, Blutdruck messen, alles gleichzeitig. Ich bat einfach nur um eine kurze Auszeit und das war der Moment, als ich dann geschrieben hatte (s.o.). Ich wollte nur ganz kurz ankommen, ein Schluck Wasser trinken, kurz im Zimmer chillen.

    Nach einer halben Stunde hatte ich mich dann, hab Medikamente bekommen und konnte mich langsam umsehen und so.

    Die Truppe hier ist super, wir sitzen jeden Abend mit den Jungs gemeinsam in der Runde und spielen. Ab und zu nutze ich die Zeit für mich alleine und mache Fitnessübungen, lese, trinke Tee, gehe eine Runde spazieren.

    Die Einrichtung an sich ist voll okay, das Team ist teilweise unprofessionell, redet z.b. in unserer Anwesenheit darüber, dass sie eigentlich einen neuen Job wollen, etc. Aber das ist auch zweitrangig und deren Problem, nicht meins. Ich glaube nur es könnte irgendwann unangenehm für Patienten werden die länger hier sind.

    Was mir hart auf die Nerven ging, das Thema Blutdruck. Mein Blutdruck ist aktuell etwas höher, so an die 150/90. Zwischendurch war der auch auf 190, da habe ich mir dann Medikamente geben lassen aber selbst bei 150 wollen sie mir Medikamente gegen Entzugserscheinungen geben, das sehe ich heute in Anbetracht der Zeit überhaupt nicht ein. Nach einer Runde Sport, lesen, Ablenkungen, geht es meistens. Ich hab keine Entzugserscheinungen, ich bin glücklich über die mentalen und körperlichen Veränderungen, ich sehe immer wieder die Zeit vor Augen die ich verschwendet habe, und wie viel Druck teilweise die Beschaffung machte wenn der Sprit zuende ging.

    Viele der Mitpatienten haben viel Geschichte hinter sich, sitzen das vierte oder teilweise achte mal hier, wollen jetzt in die Langzeittherapie, etc. Eine einsame Seele läuft hier völlig auf *edit abgeschossen herum und spielt permanent Glücksspiele auf seinem Handy. Diese Parallelen sind schon krass. Da denkt man sich natürlich auch, dass man soweit nicht kommen will. Ich verurteile da natürlich absolut niemanden sondern finde es super stark wenn man es immer wieder versucht!

    Ich nehme keine Medikamente mehr, seit 2 Tagen. Möchte Montag oder Dienstag nach Hause. Ich werde die noch mit der Arbeit pausieren und mich dann langsam wieder an alles gewöhnen.

    Wenn ich eins sagen kann an dieser Stelle, das allermeiste was mir geholfen hat war die Zeit für mich und schlichtweg die Zeit sich mit mir selbst zu beschäftigen. Therapiemäßig war in der kurzen Zeit natürlich nicht viel.

    Wir alle sind so unendlich vielen Stressfaktoren jeden Tag ausgesetzt, dass wir uns selbst, unsere Werte und unsere Bedürfnisse hinten anstellen. Ich arbeite in einem Job bei dem es nur um das Wohlbefinden der anderen geht, nämlich der meiner Bewohner und meiner Mitarbeiter. Meine Kindheit und Jugend war grauenhaft. Ich habe so viel über mich selbst in den letzten Tagen nachgedacht. Viel öfter muss man sich, unabhängig von der Alkoholthematik mit sich selbst beschäftigen und sich Zeit nehmen für das, was einen glücklich macht. Und man muss das schlechte Gewissen den Arbeitgeber gegenüber ablegen wenn man mal krank ist oder wenn man sich auch wirklich mal eine Zeit für sich von der Familie nimmt. All das war für mich nie selbstverständlich weil ich wie ein Zombie mit Leistungsdruck durch meinen Alltag gerannt bin.

    Ich war bis zuletzt nicht einmal mehr in der Lage die aller kleinste Entscheidung zu treffen, ich habe alles infrage gestellt, selbst wenn es die banalste Entscheidung war.

    Sich so eine Auszeit zu nehmen, egal in welchem Form, ist das beste was man machen kann.

    Ich werde sowieso permanent mit dem Thema Alkohol konfrontiert werden und ich werde aufgrund des Jobs und Verpflichtungen relativ zeitnah wieder in mein altes Leben müssen.

    Aber wenn ich eins gelernt habe, dann das das Leben, das ich habe, eigentlich wunderschön ist doch das Selbstmitleid und Gesaufe hat mir dies verblendet. Diesen Knall hat es gebraucht um überhaupt wieder die Wertschätzung dafür zu bekommen, wo ich sie längst verloren habe.

    Ich hab gesoffen wie ein Loch weil mir die Realität nicht gut genug war. Weil ich mehr Geld wollte, NOCH mehr Geld. Weil ich erfolgreich sein und gleichzeitig aber weniger arbeiten wollte. Weil alles besser, teurer, schöner werden musste.

    Es gibt viele Dinge die ich bisher nicht verarbeitet habe, hier werde ich alle Hebel in Bewegung setzen um professionelle Hilfe zu finden, ebenso werde ich zur Suchtberatung gehen.

    Ich weiß, dass ich normalerweise jetzt 4 - 8 Wochen Reha machen sollte, mein Trinkverhalten reflektieren und alles verändern sollte, aber das Risiko muss ich eingehen.

    Ich gehe nicht mehr vom schlimmsten aus. Nö, ich will den Alkohol zerdeppern mit meinem Baseballschläger, dann räume ich die Scherben weg, und dann ist gut. Dann rege ich mich beim Rasenmähen im Sommer drüber auf, dass ich die Scherben in meinem Rasenmäher habe. Und dann werde ich mich an diesen Moment erinnern.

    Selbst wenn ich rückfällig werden sollte, ich weiß dass ich in der Klinik menschlich behandelt werde. Dass ich entscheiden darf wann ich gehen kann, dass da Menschen sind die mich unterstützen. Aber ich werde nicht davon ausgehen, dass ich beim nächsten Geruch von Alkohol saufen will. Ich rieche eh ständig Desinfektionsmittel, das after shave stinkt nach Alkohol, die ganzen volltrunkenen Halbstarken bei uns am Wochenende ab 13 Uhr auf der Straße taumeln wenn ich einkaufen fahre weil ich in einem touriort lebe.

    So wie jeder Mensch seine individuelle Geschichte in seinem Leben hat, so hat er auch seine individuelle Geschichte mit seinen Süchten. Wer wirklich aufhören will, wer sich selbst näher kennenlernt, selbstbewusstsein aufbaut, sich mit der Materie beschäftigt, der kann es auch schaffen. (Meiner Meinung nach)

    Ich fühle mich stabil genug um den Versuch zu wagen und ich muss sagen dass ich mich, mein Leben, meine Frau, eigentlich alles inzwischen anders sehe.

    Ich mache mir auch nicht vor, dass ich die Ausnahme im Universum wäre der jemals kontrolliert trinken kann. Das nüchterne Leben, ohne Kater, ohne Bierschiss, ohne die schlimmen Gedanken wen man eventuell am Vortag angerufen oder wen geschrieben hat, ist schön.

    Blutdruck nach einer kurzen Ruhephase von 5 Minuten eben bei 130/97. Ohne Medikamente.

    Seit gestern nehme ich keinerlei Medikamente.

    Ich fühle mich gut und ich hoffe es bleibt so, wenn nicht, weiß ich, was zu tun ist. Und sollte ich saufen wollen, weiß ich auch was zu tun ist. Mich kostet ein Anruf bei der Suchtberatung inzwischen keine Scham mehr. Auch habe ich für mich einen Notfallkoffer zusammengestellt für solche Situationen.

    Es ist verrückt wie viel sich verändert, mental und körperlich.

    Ich gehe Mittwoch direkt zum Hausarzt und pausieren dann wenn ich Zuhause bin noch die paar Tage bis ich dann wieder arbeiten.

    Ich werde mich zwischendurch immer mal wieder melden!

    Peace und stark bleiben!

    Liebe Grüße und bis demnächst!

    Einmal editiert, zuletzt von Elly (11. Januar 2025 um 23:20) aus folgendem Grund: Bitte keine Medikamente hier im Forum nennen! Danke!

  • das allermeiste was mir geholfen hat war die Zeit für mich und schlichtweg die Zeit sich mit mir selbst zu beschäftigen.

    Das ging mir ganz genauso. Schön das du es so sehen kannst und ich denke, bei dir ist einiges in Gang gekommen.


    Tue deinem Rasenmäher und dir ein Gefallen. Lass das mit dem Baseballschläger. Es gibt viele Flaschen auf der Welt und das änderst du damit nicht.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich weiß, dass ich normalerweise jetzt 4 - 8 Wochen Reha machen sollte, mein Trinkverhalten reflektieren und alles verändern sollte, aber das Risiko muss ich eingehen.

    Warum? Was ist bei dir anders als bei anderen, die 4-8 Wochen in Reha gehen?

    Selbst wenn ich rückfällig werden sollte, ich weiß dass ich in der Klinik menschlich behandelt werde. Dass ich entscheiden darf wann ich gehen kann

    Wie oft macht Deine Freundin das dann noch mit?

  • Ich hab gesoffen wie ein Loch weil mir die Realität nicht gut genug war.

    Jeder sucht so seine eigene Begründung dafür, wie er in die Sucht geraten ist. Ich habe einfach zu viel gesoffen, bei jeder Gelegenheit. Mir ist es ehrlich gesagt auch egal, warum und wieso ich zum Alkoholiker wurde. Ich bin es. Fertig!

    Den Absprung habe ich nicht geschafft. Das war es und machte es einfacher. Denn ab diesem Tag, ab dieser Erkenntnis habe ich aufgehört, mir Gründe zu suchen, um zu saufen . Ich allein war der Grund.

    Es ist weit verbreitet, dass bei der Entgiftung Blutdruckschwankungen auftreten. Mach dir darüber nicht zu viele Gedanken. Du bist in guten Händen. Viel wichtiger halt ich das was Alex_aufdemweg schon angesprochen hat.

    Wenn ich darüber nachdenke, was nach einem Rückfall passiert, kann ich auch gleich wieder saufen und quäle mich nicht unter falschen Voraussetzungen bis dahin. Sonst reiht sich ein Saufdruck an den nächsten.

    Umsetzen, was notwendig ist, was mich in Gefahr bringt und dann Tag für Tag denken mit einer Prise Selbstreflexion. Das ist "fast" das ganze Geheimnis, trocken zu werden. Oder wie ich es einmal geschrieben hatte: Trocken werden braucht nur drei Buchstaben: TUN.

    Das mal in Kürze von mir.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Moiiiin,

    Ich hab mich aufgrund der vielen "was wäre wenn"... Gedanken mal n paar Tage hier rausgezogen.

    Ich melde mich aus dem "Home-Office" 😁 ich bin am Dienstag nach Hause gekommen und das erste was ich gemacht habe, ich habe meinen Partykeller aufgeräumt von der letzten Party. Es stank nach einer Hinterhofkneipe und die Pullen standen da nur so herum.

    Mein Plan mit dem Baseballschläger ging so leider nicht auf weil das Paket abhanden gekommen ist. Ist auch egal, hab die ganzen Flaschen ins Regal geräumt falls mal Gäste kommen.

    Naja was soll ich großartig sagen.. körperliche Veränderungen sind brutal. Ich schlafe sehr gut, ich habe nicht mehr ständig Bierschiss und bin wesentlich aktiver weil ich morgens nicht verkatert warte bis ich auf mein Leben klarkomme.

    Vorgestern war ich auf einer Party von einem Kollegen. Alle fragten mich ganz entsetzt: WIIIIEEEEEEEEE du trinkst heute nicht? Und ich sagte, nein Mann. Wieso muss ich mich rechtfertigen? Ich trinke nicht und fertig aus. Mit erhobenem Haupt und einem großen Maß an stolz nahm ich meine Cola und sah zu wie die meisten schon vor der Disko abkackten im Suff. Ich habe die Jungs dann gegen Mitternacht zur Diskothek gefahren und bin nach Hause.

    Ich etabliere keine worst-case Szenarien oder eventuelle was wäre wenn Fragen. Ich hab das Gefühl mit jedem Tag Nüchternheit werde ich klarer, fitter, unabhängiger und beantworte mir nach und nach die Fragen, was ich mit meinem Leben anstellen will.

    Ich hab auch gar kein Bock mehr ständig die Gedanken um Alkohol kreisen zu lassen.

    Ich blicke wieder mit Freude, Zuversicht und Gelassenheit auf mein weiteres Leben ohne den Bölkstoff.

    Dieses... "Wie, du trinkst heute nix?" 😁 Herrlich.. während alle auskatern und der Tag völlig verloren ist war ich schon im Fitnessstudio und habe meine Sätze durchgeknallt, geil. Seit der Nüchternheit gehen auch hier ca. 15 - 20% mehr Gewicht.

    Wünsche allen ne schöne Zeit, ich lasse mich hier immer mal wieder blicken 👋♥️

  • Servius Dietrich

    Vorgestern war ich auf einer Party von einem Kollegen. Alle fragten mich ganz entsetzt: WIIIIEEEEEEEEE du trinkst heute nicht? Und ich sagte, nein Mann. Wieso muss ich mich rechtfertigen? Ich trinke nicht und fertig aus.


    Schön, dass du dich meldest, aber gleich wieder in die Vollen zu gehen, ist nicht so prall. Das ist nicht böse gemeint, jedoch das, was du machst, ist gerade am Anfang deines Weges ein Ritt auf der Rasierklinge.

    Wir empfehlen im ersten Jahr, auf Feste und Feiern, wo viel getrunken wird, zu verzichten und in dieser Zeit ein alkoholfreies Leben aufzubauen. Nur nicht trinken reicht nicht.

    Ist auch egal, hab die ganzen Flaschen ins Regal geräumt falls mal Gäste kommen.

    Egal ist es nicht .Warum lässt du es für dich griffbereit ? Warum behältst du es griffbereit? Wenn Gäste kommen, die kein Alkoholproblem haben, werden sie auch keinen Alkohol brauchen. Eine alkoholfreie Bude ist eine weiter wichtiger Grundsatz hier.

    Ich hab auch gar kein Bock mehr ständig die Gedanken um Alkohol kreisen zu lassen.

    Musst du nicht, aber wenn du drauf zusteuerst, dann provozierst du es förmlich. Deine bisherigen Aktionen haben das Potenzial, mit Verzögerung einen Suchtdruck auszulösen, was den Griff zur Flasche fast unaufhaltsam macht – vor allem, wenn der Stoff griffbereit steht.


    Kennst du unser Grundbausteine schon?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Moin,

    Ich kann mir schon die vielen "ja aber, ja aber" vorstellen aber eine Sache will ich noch loswerden bevor ich mich erstmal auslogge und meinen Weg weiter gehe.

    Warum der Whiskey griffbereit steht und warum ich auf der Party war:

    Wenn ich wollte, könnte ich mir innerhalb kürzester Zeit eine ganze Kneipe bestellen. Ich lebe keine 5 Minuten von der absoluten Partymeile entfernt, bei der jedes Wochenende tausende Leute den Rausch suchen. Wenn ich wollte könnte ich mir sämtliche Substanzen innerhalb von weniger Minuten Mund-Propaganda suchen, anschließend mit ein paar Jungs ein Taxi zusammenschmeißen und 3 Kilometer fahren um Erotik zu erkaufen. Wenn ich wollte, will ich aber nicht. Wir haben hier sogar einen "Regiomaten" bei dem man 24/7 alkoholische Getränke kaufen kann. Das Ding ist so abgelegen dass mich niemand sehen würde.

    Ich wäre noch nicht Mal auf Öffnungszeiten von Tankstellen, etc. angewiesen. Dazu kommt dass ich immer Bargeld Zuhause habe und ein fahrbereites Auto. Selbst wenn ich schon dicke wäre, mir der Alkohol ausgehen würde, könnte ich mir zu jeder Tages- und Nachtzeit Alkohol kaufen. Selbst wenn mich der ganze Spaß 500€ kosten würde wäre es egal.

    Diese 100%ige Vermeidungsstrategie ist nur eine Verlagerung der Problematik, meiner Meinung nach macht sie - für mich zumindest - keinen Sinn.

    In einer imaginären Pro- und Kontraliste versuche ich das Konsumverhalten zu analysieren und versuche zu verstehen, wie sich so ein inadäquates Suchtmuster in mein Leben langsam aber kontinuierlich einschleichen konnte und wenn ich zurück denke komme ich immer wieder auf den Nenner, dass ich am Ende die 1,5 - 3 Liter Bier brauchte um mich so zu fühlen, wie ich mich jetzt nüchtern fühle: ausgelassen, zufrieden und sorgenfrei. Der kleine aber feine Unterschied ist, dass ich Probleme nicht mehr verlagere indem ich sie runterspüle sondern ich löse sie und fertig aus.

    Wenn ich mir mein VitaMalz kaufen will muss ich an unzähligen alkoholischen Getränken vorbei. Wenn ich am Wochenende einkaufen will muss ich mich durchs Partyvolk kämpfen. Wenn ich am Wochenende arbeite, erzählen die Kollegen von ihren wilden Partynächten und ich höre mir das an und denke "geil, freut mich für dich".

    Es gibt nix was mich triggert, ich habe keinen saufdruck, ich bin froh dass ich aufgehört habe Lebenszeit zu verschwenden und wenn ich in den Spiegel sehe denke ich: "alles richtig gemacht". Und dann sehe ich nach jedem 2 stündigen Fitnesstraining wo mich meine Ziele hinführen. Ich mische mich unters Volk, habe mehr Sozialkontakte als je zuvor. Ich habe keine Probleme mehr damit mit Menschen über mein Wohlbefinden zu kommunizieren anstatt den harten Kerl rauszulassen der im Endeffekt ein versoffenes Wrack ist das Zuhause vereinsamt.

    Ich spiele weiterhin Darts ohne Ende, auch mit den Jungs vom Stammtisch. Darts ist meine Leidenschaft. Inzwischen sind die Jungs sogar an dem Punkt wo sie merken, dass man ohne Alkohol bedeutend besser spielt. Ich höre weiterhin Gangsterrap bei dem es um exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum geht und habe weiterhin Alkohol Zuhause. Aber meine Selbstdisziplin und mein Wille hält mich stark und diesen bärenstarken Willen behalte ich.

    Anstatt mir abends einen zu saufen und frustriert zu sein dass ich nach 4 Bier beim zocken nichts mehr geschissen kriege und mich kaum dran erinnern kann wie die Folge der Serie zuende ging die ich auf Netflix verfolge mache ich mir was richtig fettes zu essen, trinke mir meinen Eiweißshake, gehe völlig ausgeglichen und erfüllt ins Bett und freue mich am nächsten Morgen dass ich fit, ohne Kopfschmerzen und ohne Durchfall aufwache. Gut gelaunt und ready für den neuen Tag.

    Die Kohle die ich durch den nicht mehr vorhandenen Alkoholkonsum spare habe ich meinen Körper investiert. Erst die professionelle Zahnreinigung, dann habe ich mir das ein oder andere neue Spiel für die Playstation geholt und bei der Massage war ich.

    Ich kann inzwischen wieder stundenlang ausgeglichen zocken, mich konzentrieren, ich bin in den Morgenstunden schon bereit zum arbeiten und ich bin über diese Freiheiten unendlich dankbar.

    Das soll ich alles auf Spiel setzen für ein bisschen dummen Rausch bei dem ich nach 2 Stunden zu nix mehr in der Lage bin? Nö.

    Es wird immer der Punkt kommen, bei dem jeder einzelne von uns mit Alkohol konfrontiert wird. Dazu braucht es keinen Urlaub oder ein Treffen mit Angehörigen. Es sind die Alltagssituationen, das tägliche Leben, es ist eine Droge, die schlimmste legale Drogen welche sich als Volksdroge etabliert hat.

    Ich habe gelernt oder lerne gerade, mit der Sucht dieser Droge umzugehen.

    Aktuell bin ich so glücklich wie selten zuvor und mir fehlt es eigentlich an gar nichts. Ich habe so viel Kraft und Ausdauer wie nie zuvor, ich schaue in den Spiegel und denke "geiler Typ". Nach all den Jahren verlorener Zeit habe ich endlich wieder Ziele im Leben.

    Frohe Nüchternheit meine lieben und bis bald!

  • Das klingt alles ja ganz toll und es ist super, dass es dir so gut geht, aber erlaube mir eine Frage: wenn du das Zeug nicht mehr willst und nicht mehr brauchst, für wen oder was ist dann noch der Alk, den du zuhause hast?

  • Ich habe deinen Beitrag bewusst nicht bis zum Ende gelesen, weil es das übliche Gelabere ist, das ich am Stammtisch gehört habe und das mich immer wieder zum Saufen brachte. Es hat mich nie davon abgehalten und fast in den Tod getrieben.

    Ich mache dir auch keinen Vorwurf, ich hatte selbst so gedacht.

    Es ist ja nichts neues , dass Alkohol allgegenwärtig ist, und deshalb bin ich auch süchtig geworden, weil ich blindlings darauf zugelaufen bin. Doch anstatt groß zu reden, habe ich mich darauf konzentriert warum die Rückfallquote bis zu 98 Prozent beträgt und täglich Menschen daran verrecken .

    Ist es nicht erstaunlich, wie jemand, der jahrelang getrunken hat, kurze Trinkpausen einlegt und dann mit denselben grandiosen Methoden und demselben unerschütterlichen Willen versucht, trocken zu bleiben? Natürlich hat das bisher immer wieder zu Rückfällen geführt, aber dieses Mal wird es bestimmt anders, nicht wahr?

    Statt die Energie darauf zu verwenden, einen langen Beitrag voller Rechtfertigungen zu schreiben, könnte man vielleicht einfach die Wohnung alkoholfrei machen oder ein alkoholfreies Umfeld schaffen.

    Ich habe gelernt oder lerne gerade, mit der Sucht dieser Droge umzugehen.

    Turbo-Trocknung und Spontanheilung sind nur mit einem noch vorhandenen nassen Denken möglich. Verstehe mich nicht falsch, Du kannst tun, was du willst sogar wieder saufen oder ein Bad in Alkohol nehmen.

    Dein nasses Denken kann ich dir nicht abnehmen, ich bin trocken.

    Ich wünsche dir die notwendige Weitsicht für deinen weiteren Weg. Aber erspare uns diese Stammtischrechtfertigungen.

    Hier nochmals wie es funktionieren kann. Von Langzeitrocken zusammengestellt.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Aktuell bin ich so glücklich wie selten zuvor und mir fehlt es eigentlich an gar nichts. Ich habe so viel Kraft und Ausdauer wie nie zuvor, ich schaue in den Spiegel und denke "geiler Typ". Nach all den Jahren verlorener Zeit habe ich endlich wieder Ziele im Leben.

    Frohe Nüchternheit meine lieben und bis bald!

    Hallo Dietrich, mir geht es körperlich auch wieder sehr gut oder sagen wir enorm besser doch psychisch bin ich gerade nicht stabil, auch habe ich die gleichen Gedanken bezüglich Alkohol, er lässt mich momentan kalt. Das liegt glaube ich aber daran das ich mehr Angst vor der familiären Situation habe als vor dem Entzug oder dem nüchtern bleiben. Aber es gab die letzten Wochen immer wieder den Moment wo ich doch daran gedacht habe, gestern auch schon wieder und ich bin mir sicher wenn das mit meiner Familie nicht gut ausgeht wird es eine sehr harte Prüfung. Am Anfang dachte ich auch "das Pack ich" denn ich habe einen starken Willen....aber inzwischen weiß ich das es kein Spaziergang ist. Ich spiele auch gerne Dart aber in eine Kneipe würde ich gerade nicht gehen hab ja auch eine Scheibe zuhause, mal ehrlich dort bist du nur ein Fremdkörper oder Spielverderber, das kennen wir doch selber noch aus alten Zeiten oder?

    Und warum willst du auf die Alkoholflaschen im Schrank schauen, irgendwann kommt der Moment an dem du denkst "man 6 Monate trocken ich bin nicht so wie die anderen, ich bin stärker" etc.

    Ich hab auch noch vod.. zu hause, werde den aber noch heute entsorgen den bei mir ist eines sicher wenn meine familie zerbricht bin ich nicht mehr so stark dann erst zeigt sich wie weit ich bin. Zum Glück habe ich 2 kleine Söhne die mir einige Kraft spenden, sonst würde es mir anderst gehen.

    Ich hoffe du kannst mir folgen, schriftlich kann ich mich nicht so gut ausdrücken, was aber auch schon besser geworden ist...

    Ansonsten grüße an alle, ich hab nicht mehr geschrieben weil ich meine persönliche Situation erstmal sortieren/ordnen muss bin aber immer fleißig am lesen und reflektieren.

    LG Topfmann

    2 Mal editiert, zuletzt von R/no (25. Januar 2025 um 10:52)

  • Wow, da kann ich dir nur noch wünschen, dass dich dein eigener Wille nicht im Stich lässt, wenn die Sucht mit Macht Besitz von dir ergreift.

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